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Zuchthund gekauft - Hund 10 Monate hat keine Gelenkpfanne

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    Murmelchen schrieb:

    Nur mal so: Ein Hund der medikamentoes ruhig gestellt ist, der muss nicht auffaellig sein!
    Eben. Das muss auch ein Profi nicht sofort erkennen...

    Schlimm genug, wenn sowas passiert ist, aber dieses ewige "ist die blöd, die kann keine seriöse Züchterin sein, die ist doch selbst schuld und hat wohl eh zu viel Geld" finde ich absolut daneben. Anonymes Internet halt - alles hauen mal drauf und erzählen, wie toll sie selber sind.

    miamaus2013 schrieb:

    und falls Deutschland: vor welches Gericht soll es denn gehen? Zivilgericht oder Strafgericht?
    Betrug beim gewerblichen Handel - Strafgericht?

    Ich würde jedenfalls Amts-Vet und Gutachter nerven, damit das noch diese Woche voran geht.
    RIP Kamali

  • Theobroma schrieb:

    Murmelchen schrieb:

    Nur mal so: Ein Hund der medikamentoes ruhig gestellt ist, der muss nicht auffaellig sein!
    Eben. Das muss auch ein Profi nicht sofort erkennen...
    Schlimm genug, wenn sowas passiert ist, aber dieses ewige "ist die blöd, die kann keine seriöse Züchterin sein, die ist doch selbst schuld und hat wohl eh zu viel Geld" finde ich absolut daneben. Anonymes Internet halt - alles hauen mal drauf und erzählen, wie toll sie selber sind.

    miamaus2013 schrieb:

    und falls Deutschland: vor welches Gericht soll es denn gehen? Zivilgericht oder Strafgericht?
    Betrug beim gewerblichen Handel - Strafgericht?
    Ich würde jedenfalls Amts-Vet und Gutachter nerven, damit das noch diese Woche voran geht.
    Du hast Recht (und Murmelchen auch), dass man das nicht unbedingt merken muss. Aber wenn man für tausende von Euro einen Hund kauft, dann sollte man doch mehr als "Guten Tag und Tschüss" sagen, wenn man den Hund ohne vorherigen Besuch kauft, oder?
    Insofern: doch, ich bleibe dabei: total blöd.
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  • Wenn es ums Leid und ums Geld geht:
    Hund erlösen, die Probleme dokumentieren, ggf. den Hund obduzieren lassen und Film-/Fotomaterial anfertigen dabei.
    Mit dem Material kann man dann immer noch gegen den Verkäufer vorgehen.

    Mir wärs primär wichtig, dem Hund sein Elend zu ersparen, da spielt Geld nicht mehr die wichtigste Rolle.
    Dem kann man immer noch hinterherrennen.

    Wenn jemand bescheissen will, tut er das. Und wenn man nicht damit rechnet, wird's schwer alles zu erkennen.
    Grad wenn's um Lebewesen geht, sind wir in der Regel alle leichter zu beeinflussen als wenn's um ein Bücherregal geht.
    Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.
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  • Bubelino schrieb:

    Aber wenn man für tausende von Euro einen Hund kauft, dann sollte man doch mehr als "Guten Tag und Tschüss" sagen, wenn man den Hund ohne vorherigen Besuch kauft, oder?
    Wenn Du mich fragst, sollte man das sogar, wenn man einen Hund für 100 kauft.
    Aber wenn das Szenario so ablief wie oben mal spekuliert - ich würde nie behaupten, dass man mich damit nicht auch betrogen hätte.

    Wenn der Hund dank "Drogen" relativ normal umhergelaufen ist, nicht wild oder gespielt, aber halt im Haus und sich dann hingelegt und geschlafen - warum sollte man da misstrauisch werden, wenn man gesagt bekommt, dass der Züchter ihn vorher für die Fahrt müde gemacht hat? Wir wissen es nicht, aber jeden Tag fallen viele Menschen im realen Leben auf Betrüger rein. Nicht nur, wenn es um Hunde geht...
    RIP Kamali

  • Nochmal..sollte der Hund beidseitig keine! Hüftpfannen haben, dann kann er nur robben! Das sollte man ja wohl sehen..und es wäre nicht möglich, dass er mit Schmerz- und Beruhigungsmitteln auf einmal geht...das ist doch ein anatomisches Unding.
    I am not young enough to know everything [Oscar Wilde]


    ...hat mal Error Bars mit Barplots verwechselt...passiert den Besten... :ugly:
  • miamaus2013 schrieb:

    Sacco schrieb:

    Ich würde schnellstens bei Gericht Druck ( durch den/mit dem Vettierarzt wie schlimm der kleine Leiden muss und das man ihn sehr schnell erlösen möchte) machen, dass der Gutachter innerhalb von 2-3 Tagen da ist und ich den Hund erlösen kann.
    klingt einfach, aber da fängt es hier doch schon an..

    bei welchem Gericht denn? Deutschland? Kanada? Das Land des Verkaufs?


    ich habs ja schon mal gesagt, ich würde da wirklich schnellstmöglich nen Anwalt kontaktieren (am besten heute noch, während der üblichen Geschäftszeiten), der sich mit IPR auskennt und den nach geeigneten Maßnahmen fragen..



    und falls Deutschland: vor welches Gericht soll es denn gehen? Zivilgericht oder Strafgericht? Beim Zivilgericht würde der Beibrinungsgrundsatz gelten, beim Strafgericht der Amtsermittlungsgrundsatz..
    Beim dem Gericht der den Gutachter schickt. Wenn ich es noch richtig im Kopf habe, hat sie geschrieben das vom Gericht ein Gutachter bestellt wird der den Hund begutachtet.
    Dann würde ich bei dem Gericht mit dem Amt-Vet Druck ( in dem Sinne das der Amt-Vet schildert wie schlecht es dem Hund geht und schnell ein Gutachten her muss oder der Hund erlöst werden muss oder ähnliches) machen, dass der Gutachter schneller kommt.

    LG
    Sacco
  • Drakulinchen schrieb:

    Beweise sind vorhanden - aber das mit den Röntgenaufnahmen hat ein norm. ​TA gemacht - laut Polizei muß da ein offiz. Gutachten her - und auch vom Tierschutz muß da anscheinend jmd kommen die dann entscheiden...
    Sicher, es muß ein Gutachter ran.
    Aber der kann JETZT seine Diagnosen schriftlich mitteilen, die Röntgenbilder bleiben eh erhalten, da muß so ein Hund nicht sinnlos leiden.

    Drakulinchen schrieb:

    aber ich will für ihn wenigstens noch bissl Liebe geben bis er erlöst
    Der braucht keine Liebe, so wie es hier beschrieben wurde, braucht dieser Hund ein gnädiges Ende!

    Esiul schrieb:

    Der Rechtsstreit zog sich über zwei (!!) Jahre hin, bis das Tier abgeholt und geschlachtet wurde.
    Das arme Tier hat nicht mal anständige Schmerzmittel bekommen???

    Oder war es nur "nicht reitbar"?
    (Sorry, OT)

    Insgesamt schließe ich mich der Fraktion an, die diese ganze Geschichte für ein hübsch-häßliches Forumsmärchen hält, zumal ich es für zu 99,999 % unmöglichhalte, dass der Nachkomme VÖLLIG gesunder Eltern gleich im gesamten Skelett so extreme Baustellen hat.
    "Nur" Hüften oder "nur" ED... ok, mag mal passieren (wenn auch in diesem Ausmaß, so, dass der Hund kaum laufen kann, eher fraglich) aber es gibt im Genom nunmal kein Allel, wo dann steht "Knochen/ Gelenke ALLE hinüber".
    Dass auf so vielen Stellen Mutationen stattgefunden haben, ist doch mehr als unwahrscheinlich...

    Im übrigen wird kein Gericht fordern, dass ein Hund, der kaum laufen kann, NICHT euthanasiert werden darf, um als "Beweismittel" weiter zu bestehen.
    Denn auch für Polizisten, Anwälte und Richter gilt das deutsche Tierschutzgesetz!
  • Hasel schrieb:

    Kann es wirklich passieren, dass von zwei gesunden Zuchtunden ein Welpe entsteht, der eigtl. kaum überlebensfähig ist ?
    Ich sags mal so: Die Wahrscheinlichkeit, dass aus offiziell ausgewerteten und im Skelett für VÖLLIG gesund befundeten Eltern ein Hund entsteht, der so viele so heftige orthopädische Baustellen hat, ist in etwa so wahrscheinlich, wie das ein Mopswelpe mit eindeutig, belegbar rassereinen Eltern plötzlich eine Afghanen-Nase bekommt.....

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