ANZEIGE

Bin Hundesitter und wurde bei Beißerei gebissen

    • Bin Hundesitter und wurde bei Beißerei gebissen

      ANZEIGE
      Hallo,

      ich sitte einen jungen Rüden (Hugo, Viszla), der zur Zeit hin und wieder seine Kraft misst und mit anderen jungen Rüden streitet.... Er ist noch nicht kastriert. Jetzt ist er an einen anderen unkastrierten Rüden geraten, es gab Geknurre und dann eine Beißerei.... Da Hugo (Viszla) bei dem erwachsenen Hund keine Chance hatte und unten lag und nicht weg kam (Rhodesian Ridgeback) bin ich dazwischen gegangen und bin so gebissen worden, 2 Wunden in den Finger. Es hat sehr geblutet und ich musste zum Arzt und dann Klinik, wo die Wunden versorgt wurden. Ich weiss nicht gsnz genau, wer mich erwischt hat, nehme aber an der Ridgeback....

      Ich sehe irgendwie nicht ein, dass meine Krankenversicherung da für die Kosten aufkommt... Ich bin privat versichert und habe die Versicherung noch nicht in diesem Jahr in Anspruch genommen, habe auch eine Selbstbeteiligung..., s9o dass ich zahlen müsste. Der Besitzer des Ridgebavk will sich wohl schadlos halten und sagt, dass ja auch gar nicht feststünde, wer mich erwischt hat.

      Was soll ich tun?? Wenn cih einen Rechtschutz hätte, würde ich mich erkundigen... Man soll sich zwar nicht einmischen... Aber sollte ich Hugo totbeissen lassen?? Der Ridgeback sass an seinem Hals. Von Hugo sind beide Ohren verletzt...
      Was meint ihr??
    • ANZEIGE
    • Ich würde jetzt einfach mal sagen, das ist Berufsrisiko.

      Wenn Du Hundesitter bist, sollte es auch eine Haftpflichtversicherung, Rechtsschutzversicherung und Pflegeverträge mit den Hundehaltern geben, wo so etwas klar geregelt ist.
      Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
      Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
      Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
      Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben! ♡
    • Ich finde es toll, dass du eingeschritten bist und Hugo geholfen hast! Allerdings würde ich dir empfehlen in Zukunft um erwachsene Rüden einen großen Bogen zu machen bis Hugo souveräner auftreten kann.

      Den Ridgeback-Halter würde ich auch nicht ungeschoren davonkommen lassen. Damit, wer hier „Schuld“ hat, hat das überhaupt nichts zu tun! Als Hundehalter unterliegt man einer Gefährdungshaftung und da muss man halt für die Schäden aufkommen, die der eigene Hund verursacht. Und das wie gesagt unabhängig von irgendeiner „Schuldfrage“.

      Hast du denn bei dem Vorfall die Polizei dazugerufen?

      Falls der Ridgeback-Halter sich weiter stur stellt, würde ich mich an deiner Stelle mal anwaltlich beraten lassen. Hat der Arzt dir denn ein Attest ausgestellt über deine Verletzungen?

      Und am besten bei nächster Gelegenheit eine Rechtsschutzversicherung abschließen. Kostet keine 10€ im Monat!

      Gute Besserung für dich und Hugo!
      Newton - Labrador Retriever - *21.04.2014

      Ganzkörperwedler sind die Sambatänzer unter den Hunden... ;)

      Newtons Pfotothread:
      http://www.dogforum.de/index.php/Thread/203256-Mister-Newton-entdeckt-die-Welt/
    • Erst einmal; Gute Besserung!

      Ich denke leider auch du wirst auf den Kosten sitzen bleiben. Es ist sogar die Frage ob deine Kasse Schäden ersetzt die bei der Auswirkung
      Deiner Arbeit entstanden sind. Dafür gibt es eingentlich Zusatzversicherungen.

      Red noch einmal mit beiden Hundebesitzern, vielleicht findet sich eine Lösung.
      Ich könnte mir vorstellen die Besitzer haben Bedenken zu zahlen, falls Folgeschäden entstehen könnten sie Angst haben automatisch dafür zahlen zu müssen, weil das vorherige Zahlen als Schuldeingeständniss gesehen werden kann.
      "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."

      Maurice Maeterlinck
    • Ich wollte gerade schreiben, wenn du professioneller hundesitter bist, sollte deine betriebshaftpflicht das abdecken.
      Es ist nunmal nicht klar welcher Hund dich gebissen hat. Gute Besserung und lass den pöbelnden jungrüden lieber an der Leine.

      Lg
      Liebe Gruesse von den Aussies Hudson und June, dem Working Kelpie Mareeba und dem Border Collie Nevis! Mehr von uns und unseren Freunden hier Black Aussie-Power.
    • Emanuela schrieb:

      Ehrlich gesagt würde ich das unter selber Schuld abharken.

      Du weißt das dein Sitterhund anscheinend rumprollt und auf starken Max macht und ein anderer Hund hat sich das Machogehabe nicht gefallen lassen und ist drauf. Und um das zu beenden hast du deine Hände zwischen zwei Hunde gesteckt. Was erwartest du? : Würdest Du Deinen Hund kaputt beissen lassen? Ein Viszla hat wohl gegen eiunen Ridgeback keine Chance...
    • Haderun schrieb:

      Würdest Du Deinen Hund kaputt beissen lassen? Ein Viszla hat wohl gegen eiunen Ridgeback keine Chance...

      Das ist deine eigene Wahl und nicht Problem des Versicherungsunternehmen in deren Augen.
      Die emotionale Argumentation interessiert da niemanden.
      Es war fahrlässig reinzugreifen und auch bei der Entstehung der Beißerei wird dir bei dem Hergang eine Teilschuld angerechnet.

      Wenn du keine Betriebshaftpflicht hast, wirst du das vermutlich unter dumm gelaufen und selber zahlen verbuchen müssen.
      LG
      Raphaela

      There are only three choices in life: be good, get good or give up - Dr. Gregory House
      Luck favors the prepared - Edna E. Mode

      Ekko, Cardassia & Azog

    ANZEIGE