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Silvester 2017 - Der Angsthundethread

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      Dieses Silvester war im Vergleich zu den letzten 6 mit Finya etwas seltsam.
      Sonst wurde immer schon Wochen vorher und nachher geschossen (eigentlich solange ich mich erinnern kann). Dieses Jahr gar nichts. Seit dem 1. Jänner haben wir nichts mehr gehört und auch davor war fast gar nichts. Dafür war Mitternacht seit langem Mal wieder der absolute Horror.

      Könnte ich es mir aussuchen, hätte ich es lieber jedes Jahr so wie diesmal. Das war zwar an dem einen Abend trotz Medis schlimmer Stress für Finya, aber dafür war und ist sie davor und auch jetzt danach kein bisschen eingeschränkt.
      Wenn ich daran denke wie anstregend es die Jahre davor war, sie abends zum Gassi gehen zu überreden...das ist jetzt wirklich angenehm.
      Your Love is like a Soldier, loyal till You die.
      ~James Blunt~


      * Finya - serbische Terpitzprinzessin *
      * Frodo - der Überflieger-Kleinpudel *


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    • Wie geschrieben waren wir an der Ostsee. Alle Vermutungen trafen zu. Die Wohnanlage war zwar vermietet, aber die Riesenknallerei fand hauptsächlich woanders statt. Madame war zwar etwas angespannt, aber relativ ruhig. Als wir vom Feuerwerk wiederkamen lag Rosi ganz entspannt bei uns im Bett. Selbst die kleinen Kinderböller die wir für die Zwerge gezündet hatten, konnte sie ertragen. Wenn es so bleibt in den nächsten Jahren :hurra:
    • Wo du gerade die nächsten Jahre ansprichst: Kennt das hier noch jemand, dass sich die Lärmempfindlichkeit mit dem Alter ändert?

      Ich hab es bei meinen Hunden und in der Familie schon mehrfach erlebt, dass so bis zum 5-8 Lebensjahr Böller usw. überhaupt kein Problem waren und sich dann dazu entwickelten. Bohrmaschinen, Hämmern und Gewitter lösten dann auch Angst aus. Als würde sich das Gehör verändern und plötzlich wirkt es bedrohlich.
    • straalster schrieb:

      Wo du gerade die nächsten Jahre ansprichst: Kennt das hier noch jemand, dass sich die Lärmempfindlichkeit mit dem Alter ändert?
      natürlich verändert sich das Gehör. Der Hund wird alt und somit lassen die Sinnesleistung nach. Der Hund kann Geräusche oft nicht mehr richtig einordnen. Kann nicht bestimmen, woher sie kommen und wird somit nervöser.
      Lieben Gruß von Mila mit Whiskey (*30.09.13, Kleiner Münsterländer-Mix) und Pflegehündin Lucy (*01.09.2016, griechischer Mix)
      Whiskey - Not in the Jar!
    • Neu

      Wir vermelden, der erste Tag ohne Böller.

      Also wieder mit Rex versucht eine kleine Runde am Nachmittag um den Block zu drehen.

      Erstmal Pustekuchen!

      Hatte Bergkäse dabei und auch eine Nachbarin hat mit Bestechung ausgeholfen.

      Rex kniff heute nur manchmal die Rute ein, hat aber nicht gezittert.

      Also haben wir uns für eine "Um-den-Block-Runde" entschieden, die im Normalmall 5 Minuten dauert. Eine Umkehr, sofern es nicht irgendwo doch noch knallt, haben Männe und ich ausgeschlossen.

      Wir schafften es in 70 Minuten, aber immerhin, ist er Schritt für Schritt mitgegangen. :applaus:

      Die Passanten beäugten uns argwöhnisch, aber uns wurscht.

      Danach haben wir noch ausgelassen im Garten mit ihm getobt. Nun ist er so bedient, dass er vor dem Körbchen eingeschlafen ist.

      LG, Tigre
      Es gibt keine Treue, die nicht schon gebrochen wurde, ausgenommen die eines wahrhaft treuen Hundes! In Gedenken an Tigre, meinen allerbesten Freund!
    • Neu

      Millemaus schrieb:

      straalster schrieb:

      Wo du gerade die nächsten Jahre ansprichst: Kennt das hier noch jemand, dass sich die Lärmempfindlichkeit mit dem Alter ändert?
      natürlich verändert sich das Gehör. Der Hund wird alt und somit lassen die Sinnesleistung nach. Der Hund kann Geräusche oft nicht mehr richtig einordnen. Kann nicht bestimmen, woher sie kommen und wird somit nervöser.
      DASS es sich verändert ist klar. Tut es beim Menschen ja auch. Mit dem Alter werden bestimmte Frequenzen einfach anders oder auch gar nicht mehr wahrgenommen.
      Ich finde nur das bei einigen Hunden sehr Abrupte an der Veränderung merkwürdig. Das sind ja keine plötzlich ganz neu auftretenden und von allem anderen isolierten Geräusche/Reize.
      Beispiel bei meiner Hündin - die war selbstsicher, souverän, Geräusche piepegal. Laut befahrene Straßen, Nachbar bohrt oder ich bohre, es wird gehämmert, ein Banner flackert lautstark im Wind, Donner, Feuerwerk - alles überhaupt gar kein Problem. Dann gab es ein Silvester, das auch nicht anders war als die anderen. Die Katzen hatten wie immer seit zwei Wochen keinen Freigang mehr. Sie durfte wie immer nicht mehr von der Leine. Ich war wie immer zuhause. Also alles Anhaltspunkte und Kontext, die sie seit 7 Jahren kannte. (auch wenn es eben nur die eine Phase im Jahr ist - aber eigentlich war das vertraut und sie hätte es anhand des Kontextes einordnen können)
      Geböller ging los und war plötzlich ein großes Problem. Und von da ab war alles Laute ein Problem.
      Und selbst, als sie dann taub war, waren Blitze Auslöser für Panik. (Weil sie die mit Donner verbunden hat aber auch der war für sie vor diesem einen Silvester nicht schlimm).

      Ich fand die plötzliche Veränderung damals so krass, dass ich sie von vorne bis hinten durchchecken ließ - hab ein gesundheitliches Problem vermutet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von straalster ()

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