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Wilderbse & Duna - das Dreamteam

    • Ich finde es super das du dich nach ihr richtest wo sie lang will! Denke aber das 1,5Std und gruselige Hecken dann einfach zu viel für sie sind und da sie eine gute Erfahrung mit hinlegen gemacht hat, legt sie sich hin und fertig.

      Das Duna sich nach die richtet wird noch kommen, einfach ruhig und für sie vorhersehbar bleiben und ihr Vertrauen gewinnen. Ich denke da bist du auf einem guten Weg.

      Wegen Surolan, ruhig wirlich die Haate zum Teil wegschneiden und vor der Anwendung von Surolan die Ohren reinigen.
      Weiterhin gute Besserung! :smile:
      "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."

      Maurice Maeterlinck
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    • Kenjada schrieb:

      Ich finde es super das du dich nach ihr richtest wo sie lang will! Denke aber das 1,5Std und gruselige Hecken dann einfach zu viel für sie sind und da sie eine gute Erfahrung mit hinlegen gemacht hat, legt sie sich hin und fertig.
      Ich befürchte, das ist falsch herum gekommen :smile: Sie ist ein armer Hund und ich bin ein total armer Mensch :hust: Und sie legt sich hinter dieser Hecke immer genau an der gleichen Stelle hin, in der gleichen Stellung und unabhängig davon, ob wir davor 12 min oder 1,5 h unterwegs waren. Egal, ob irgendwas stressig war oder alles super gegangen ist, sie will immer sofort zu der Hecke und sich in der genauen Stellung auf den exakt gleichen Platz hinlegen.
      Das finde ich schon irgendwie denkwürdig, zumindest mir kommen da immer die lustigsten Ideen, warum wohl :ugly:

      Sonst wenn es ihr mal zu viel ist, dann legt sie sich hin, wo sie gerade ist. :mute:
      Ich mag Nashörner! Sie sind wie Einhörner, nur fetter!

      Liebe Grüße von Duna und wilderbse aus Tirol!
    • Vielleicht riecht es da gut? Manche Marotten von unseren Hundis sind einfach zu merkwürdig.
      "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."

      Maurice Maeterlinck
    • Liebe Freunde,
      leider hat es bei mir in letzter Zeit ziemliche gesundheitliche Schwierigkeiten gegeben, darum habe ich mit dem Tagebuch ausgesetzt. ABER selbstverständlich habe ich mir Notizen gemacht, damit ihr auch nichts Wichtiges verpasst! Und los geht's:

      Tag 18:

      Die Tabletten gegen ihre übergroße Angst wirken Gott sei Dank sehr gut, immer öfter kommt es vor, dass sie sich etwas traut, das noch einen Tag davor absolut unmöglich war. Das beste Beispiel ist das Gassi-Gehen. Ich habe immer das gleiche Rad - ich quatsche ihr die Ohren voll von Gassi und Papa-gehen, dann ziehe ich meine "Hundekleidung" plus Schuhe an, stecke den Schlüssel und das Handy ein und komme dann geräuschvoll mit Leine ins Schlafzimmer. Dann ist Duna schon auf mich gefasst (und erschrickt nicht) und legt sich mit mystischen Tonnen beschwert auf ihre Matratze. Ich hänge sie an und versuche unter gutem Zureden meinen Lieblingshund zum Aufstehen und Mitgehen zu bewegen, was meist mit einer Partie "Laminat-Surfen" endet und ich sie dann doch schlicht von der Matratze herunterheben muss. Heute aber ist sie das allererste Mal einfach aufgestanden und mitgegangen. Ich wäre fast vor Schreck umgefallen (ich bin mir sicher, sie hat damit gerechnet). Das empfinde ich als wirklich sehr großen Fortschritt, auch wenn sie jetzt nicht ab sofort immer aufstehen wird...

      Tag 19:

      Auch heute war wieder ein Tag des 1. Mals, denn heute war sie in der Früh schon so super gut drauf, dass sie mich auf ihrer Lieblingsroute tatsächlich zum Spielen aufgefordert hat! Und wie die abgeht, wenn ich ihr nachspringe! In 4 Sekunden von 0 auf 100 ist langsam dagegen. Leider kann ich nicht mal annähernd mit ihr Schritt halten, und die Leine losmachen geht auch auf gar keinen Fall. Ich habe sie merken lassen, dass ich weiß, was sie von mir will, und als sie gesehen hat, dass es halt im Moment nicht geht, war sie echt traurig. Und ich auch. Ich habe sie dafür daheim mit Wattebällchen beworfen und hab mich hinter Ecken versteckt, aber trotz aller Bemühungen ist die Spiellaune nicht mehr aufgekommen.
      Bin ich froh, wenn sie so weit ist, dass ich sie mal einfach laufen lassen kann. Diese ständige Bewegungslosigkeit ist auch für ihren seelischen Zustand nicht ideal, aber das dauert nicht mehr lange, so schnell wie sie lernt.

      Tag 20:

      Die Nacht zum 20. Juli war für mich eine Tortur und für Duna auch ziemlich schlaflos. Ich habe Anfang des Jahres eine große Operation und danach Chemo und Strahlentherapie gehabt und bin vor 2 Monaten damit fertig geworden. Dann habe ich sofort damit angefangen, meine Kondition wieder aufzubauen und war auch schon wieder zufrieden damit. Anschließend kriege ich jetzt noch Erhaltungstherapie, die laut den Ärzten aber ohne Nebenwirkungen ist. Bloß Darmperforationen können auftreten, aber nur sehr selten.
      Jedenfalls hatte ich die ganze Nacht wirklich arge Schmerzen und musste mir in der Früh die Rettung rufen, weil ich eben nicht wusste, ob das was mit dem neuen Medikament zu tun hatte. Davor habe ich mich noch schnell mit Duna in die nächste Wiese gequält, und ihr dann noch jede Menge Wasser und Futter hergerichtet, da ich ja nicht wusste, was auf mich zukommt.
      1. Vermerk an mich: Egal wie lange ein Hund alleine bleiben soll, gib ihm nie mehr als eine vernünftige Portion zu fressen. Sonst wird er alles auf einmal verschlingen und danach hechelnd einen recht unglücklichen Eindruck machen!
      2. Vermerk an mich: Als Hundehalter ist Kranksein ein No-go!
      Die Untersuchungen dauerten über 7 Stunden mit dem Ergebnis: drohender Darmverschluß. Gott sei Dank waren die Ärzte bereit, es im Vorhinein erst einmal mit Medikamenten zu versuchen, die andere Lösung wäre eine Not-OP gewesen, Genesungszeit mind. 14 Tage.
      Ich hatte wirklich super Glück und die Therapie hat gut angeschlagen und am Abend war ich wieder so fit, dass ich für 2 Stunden nach Hause durfte. Zu Mittag war mein Bruder in meiner Wohnung gewesen und hat nach Duna geschaut, er konnte wegen ihrer Angst nur Futter und Wasser kontrollieren, aber Gassi war absolut unmöglich, noch dazu hatte ich ihr am Vortag das Geschirr und das Halsband abgenommen. Er hat alte Bettlaken ins Wohnzimmer gelegt, falls sie irgendwann nicht mehr durchhält. Was war ich froh, als ich am Abend heimdurfte, sie erst einmal beruhigte (sie war wirklich arg verängstigt und ich habe mir die größten Vorwürfe gemacht), und dann schnell mit ihr Gassi ging. Das war dringend! Danach habe ich ihr die Ohren gemacht, sie noch ein bisschen gestreichelt (was sie sich gefallen lassen hat), und dann musste ich Duna wieder allein lassen und über Nacht zur Beobachtung ins Klinikum fahren.

      Tag 21:

      Die Behandlungen in der Klinik haben so gut geholfen, dass ich zu Mittag nach der Visite wieder nach Hause durfte, natürlich mit den Auflagen, auf Schonkost zu achten und mich nicht zu übernehmen. Leider scheine ich nicht sonderlich vernünftig zu sein, denn trotzdem wir zu Dunas Lieblingsplatz gegangen sind und dort eine gute Stunde nur gedöst haben, bin ich am Heimweg zusammen gebrochen. Duna hat sich großartig verhalten, sie hat sich einfach neben mich gelegt und ist geblieben wo sie war. Bei mir sind einige Leute vorbei gegangen, aber kein einziger hätte sich die Mühe gemacht, auch nur zu schauen. Vielleicht mache ich mit meiner Glatze auch irgendwie einen Assi-Eindruck, der bloß den nächsten Schuß braucht. Auf jeden Fall war ich wirklich entsetzt, dass man mitten in der Öffentlichkeit keine Hilfe bekommt. Na ja, ist eben so. Zum Glück bin ich nach ein paar Minuten wieder (schätze ich) wieder zu mir gekommen und hab mich bis zur nächsten Bank schleppen können. Daheim bin ich dann gleich wieder zusammen gebrochen, was mir eigentlich den Rest gegeben hat. Ich habe mir zum Glück nicht wehgetan, aber wie soll ich mich um einen Hund kümmern, wenn ich keine zwanzig Schritte gehen kann. Und Duna ist nicht in der Lage, jetzt schon eine andere Person einfach so zu akzeptieren, vielleicht in ein, zwei Wochen, aber jetzt ist einfach zu früh. GRRRRRR!
      Den Rest des Tages hab ich geschlafen und bin mit Duna nur ein paar Runden ums Haus. Sie hat mir wirklich leid getan. Aber die Gefahr, dass ich noch mal draußen zusammen sinke, mir die Leine von Duna aus der Hand gleitet und sie wegläuft - ins nächste Auto mit kleinen Kindern womöglich - also das ist keine akzeptable Variante.
      Ich mag Nashörner! Sie sind wie Einhörner, nur fetter!

      Liebe Grüße von Duna und wilderbse aus Tirol!
    • Ach du liebe Güte :streichel: :streichel: :streichel: Du musst dir auf alle Fälle ärztlich helfen lassen. So bringt es ja keinen von euch beiden was .
      Hast du denn mit der Organisation keinen Plan B aufgestellt gehabt, für den Fall der Fälle ? Eine vorübergehende Pflegestelle z.B. ?
      Das tut mir so leid, ach mensch :streichel:
      Du musst auf alle Fälle schaun, das es dir wieder besser geht. Wie geht es dir denn aktuell?
      Es ist ja toll und lobenswert, wie du dich für die Maus selbst aufopferst, aber sie hat ja auch nur was von dir, wenn es dir gut geht. :verzweifelt: :streichel:
      LG Michi :-)

      Hier geht's zu unseren Pfotothread :
      Mister Knallkopf und seine kleine "Kirsche"
    • Morgen....

      Nur zur Info Duna stirbt net wenn es mal nicht nach Plan läuft....
      Wer krank ist, sollte wenn überhaupt wenn, dann nur kurz vor die Tür gehen.

      Wenn Duna das mit dem rausgehen besser draufhat an z.B. Bruder usw. gewöhnen.
      (Für Notfälle ein Kisterl? Wie bei einer Katze.... :???: ob du das magst und es sinnvoll angenommen wird..hmm.)

      Das war der allgemeine Teil.

      Nun zu Duna sie macht Fortschritte und ist bei dir geblieben :cuinlove: .

      Zu dir hast du jemanden zum helfen?
      Gibt es so was wie nen Notfallknopf für Zuhause?
      Wichtig währe auch das falls dir jemand draussen helfen mag Duna nicht verteidigt..
      (Bewustlos kannst du ja nicht eingreifen)
      Ich hoffe es geht dir ganz schnell dauerhaft besser :streichel: .
      Lg PicoLinouAlexandra

      * Refugees Welcome *


      Für alle die Bolonkas haben (oder mögen)
      oder PicoLino kleine ganz groß
    • Vielen lieben Dank für Eure Anteilnahme,
      es ist manchmal einfach schwierig, die Dinge bestmöglich zu handeln.

      Im Moment geht es mir schon wieder ganz gut, nur halt langsam tun und nicht zu schwere Sachen essen. Und ich bin ganz stolz auf Duna, die ganz schnell ein Gespür entwickelt hat, wann es für mich schwierig wird. Dann bleibt sie einfach stehen und fängt an schnüffeln oder setzt sich hin und schaut mich mit ihren goldbraunen Augen an, als wollte sie sagen: "Mach mal langsam." Und ich selber habe auch heraus gefunden, wie ich das schon im Vorhinein spüren kann und dementsprechend gegenlenken kann. Übrigens: ein Kotbeutel aus der öffentlichen Entnahme bietet genau 1 Po Platz zum Hinsetzen auf regennassen Bänken!

      Ja, der Notfallplan. Da hat der erste schon gleich nicht funktioniert, weil Duna so wahnsinnig Angst vor anderen Leuten hat - keiner der 4 Leute ist in der Lage auf Duna halbwegs gerecht einzugehen oder für sie zu sorgen, da gibt es schon Schwierigkeiten, dass sie nicht frisst und keinen Kot absetzt. Plan B ist eine Tierpension mit ausgezeichnetem Ruf, die allerdings die Impfung für Zwingerhusten verlangt und die ca. 3 Wochen benötigt, bis sie vollwirksam ist. Duna hat die Impfung vor guten 10 Tagen bekommen.... Ansonsten würde ich sie dem Ehepaar von der Tierschutz-Orga anvertrauen, aber die haben im Moment auch 5 Hunde - das ist also die Möglichkeit, wenn ich bewusstlos umfalle und nicht mehr aufstehe. Na ja, und sonst bleibt nur noch ein privater Hundeprofi, den ich mir wahrscheinlich nur ein paar Tage leisten kann oder das städtische Tierheim.
      Alle diese Möglichkeiten gefallen mir wesentlich weniger als wenn ich einfach selber so gut wie möglich für sie da bin. Es ist auch für mich wichtig, dass ich mich nicht hängen lasse und weiter mache so gut es geht. Aber natürlich in einem vernünftigen Maß, was für mich durch aus ein bisschen schwierig ist.

      Inzwischen hat Duna ihren Lieblingsplatz zum Niederlegen in einen aufgelassenen Schrebergarten verlegt, praktischerweise habe ich mir da einen Blumentopf zum Draufsetzen organisieren können. Hier sitzen wir also bei Schönwetter auch mal über eine Stunde lang und genießen einfach den Sommer. Vielleicht schaffe ich es mal, mir ein Buch mitzunehmen, während Duna sich damit vergnügt, Löcher zu graben und an Erdbeerblättern zu kauen.
      Ich mag Nashörner! Sie sind wie Einhörner, nur fetter!

      Liebe Grüße von Duna und wilderbse aus Tirol!
    • Als ich deine Story gelesen habe kamen mir die Tränen.. Menschen sind so ... ach, keine Ahnung. :verzweifelt:
      Ich kann ein wenig nachvollziehen wie es dir gehen könnten, meine Mutter hatte Krebs und die Diagnose damals war nicht so toll. Nach der Chemo ging es ihr fast ein Jahr schlechter als während der Chemo. Ihr hat es damals sehr geholfen die Hunde zu haben und sich um diese zu kümmern, sie musste ja dann aufstehen und sich bewegen wenn sie heulen wollte hat sie es bei den Hunden gemacht. Aber bei ihr war es so, kein Thema alle da die mit den Hunden gehen konnten. Mam war eh "nur" die Kuschelpartnerin =)

      Daher fühl dich gedrückt: :streichel:

      bitte mach langsam, Duna nimmt es dir bestimmt nicht übel wenn es nicht jeden Tag stundenlang rausgeht.

      Ansonste... so toll das sie dich zum spielen auffordert. :herzen1:
      "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."

      Maurice Maeterlinck

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