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Hund möchte sich ungerne anleinen lassen (Zuhause)

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    • Hund möchte sich ungerne anleinen lassen (Zuhause)

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      Hallo,

      seit gut 3 Wochen macht mein kleiner (2 Jahre 6 Monate, Chihuahua) "Probleme" beim anleinen zum Gassi gehen.
      Er meldet sich sobald er muss und dann gehe ich mit ihm raus. Problem ist nur, dass sobald ich mit seiner Leine ankomme, er teilweise wegläuft (in einen anderen Raum, aber auch nicht immer) weiter geht es dann, dass er in eine Gebetsstellung geht (Po hoch, kopf unten) und gähnt, streckt und reckt sich 2-3x - dann kann ich ihn anleinen.

      In den Momenten wo er in einen anderen Raum rennt, kann ich ihn nicht abrufen, er kommt dann einfach nicht. Sofern er nicht weiß das wir Spazieren gehen, ist er in der Wohnung komplett abrufbar.
      Wenn er dann doch mal kommt beim rufen - ich bleibe bei dem Rufen ruhig - dann trottet er mit 1 km/h auf mich zu, wie ein vllt. 10 Jahre alter Hund....

      Es spielt übrigens keine Rolle, ob er ein Geschirr oder Halsband trägt. Ich habe beides versucht. Er reagiert inzwischen wie gesagt auch so auf die Leine.
      Ich frage mich nur woher das kommt :ka:
      Er war nie ein euphorischer Hund, wenn es um's Spazieren gehen geht, aber dieses Ritual was sich da einfährt, vor allem das mit der Gebetsstellung, gähnen, recken & Strecken ist neu.

      Sobald er dann mal "Startklar" ist, ist auch wieder alles okay und wir gehen zusammen Spazieren, ohne Probleme - also er macht absolut gar nicht den Eindruck, als würde er nicht raus wollen, sobald wir dann mal draußen sind.
      Jemand ne Idee was ich da machen kann, bzw. was diese Haltung mit dem gähnen bedeutet?
    • Seliana schrieb:


      Jemand ne Idee was ich da machen kann, bzw. was diese Haltung mit dem gähnen bedeutet?
      Das ist oft ein Beschwichtigungssignal.
      Ich würde eine kurze Hausleine benutzen, die im Haus einfach dran bleibt.
      Vielleicht findest du eine, an der du die normale Leine direkt befestigen kannst.
      Irgendetwas scheint er mit der Leine oder dem Anleinen ja negativ zu verknüpfen.
      Und so musst du ihn nicht so bedrängen und er kann wieder langsam lernen, dass die Leine nichts Schlimmes ist.
      Das Hirn ist keine Seife. Es wird nicht weniger, wenn man es benutzt.

      Jenseits von Afrika - Die "Löwenjäger"
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    • Meine Hündin hat solches Verhalten (Flüchten, verstecken usw.) gezeigt nachdem sie einige Male hintereinander einen Mantel angezogen bekam (wobei ich den zuerst schöngefüttert hatte), sie hat sich irgendwann sogar vor mir ergeben und die Rute eingekniffen - Leckerlies wollte sie auch irgendwann keine mehr während des Anziehens. Ich habe dann komplett auf den Mantel verzichtet und ihn ihr kein einziges Mal mehr angezogen und es hat fast 3 Wochen gedauert, bis sie wieder normal und freudig ankam wenn sie gemerkt hat, dass wir gleich Gassi gehen.
      Ähnlich hat es sich beim Geschirr verhalten, daher trägt sie nur noch Halsband.

      Ich kann mir vorstellen, dass es evtl. am Geschirr liegt welches der Hund nicht mag und das so drin hat, egal ob du nun das Halsband oder das Geschirr in der Hand hast.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

      Im Herzen:
      DSH Dorli, Eyka, Falko und Una
      Dackel Benny und Tamy

      Hier geht`s zu unserem Thread
      Mein Schicksalshund Sina
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    • Würd das ganze ganz neu aufbauen.

      Also wie oben schon gesagt, für den anfang eine dünne Hausleine dran damit das direkte anfassen am Halsband/Geschirr nicht erfolgen muss.

      Dann anfangen das ganze "schön-zu-clickern".
      Griff zur Leine --> click --> Futter
      wenn das zuverlässig klappt (hund flüchtet nicht, sondern erwartet clicker), einen schritt weiter.
      Leine anfassen
      leine stück für stück weiter an dich nehmen
      leine in ministücken an den hund führen
      den hund mit der leine berühren können (erstmal an anderen stellen als dem hals,....)
      der letzte schritt wäre die leine einzuhacken
      wie schnell das ganze geht hängt vom hund ab


      ich hab großteils retrieverleinen und meine Hunde können diese selbstständig anziehen, da ich sie nur offen hinhalten muss und sie schlüpfen gern rein, weil ich es genau so aufgebaut hab.
      Qui´tu - Australian Shepherd - geb. 04/2011
      Joy - Itl. Windspiel - geb. 08/2011
      Ebby - Australian Shepherd - geb 02/2017
    • Hier auch. Hund meldet, flüchtet aber wenn ich mit Geschirr und Leine ankomme. Das war schon immer so, ob mit Mantel noch oder nur Halsband.

      Wir Klickerns auch gerade schön, Hund wird aufs Bett geleitet, setzt sich dort hin und wird dann angezogen. Das läuft absolut stressfrei ab, weil Hund wird nicht gejagt und es gibt Bananenkekse für jeden Klick.
      Mein kleiner Taschenwolf - Gustav Ignatius *4. April 2017
      101 Garnelen und ihre Hausschnecken lassen grüssen!
    • Pinky4 schrieb:

      Seliana schrieb:

      Jemand ne Idee was ich da machen kann, bzw. was diese Haltung mit dem gähnen bedeutet?
      Das ist oft ein Beschwichtigungssignal.
      Ich bin vielleicht noch etwas Müde, aber wieso Beschwichtigt er in dem Moment? Um mir zu Signalisieren - "Spazieren ja, aber tu mir das mit der Leine nicht an?"

      Dackelbenny schrieb:

      Meine Hündin hat solches Verhalten (Flüchten, verstecken usw.) gezeigt nachdem sie einige Male hintereinander einen Mantel angezogen bekam.
      Ich kann mir vorstellen, dass es evtl. am Geschirr liegt welches der Hund nicht mag und das so drin hat, egal ob du nun das Halsband oder das Geschirr in der Hand hast.
      Mäntel trägt er nie. Als Welpe hatte er einen, aber meine ​TA damals meinte, das ich da drauf verzichten soll, sonst bildet sich weniger Unterfell am Bauch und er wäre dann immer auf die Jacken angewiesen?!
      Er hat einen Pullover für die Wohnung, den bekommt er selten mal an, wenn es zu kalt ist und mal wieder die Heizung ausgefallen ist =/
      Den lässt er sich aber ohne Probleme in Ruhe anziehen! Da muss ich ja wirklich beide Pfoten greifen und durch die kleine Öffnung durch und das ist absolut kein Problem.

      Tatsächlich ist es beim Geschirr mehr Theater als beim Halsband, auch da macht er sein "Ritual" aber er rennt weniger weg, als wenn ich das Geschirr in der Hand habe.
      Halsband mache ich ihm morgens um und es kommt Abends wieder ab.

      saminsi schrieb:

      Würd das ganze ganz neu aufbauen.

      Also wie oben schon gesagt, für den anfang eine dünne Hausleine dran damit das direkte anfassen am Halsband/Geschirr nicht erfolgen muss.

      Dann anfangen das ganze "schön-zu-clickern".
      Griff zur Leine --> click --> Futter
      wenn das zuverlässig klappt (hund flüchtet nicht, sondern erwartet clicker), einen schritt weiter.
      Leine anfassen
      leine stück für stück weiter an dich nehmen
      leine in ministücken an den hund führen
      den hund mit der leine berühren können (erstmal an anderen stellen als dem hals,....)
      der letzte schritt wäre die leine einzuhacken
      wie schnell das ganze geht hängt vom hund ab


      ich hab großteils retrieverleinen und meine Hunde können diese selbstständig anziehen, da ich sie nur offen hinhalten muss und sie schlüpfen gern rein, weil ich es genau so aufgebaut hab.
      Hab noch nie geclickert. Müsste ich mir mal was zu durchlesen, aber vielleicht bekomme ich es ja damit hin.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seliana ()

    • Wie leinst Du ihn an ? Ich meine wo stehst Du ? Vor ihm und dann beugst du dich runter ? Das wirkt oft sehr bedrohlich.

      Mein Rüde lies sich früher auch nicht anleinen, allerdings ist er auch ein sehr ängstlicher Hund. Was war das immer ein Drama. Bei uns hat es geholfen den Hund sitzen zu lassen, danach habe ich ihn von hinten bzw seitlich angeleint - so das ich keinerlei bedrohliche Körperhaltung hatte. Heute lässt er sich ohne Probleme anleinen. Wobei er vor dem Geschirr immer noch abhaut, da braucht es etwas Geduld, ich darf keinesfalls hinterherlaufen, sondern lasse ihm die 2 Minuten Zeit und ziehe ihn direkt vor der Haustür an. Da ist die Motivation am größten.
      Liebe Grüße Jana und Wuffel
    • RedPaula schrieb:

      Seliana schrieb:

      weiter geht es dann, dass er in eine Gebetsstellung geht (Po hoch, kopf unten) und gähnt, streckt und reckt sich
      Ich würde den Hund untersuchen lassen.Schmerzen kann man nicht schön clickern.
      Ich kann ihn gerne Untersuchen lassen, aber wieso sollte er nur in dieser Situation, wenn es um das anleinen geht schmerzen haben? Er macht diese Haltung ja sonst nicht. Nur dann wenn es um das anleinen geht.

      Ninma schrieb:

      Wie leinst Du ihn an ? Ich meine wo stehst Du ? Vor ihm und dann beugst du dich runter ? Das wirkt oft sehr bedrohlich.

      Mein Rüde lies sich früher auch nicht anleinen, allerdings ist er auch ein sehr ängstlicher Hund. Was war das immer ein Drama. Bei uns hat es geholfen den Hund sitzen zu lassen, danach habe ich ihn von hinten bzw seitlich angeleint - so das ich keinerlei bedrohliche Körperhaltung hatte. Heute lässt er sich ohne Probleme anleinen. Wobei er vor dem Geschirr immer noch abhaut, da braucht es etwas Geduld, ich darf keinesfalls hinterherlaufen, sondern lasse ihm die 2 Minuten Zeit und ziehe ihn direkt vor der Haustür an. Da ist die Motivation am größten.
      Ich gehe mittlerweile immer in die Hocke und versuche ihn zu mir zu locken. Ich lasse ihn auch Sitz machen (Halsband liegt neben mir) ich nehme es in die Hand und zack geht er wieder auf Abstand :fear:
      Direkt vor der Haustür anleinen sollte ich mal versuchen. Habe es bisher im Wohnzimmer gemacht.
      Ich bin dann mal los arbeiten, ich lese heute Abend weiter!

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