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Qualzuchten II

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      Aber irgendetwas muss man tun. Mit den Sport oder Retromixen ist sicherlich nicht die non-plus ultra Lösung..aber für einzelne Individuen stellt die Einkreuzung nach meiner persönlichen beobachtung schon eine Verbesserung da.
      Nur weil es nicht sofort von 0 auf 100 wieder gesunde Hunde gibt heißt es nicht dass die Denkweise an sich so falsch ist (natürlich wird auch da sehr sehr viel Mist gebaut und ein Frenchie mit einem Mops zu kreuzen kann auch keine Besserung bringen..ebenso Finger weg wenn die Tiere für Tausende € an Privathalter verscheuert werden)
      Wenn es eine sinnvolle Alternative gäbe wäre das schön..aber außer: "Wartet ab der VDH macht das schon irgendwie!" weiß ich persönlich jetzt von keinem konkreten Projekt zu Rettung solcher Rassen...wer was weiß kann mich aber gerne eines Besseren belehren
      Zu viele Menschen stehen mit beiden Beinen im Leben ANDERER ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Angel21 ()

    • Ich denke auch nach wie vor, dass die Einkreuzung anderer Rassen aktuell der einzige Weg ist, die Anatomie zu verbessern (sprechen wir mal nicht von retten ....).

      Darauf zu warten, dass aus dem "genetischem Müll" (man verzeihe mir bitte den harschen Ausdruck, es soll keinesfalls als Beleidigung interpretiert werden) von alleine wieder gesunde Hunde werden, ist doch mehr als naiv.
      Mockingjay Shelties
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    • Oder man müsste die Rasse evtl. auch aufgeben(?), so wie sie jetzt beschrieben wird(?).

      Ich meine - oft wird ja das 'tolle Wesen' angepriesen - evtl. kommt es auch z.T. davon zustande, dass der Hund eh nicht jagen kann... oder weit weglaufen... da ihm die Puste ausgeht.

      Wenn jetzt ein sportliches Modell eingekreuzt würde - das Wesen würde sich dadurch evtl. 'befreit' wissen und dann wäre der unkomplizierte Röchelmops auf einmal doch nicht mehr so einfach(?).
      Mit Mischlingshündin, geboren ca.: *01-11.01.2014
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    • Die Problematik ist dass sich die Züchter, die wirklich was verändern wollen, nicht zusammenfinden (wollen?). Und solange jeder sein eigenes Süppchen kocht wird da nichts draus.

      Schaut euch mal andere Rassen an wenn da der Züchter über jahre fast nur "eigene" Hunde (ab und zu angekauft, sonst nachzuchten) nimmt. Auch da wirds mit den Jahren selten besser.

      Ich persönlich kann Mops, Fench und co nicht abgewinnen, nicht meine Rassen.. Aber ihre Daseinsberechtigung haben sie wohl, nicht umsonst gibt es nachgewiesene Mopsfans aus den frühen Anfängen der Zucht. Sogar die Frau von Napoleon soll einen gehabt haben.
      Irgendwas besonderes wird der Mops also durchaus haben, sonst wäre er nicht seit so vielen Jahren so beliebt. Damals wie heute..

      Nur die Gründe der Beliebtheit.. da kann man streiten gehen ob DIESE irgendeine Daseinsberechtigung haben sollten.
      Liebe Grüße Ivy mit:
      Abbey (Chihuahua, *8.4.2011)
      Darcey (Sheltie, *15.5.2014)
      Cici (Dackelmix, *4.08.2001)
      Poco (Chihuahua, *2.02.2009)
      Yul (Magyar Viszla, 24.7.1996-2008)
      dogforum.de/fluff-flausch-die-…-terroristen-t181152.html
    • Mejin schrieb:

      Oder man müsste die Rasse evtl. auch aufgeben(?), so wie sie jetzt beschrieben wird(?).

      Ich meine - oft wird ja das 'tolle Wesen' angepriesen - evtl. kommt es auch z.T. davon zustande, dass der Hund eh nicht jagen kann... oder weit weglaufen... da ihm die Puste ausgeht.

      Wenn jetzt ein sportliches Modell eingekreuzt würde - das Wesen würde sich dadurch evtl. 'befreit' wissen und dann wäre der unkomplizierte Röchelmops auf einmal doch nicht mehr so einfach(?).
      Fühl Dich mit Likes bebömmelt und beworfen :gott:
      Sooo wahr Du hast :gott:
      Molosser sind nicht zu unterschätzen. Als bekennender Mopsfan bin ich durchaus für ein aussterben lassen der Mopsis.
      Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.
    • Angel21 schrieb:

      Wenn es eine sinnvolle Alternative gäbe wäre das schön..aber außer: "Wartet ab der VDH macht das schon irgendwie!" weiß ich persönlich jetzt von keinem konkreten Projekt zu Rettung solcher Rassen..
      Wer sagt das denn?
      Also sorry, aber gerade der vdh und die mopsklubs haben da richtig dran gearbeitet, dass diese Rassen zugrunde gehen. Und dass immer noch die extremsten Fälle auf einer offiziellen vdh Show v1 kriegen, geht überhaupt nicht an.

      Bonadea schrieb:

      Darauf zu warten, dass aus dem "genetischem Müll" (man verzeihe mir bitte den harschen Ausdruck, es soll keinesfalls als Beleidigung interpretiert werden) von alleine wieder gesunde Hunde werden, ist doch mehr als naiv.
      Wer sagt denn, dass das von allein schon wieder wird? Aus welchem Zuchtmaterial denn?

      Ich persönlich sehe nur den Weg - lauter Vermehrer, die sich das Image des Sportmopses zugute halten - und die mangelnde Zusammenarbeit sowie keine Unterstützung und kein Umdenken in den Klubs als so gravierend an, dass ich finde, dass die Zucht komplett verboten werden sollte.
      Und ich finde, dass eine "Typverbesserung" nicht rechtfertigt, dass alle Nachzuchten auf diesen ewigen Zwischenschritten genauso (oder ein klitzekleines wenig weniger...wow) leiden wie die Elterntiere. Das wird nicht in 5 oder 10 Generationen passieren. Und was ist mit dem "Ausschuss"?
    • Die VDH Anhänger sagen der Verein sei der einzige Weg das Problem in den Griff zu kriegen...wie genau sagt eben keiner...das ist ja das Problem.
      Einen sinnvollen Weg außer Rasse ausstrerben lassen muss es aber doch geben...schließlich hat man es auch geschafft die Hunde auf Kundenwunsch zu verunstalten..aber umgekehrt ist es auf einmal unmöglich? Das glaube ich einfach nicht
      Zu viele Menschen stehen mit beiden Beinen im Leben ANDERER ;)
    • War bis jetzt meistens eher stiller Mitleser dieser sehr spannenden Diskussion. Im Sinne meiner vierbeinigen Nachbarn möchte ich hier aber auch etwas einwerfen - weil so ein bissi die Frage in den Raum geworfen wurde, ob die Rasse Mops eine Daseinsberechtigung hat.

      Die ist für mich falsch gestellt. Aus meiner Sicht hat erstmal jedes Lebewesen, das nunmal da ist, auch eine Berechtigung dafür. Und damit verbunden ein Recht, keine sinnlosen Qualen erleiden zu müssen.

      Und vor diesem Hintergrund sehe ich es auch so, dass mit manchen Tieren einfach nicht weitergezüchtet werden sollte. Doch wie soll es umgesetzt werden? Ein Zuchtverbot (da national) ist sinnlos, wenn es nicht mit einem Haltungsverbot gekoppelt wird. Und ein Haltungsverbot lässt sich bei der aktuellen Rechtslage nicht rechtfertigen - und würde weitere Tierheimdauergäste produzieren.

      Also bleibt doch nur: Daueraufklärung und Arbeit mit dem Verband.

      Total Off Topic:

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      Allerdings verstehe ich auch die zweierlei Maß nicht, mit denen einige mir bekannte Hundeschützer messen. Da werden Festchen für den Hundeschutz veranstaltet, die Grillwürstchen dazu kommen aus dem Billigdiscounter. Auch Schwein, Rind und Huhn etc. haben meiner Meinung nach ein Anrecht auf ein artgerechtes Leben. Und darauf, nicht nur alsIndustrieprodukte betrachtet und behandelt zu werden. Das soll jetzt kein Plädoyer für den Vegetarismus sein. Sondern ein Reminder, dass wir da fast alle irgendwo blinde Flecken haben. Gerade beim Hundefertigfutter muss ich mir da auch an die eigene Nase fassen - nur Bio kriege ich bei meinem Mann nicht durch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Stinkelilly ()

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