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Groß und Klein – Es könnte so schön sein… oder auch Klein vs. Groß

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      Molonawi schrieb:

      Nein,die Aussage kenne ich so nicht, und ich halte sie auch für Quatsch.

      Allerdings ist die Art(nicht die Intensität) der Beziehung, die man zu kleinen oder großen Hunden hat, eine unterschiedliche, wie ich finde.
      Wie meinst du das? Bei Kleinen ist man selbst eher der Beschützer, bei Großen eher nicht?


      Gina23 schrieb:

      Huch, das müsste man mal meinem Hund erzählen!
      Eine engere Bindung gibt's schon gar nicht mehr...
      Oder wohl eher nicht erzählen - wäre ja schade :)

      Und die Aussage des Herren war noch nie witzig. Ist vielleicht von manchem irgendwie nett gemeint aber lustig nun wirklich nicht.

      hundekeks007 schrieb:

      Also die Aussage finde ich sehr befremdlich und kenne sie so auch zum Glück nicht.
      Ich kann höchstens verstehen, dass wenn man einen kleinen Hund nicht erzieht und sich weniger mit ihm beschäftigt, dass man dann auch weniger eine Bindung zum Hund hat. Allerdings liegt das ja am Mensch und nicht am Hund.
      Und es gilt auch wiederum für jede Größe.

      Vielleicht wird bei manchen aus "ist ja nur ein Hund" dann noch die Steigerung bzw. Verringerung, weil kleine Hunde noch weniger "wert" sind? Oder sie erleben vor allem Halter, die sich einen Kleinen tatsächlich als Kindersatz, Accessoire oder interaktives Stofftier anschaffen?

      In meinem weiteren Umfeld stell ich da aber tatsächlich keinen Unterschied zwischen der Bindung, Erziehung und Beschäftigung fest. Prozentual gibt es hier genauso viele kleine, wie große Hunde ohne Erziehung.
      Vielleicht entsteht der Eindruck auch bei manchen, weil große Hunde schneller ohne Leine gelaufen lassen werden. Die müssen nicht abrufbar sein. Denen passiert schon nichts. Die meisten Haltern von kleinen Hunden hier trauen sich das nicht - weil dem Hund ja was passieren könnte.
      Aussenstehende könnten daraus schlussfolgern, dass die Großen eben besser hören - eine engere Bindung zum Halter haben?!
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      Bindung
      Halter zum Hund oder
      Hund zum Halter?

      Halter zum Hund ist bei uns riesig. Ich liebe meinen Hund und habe immer versucht, ihn zu schützen ohne ihn mit menschlicher Liebe zu erdrücken.

      Hund zum Halter. Hier sieht man die Bindung oft nicht so stark. Der Zwerg kann schon sehr abweisend sein. Trotzdem ist er immer in unserem "Dunstkreis" und hat Vertrauen. Die Bindung kommt jetzt ihm Alter mehr zum Vorschein.
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      Immer dieses Gerede von "Bindung". Wenn die "Bindung" nur groß genug ist, lösen sich alle Probleme in Luft auf. Ja, klar. X-D

      Ich würde sagen, wir haben ne gute Bindung zu unserem Hund, aber sie rennt trotzdem ihrer eigenen Weg und mampft ekligen Kram und wälzt sich darin.
      Trotzdem mag' sie manche Hunde überhaupt nicht.
      Trotzdem wacht sie, obwohl wir es nicht super finden.

      Man kann eine Bindung meiner Meinung nach nicht unbedingt daran bemessen, wie sehr der Hund leinenlos an einem klebt.
      Auch nicht daran, wie schnell er kommt, wenn Du ihn rufst.

      Bindung und Erziehung ist für mich etwas sehr unterschiedliches.

      Von außen betrachtet sehen die Leute aber eben nur das, was sich ihnen einfach präsentiert.

      Ich kenne auch Hunde, mit denen wird nicht so gut umgegangen, aber sie laufen trotzdem brav ohne Leine neben dem Halter, da wurde aber nix weiter für die 'Bindung' getan.

      Ich denke, Menschen tendieren auch dazu, gerne immer etwas reininterpretieren zu wollen, während der Hund andere Gedankengänge hat.
      Mit Mischlingshündin, geboren ca.: *01-11.01.2014
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      Ich glaube kleine Hunde (besonders Gesellschaftshunde) binden sich theoretisch sehr intensiv an den Menschen, allerdings gibt es viele Menschen (vor allem ehemalige Großhundebesitzer) die sich innerlich total sträuben und sich dann nicht richtig einlassen. Es ist eben etwas ganz anderes, vor allem weil die Kleinen oft viel anhänglicher sind. Manche finden das ja fast lästig und manche können eben mit so wenig Hund nichts anfangen.

      Bei groß vs. klein fällt es mir momentan auf dem Hundeplatz immer mehr auf.. Mir wird ständig gesagt: "Du hast ja einen kleinen Hund, da ist alles einfacher." Einfacher zu erziehen, einfacher Bahn zu fahren, einfacher an der Leine, einfacher beim Agility, weil da hat er ja mehr Platz im Tunnel (ahja..) usw. Das geht mir sowas von auf die Nerven, denn ich finde es mit Kleinhund ganz und gar nicht einfach. Man kann überhaupt nicht körperlich werden bzw. seinen Hund z.B. abdrängen, beim Fuß laufen ist alles schwieriger, weil der Knirps irgendwo da unten ist. Futtertreiben zum Beispiel nicht möglich, bei sämtlichen Drehungen muss ich gebückt laufen etc. Mal abgesehen davon, dass meine Hunde genauso Bahn fahren wie alle anderen auch. Und ja, einfach der fehlende will-to-please der meine Knirpse eher zu kleinen Katzen macht, die nur mit machen wenn sie gerade Lust haben.
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      Aber... es ist doch Fakt, dass mit kleinem Hund sehr viele Dinge einfacher sind. Natürlich nicht alles...

      Aber klar. Unverträglichkeit und an der Leine pöbeln ist lästig, aber nicht gefährlich. Einfacher an der Leine ist ein kleiner Hund selbstverständlich.

      In Öffis ist der Hund auf dem Schoß und muss nicht mitten im Gang liegen

      Und so weiter. Also... ich versteh schon wie die Leute das meinen, obwohl sie natürlich alles fälschlicherweise in einen Topf werfen. Ich meine- nen JRT und ein Chi sind beide klein, trotzdem nicht zu vergleichen.
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      pawtastic schrieb:

      "Du hast ja einen kleinen Hund, da ist alles einfacher."
      Ich empfehle mal einen Hundetausch. Dann merken die, wie anspruchsvoll Training mit einem kleinen Hund sein kann. Ich habe ganz gehörigen Respekt vor richtig gut trainierten Kleinhunden, weil ich das viel schwieriger finde.

      pawtastic schrieb:

      einfacher beim Agility, weil da hat er ja mehr Platz im Tunnel (ahja..)
      Außer hier. Das stimmt :D
      Zumindest wenn ich an unsere runden Tunnel denke. Die bauen wir manchmal einfach mit in einen RO-Parcours ein, ist leichter als ein THS-Kastentunnel. Aber unsere haben nur 60 cm Durchmesser und Fin hat 66 cm Schulterhöhe. Der muß sich da also ganz schön durchquetschen.
      Grüße von Ellen und
      Eddie - Spanier - *1/2007
      Geordy - KHC - *12.02.09
      Finlay - Rough Collie -.*08.12.09
      Bilder
      °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
      Pondi *23/11/96 +12/06/09
      Maxe *01/05/96 +13/10/09
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      Gina23 schrieb:

      So nach dem Motto "Was wisst ihr denn schon von Hundeerziehung, ihr habt da ja nur einen Schoßhund".
      Ich denke, dass kommt aber auch daher, dass es einfach viele Klein(st)hunde Halter gibt, die genauso denken.
      Ein großer Hund muss erzogen sein, wohingegen ein kleiner Hund niedlich ist wenn er erzieherische Defizite aufweist.
      Das ist nicht meine Meinung, aber ich beobachte es hier einfach unheimlich oft bei den älteren Herrschaften mit ihren Klein(st)hunden.
      Grade gekläffe und Leinenpöblerei wird bei kleinen Hunden viel einfacher abgetan, als bei großen Hunden.
      Liebe Grüße von Laura &
      Rotti Mädchen Anju *14.02.2014


      Mein Valentinstags Rotti

      Der kreativste Künstler ist die Natur - Andreas Tenzer
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      Und worunter fällt ein großer Hund, der sich für einen Kleinsthund hält mit allem, was dazu gehört?
      Also mit auf-dem-Schoß-fahren-wollen, mit sich-in-kleinste-Lücken-quetschen, und und und?

      Ich mache hier oft die Erfahrung, dass Klein(st)hunde vermenschlicht werden, überbehütet werden und vom Hundealltag kaum noch etwas haben, da sie als Kinderersatz dienen müssen. Da wird spazieren getragen, bei Bullenhitze noch in einen Pulli gepackt, mit Stofftier in eine Tasche gesteckt, und und und. Und ich rede nicht nur von Chis und anderen Kleinsthunden - Samstag zB war eine französische Bulldogge davon betroffen.
      Das macht bei einem großen Hund weit weniger Spaß.
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      pawtastic schrieb:

      Ich glaube kleine Hunde (besonders Gesellschaftshunde) binden sich theoretisch sehr intensiv an den Menschen,
      Was hat das denn mit klein oder groß zu tun? :???:

      Ich hätte hier klein und groß. Beide sind nicht nur theoretisch sehr intensiv an ihre Menschen gebunden. Pudel binden sich halt sehr eng an ihre Menschen. Das hat doch wohl mehr mit Rasse als mit irgendeiner Größe zu tun.

      Stachelschnecke schrieb:

      Aber... es ist doch Fakt, dass mit kleinem Hund sehr viele Dinge einfacher sind. Natürlich nicht alles...
      Hmm... ich finde "sehr viele Dinge einfacher" eine ziemlich undifferenzierte Sicht.

      Manches ist mit großem Hund einfacher, manches mit kleinem Hund. Ich persönlich als Groß- und Kleinhundehalter finde, dass es sich die Waage hält.
      LG, Petra

      Tim Kleinpudel black-and-tan *31.01.2013
      Gino Großpudel schwarz *06.12.2014
      Zwei wilde Lockenwölfe in groß und klein - Pfotothread

      Osiris BKH black - tabby - spotted *10.04.2003

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