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Auswirkungen von menschlichem Verhalten auf den Hund

    • Auswirkungen von menschlichem Verhalten auf den Hund

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      Ich hab mal eine Frage zum Hundeverhalten bzw. Auswirkungen von äußeren "Umständen" auf den Hund. Ist es möglich oder gibt es darüber sogar was zu lesen/eine Studie (was auch immer), dass das Verhalten einer Person im Haushalt sich negativ oder überhaupt irgendwie auf den Hund auswirkt?
      Also wenn es im Haushalt z.Bsp. eine Person gibt, die permanent, nahezu täglich cholerische Anfälle bekommt, Wutausbrüche, laut wird/schreit (dabei aber nie gewalttätig gegen den Hund!), kann sich das auf ein Hundeverhalten auswirken? Wenn ja, wie? Gibt es belegbare Beispiele, wie Hunde, die auf Dauer einem solchen, täglichen Gefühlswandel ausgesetzt sind, reagieren (können)?
      Läuft man Gefahr, das ein Hund der z.Bsp. noch in der Entwicklung steht, dauerhaft unsicher oder sogar auch agressiv werden kann?

      Ich hoffe, ich konnte verständlich schreiben, was mein Anliegen ist, ansonsten gerne nachfragen :smile:
      Manu
      Carla , Zwergteckel, *26.06.2006
      Dexter, BaT Coonhound, *15.12.2015
      Für immer im Herzen: Lenny, the greatest love of all 20.01.2002 - 06.05.2015

      Die genaueste Vorstellung von der Machtlosigkeit des Menschen, haben zweifellos Gott und der Dackel.
    • Mapeleca schrieb:

      Also wenn es im Haushalt z.Bsp. eine Person gibt, die permanent, nahezu täglich cholerische Anfälle bekommt, Wutausbrüche, laut wird/schreit (dabei aber nie gewalttätig gegen den Hund!), kann sich das auf ein Hundeverhalten auswirken?
      Ja, definitiv.

      Mapeleca schrieb:

      Wenn ja, wie?
      Es könnte sein, dass sich der Hund unterwürfig in einer Ecke verkriecht wenn der Mensch gerade seinen Wutausbruch hat, es kann dadurch dazu kommen, dass der Hund dauerhaft vor dieser Person Angst hat und sich vor ihm versteckt.

      Es kann aber genau so gut sein, dass der Hund irgendwann auf Angriff übergeht wenn ihm der ganze Stress einfach zuviel wird. Und das muss dann nicht nur bei dieser Person sein, da kann plötzlich durch den ganzen aufgebauten Stress irgendwann was ganz Banales sein, dass der Hund zu schnappen/beißen beginnt.

      Mapeleca schrieb:

      Gibt es belegbare Beispiele, wie Hunde, die auf Dauer einem solchen, täglichen Gefühlswandel ausgesetzt sind, reagieren (können)?
      Das weiß ich nicht.

      Mapeleca schrieb:

      Läuft man Gefahr, das ein Hund der z.Bsp. noch in der Entwicklung steht, dauerhaft unsicher oder sogar auch agressiv werden kann?
      Ja.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

      Hier geht`s zu unserem Thread:
      Mein Schicksalshund Sina

      Im Herzen:
      Rauhaardackel Tamy, Langhaardackel Benny, DSH Una, DSH Falko, DSH Eyka, DSH Dorli
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    • auswirken auf den Hund kann sich das auf jeden Fall. Oft verstehen Hunde nicht gegen wen oder warum jemand aggressiv reagiert. Sie beziehen es nur oft auf sich. Und dann hat man schnell Aufälligkeiten ... nicht immer, es kann aber passieren.

      Studie hab ich nicht, ich les das aber ziemlich oft, dass Hunde durch uneinschätzbare Familienmitglieder problematisch werden ...
      "Timing ist keine Stadt in China." - Martin Rütter

      Viele Grüße
      Claudi mit Vanillekipferl Bokey, Magyar Keverék, *01.01.2005
    • Ich weiss nicht ob das "gilt" für Dich, ich verstehe dass Du Studien möchtest - stelle es mir aber auch schwierig vor, weil das ja an sich Tierquälerei ist (oder seh' ich das falsch?).
      Ich kenne ein Hund / Familienkonstrukt, ist schon ewig lange her, war in meinem nahen Umfeld.
      Mann jähzornig, es gab regelmässige Ausraster nach Alkohol.
      Der Hund (Riesenschnauzer) ging mit etwa 4 Jahren auf ihn los.
      Er kam nach Hause wie immer (halt betrunken) und der Hund ging "einfach" auf ihn los. Bevor er losgepoltert hat. In definitiv beschädigender Absicht.
      Der Hund hatte nie was abgekriegt, die Menschen in der Familie aber schon und Hund war halt "dabei".
      Nach dem Vorfall herrschte Friede, Freude, Eierkuchen, langer Spitalaufenthalt und Reha und Therapie etc. etc. was die Rettung für die Familie war, schlussendlich.
      Der Hund war nie wieder auffällig oder aggressiv. Nur dieses eine Mal.
      Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.
    • "Meine Studie" sind 4 verschiedene Hunde. 3 davon wurden nach Schnapp- bzw. Beissvorfällen gegen ein Familienmitglied eingeschläfert. Einer wurde weggegeben.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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    • Ich habe in einigen Seminaren von Mirjam Cordt dazu was gehört. Es ging um Beziehungs- und Bindungsfragen und wie unser Verhalten Hunde in dieser Hinsicht beeinflusst. Aber eher wie kann ich ein Vorbild sein, so dass der Hund sich wirklich gut binden mag. Halt geben bei Hunden, die "schon" problematisch waren.
      "Timing ist keine Stadt in China." - Martin Rütter

      Viele Grüße
      Claudi mit Vanillekipferl Bokey, Magyar Keverék, *01.01.2005
    • Ich gehe auch fest davon aus, dass sich das auswirkt.

      Hier reicht schon ein mal etwas schärferer, mauliger oder lauterer Tonfall zwischen den Menschen im Haus (es geht dabei nicht um die Hunde oder ist an sie gerichtet), damit sie sich unwohl fühlen.
      Cholerische Anfälle und lautes Gebrüll...nicht auszudenken.
      Ich diskutiere oder streite definitiv anders, seit ich sie habe.
    • Studien kann ich leider auch nicht direkt zu diesem Thema liefern.
      Ich hab allerdings mal interessante Studien zur Bindung zwischen Hund und Halter und deren Auswirkung auf das Verhalten gelesen. Bei unvorhersehbaren Aktionen und ständigen Stimmungswechseln des Halters waren die Hunde extrem unsicher, tendentiell eher anhänglich - haben sich in Notsituationen aber nicht am Halter orientiert. Ist wohl auch mit unsicher gebundenen Menschen zu vergleichen.
      Leider hab ich die Studie jetzt nicht so schnell gefunden.

      Aus persönlichen Erfahrungen - ja, es hat Auswirkungen. Inwiefern diese sich äußern, ist abhängig vom Charakter des Hundes.
    • Kann dir auch keine Studie an die Hand geben. Ich könnte dir aus meinen eigenen Erfahrungen berichten, ich bin leider sehr "stimmungsflexibel", womit Lupo zum Glück
      gut klarkommt - für ein ängstliches Sensibelchen wäre ich ne Katastrophe als Halter.
      Das würde ich dann aber lieber per PN berichten, ist mir zu privat.
      Liebe Grüße von Bine & Lupo!
      Jeder Weg geht sich leichter, mit einem treuen Hund an deiner Seite!!


      Lupo-ne kölsche Jung

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