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Problem mit anderen Hundehaltern

    • Problem mit anderen Hundehaltern

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      Hallo zusammen,
      Ich habe da so ein allgemeines Problem bzw in einen Konflikt in den ich immer wieder gerate und ich wollte einfach mal fragen ob ihr vllt auch Erfahrungen damit habt und was ihr in solchen Situationen macht.
      Kurz zum hund: Anton Mischling aus Schätzungsweise Schäferhund und windhund, 3 Jahre hab ihn seit er ein halbes Jahr alt ist aus dem Tierheim er kommt aus bulgarien.
      Er ist anderen Hunden gegenüber super sozial. Sehr verspielt
      Das Problem ist er ist unsicher an der Leine er neigt dazu an der Leine zu pöbeln wenn er andere hunde sieht.
      naja daran arbeiten wir...

      Eine Sache die mich total ankotzt. Ein Bsp wir waren auf der wieder Ball spielen. Plötzlich kam wie ein Pfeil ein weißer Schäferhund auf mich zu gerannt in einem Tempo wo ich dachte wenn der nicht bremst bricht der mir die Beine.
      Anton sah den hund bekam eine mega Bürste klemmte den schwanz ein.
      Ich war ziemlich nervös nahm ihn schnell an die Leine in dem Moment ist mir der Schäferhund schon mit voller Wucht einmal in die knie gerannt.
      Der war nicht böse aber hat sich total daneben benommen und mein Hund war bedient und mein Training von wegen bloß nicht pöbeln und nicht unsicher werden im Arsch.

      Naja nach gefühlten 10 Minuten kam ein ziemlich entspannter Mann daher gelaufen während sein Schäferhund meinem weiterhin auf die Pelle rückte hab ich ihm dann mal höflich gefragt ob das sein Hund ist.
      Joa wäre seiner.
      Naja da war eine Diskussion bezüglich abrufbarkeit total unmöglich er hielt es nicht für nötig mir zuzuhören.

      Tja sowas passiert leider ständig
      Hunde kommen einfach ohne Leine auf mich zu gerast wenn er an der Leine ist.

      Es nervt mich einfach
      Denn ich weiß ich und mein Hund haben ein Problem. Er pöbelt regelmäßig Hund an sobald er sie sieht.
      Aber manchmal denk ich mir schon naja iwie hat er recht...er denkt der Hund kommt wieder auf ihn zugestürmt und ich hab es nicht unter Kontrolle


      Sonntag Bsp
      Ich bin im Wald spazieren wo eigentlich sonst sehr wenig los ist
      Anton lief frei vor mir
      Aus dem nichts ein sehr schwerer Labrador nähert sich ihm von hinten er hat sich natürlich erschrocken und das auch gezeigt
      Ist dann direkt auf abstand. Hab ihn direkt gerufen und an die Leine!
      Die Leute schlenderten vorbei grinsen "will er nicht spielen"


      Würde gerne mal wissen ob ich das falsch sehe zu empfindlich bin aber mein Hund wurde schon gebissen und fast zu tode gehetzt ich will einfach keine unkontrollierten Begegnungen.

      Oder ist das etwas drüber?
      Wie verhält man sich denn wenn jmd einfach ignoriert seinen hund demonstrativ nicht anleint?
      Ich find das ja ganz wunderbar wenn sie sich verstehen und spielen aber nicht einfach unkontrolliert mal sehen ob es klappt davon hatte ich genug.

      Aber ich weiß auch nicht! Vllt bin ich selbst zu unsicher geworden


      Danke schon mal für euren Rat

      Lg
    • Da steckst du natürlich im Zwiespalt. Mit einem pöbelnden Hund kann man leben, du hast nicht den Antrieb, die Hunde um jeden Preis von deinem Hund fernzuhalten :hust:
      Ist natürlich eher scherzhaft gemeint.

      Mein Balou war anfangs wie deiner. Hat sich ultra gefreut über jeden Hund (war aber auch viel Gefiddel dabei), war sehr gestresst und unsicher und konnte nix, sobald ein Hund auftauchte. Er wollte unbedingt hin. Frustpöbeln war hier auch mal Thema. Und dann gab es über die Zeit so viele Beißereien (fast immer fingen die anderen Hunde an), dass er selbst auf Angriff wechselte.
      Erspar das deinem Hund.

      Du musst die anderen Hunde vertreiben. Wenn die Besitzer nah genug sind, ruf immer rüber, deiner sei unverträglich und sie sollen sofort ihren Hund anleinen. Dabei entfernst du dich bestenfalls schon etwas.
      Tun sie das nicht, vertreibst du den Hund. Du bist laut, machst dich groß, gehst auf den Hund zu und brüllst irgendwas („Hau ab“ lässt sich gut brüllen). Kommt der Hund doch bei euch an, blocke ihn mit deinem Körper, damit er nicht an deinen Hund ran kommt. Das klappt nicht immer, weiß ich.
      Ich musste mich letztlich auf meinen Hund werfen und ihn unter mir begraben, weil ein Rüde sich nicht vertreiben ließ. War scheiße, aber sonst hätte es zumindest für uns riesige Rückschritte gegeben. Wäre der andere Rüde minimal aggressiv geworden, hätte es auch Löcher gegeben.

      Also lauf vorausschauender, wenn du keinen Kontakt willst. Immer scannen, frühzeitig ausweichen, frühzeitig deinen Hund anleinen, die anderen HH auffordern, ihren Hund anzuleinen, zur Not vertreiben und blocken. Was anderes kannst du nicht machen.
      Probier's mal mit Gemütlichkeit - oder auch nicht

      Balou (Golden Retriever, *25.10.2014)
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    • Ja, sowas kommt vor und ist natürlich blöd, wenn man einen Hund hat, der das nicht mag bzw. darauf mit Unsicherheit reagiert.

      Ich denke, da kann man eigentlich nur versuchen, seinen Hund zu schützen, indem man den anderen Hund blockt und dafür sorgt, dass er dem eigenen Vierbeiner nicht zu nahe kommt. Viele Hunde lassen sich eh schon durch ein energisches "Hau ab" und wenn man sich vor ihnen aufbaut vertreiben.

      Falls ein Besitzer in der Nähe ist, kann man behaupten, der eigene Hund sei krank (was Ansteckendes, zB Giardien oder Flöhe, Magen-Darm...). Ich glaube, so kriegt man die Leute am schnellsten dazu ihren Hund einzusammeln.
      Hier geht's zum Chaos-Chi!Liebe Grüße von Lina & dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua
    • Nein, du reagierst nicht übertrieben! Wenn dein Hund schon unsicher ist, hast du schon drei Mal recht mit deiner Meinung.


      Diskutieren und auf Einsicht hoffen ist in den meisten Fällen zwecklos, viele Hundehalter denken einfach nicht für 2 Cent mit.
      Ich nehme meinen Hund zwei Schritte mit in den Grünstreifen, setze ihn ab und stelle mich zwischen den anderen Hund und meinen - und trotzdem gibt es Menschen, die diese eindeutige Geste nicht checken und ihre Hunde trotzdem hin lassen oder (ich dachte ich spinne :shocked: ) mit dem angeleinten Hund um mich rum gehen und ihren Hund aktiv zu meinem schicken. :headbash:


      Ich bin inzwischen dzu übergegangen andere Hunde zu blocken, im Idealfall mit laut ansprechen (ein "Nein" kennen die meisten Hunde) und körperlich groß machen. Die meisten Hunde drehen ab, wenn man es wirklich ernst meint.
      Bei aggressiven Hunden trete ich auch zu - das tut mir immer sehr Leid für den Hund, der kann schließlich nix für seine Unerzogenheit, aber das Wohl meines eigenen Hundes ist mir in solchen Momenten wichtiger. :ka:


      Außerdem schnauze ich die dazugehörigen Leute an in der Hoffnung, dass mich irgendwann alle doofen Hundehalter kennen und einen Bogen um uns machen. Das ist am Rande der Großstadt ein langwieriges Projekt, aber zumindest die, die häufiger dort laufen halten inzwischen Abstand.
      Wenn man zu Höflichkeit und Respekt anderen gegenüber erzogen wurde, kostet das anfangs enorm viel Überwindung und ich fühle mich jedes Mal schlecht dabei. Aber ich hab keine Lust, dass aus meinem verträglichen, netten Hund ein unsicherer Leinenpöbler wird, nur weil er ständig blöde Hundekontakte hat. :muede:


      Sind die Hunde angeleint und sollen "mal hallo sagen" kommen, reicht (wie bei den Hunden :hust: ) meistens ein scharfes "Nein". Ohne Erklärung oder Rechtfertigung, das endet eh in endlosen Diskussionen während denen der Fremdhund fröhlich den eigenen bedrängen kann. Einfach "Nein" und weiter gehen hat sich am praktikabelsten rausgestellt.


      EDIT: Je nach Situation reicht aber oft auch ein freundliches, aber bestimmtes "bitte keinen Kontakt an der Leine", wenn nachgefragt wird erkläre ich das auch sachlich und wenn jemand ranrut und anleint bedanke ich mich freundlich. Ich will ja nicht als der irre Drachen im Viertel gelten und auch noch die netten HH mit den verträglichen Hunden vergraulen :lol:
      Liebe Grüße,
      Janina mit Zwergschnauzer Mailo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Syrus ()

    • Du bist nicht "drüber" und siehst das auch nicht falsch. Ich h a s s e diese Tutnixe und Wiesenrambos!

      Noch gar nicht solange her, habe ich nen Nervzwerg angebrüllt, weggescheucht und den HuHa zusammengeschissen. Ja, ich kann sehr böse werden. Der Typ hat sich nie wieder in "meinem" Gassigebiet sehen lassen.

      Ansonsten hab ich gerne eine Wasserflasche zum spritzen dabei oder auch ne Blechdose mit Steinen gefüllt, die schmeiß ich den Viechern mit Karacho und Gebrüll vor die Füße. Sorry, aber ich hab die Nase gestrichen voll!
    • comyashon schrieb:

      Du bist nicht "drüber" und siehst das auch nicht falsch. Ich h a s s e diese Tutnixe und Wiesenrambos!

      Noch gar nicht solange her, habe ich nen Nervzwerg angebrüllt, weggescheucht und den HuHa zusammengeschissen. Ja, ich kann sehr böse werden. Der Typ hat sich nie wieder in "meinem" Gassigebiet sehen lassen.

      Ansonsten hab ich gerne eine Wasserflasche zum spritzen dabei oder auch ne Blechdose mit Steinen gefüllt, die schmeiß ich den Viechern mit Karacho und Gebrüll vor die Füße. Sorry, aber ich hab die Nase gestrichen voll!
      Das frage ich mich schon immer:
      1) Wie schnell kriegt ihr das Zeug rausgekramt bitte und 2) wie spritzt ihr mit einer Wasserflasche?

      Ich würde das nie schaffen! :hilfe:
      Probier's mal mit Gemütlichkeit - oder auch nicht

      Balou (Golden Retriever, *25.10.2014)
    • Okay beruhigend das ich das nicht als einzige so sehe :dafuer:
      Gut das sind alles schon mal sehr gute Tipps!

      Ist halt super nervig weil wir genau an diesem Leinen Problem arbeiten, kaum hat er mal einen Tag nicht gepöbelt und ich bin sicher mit ihm an braven Hunden vorbei zack! Kommt ein dicker labbi mit ignoranten Besitzern an und versaut es uns.


      Mein Problem ist es halt leider das ich in so Situationen wenn ein Hund auf mich zu kommt einfach panisch werde.
      Anton wurde mal gebissen. Letztens ist er aus Angst weggerannt und war einen Tag weg wurde von jmd gefunden hat aber eine Hauptstraße überquert.
      Ich hab immer echt schiss das was passiert.

      Das merkt der Hund natürlich auch das ich unsicher werde

      Und dann seh ich den anderen Hund und denke oh nein was passiert jetzt. Und wahrscheinlich denkt er das selbe :ka:

      Dabei versteht er sich mit seinen Freunden so gut
      Heute haben wir einen Mischling getroffen der war auch von der Leine.ich dachte schon super! Anton kam Grad mit dem Ball an schon hatte er eine Bürste vorsichtshalber!

      Aber die Hündin war sehr lieb und ganz ruhig haben sie sich Hallo gesagt und eine Runde gedreht
      Endlich mal eine positive Erfahrung dachte ich mir.


      Ich würde ihm halt einfach gerne mehr Sicherheit geben an der Leine dann würde er hoffentlich nicht mehr pöbeln.
      Aber genau das ist es wenn er ständig bedrängt wird dann wird es wohl nichts.
    • Ich stehe ja am anderen Ende dieser Verkettung. Meine olle Ziege liebt es geradezu ängstliche Hunde zu jagen und es ist ihr leider auch schon gelungen.

      Und ich kann nur sagen: Es ist mir jedesmal, wenn es passiert (weil sie dann natürlich auch nicht mehr hört, die olle Zicke) sooooo unendlich unangenehm, das glaubst du gar nicht. Ich verstehe nicht, wie andere Hundehalter sowas einfach so abtun oder ignorieren können.

      Bei mir ist oberste Regel: Wenn jemand seinen Hund anleint, kommt meine auch an die Leine. Punkt aus.

      Und deswegen finde ich es auch überhaupt nicht übertrieben wie du reagierst. Du bist halt da um in erster Linie deinen Hund zu schützen. Was andere davon halten oder denken, ist deren Problem. Vor allem wenn ihnen offensichtlich jegliche Weitsicht und Hundeverstand fehlen.
    • Ich kann vieles hier nur unterschreiben,obwohl wir das Extrem bislang nur einmal (also dass ein fremder Hund in mich reingerannt ist) erlebt haben. Gott sei Dank. Aber weil Nemo in Begegnungen mit anderen Hunden noch unsicher und teilweise verspielt ist und weil ich keinen Kontakt an der Leine möchte, kenn ich so manches von dem, was hier erzählt wird.

      Meine Erfahrung (und inzwischen auch die meines Mannes) und lesson learned: Wir laufen vorausschauend und wenn jemand mit unangeleintem Hund kommt, bitte ich schon auf Distanz freundlich darum, den anderen Hund anzuleinen (und bedanke mich auch stets, weil das hier keine Selbstverständlichkeit ist). Außerdem diskutiere ich grundsätzlich nicht (mehr) darüber, dass die Hunde doch an der Leine Kontakt aufnehmen können. Wir möchten das nicht und Punkt. Mit anderen Hunden können die betreffenden Halter es meinetwegen machen, aber bitte nicht mit meinem. Ich verwende auf solche Diskussionen keine Energie mehr.

      Und wenn tatsächlich doch mal ein Hund angerannt kommt, blocke ich selbigen wie hier schon beschrieben. Das Wichtigste aber ist: ruhig bleiben. Und deinen Weg gehen.
      Liebe Grüße von mir und Captain Nemo - Golden Retriever, *20.10.16

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