ANZEIGE

steigende Welpenpreise

    • steigende Welpenpreise

      ANZEIGE
      Da der Preis von Welpen hier ja auch immer mal wieder diskutiert wird. Möchte ich mal einen eigenen Thread zum Thema aufmachen. Irgendwie hab ich das Gefühl dass die Welpenpreise in den letzten beiden Jahren explodiert sind. und mich würde interessieren ob das bei allen Rassen so ist.

      Als ich vor 8 1/2 Jahren meinen ersten Großpudel erwarb, war es normal dass die Welpen so zwischen 1000 und 1200€ kosteten. Inzwischen bekommt man dafür keinen Welpen mehr. Derzeit liegen die Preise für Pudel, egal welcher Größe bei mindestens 1500- 2500€ Wobei 1500 für mich mittlerweile für einen Welpen ohne besondere Abstammung aber mit sämtlich möglichen Untersuchungen der Eltern mittlerweile ok wäre. Ich selbst würde für einen Welpen, den ich unbedingt haben will auch zähneknirschend mehr zahlen.

      Da ich selbst den ein oder anderen Wurf mit geplant und großgezogen habe, weiß ich um die enstehenden Kosten sehr gut Bescheid und ich weiß auch dass bei einer durchschnittlichen Wurfgröße von 6 Welpen mittlerer Größe, bei einem Preis von 1400€ auch was beim Züchter hängen bleibt. Und das ist auch gut so! Also bitte nicht diskutieren ob Züchter Gewinn machen dürfen oder nicht. Sie leisten hoffentlich in den meisten Fällen verdammt gute Arbeit und was übrig bleibt geht ja eh wieder in die Hunde...

      Also, wie sieht es bei anderen Rassen aus?

      Und was führt zu dieser Entwicklung? Klar, Lebenshaltungskosten sind gestiegen aber nun auch nicht so sehr dass es derartige Preissteigerungen rechtfertigt. Wollen die Züchter sich so von Vermehrern abgrenzen? Wäre seltsam denn die erhöhen ihre Preise gleich mit und kommen vor Lachen nicht mehr in den schlaf. Habt ihr Theorien dazu?

      Ich habe mal mit einer Züchterin gesprochen die Welpen über 2000€ verkauft. Wollte wissen warum. Antwort war: alles ist teuer, dann hat man einen Hundepsychologen der die Welpenanalysiert, einen Welpenfotografen, der die Kleinen zum Ende hin schön in Szene setzt und jeder Käufer erhält ein Foto davon, die Welpen werden gebarft und bewußt geimpft und entwurmt und man bringt denen ja schon ganz viel bei, fährt zum Flughafen, läßt sie an der Leinelaufen und macht auch sonst schon recht viel Stress(mein Ausdruck dafür) Bis auf den Psychologen und den Fotografen sind das für mich völlig normale Dinge. Diese Zwei sind für mich als Welpenkäufer total irrelevant, brauch ich nicht und fertig. Diese übermotivierte Sozialisation wäre für mich der Punkt an dem ich von einem Kauf absehen würde aber andere finden das bestimmt toll aber mir erschließt sich unabhängig davon nicht warum dass den Preis so hochtreibt.

      Freue mich auf Eure Antworten!
    • Interessante Frage, das frag ich mich auch schon länger.
      Hab ja nun leider keinen Vergleich von vor ein paar Jahren, Quintus ist mein erster Rassehund. Ich habe 1400€ für ihn bezahlt, das ist bei den Shelties wohl im oberen Preissegment, aber durchaus noch normal. Mir gefiel aber die Verpaarung gut, die Züchterin auch, ich mag ihre Zucht- und Linienpolitik und fand Ihre Hunde sehr wesensfest, beim Sheltie ja nicht unerheblich.

      Und ja, die 1400€ fand ich schon sehr teuer, habe ich aber natürlich bezahlt, weil es mir das Wert war. Ob ich 2000€ bezahlen würde? In meiner jetzigen Einkommenssituation sicher nicht, in 10 Jahren wenn ich hoffentlich im Beruf bin? Vielleicht, wenn alles passt vielleicht schon.
      Ich finde es aber schwierig, dass die Preise angehoben werden, denn es gibt Leute, die sparen sich das Geld für einen Welpen einfach mühsam und da sind 2000€ schon ne Hausnummee.
      Kann schon sein, dass der eine oder andere dann doch den Welpen für 1000€ vom Vermehrer kauft, weil billiger aber nicht so billig, dass es verdächtig scheint.
      Bei immer teureren Preisen habe ich einfach das Gefühl, dass sich irgendwann nur noch wohlhabende Leute den Rassewelpen leisten können :ka:
      liebste Grüße
      von Vera
      mit

      Theo ♡ Spanischer Jagdhund * 06.01.2014
      Quintus ♡ Shetland Sheepdog *11.04.2017

      Geschichten vom kleinen Glück...
    • ANZEIGE
    • Bei den Malis hat sich nicht wirklich was veraendert. Es gibt immer mal Zuechter die deutlich mehr verlangen als der Rest. Aber das sind entweder grosse Namen oder aber irgendwelche 'Traeumer' (sorry aber ich wuerde niemals 1500 + fuer nen Welpen aus ner 0815 Verpaarung zahlen, noch dazu wenn es der erste Nachwuchs einer Huendin und meist auch der erste Wurf in einem Zwinger ist). Die bekommen ihre Welpen zwar auch los, haben aber sehr oft noch einige Welpen im Alter von 9 Wochen frei und oft (wenn der erste Wurf so teuer verkauft wurde) wird der 2. Wurf billiger verkauft :p

      Ich denke es ist wie ueberall. Wird zu dem hohen Preis gekauft, bleibt der Preis hoch. :ka: Und ich meine damit nun keine seltenen Rassen, bei denen der Welpenpreis eh hoeher ist.
      Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
      (©Lockenwolf)



      The next generation
    • Angebot und Nachfrage, so funktioniert ees halt in der freien Marktwirtschaft.

      So lange es Leute gibt, die den Preis bezahlen, wieso sollte man die Hunde dafür nicht anbieten?

      Auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, wie man so viel Geld einem Mischlingsproduzenten in den Rachen werfen kann, aber auch da: so lang es jemand zahlt...

      Hundehaltung ist eben ein Luxus der Geld kostet. Die Anschaffungspreise sind da immer noch mit das Geringste an Kosten.
      Liebe Grüße
      Ann-Kathrin und die Mädels
    • Sehr interessantes Thema!

      Ich kann nur von den Powder Puffs sprechen und die fangen so bei ca. € 600,- an. Die Nackten sind bei € 700,- nach oben hin offen.

      Durch die Hundeschule weiß ich auch noch von einer Australien Labradoodle Züchterin, die hat auf der HP stehen, sie hat sich für einen Preis unter € 2.500,- entschieden. Diese Welpen werden nur frühkastriert abgegeben, da es ja vom Australischen Zuchtverband so vorgegeben ist.

      Was mir auch sehr auffällt, sind die extremen Preise bei so derzeitigen Hype Hunden wie Chihuahua, Zwergspitz, Frenchi, etc.

      Auch interessant, bei den Rassekatzen, sind die Preise stabil geblieben bei ca. € 700,- (außer man möchte zb. eine Bengal).
    • Powderpuff06 schrieb:




      Ich kann nur von den Powder Puffs sprechen und die fangen so bei ca. € 600,- an. Die Nackten sind bei € 700,- nach oben hin offen.
      Ich guck ja bei Chinesen auch immer mal vorsichtig und hab mich immer gewundert das bei den Kleinanzeigen solch kleine Preise stehen, scheinen ja scheinbar normal zu sein. Hätte ich nicht gedacht, sondern eher vermutet dass die zu den besonders preisintensiven Rassen zählen.


      corrier schrieb:

      Hundehaltung ist eben ein Luxus der Geld kostet. Die Anschaffungspreise sind da immer noch mit das Geringste an Kosten.
      Das streite ich auch gar nicht ab.
    • Ich kann nicht so viel darüber sagen, wie es früher war. Ich habe Disney 2012 gekauft, für Fr. 1'100.- (als 18Mte. alter Sheltie mit FCI Papieren von Tschechien). Ayden hat 2015 Fr. 1'800.- gekostet. Wenn ich dann lese, dass ein Sheltie in Deutschland 1'400.- € kostet, ist die Schweiz vergleichsweise fast "günstig". Klar gibt es hier auch Züchter, welche für einen Sheltie Fr. 2000.- bis Fr. 2'500.- verlangen. Das würde ich persönlich nur bezahlen, wenn es der "perfekte" Hund wäre.

      Ich kann verstehen, wenn ein Züchter höhere Auslagen hat (Voruntersuchung, fremder Deckrüde, geringe Wurfstärke etc), aber gerade beim Sheltie sind die Untersuchungen zu überblicken, Futter wird gerne mal von grossen Firmen gesponsert, bei Ayden war es ein 5er oder 6er Wurf. Da bleibt gut etwas beim Züchter übrig. Was grundsätzlich nicht schlecht ist, aber ich möchte dem sein Lebensunterhalt ja nicht damit bezahlen. :|
      Liebe Grüsse von Claudia

      mit den Sheltiejungs


      Disney (17.08.2010) & Ayden (08.06.2015)
    • Ich verstehe nicht warum ein Mix billiger sein muss als ein Nicht Mix. Und warum sich ein Mix " Züchter" eine goldenen Nase verdient. Es geht jetzt nicht um die Frage ob man einen Mix "züchten" sollte oder nicht.
      Es gibt auch unter dem Mix Leute die sich mühe bei der Aufzucht geben, die alles Mögliche an Untersuchungen machen usw. Die Ausgaben von denen sind dann, wenn sie es verantwortungvoll machen und wie andere machen, genauso hoch wie die vom Nicht Mix. Warum sollen die dann nur 450 Euro für einen Welpen nehmen und auf einigen Kosten sitzten bleiben? Und warum wird bei denen gleich gesagt 900 Euro sind wucher.

      Ich weiß auch nicht ob ich 2000 Euro oder mehr für einen Hund bezahlen würde. Bei 2000 Euro oder mehr würde ich sagen das sich die Leute eine goldene Nase verdienen. Was mir egal wäre und worauf es mir nicht ankommt.

      LG
      Sacco

    ANZEIGE