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Hund knurrt Kollegen an

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    • Hund knurrt Kollegen an

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      Hallo,
      ich habe seit 1 Jahr einen 2-jährigen Podenco-Mix namens Bobby. Er ist ein ängstlicher Hund aber sonst sehr lieb. Ich nehme ihn ins Büro mit und er liegt dort auf seiner Decke neben meinem Schreibtisch. Bei 2 Kollegen (beides Männer) knurrt und bellt es jedes mal wenn er sie sieht. Sobald die sich jedoch hinhocken, wedelt er mit dem Schwanz, begrüßt sie freundlich und lässt dich kraulen. Dann stehen die Kollegen wieder auf, drehen sich um und gehen... Bobby fängt wieder an zu knurren. Warum macht er das und wie trainiere ich ihm das ab?
      Bei den anderen Kollegen passiert das nie.
      Letztens kam einer der Kollegen zu mir ins Büro und Bobby ist aufgesprungen und bellend auf ihn zugestürmt. Er hat aber sonst nicht weiter gemacht.
      Versuche es bei knurren mit anticken im Bauchbereich aber das hilft nicht wirklich.
    • Ich wäre sehr vorsichtig beim begrüßen.... das wäre nicht das erste Mal das das Schwanzwedeln falsch interpretiert wird und es eines Tages zum Biss führt. Ich würde also vorerst keinen Kontakt zulassen.
      Zum Training können dir andere vll besser helfen. Nur das "anticken im Bauchbereich" würde ich lassen.
      liebe Grüße von
      Lisa-Marie

      mit meiner vollkommen verrückten Bande!
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    • Ich würde das Knurren nicht verbieten. Es ist eine Art der Kummunikation. Wenn man das weglässt kommt die nächste Stufe - beissen.
      Du interpretierst das Verhalten des Hundes falsch. Deshalb ist zurückknurren und anticken ganz falsch. Ich würde die Kollegen bitten kleine Leckerchen dem Hund hin zu werfen. Nach Möglichkeit aber nicht auf den Hund zu gehen und schon gar nicht stricheln.
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    • Schwer zu beurteilen von hier aus.
      Ich denk mal, er kommt aus einen Ausland Tierschutz. Du weißt nicht, was mit ihm vorher passiert sein könnte. Wegen seiner Haltung gegen bestimmte Männer.
      Schwanz wedeln bedeutet eigentlich Stress, und hat mit Freundlichkeit nichts zu tun. Ich würde den Kontakt zu Fremden unterbinden. Abtrainieren kannst du das nicht, und anticken im Bauchbereich ist eher kontraproduktiv.
      Das einzige, was einen Labbi erschüttern könnte, ist die Angst, das bei einem Erdbeben sein Futter in eine Erdspalte fällt
    • jan4578 schrieb:

      Sobald die sich jedoch hinhocken, wedelt er mit dem Schwanz, begrüßt sie freundlich und lässt dich kraulen.

      jan4578 schrieb:

      Letztens kam einer der Kollegen zu mir ins Büro und Bobby ist aufgesprungen und bellend auf ihn zugestürmt.
      Das liest sich für mich nicht nach einer freundlichen Begrüßung, auch wenn er sich dann kraulen lässt und mit der Rute wedelt.
      Das ist m.E. reine Unsicherheit, dazu passt auch, dass er bellend darauf zustürmt.

      Am sinnvollsten wäre es, wenn du diesen beiden Kollegen erklärst, dass sie den Hund zukünftig beim Betreten des Zimmers vollkommen ignorieren, nicht ansehen (auch nicht hinschielen), nicht ansprechen, nicht anfassen.
      So lernt der Hund irgendwann, dass von diesen Menschen keine Gefahr ausgeht und er bleibt entspannt auf seinem Platz liegen.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

      Im Herzen:
      DSH Dorli, Eyka, Falko und Una
      Dackel Benny und Tamy

      Hier geht`s zu unserem Thread
      Mein Schicksalshund Sina
    • Moin,

      ein ähnliches Problem hatten wir mit dem Chefhund auch - da war es reine Unsicherheit. Lustigerweise auch nur bei den männlichen Kollegen und den Paketzustellern. ;)

      Es hat sich nach einiger Zeit gegeben. Zum einen haben wir Mädels aus dem Büro versucht, dem Chefhund eine gewisse Sicherheit zu vermitteln - gut zureden im Sinne von "...Hund, das ist doch der Sowieso, den kennst Du..." oder auch mal ein "Nein, Hund". Wenn er mal nicht geknurrt/gebellt hat, gab es ein Lob und einen Keks - das hat er sehr schnell kapiert.

      Ähnlich schnell ging es bei einem Kollegen - der hat dem Chefhund immer was leckeres mitgebracht und Liebe geht bekanntlich durch den Magen. :lol:
      Viele Grüße Kerstin und
      Prinzessin Leja

      Ich mag die doch sehr eigene Art von Labbis. So eine Mischung aus Zirkusclown, Mittelstreckenrakete, Biotonne, Schmusekatze und Esel. Dazu ein Augenaufschlag, der Kühlschranktüren zu öffnen vermag.
    • jan4578 schrieb:

      Warum macht er das und wie trainiere ich ihm das ab?
      Klingt für mich auch nach Unsicherheit.
      Ich würde den Kontakt der Kollegen zum Hund komplett unterbinden. Kein Streicheln, keine Annäherung, keine Ansprache. Sofern möglich, würde ich eine offene Box ohne Tür und mit einer Decke darüber ausprobieren. Nicht, um den Hund wegzusperren, sondern um ihm Sichtschutz, "Schutz von oben" und damit Sicherheit und Rückzug zu vermitteln.
      Bevor sich nun wieder jemand über das Wort Box aufregt: ein Iglu von Sabro erfüllt den gleichen Zweck, ist aber deutlich teurer.
      Die Box würde ich im Vorfeld zu Hause als Ruhe- und Entspannungsort aufbauen. Also als Ort, an dem er absolute Ruhe hat, nicht angesprochen und nicht angefasst wird und z.B. seine Kauartikel bekommt.

      Falls möglich, würde ich den Liegeplatz von "neben dem Schreibtisch" auf "hinter den Schreibtisch" verlegen. Und ich würde aufhören, den Hund in den Bauch zu pieksen, wenn er Distanz einfordert und Unwohlsein äußert.
      Das Büro sollte für den Hund absoluter Ruhe- und Entspannungsort sein. Wenn er sich dort genervt oder bedroht fühlt, ist es Dein Job dafür zu sorgen, dass das abgestellt wird. Durch das Pieksen unterbindest Du u.U. das Drohen, aber nicht das Gefühl der Unsicherheit oder Genervtheit. Mit Pech schnappt Dein Hund dann irgendwann mal ohne vorheriges Drohen ab, weil Du die Situation nicht für ihn auflöst.
    • Dackelbenny schrieb:


      Das liest sich für mich nicht nach einer freundlichen Begrüßung, auch wenn er sich dann kraulen lässt und mit der Rute wedelt.Das ist m.E. reine Unsicherheit, dazu passt auch, dass er bellend darauf zustürmt.
      Mittlerweile legt er sich sogar hin und lässt sich den Bauch von den Kollegen streicheln und leckt ihre Hand. Aber er muss sie noch nichtmal sehen, allein sie im Flur reden zu hören reicht um ihn zum bellen zu bringen. Leine ihn mittlerweile an um ihn besser unter Kontrolle zu haben und sein Platz ist jetzt unter dem Schreibtisch. Bringt alles nicht. Ist unterwerfen eine Möglichkeit? Selbst wenn ich die Fokussierung unterbinde, indem ich mich dazwischenstelle, knurrt er immernoch weiter. Werde mal einen Hundetrainer mitnehmen, mal sehen was der dazu sagt. Verändert hat sich nach 1 1/2 Monaten seit meinem ersten Eintrag an seinem Verhalten nichts.
    • jan4578 schrieb:

      Ist unterwerfen eine Möglichkeit?
      Ja. Zumindest, wenn du erreichen willst, dass es richtig knallt und der Hund irgendwann seine Zähne einsetzt, um sich Ruhe zu verschaffen.
      Ich verstehe nicht, warum Du es immer noch zulässt, dass der Hund angefasst wird, obwohl er deutlich zeigt, dass er keinen Bock hat.
      Der Arbeitsplatz soll für einen Hund absoluter Ruhe- und Entspannungsort mit entsprechender Rückzugsmöglichkeit sein. Wenn Du dafür nicht die Verantwortung übernimmst, wird es weiter Probleme geben.

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