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Welcher Hund passt zu uns?

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      So ich lese schon lange still mit....
      Aber was schon geschrieben werden muss ist :klugscheisser:

      Auch Welpen haben ihre Macken und jeder Hund ist ein Individuum
      Und nicht jeder hat den perfekten Hund auch bei anderen harkt es.
      Teils weil sich der Hund anders entwickelt meist weil es halt nicht immer perfekt ist.
      Egal welcher Hund es wird es ist gut zu überlegen. ...
      aber trotzdem ist es doch machbar je nachdem wie ma selbst ist.

      Ein Hund kann einschränken
      Zeit und Geld kosten
      Graue weiße Haare erzeugen
      Tränen fördern
      Streit erzeugen
      Uvm......

      Aber die Momente und Erlebnisse sind einfach unersetzbar und wunderschön. :herzen1:

      Ich finde es toll das ihr euch beim Tierheim umschaut
      (ich hatte so viele Wünsche das dies nicht ging)
      Innerhalb der Hausfamilie wohnt ein Auslands-Tierhund Sie wird nie normal sein aber es wird besser und es ist machbar wenn ma will.
      Alles gute weiterhin lg PicoLinouAlexandra

      * Refugees Welcome *


      Für alle die Bolonkas haben (oder mögen)
      oder PicoLino kleine ganz groß
    • Figoleo schrieb:

      Aber @201017 hat nicht ganz unrecht.
      Ich habe auch eine TierschutzHündin, die eine ehemalige Zuchthündin war. Was mich dieser Hund Energie und Nerven gekostet hat und es noch immer so ist. Dieses Jahr , nach 5 Jahren, bin ich das erste mal mit ihr in Urlaub gefahren. Ich muß mir immer überlegen, wo kann ich mit ihr hin. Wandern z.B. ist kein Problem. Aber mal in eine Stadt, das wird schon schwieriger. Ihr ist es da zu laut, zuviel Menschen , andere Hunde, viele unbekannte Geräusche usw.
      Die Frage ist, will man wirklich viele Monate oder Jahre für den Hund sein Leben umkrempeln.
      Denn ob der Hund tatsächlich in euer Leben passt, merkt man erst , wenn der Hund bei euch angekommen ist und das merkt man nicht unbedingt beim Gassigehen oder an einem Probetag
      Schade, dass du so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Wobei es hier wie überall ist: Man kann nicht vom einen auf den anderen schließen.
      Und wie gesagt, es ist auch kein Garant für ein sorgenloses Leben, wenn man sich einen Welpen anschafft.

      Juliaundbalou schrieb:

      Ich glaube, gegen das Tierheim hat auch niemand was gesagt.
      Hatte ich ja auch nicht behauptet ;-)

      @LinouAlexandra
      vielen Dank für deine tollen, aufmunternden Worte! Das hast du echt schön geschrieben!

      LinouAlexandra schrieb:

      Innerhalb der Hausfamilie wohnt ein Auslands-Tierhund Sie wird nie normal sein aber es wird besser und es ist machbar wenn ma will.
      Wer ist schon normal? :pfeif: :D Ich nicht :ugly:
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    • Figoleo schrieb:

      Aber @201017 hat nicht ganz unrecht.
      Ich habe auch eine TierschutzHündin, die eine ehemalige Zuchthündin war. Was mich dieser Hund Energie und Nerven gekostet hat und es noch immer so ist. Dieses Jahr , nach 5 Jahren, bin ich das erste mal mit ihr in Urlaub gefahren. Ich muß mir immer überlegen, wo kann ich mit ihr hin. Wandern z.B. ist kein Problem. Aber mal in eine Stadt, das wird schon schwieriger. Ihr ist es da zu laut, zuviel Menschen , andere Hunde, viele unbekannte Geräusche usw.
      Die Frage ist, will man wirklich viele Monate oder Jahre für den Hund sein Leben umkrempeln.
      Denn ob der Hund tatsächlich in euer Leben passt, merkt man erst , wenn der Hund bei euch angekommen ist und das merkt man nicht unbedingt beim Gassigehen oder an einem Probetag
      Ersetzte "Hund" durch "Kind" und hast 1:1 das gleiche "Problem"... wobei es ist kein Problem an sich, sondern wird von HH bzw. Eltern zum Problem gemacht, finde ich...
    • Figoleo schrieb:

      Aber @201017 hat nicht ganz unrecht.
      Ich habe auch eine TierschutzHündin, die eine ehemalige Zuchthündin war. Was mich dieser Hund Energie und Nerven gekostet hat und es noch immer so ist. Dieses Jahr , nach 5 Jahren, bin ich das erste mal mit ihr in Urlaub gefahren. Ich muß mir immer überlegen, wo kann ich mit ihr hin. Wandern z.B. ist kein Problem. Aber mal in eine Stadt, das wird schon schwieriger. Ihr ist es da zu laut, zuviel Menschen , andere Hunde, viele unbekannte Geräusche usw.
      Die Frage ist, will man wirklich viele Monate oder Jahre für den Hund sein Leben umkrempeln.
      Denn ob der Hund tatsächlich in euer Leben passt, merkt man erst , wenn der Hund bei euch angekommen ist und das merkt man nicht unbedingt beim Gassigehen oder an einem Probetag
      Ja, hier auch so. Eine TS-Hündin, die als aktiv und unglaublich nett beschrieben wurde, letzteres hat sich nach drei Wochen bei uns drastisch umgekehrt. Ja, ich habe Jahre und viele Tränen in diesen Hund investiert und obwohl sie nicht mehr alles beißt, was nicht zur Familie gehört kann sie nie einfach so mitlaufen. Ich habe immer ein Auge auf sie, weil sie in für sie brenzligen Situationen dann eben doch gerne selber entscheidet.

      Und ich habe einen Welpen aus einer guten Zucht, lange überlegt und Züchter besucht und habe den EINZIGEN Welpen im ganzen Wurf erstanden, der hibbelig, laut, wahnsinnig stressanfällig ist, keine Menschen mag (ok rassetypisch, aber er hat sie lange Zeit gestellt und geht jetzt allmählich ins ignorieren über). Irgendwann kam raus, dass der Hund Schilddrüsenkrank ist und seit er eingestellt ist kommt Erziehung auch an.
      Aber wenn ich dazu jetzt noch kleine Kinder hätte, hätte ich ihn vermutlich zur Züchterin zurück gebracht. Oder zumindest schwer darüber nachgedacht.

      Also ist auch ein Welpe nicht immer die absolut berechenbare Wahl. Und eine Erkrankung kann eben auch noch dazu kommen. Mein erster Hund war ebenfalls aus dem TS und so ein bombiger Familienhund, Stress kannte der nicht, spielte lassieartig mit jedem Kind, lief überall, auch an der Straße, offline, hatte null Jagdtrieb, ging problemlos am Pferd...
      Ich denke Alles kann und Nichts muss.
      Man weiß es schlicht vorher nicht. Und sich viel Zeit zu nehmen für Gassigänge, sich mit den Leuten austauschen, die den Hund kennen, mehr kann man ja nun wirklich nicht machen.

      Auf dem Bild sieht der Hund schwer nach Labbimix aus und die, die ich kenne wären zwar nicht mein Beuteschema, sind aber klasse Familienhunde. Wenn man da noch was investiert an Zeit und Trainern stehen die Chancen doch nicht schlecht, dass da was draus wird.

      Ist eigentlich etwas von der Vorgeschichte des Hundes bekannt?
      Claudia und ihre Fellnasen
      Chica: geboren irgendwann 2005
      Emil: geboren 21.06.2015

      für immer in meinem Herzen mein Seelenhund Wusel: geboren 1999, gestorben 19.02.14

      Emils Kindertage
    • Vielleicht sollten wir einfach hier mal den Thread ruhen lassen, bis wir neues sagen können. Alles, was wir hier noch weiter schreiben, sind halt Spekulationen. Hilft ja keinem weiter.

      Ich komm mir langsam vor, wie 4 Wochen vor der Geburt. Plötzlich weiß jede Mutter von ganz erschreckenden, schlimmen Situationen während der Geburt zu berichten und man wird völlig kirre und ist dann irgendwann soweit, dass man sich fragt, warum man sich eigentlich eine Schwangerschaft, Geburt und Kind antut.

      Im Nachhinein muss ich sagen: Ja, die Geburten waren nicht optimal, ich hatte sie mir anders vorgestellt, meine Kinder sind nicht immer die pflegeleichtesten und ja, es bedeutet auch Verzicht - ich kann halt mit meinen Kindern manche Dinge nicht machen (gepflegtes Candle-Light-Dinner im Restaurant, eine Autorenlesung oder ein Hotel, wo sich das abendliche Dinner über 2 Stunden erstreckt). Manchmal bin ich verzweifelt, öfters auch mal stinkewütend, aber ich würde meine Kinder um nichts in der Welt hergeben wollen. Denn es hätte ganz viele schöne und berührende Momente in meinem Leben nicht gegeben.
    • Huch, da hat sich mein Post mit euren überschnitten.

      @physioclaudi
      man weiß leider nicht allzu viel über sie. Sie kommt aus schlechter Haltung, muss wohl schlechte Erfahrungen mit Kindern und Männern gemacht haben und ist deswegen anfangs sehr vorsichtig gegenüber allen Menschen, insbesondere eben Kinder und Männer. Sie geht dann in das Abwehrbellen über. Das legt sich im Normalfall aber auch echt schnell. Wir haben sie beim Spaziergang als lebenslustiges und bewegungsfreudiges Lausmädel erlebt, die einige Flausen im Kopf hat (Erziehung!). Sie lässt sich gerne streicheln, genießt es auch sichtlich (wie mir eine Mitarbeiterin auch bestätigt hat, die am Montag dabei war) und leckt, wenn sie aufgetaut ist, einem auch mal übers Gesicht.
      Es scheint ein großer Schlag Labbi drin zu sein. Wenn ich ehrlich bin, eigentlich nicht die erste Rassewahl, wenn ich mich frei entscheiden würde. :ugly:
      Die zweite Vorsitzende hat die Hündin als warmherzig, intelligent und absolut lernwillig beschrieben, aus der ein toller Familienhund werden kann. Es sind in diesem TH ALLE Mitarbeiter davon überzeugt, dass sie sich wirklich toll machen wird. Sie geht halt nur leider im TH etwas unter, weil es da wirkliche Problemhunde gibt, um die sich noch intensiver gekümmert werden muss. Von diesen wurde uns auch von Anfang an abgeraten.
      Es wurde auch absolut deutlich gemacht, dass sie sich sehr viel Mühe bei der Vermittlung machen, denn nichts ist schlimmer, als wenn es nicht passt und der Hund wieder zurückkommt.
    • Ach so, was mir noch sehr am Herzen liegt, weil ja immer wieder geschrieben wird, dass man sich bei Welpen aus guter Zucht sicher sein kann, was dabei raus kommt:

      Um es mal mit meinen Kinder zu vergleichen: Ich habe zwei Kinder, beide kommen aus der "gleichen Zucht/ aus dem gleichen Stall" :ugly: Die beiden sind sowas von unterschiedlich! Was mich das eine Kind bei gewissen Dingen an Nerven gekostet hat und auch noch kostet, läuft beim anderen total problemlos ab. Dabei hab ich dann beim anderen Kind immer wieder die gleichen Situationen, die mich die Haare raufen lassen, die beim einen Kind so überhaupt nie ein Problem waren.

      Menschen und Tiere sind Lebewesen und Individuen. Jeder hat seine Macken, aber auch seine tollen und guten Seiten.
    • Ich wollte auch eigentlich nichts gegen eine TS Hund an sich sagen.
      Ich persönlich würde halt eher nach einem schauen der schon ein paar Wochen auf einer Pflegestelle mitläuft und so besser einschätzbar ist.
      Aber ihr müsst ja am Ende entscheiden und mit eurer Wahl glücklich sein.
      LG von Lisa & Lino


      "Und beim Anblick dieser Schönheit fällt mir alles wieder ein: Sind wir nicht eigentlich am Leben, um zu lieben,um zu sein?

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