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Welpe ist aggressiv?!

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      Hallo, ich habe gerade deinen ganzen Faden gelesen - und auch wenn es bei dir inzwischen besser geworden ist, kann ich dir sagen - ich fühle mit dir. Unsere Kleine Labrador-Dame (jetzt 13 Wochen) hatte auch anfangs extreme Anfälle, die schmerzhaft, blutig und mit Tränen für uns endeten. Wir waren verzweifelt, wussten nicht weiter, dachten das kann doch nicht sein. Wir mussten lernen, sie zu verstehen.
      Sie zeigt von selbst keine Müdigkeit, sie würde stundenlang laufen. Pausen müssen ihr verordnet werden. Wenn man sie zuhause ignoriert, fällt es ihr leichter, zur Ruhe zu kommen. Draußen, bei Action, eher nicht. Sie muss es halt noch lernen. Wir haben uns angewöhnt, nicht ständig um den Hund zu kreisen, in dauerhaft zu überwachen und zu beobachten.
      Wenn sie ihre Aussetzer hatte, haben wir es auch erst mit den Standart-Tipps versucht. Quietschen, weggehen, Spielabbruch, Hund weg schieben, alles hat sie nur weiter gepusht. Unser Zaubermittel war (und ist) tatsächlich die Auszeit im Hundelaufstall. (Erst hatten wir das Bad versucht, aber da wurde eben das auseinander genommen) Ihre Aussetzer (die wirklich heftigen mit Zähnefletschen und Knurren) waren tatsächlich eine Woche später Geschichte. Nun dreht sie maximal mitten im Spiel mal zu sehr auf und nach dem 2. "Nein" bekommt sie ein paar Sekunden Auszeit bis sie sich beruhigt hat. Dann lassen wir sie wortlos aus dem Gitter und sie ist ruhig.
      Uns persönlich hat die Welpenspielstunde auch sehr geholfen. Allerdings sind bei unserer Hundeschule Welpen UND Junghunde sowie einzelne ausgewachsene Hunde anwesend, so dass jeder mal eine Korrektur abbekommt. Das hat bei ihr wirklich einen großen Unterschied gemacht. Schon beim zweiten Besuch hat man den deutlichen Unterschied in ihrem Verhalten gesehen.

      Ich hoffe, dass ihr für euch auch eine gute Lösung findet, auf die ihr aufbauen könnt. :)

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