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Welpe übers Wochenende zu mir und dann wieder zurück zur Züchterin?

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      Itundra schrieb:

      Ich hab aus dem letzten Wurf einen Hund auch bis 15 Wochen behalten weil er nach Holland ging
      Für die Welpenkäufer war es super weil ich den Hund an Leine gewöhnte, in den Alltag einband und Stubenreinheit übte
      Impliziert halt aber auch dass ein Züchter sich mit jedem Hund beschäftigt
      Das find ich gut. Wird hier aber leider nicht der Fall sein.

      oregano schrieb:

      Ich persönlich würde das nicht machen.
      Als mein Kleinpudel eingezogen ist, habe ich nur samstags gearbeitet und da hat eine Freundin auf ihn aufgepasst. Wenn ich mir vorstelle, dass ich den Knirps kaum sehen würde, weil er von Beginn an immer in Betreuung ist...nein, das könnte ich nicht.
      Eine Kennenlernphase von ein paar Wochen sollte es zumindest geben, finde ich persönlich.

      Mit dem Abgabealter hätte ich dagegen keine Probleme, WENN der Hund beim Züchter auch was anderes sieht, als nur den Garten und die eigenen Hunde und ein ähnliches Hundeleben führt, wie er es später haben wird.

      Mhm.. naja sein Leben würde danach ganz anders ausschauen. Vom großen Rudel zum Einzelhund, kein Garten, dafür viel Wald und Wiesen.

      Ich bin mittlerweile schon nach der Suche nach anderen Züchtern. Vielleicht passt es ja dann bei einem anderen (hoffentlich).
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    • Leiia schrieb:

      Eine Züchterin habe ich bis jetzt, deren Hündin Ende März einen Wurf hat.
      Bin aber guter Dinge! :smile:
      Du meinst mit deren Hündin ein Wurf Ende März geplant ist. Als "angemeldeter" Interessent eines Welpen sollte man immer im Auge behalten, dass eine gedeckte Hündin auch leer bleiben kann. Wir sind auch Züchter, hatten für Ende Oktober unseren geplanten B-Wurf mit schon zahlreichen Anfragen. Leider ist unsere Hündin, trotz hängen beider Hunde beim Deckakt,leer geblieben. Wir hatten hatten dann tatsächlich Leute dabei die uns DAS zum Vorwurf machten und meinten das sowas in einer seriösen Zucht nicht passieren dürfte.
    • Itundra schrieb:

      Schön! Dann drück ich die Daumen
      Dankeschön!

      vampie98 schrieb:

      Leiia schrieb:

      Eine Züchterin habe ich bis jetzt, deren Hündin Ende März einen Wurf hat.Bin aber guter Dinge! :smile:
      Du meinst mit deren Hündin ein Wurf Ende März geplant ist. Als "angemeldeter" Interessent eines Welpen sollte man immer im Auge behalten, dass eine gedeckte Hündin auch leer bleiben kann. Wir sind auch Züchter, hatten für Ende Oktober unseren geplanten B-Wurf mit schon zahlreichen Anfragen. Leider ist unsere Hündin, trotz hängen beider Hunde beim Deckakt,leer geblieben. Wir hatten hatten dann tatsächlich Leute dabei die uns DAS zum Vorwurf machten und meinten das sowas in einer seriösen Zucht nicht passieren dürfte.
      Ja, das meine ich!
      Das ist schade zu hören. Auch, dass es Leute gibt, die sich darüber aufregen. Ist ja nicht nur beim Hund so, dass es manchmal mehrere Versuche benötigt.
    • Neu

      Leiia schrieb:

      Das mit den 16 Wochen fand ich auch sehr sympathisch.
      .....
      Genau DAS wär der Punkt, bei dem ich rückwärts wieder rausgehen würde...... Wenn schon Welpe, dann Welpe udn nicht Junghund mit 16 Wochen beim Abholen.

      Aber dann noch 25 eigene Hunde - ne, dann lieber noch keinen Hund und noch bissel abwarten. Der Kerle soll Dich die nächsten 15-20 Jahre begleiten, da sollte es dann doch lieber keiner sein, der von Anfang an nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit aufgezogen wurde...

      Ich würd da echt die Finger von lassen.....
      LG,
      BieBoss
      _______________________________
      Biene - Zwergpudel-Pinscher-Mix, *7.02.2007
      Bossi - Dt. Jagdterrier-Foxterrier-Mix, *4.06.2006
      Frieda - Dt. Jagdterrier, *~5.02.2001
    • Neu

      BieBoss schrieb:

      Leiia schrieb:

      Das mit den 16 Wochen fand ich auch sehr sympathisch.
      .....
      Genau DAS wär der Punkt, bei dem ich rückwärts wieder rausgehen würde...... Wenn schon Welpe, dann Welpe udn nicht Junghund mit 16 Wochen beim Abholen.
      Aber dann noch 25 eigene Hunde - ne, dann lieber noch keinen Hund und noch bissel abwarten. Der Kerle soll Dich die nächsten 15-20 Jahre begleiten, da sollte es dann doch lieber keiner sein, der von Anfang an nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit aufgezogen wurde...

      Ich würd da echt die Finger von lassen.....
      Das mit den 16 Wochen fand ich gut, weil ich mir dachte, dass er dann vielleicht besser sozialisiert ist. Weil er ja mit vielen Hunden zusammen ist und er bei mir ja dann nicht mehr so viel Hundekontakt hat. Aber ist vielleicht auch falsch gedacht von mir?
      An Aufmerksamkeit seitens der Aufzucht und des Menschen wird es sicherlich mangeln.
      Mittlerweile hab ich mich gegen die Züchterin entschieden. Bin weiter auf der Suche und werd hoffentlich schon jemanden finden, bei dem es passt.
    • Neu

      Leiia schrieb:

      Das mit den 16 Wochen fand ich gut, weil ich mir dachte, dass er dann vielleicht besser sozialisiert ist. Weil er ja mit vielen Hunden zusammen ist und er bei mir ja dann nicht mehr so viel Hundekontakt hat.
      Wobei Sozialisierung ja nicht nur den Umgang mit Artgenossen einschließt.

      Ich würde einen Hund nur dann länger beim Züchter lassen, wenn ich müsste (z.B. wegen Import-Regelungen, Urlaub/Betreuung für die erste Zeit nicht anders legbar, ...) und wenn der 'Hundealltag' und der Umgang mit den Hunden beim Züchter annährend so wäre wie bei mir. Mir ist es beispielsweise enorm wichtig, dass meine Hunde stressfrei im Auto mitfahren, dass sie gerade am Anfang nur ausgewählte Kontakte zu anderen Hunden haben, und dass sie bei nicht-alltäglichen Kommandos mitdenken und eigene Lösungen anbieten.

      Bei einem Züchter, der zum Spaziergang nicht öfter mal rausfährt, sondern grundsätzlich zu Fuß die Straße runter ins gut besuchte Auslaufgebiet geht und Kommandos bei seinen Hunden immer prompt umgesetzt sehen möchte (mal überspitzt gesagt ;) ), würde ich durchaus einen Welpen kaufen, wenn mir der Wurf zusagt – aber ich würde den dann mit 8-9 Wochen bei mir haben wollen, weil erst die Gewöhnung an den Züchteralltag und dann die Umstellung auf unseren Alltag nach ein paar Wochen für den Hund nur unnötig verwirrend ist. Ich leg' mir da die Grundsteine für das Zusammenleben lieber selbst.
      “A witch ought never to be frightened in the darkest forest... because she should be sure in her soul that the most terrifying thing in the forest was her.” ― Terry Pratchett
    • Neu

      Leiia schrieb:

      Das mit den 16 Wochen fand ich gut, weil ich mir dachte, dass er dann vielleicht besser sozialisiert ist. Weil er ja mit vielen Hunden zusammen ist und er bei mir ja dann nicht mehr so viel Hundekontakt hat. Aber ist vielleicht auch falsch gedacht von mir?An Aufmerksamkeit seitens der Aufzucht und des Menschen wird es sicherlich mangeln.
      Mittlerweile hab ich mich gegen die Züchterin entschieden. Bin weiter auf der Suche und werd hoffentlich schon jemanden finden, bei dem es passt.
      @pardalisa hat schon das Wichtigste geschrieben.

      Die Periode 12.-16. Woche ist die Zeit, in der die jungen Hunde noch sehr gut neue Dinge lernen. Und mir läge viel dran, daß sie in dieser Zeit lernen, sich auf ihr künftiges Leben bei MIR einzustellen. Sprich, Familie kennenlernen, Hausregeln von MIR kennenlernen, Umgebung kennenlernen - Autofahren ist mir sehr wichtig, Umgang mit andren Hunden (nicht gleich hinrennen), Leinenführigkeit etc. - das alles sind Dinge, die der Züchter nicht für jeden Käufer individuell üben kann mit den Welpen (schon gleich dreimal net bei 25 Hunden im Haus!), die aber für das Leben des Hundes künftig sehr wichtig sind.

      Was hilfts mir z.B., wenn der Hund beim Züchter rund um die Uhr mit andren Hunden zusammen ist, und bei mir Einzelhund ist - und nie gelernt hat in den ersten 16 Wochen, ohne hündische Begleitung zu leben? Oder umgekehrt: mir hat es das Leben bei Biene sehr erleichtert, daß der "Züchter" (ich nenns mal so, war aber ein Unfallwurf, aber "Vermehrer" in dem Sinne ist das ja auch nicht) eben genau den Tagesablauf, den ich habe, schon bei den Welpen eingeführt hatte, weils eben auch sein Tagesablauf war: früh ganze Familie Frühstück, dann Gassi, Kinder in die Schule - vormittags dann Ruhe (das ist die Zeit, wo sie bei später auch alleine sein mußte - so hat sie von Anfang an nicht gelernt, daß der Vormittag Spielzeit ist, denn das auf Alleinsein umzulernen später, ist schwieriger, als wenn der Hund das gleich als Ruhezeit kennenlernt von klein auf). Nachmittags waren die Kids dort dann daheim - wie bei mir, meine Tochter hat sich dann um den Hund gekümmert. So hats der Hund einfach leichter mit der Umstellung aufs neue Zuhause, und wir hatten es sehr leicht mit dem Alleinbleib-Training, weil die Zeit, in der der Hund alleinbleiben sollte, ja eh schon schlafenszeit war, d.h. er vermißte uns nicht dramatisch in der Zeit.

      Das sind lauter so Dinge, die kann der Züchter bei so vielen Hunden (oft ja schon bei wesentlich weniger!) gar nicht leisten. Erstens kann er nicht alles berücksichtigen, was nichtmal die (Neuhunde-)halter schon wissen, zweitens läßt sich das vlt. nicht alles üben bei ihm (nicht in jedem Kaff gibts zB Straßenbahnen, für manche Leute ist es aber wichtig, daß der Hund die mal gesehen hat, weil die drauf angewiesen sind). Und wenn ich mit einem Welpen x übe, kann ich net die andren daheimlassen, weil die das vielleicht nicht brauchen - wer paßt auf die auf in der Zeit? und ich kann auch nicht mit 10-12 Welpen ALLES üben, nur weil einer dies und der andre jenes braucht. So viel Zeit hat nicht mal der engagierteste Züchter, weil der Tag nur 24 Stunden hat, und die Welpen wären ja auch komplett überfordert damit.

      Wenn jemand sagt, er kann den Hund net früher nehmen, oder hat Angst, die ersten Wochen was falsch zu machen, und der Züchter geht drauf ein und behält EINEN Welpen dann länger - für den hat er dann auch die Zeit (weil die andren weg sind, und normal KEINE 25 andren Hunde da sind!), dann ist das ja was ganz Andres. Aber wenn man den Welpen vor der 16. Woche nicht bekommt, in der wichtigsten Prägezeit, dann würde ich das schlichtweg nicht wollen. Wie @pardalisa so schön sagte: auch ich lege den Grundstein für mein künftiges Leben mit dem Hund lieber selbst. Sonst kann man sich ja auch nen schon erwachsenen Hund holen, und braucht sich keinen Welpen zu holen. Das tut man ja in der Regel, weil man (außer einem gut sozialisierten Hund) lieber ein (ausbildungstechnisch gesehen!) möglichst "unbeschriebenes Blatt" haben möchte, an dem sich nicht schon wer "versucht" hat...

      Was der Hund beim Züchter schon 16 Wochen lang tun durfte, bei mir aber nicht tun darf (MEINE Hausregeln), ist halt schwer wieder rauszukriegen. Schwerer, als wenn er es dort nur 8 Wochen getan hat..... Was der Hund 16 Wochen nicht kennengelernt hat, ist schwieriger nachzuholen, als wenn er es vorher in der wichtigen Prägungsphase kennenlernt.
      LG,
      BieBoss
      _______________________________
      Biene - Zwergpudel-Pinscher-Mix, *7.02.2007
      Bossi - Dt. Jagdterrier-Foxterrier-Mix, *4.06.2006
      Frieda - Dt. Jagdterrier, *~5.02.2001

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