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Zu starke Verbindung zu Bezugsperson. Was tun?

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    • Zu starke Verbindung zu Bezugsperson. Was tun?

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      Hallo ihr Lieben.

      Ich erzähle kurz über Hund. Ich hab einen Basset Hound namens Wolfgang. Er ist 8 Monate alt, wir haben ihn mit 3 Monate bekommen.
      Vor dem Wolfgang hatte ich immer nur Schäferhunde und mit Erziehung hatte ich nie ein Problem. Jetzt ist es passiert..
      Ich hab gar nicht gemerkt wie mein Hund hat sich an mich zu sehr.."gewöhnt", ich weiß gar nicht wie ich es anders nennen soll.
      Er will einfach nicht dass ich unsere Wohnung verlasse, sobald ich das mach - er fängt an zu bellen. Das komische ist dass wenn mein Freund ich allein lässt - alles ist ok und er ist total ruhig.
      Er "protestiert" indem er in der Wohnung ab und zu kackt (nämlich nur wenn ICH ihn allein lasse). Er nimmt mich nicht ernst, weil mir hat es zu oft bei Bestrafung Leid getan und er hat es gespürt.
      Ich sehe das Problem und verstehe dass es liegt nur an mir, aber was kann ich jetzt tun um das zu ändern weiß ich ehrlich gesagt nicht.
      Dazu muss ich sagen dass wir lassen ihn nie für mehr als 4 Stunden, aber er schafft auch das nicht. Nachbarn stört es natürlich und ich kann das verstehen und nachvollziehen.

      Wir hatten ein paar Privatstunden mit einem Hundetrainer der überhaupt nicht geholfen hat.

      Wir haben viele Sachen ausprobiert: täglich geübt (sind raus gegangen für 5,10,20,30.. Minuten), Klammoten gelassen (für Geruch), Futter reduziert, Musik und Radio angelassen, Spielzeuge gegeben, Kong gegeben, lange mit ihm Gassi damit er müde ist und schläft, Suchspiele auch für Müdigkeit.. Aber dieses Bellen ist nicht weg.

      Hat jemand solche Erfahrungen gemacht? Wenn nicht was würdet ihr tun?

      Ich danke euch im Voraus!

      (Sorry für Fehler - bin nicht lange in DE))
    • Hallo,

      eine echte Hilfe nach dem Motto "tu dies, dann klappt`s" habe ich nicht für Dich.
      Mir fällt aber folgendes auf:
      Du hast Deinen Hund nun 5 Monate. Du schreibst im letzten Absatz Deines Posts dass ihr schon viel ausprobiert habt. In 20 Wochen (5 Monate) viel auszuprobieren kann mMn nichts bringen. Es gilt passende Handlungsabläufe taeglich konsequent und gliechbleibend zu üben und das über einen längeren Zeitraum.
      Ich denke es gibt auch noch andere Zusammenhänge, da es bei Deinem Freund nach Deinen Worten keine Probleme gibt.

      Was wurde Dir vom Trainer in den Einzelstunden geraten/empfohlen?
      Lieber Gruß

      Ute mit
      Robin, Podenco-Mix, geb. 2007
      Emmi, Berner-Mix, geb ca. 2005
      Muggl Terrier-Mix, geb. 2013

      im Herzen Ex-Pflegeline Hilde
      unvergessen Paul und Nelly
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    • basset_mom schrieb:

      Er nimmt mich nicht ernst, weil mir hat es zu oft bei Bestrafung Leid getan und er hat es gespürt.
      Kannst du das bitte genauer erläutern?
      Wofür und wie wird der Hund bestraft?
      Das Problem, was du beschreibst, hat absolut nichts mit "dich nicht ernst nehmen" zu tun oder wie meinst du diese Aussage?

      basset_mom schrieb:

      Dazu muss ich sagen dass wir lassen ihn nie für mehr als 4 Stunden, aber er schafft auch das nicht.
      Ein Hund, der überhaupt nicht alleine bleiben kann, darf nicht alleine gelassen werden, damit macht ihr jegliches Training umsonst und auch kaputt. Daher müsst ihr einen Hundesitter organisieren.

      Das Problem entsteht meist im Welpenalter, da sich frisch gebackene Hundehalter "zu sehr um die Welpen kümmern", dadurch wird der Hund von seinem Sozialpartner Mensch und seiner Anwesenheit total abhängig, das Fazit ist das erklärte Problem.

      Mit Kong, Radio, Spielzeug und Klamotten löst du das nicht.

      Ich empfehle dir das Buch, dort findest du gute Tipps und Ursachen.
      ref=sr_1_fkmr0_1?ie=UTF8&qid=1515787323&sr=8-1-fkmr0&keywords=entspannt alleine bleiben

      LG Themis
      Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.
      (Theodor Heuss)
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    • HiRoEm schrieb:

      Hallo,

      eine echte Hilfe nach dem Motto "tu dies, dann klappt`s" habe ich nicht für Dich.
      Mir fällt aber folgendes auf:
      Du hast Deinen Hund nun 5 Monate. Du schreibst im letzten Absatz Deines Posts dass ihr schon viel ausprobiert habt. In 20 Wochen (5 Monate) viel auszuprobieren kann mMn nichts bringen. Es gilt passende Handlungsabläufe taeglich konsequent und gliechbleibend zu üben und das über einen längeren Zeitraum.
      Ich denke es gibt auch noch andere Zusammenhänge, da es bei Deinem Freund nach Deinen Worten keine Probleme gibt.

      Was wurde Dir vom Trainer in den Einzelstunden geraten/empfohlen?


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      Hallo,


      Trainer hat gemeint dass Hund macht es aus Langeweile und das Suchspiele und Kommandos üben wird helfen, er wollte nicht mal probieren mit uns raus zu gehen um zu hören WIE Hund bellt, weil bellen kann auch unterschiedlich sein. Er hat uns sein Trainingsplan aufgeschrieben und wir haben es gemacht, Wolfgang hat zwar viel dazu gelernt aber das hat unsere Situation überhaupt nicht geändert, es ist sogar schlimmer geworden - jetzt Hund zittert manchmal als ich geh.
    • Themis schrieb:

      basset_mom schrieb:

      Er nimmt mich nicht ernst, weil mir hat es zu oft bei Bestrafung Leid getan und er hat es gespürt.
      Kannst du das bitte genauer erläutern?Wofür und wie wird der Hund bestraft?
      Das Problem, was du beschreibst, hat absolut nichts mit "dich nicht ernst nehmen" zu tun oder wie meinst du diese Aussage?

      basset_mom schrieb:

      Dazu muss ich sagen dass wir lassen ihn nie für mehr als 4 Stunden, aber er schafft auch das nicht.
      Ein Hund, der überhaupt nicht alleine bleiben kann, darf nicht alleine gelassen werden, damit macht ihr jegliches Training umsonst und auch kaputt. Daher müsst ihr einen Hundesitter organisieren.
      Das Problem entsteht meist im Welpenalter, da sich frisch gebackene Hundehalter "zu sehr um die Welpen kümmern", dadurch wird der Hund von seinem Sozialpartner Mensch und seiner Anwesenheit total abhängig, das Fazit ist das erklärte Problem.

      Mit Kong, Radio, Spielzeug und Klamotten löst du das nicht.

      Ich empfehle dir das Buch, dort findest du gute Tipps und Ursachen.
      ref=sr_1_fkmr0_1?ie=UTF8&qid=1515787323&sr=8-1-fkmr0&keywords=entspannt alleine bleiben

      LG Themis
      Bestraft wird er für mich anbellen, mich komplett ignorieren und in der Wohnung kacken.
      Danke dir!
    • basset_mom schrieb:

      Bestraft wird er für mich anbellen, mich komplett ignorieren und in der Wohnung kacken.
      Bitte höre auf, deinen Hund zu betrafen, er kackt in die Wohnung, weil er Stress hat und NICHT, um dich zu ärgern!
      Wenn er dich ignoriert, hat er einen Grund, mit Sicherheit keine bösen Absichten.

      Trainieren statt dominieren - Unterstützer
      Hundeschulen | Internationaler Berufsverband der Hundetrainer
      Sie suchen eine gute Hundeschule? | Chakanyuka
      Hundeschulen findenMarkertraining

      Bitte suche dir umgehend einen Trainer, der dich über Hundeverhalten aufklärt und mit positiver Verstärkung arbeitet.
      Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.
      (Theodor Heuss)
    • Themis schrieb:

      basset_mom schrieb:

      Bestraft wird er für mich anbellen, mich komplett ignorieren und in der Wohnung kacken.
      Bitte höre auf, deinen Hund zu betrafen, er kackt in die Wohnung, weil er Stress hat und NICHT, um dich zu ärgern!Wenn er dich ignoriert, hat er einen Grund, mit Sicherheit keine bösen Absichten.

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      Warum kackt er dann bei meinem Freund nicht in die Wohnung? Es musst doch was mit Respekt zu tun haben oder?
    • basset_mom schrieb:

      Warum kackt er dann bei meinem Freund nicht in die Wohnung? Es musst doch was mit Respekt zu tun haben oder?
      Noch einmal:
      Er kackt in die Wohnung, weil er Stress hat!
      Und das auch noch einmal:
      Das hat nichts, absolut gar nichts, mit mangelndem Respekt zu tun!!!
      Du bist für deinen Hund unberechenbar - wofür du ihn betrafst, weiß er nicht!

      Das hat kein Hund verdient.
      Suche dir bitte Hilfe aus den eingestellten Links, am besten schon gestern.
      Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.
      (Theodor Heuss)
    • Ich halte nichts davon ein Tier zu "bestrafen",da es für mich unnötigen Stress bedeutet,da es der Hund womöglich nicht versteht und ich ihn ängstige und verunsichere,da "bestrafen" für mich nichts mit einem harmonischen Zusammenleben mit dem Hund zu tun hat.

      Er ignoriert dich sicherlich nicht,weil er dich ärgern will,wahrscheinlich tut er das aus Angst vor Strafe oder weil er dir durch ein ausweichendes Verhalten zeigen möchte,das er total verunsichert ist und deine "Strafen" einfach nicht versteht.Wahrscheinlich weiß er nicht einmal was er falsch macht.Dadurch wird alles komplizierter und dein Hund verknüpft womöglich falsche Dinge miteinander und lernt es dadurch erst recht nicht.

      Er kackt nicht aus Berechnung in die Wohnung,sondern aus Stress,Stress führt bei einem unsicheren Hund häufig dazu,das er sich erleichtern muss.Er hat Stress,wenn er alleine gelassen wird,weil er es nie gelernt hat.

      Ihn durch lange Spaziergänge zur Ruhe bringen zu wollen wird auch nichts bringen,da er dadurch erst recht aufgedreht ist,weil das alles zu viel für ihn ist.Du verstärkst sein unsicheres Verhalten durch all die verschiedenen Dinge,die du mit diesem jungen Hund schon ausprobiert hast enorm.

      Versuche ihm Sicherheit zu geben,baue Vertrauen auf und fang noch einmal bei 0 an mit dem Alleine sein.Dein Hund will dich weder ärgern,noch hat er gemerkt,das er dir bei deiner "Bestrafung" leid getan hat.Er hat Angst und ist unsicher durch dein Verhalten,welches er überhaupt nicht einschätzen kann.

      Er weiß nicht,was du von ihm möchtest,er kann es gar nicht richtig machen,weil er es nie gelernt hat und du ihn verängstigst mit unnötigen Strafen.

      Dein Freund scheint in seinem Verhalten ruhiger zu sein,dadurch wird der Hund es auch,verfällt nicht in Stress und versteht,was von ihm verlangt wird.

      Gruß Julia&Tobi &
      "die Raufbolde"
      Calvin Labrador 2.1.14
      +Luna Labrador 6.5.13

      Juri im Herzen


      "99 % aller Hundeprobleme haben nur zwei Beine.."

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