Gelähmte Hunde

  • Uff, ok, von der seite habe ich das noch nie betrachtet: dass es auch behinderte Hunde geben kann, die derart verwahrlost vegetieren müssen. Das war mir unbekannt. Irgendwie geht man doch davon aus, dass, wer sich für gehandicapte Tiere interessiert, doch volles Bewusstsein dafür hat, was auf ihn zukommt und was er leisten muß..... Dass man dann trotzdem an seine Grenzen kommen kann und überfordert ist, das wird sicher oft passieren.
    Ich weiß nur noch, dass damals, als bei unserem Rüden ein Rolli zur Diskussion gestanden hat, mich außer einem TA und der Physio samt und sonders alle steinigen wollten, wie ich tierlieb sein könnte und dann dem Hund solche Qualen antun könnte....Für alle war es schlicht Tierquälerei, TÄ und Familie und Freundeskreis. Einzig eben die Physio und ein TA meinten, das müsse man von Hund zu Hund individuell ausprobieren. Es gäbe halt Hunde, die kämen gar nicht klar, aber es gäbe eben auch genügend, die ein wunderbares Leben damit hätten.

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    Hi


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    • Uff, ok, von der seite habe ich das noch nie betrachtet: dass es auch behinderte Hunde geben kann, die derart verwahrlost vegetieren müssen. Das war mir unbekannt. Irgendwie geht man doch davon aus, dass, wer sich für gehandicapte Tiere interessiert, doch volles Bewusstsein dafür hat, was auf ihn zukommt und was er leisten muß..... Dass man dann trotzdem an seine Grenzen kommen kann und überfordert ist, das wird sicher oft passieren.
      Ich weiß nur noch, dass damals, als bei unserem Rüden ein Rolli zur Diskussion gestanden hat, mich außer einem TA und der Physio samt und sonders alle steinigen wollten, wie ich tierlieb sein könnte und dann dem Hund solche Qualen antun könnte....Für alle war es schlicht Tierquälerei, TÄ und Familie und Freundeskreis. Einzig eben die Physio und ein TA meinten, das müsse man von Hund zu Hund individuell ausprobieren. Es gäbe halt Hunde, die kämen gar nicht klar, aber es gäbe eben auch genügend, die ein wunderbares Leben damit hätten.

      Das dachte ich früher auch. Ich ging auch davon aus, dass jemand, der sich für einen behinderten Hund interessiert, sich dieser Aufgabe bewusst ist. Die Mehrzahl der Leute ist es auch. Aber es gibt eben auch andere Fälle, wie ich heute weiß, bei denen es nicht so ist und wenn ein solcher Hund zum Beispiel aus dem Ausland und dann eigentlich vom Regen in die Traufe kommt, ist das für mich ein absolutes No Go.
      Ich hoffe, mein jüngster Beitrag wird nicht als Jammerei verstanden :roll: Das täte mir leid, denn ich bin alles andere, als ein Jammerlappen. Eher der beinharte Macher :roll: Ich will einfach nur aufzeigen, dass da sehr viel Arbeit dahinter steckt und auch sehr viel Verzicht.
      Manchmal denke ich schon mit einer gewissen Wehmut an die Zeit zurück, als ich nur einen Hund hatte und dann zwei.Die konnte man prima auch mal mit in den Biergarten nehmen oder in den Urlaub fahren. Klar- könnte ich auch heute abends mal weg für 2-3 Stunden.Tue ich aber nicht, weil ich dann einfach keine Ruhe hätte und immerzu auf die Uhr sehen würde.


      Die Reaktion damals aus Deinem Freundeskreis, Familie usw. ist nicht nur traurig, sondern eben auch nicht gerechtfertigt und ich hoffe, Du hast sie Dir nicht allzu sehr zu Herzen genommen. Das Feedback von Deinem TA und der Physio wäre alleine ausschlaggebend gewesen.


      Ich habe zig Seiten vorher mal ein Bild von Pauli eingestellt, als er noch vor Ort in Rumänien war.
      Heute möchte ich Euch mal ein Bild zeigen von seinen Wunden damals. Solche Wunden sind eben nicht selten, sondern entstehen oft und auch sehr schnell.
      Ich kenne persönlich eine Frau, die einen angeblichen Gandenhof führt und sich bevorzugt solche Hunde von zig verschiedenen Tierschutzorgas zur "Pflege" holt, die dann bei ihr absolut verwahrlosen und einige sind dort dann auch verstorben, bzw. mussten von dem Leid, das diese Frau ihnen zugefügt hatte, erlöst werden. Hunde mit Wunden übersät, zu denen es dann lapidar hiess:" Im Sommer sitzen da halt die Fliegen drauf.Kann man nichts machen" oder abgestorbene Ruten. Bevor hier die Frage kommt: das Vetamt war hier mehrmals eingeschaltet, sah aber keinen Handlungsbedarf.


      Hier nun ein Wundbeispiel:

    • :dagegen:
      Das ist gruselig!


      Nicht böse gemeint aber manchmal denke schon bei solchen Bildern: warum tut man das dem Hund an, warum alles retten wenn es dann weitere Schmerzen und Qualen bedeutet?


      Und dann schau ich hier rein und sehe Hunde mit Rolli im Wald und denke mir: weil mache auch Glück haben werden! :dafuer: :applaus:

    • :dagegen:
      Das ist gruselig!


      Nicht böse gemeint aber manchmal denke schon bei solchen Bildern: warum tut man das dem Hund an, warum alles retten wenn es dann weitere Schmerzen und Qualen bedeutet?


      Und dann schau ich hier rein und sehe Hunde mit Rolli im Wald und denke mir: weil mache auch Glück haben werden! :dafuer: :applaus:

      Da muss ich Dir leider Recht geben.
      Die unteren beiden Bilder habe ich am Tag seiner Ankunft gemacht,zwecks Dokumentation. Das obere war noch in Rumänien. Als ich aber etliche andere von ihm gesehen habe, noch vor Ort und auch Videos, die einfach nur entsetzlich waren, war ich vor Wut dem Herzinfarkt nahe!
      Meine Aussage damals war :" Unter Tierschutz verstehe ICH nicht, so ein verletztes Tier einfach nur von der Strasse zu holen und dann die Versorgung nicht gewährleisten zu können. Wenn Ihr aus welchen Gründen auch immer, nicht in der Lage seid, diese Hunde adäquat zu versorgen oder die Mittel nicht vorhanden sind, sie auf einer geiggneten Pflegestelle unterzubringen oder noch besser in einer Klinik, dann solte man sie ... erlösen."
      Für diese meine Aussage bin ich damals fast gelyncht worden und fast wollte mir man Pauli gar nicht geben, aus Angst, ICH würde ihn dann hier einschläfern lassen.
      Du hast absolut Recht.DAS darf man einem Hund nicht antun! Es ist gruselig und grauenvoll. Und wenn ich sowas sehen muss, bin ich nicht mehr zu bremsen vor Zorn und Empörung.

    • Ich denke, was im Überschwang bei der Überlegung "wir nehmen einen Rollihund" oft unterschätzt wird, ist, dass die vollständige Rundum-Versorgung über Jahre hinweg zuverlässig und konstant sichergestellt werden muss. Für einige Wochen kann man immer sein Leben mal zurückstellen, aber oft kommt nach dem ersten Überschwang dann plötzlich: "ich kann ja schon wochenlang nirgends hin, dann geh ich jetzt auch mal wieder raus" oder "ich kümmer mich 50 Wochen im Jahr ständig um den Hund, jetzt fahr ich mal 2 Wochen in Urlaub, das hab ich mir verdient. Solang wirds schon gehen" ... solche und ähnliche Dinge hör ich immer wieder und oftmals wird das von der Umwelt auch unterstützt und gefördert. Bei vielen Tieren und/oder gerade bei gehandicapten Tieren geht das genauso wenig wie bei vielen oder kranken Kindern. Da muss man 24/7 zur Stelle sein, völlig egal, ob man dafür beklatscht und bejubelt, beschimpft oder mit der Arbeit allein gelassen wird.

    • Hallo zusammen,
      hiermit melden wir uns wieder mal.
      Pauli hat nun schon seit einiger Zeit- Schuhe!!!! Leider notwendig. Er hat quasi vorne Spreizfüße und läuft sich somit die Krallen so falsch ab, dass ohne Schuhe die Nerven bald blank liegen würden. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit läuft er prima damit und dei Krallen wachsen auch schon wieder gut und normal nach.

    • Ich hatte ja auch für ihn einen Rutschsack gekauft. Ich befand ihn aber für den eigentlichen Zweck, vor allem Wärmen, völlig ungeeignet, da er nur aus dünnem Plastik bestand. Ich habe ihn nun durch eine Näherin nachbessern, heisst innen komplett füttern lassen.


      Anprobe.
      Wie man sieht, findet er das Teil mega doof :D
      Aber noch muss er ja nicht rein da .

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