ANZEIGE

Qualzuchten II

    • ANZEIGE
      oh doch, das steht da genau so. Ich habe es etwas überspitzt, aber letztendlich steht das so da.

      Einen Artikel mit "Ich finde es ja eigentlich toll ...." anzufangen, um dann aber reinzugrätschen von wegen alles nur Geldmacherei und Blödsinn ist ein typisches Stilmittel der deutschen Sprache, um dem Gegenüber zu sagen, dass seine Aussagen Bullshit sind.

      Aber ja, ist auch wieder typisch - Ich drehe mir die Aussagen nach meinem Gusto.

      Ist doch bei euch keinen Deut anders. Nur weil ich jetzt Marula aufgezeigt habe, dass sie auch gern mal alles so dreht und wendet, wie es ihr gerade passt .... einmal ist es Unsinn, über die Haplotypen Bestimmung mal überhaupt den Zustand der Rasse zu erfassen. Ein andermal, vorzugsweise bei der eigenen Rasse, ist es toll ....

      Na ja, Ich werde mich aus dieser Lachnummer von Thread verabschieden und mich zukünftig mit Leuten darüber weiter unterhalten, die auch wissen, wovon sie bzgl. Zucht reden. Da kommt mehr bei rum.

      Viele Grüße
      Cindy

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von PocoLoco () aus folgendem Grund: Habe mal die Schriftgröße angepasst, bevor es als Schreien oder Brüllen aufgefasst wird.

    • Rübennase schrieb:

      wie sieht es in anderen Ländern mit Qualzuchten aus? Sind z.B. Möpse und Bulldoggen überall so platt wie hier? Wie sieht es mit den Riesen aus? Gibt es da ein Land wo man sagen könnte, DA bekommt man noch Doggen her, deren Lefzen nicht bis zum Boden hängen? Usw...
      Zum Teil noch schlimmer. Dafür muss man nur nach Amerika schauen. Größer, kleiner, platter. Und erst diese gruseligen Auswüchse von Rassen dort wie zB The breed that's worse off than Pugs - Album on Imgur . Also da ist das Entsetzen schon recht groß.
    • ANZEIGE
    • Rübennase schrieb:


      Was mich aber immer noch interessieren würde... wie sieht es in anderen Ländern mit Qualzuchten aus? Sind z.B. Möpse und Bulldoggen überall so platt wie hier? Wie sieht es mit den Riesen aus? Gibt es da ein Land wo man sagen könnte, DA bekommt man noch Doggen her, deren Lefzen nicht bis zum Boden hängen? Usw...
      Eine meiner Zukünftigen Wunschrassen wird z.b. ganz sicher nicht aus DE kommen, weil ich im Ausland eine bessere Zukunft für die Rasse sehe als hier.
      Beim Shar Pei ist es so, dass die ursprüngliche, gesündere Variante fast nur noch im Ursprungsland China gezüchtet wird. Und importieren aus China ist leider kompliziert bis kaum möglich, ohne die richtigen Kontakte, soweit ich weiß.
      Liebe Grüße,
      Chuva mit...

      Yoshi, kroatischer Schäferhund-Mix, geb. 12.08.2011
      Tatsu, Chinese Crested, geb. 25.03.2016

      Schwarzer Schakal & kleiner Drache
    • Quebec schrieb:





      Erklär mir mal bitte, woher ein VDH-Richter weiß, welche/keine "Papiere" der Hund, den er gerade richtet, hat.


      Ohne Ahnentafel bzw. Zuchtbuchnummer, die bei der Anmeldung des Hundes
      zur Ausstellung von der Meldestelle kontroilliert wird, kommt kein Hund
      in den Ring.


      Ist es ein Dissidenzhund, der phänotypisiert wurde, ist er im Register
      des Zuchtbuches des jeweiligen Vereins eingetragen und ist unter
      entsprechender R-Nummer zu finden.


      All das sind Dinge, mit denen ein Richter absolut nichts zu tun hat und
      auch nichts wissen darf. Er soll den Hund, den er vor sich sieht
      bewerten und nicht dessen "Papiere".


      Wenn man absolut keine Ahnung vom Ausstellungswesen und seinen Regeln
      hat, warum stellt man dann eigentlich falsche Behauptungen in den Raum?


      Bringt das was?
      @Quebec

      Ich habe nirgendwo geschrieben, dass der Richter das weiß :???:

      Wie kommst du da drauf?
      Liebe Grüße!
    • PocoLoco schrieb:

      Rübennase schrieb:

      wie sieht es in anderen Ländern mit Qualzuchten aus? Sind z.B. Möpse und Bulldoggen überall so platt wie hier? Wie sieht es mit den Riesen aus? Gibt es da ein Land wo man sagen könnte, DA bekommt man noch Doggen her, deren Lefzen nicht bis zum Boden hängen? Usw...
      Zum Teil noch schlimmer. Dafür muss man nur nach Amerika schauen. Größer, kleiner, platter. Und erst diese gruseligen Auswüchse von Rassen dort wie zB The breed that's worse off than Pugs - Album on Imgur . Also da ist das Entsetzen schon recht groß.
      Brrrrrrrr....
      Amerika hätte ich wohl ausschließen sollen!
      liebe Grüße von
      Lisa-Marie
      mit meiner vollkommen verrückten Bande!
    • yane schrieb:

      danimonster schrieb:

      Irgendwie traurig das das ganze geteste immer nötiger wird ...
      Stimmt, früher war es einfacher. Wurde Hund da zu krank, gab's ne Kugel in den Kopf und der nächste Welpe zog ein.
      Heute interessiert es die Halter mehr, was aus ihren Hunden wird.

      Nehmen wir mal den Pudel .... man wusste früher halt, dass so ein Pudel PRA bekommen kann, Pech that's live. Züchterisch selektiert werden konnte nur durch Augenuntersuchung. Und wenn man Pech hatte, zeigte der Hund erst mit 7-8 Jahren die ersten Anzeichen. Oder noch übler, sogar noch später. Meine Zwergin ist prcd-PRA C, also "affected". Ihre Schwester ebenso .... beide sind jetzt 13, noch keine Anzeichen von PRA. Wusch's Schwester sollte in die Zucht und hätte dann unwissentlich weiter für Träger oder gar "affected" gesorgt

      Seitdem es den Gentest gibt, Wird darüber untersucht. Jetzt gibt es keine C mehr .... was soll daran schlecht sein?
      Wo hat sie denn geschrieben, dass sie das schlecht findet?
      Liebe Grüße!
    • Rübennase schrieb:

      Ich finde nicht, das "dieses Geteste" immer nötiger wird. Ich freue mich, das es möglich ist!
      Sehe ich auch so: Es wird nicht immer "nötiger", sondern immer MÖGLICHER!

      Bei "meiner" Rasse wissen wir seit ziemlich genau 3 Jahren von einer bis dato beim ACD unbekannten Erbkrankheit: DISH.

      Weil es sehr engagierte Züchter gibt, wurde in Bern an der Uni ein Forschungsprojekt geschaffen über die Erkrankung, mit dem Ziel, den Erbgang zu entschlüsseln und ein testbares Gen zu finden.

      Im Moment gibt es leider noch keine "amtlichen" Regulierungen, aber es werden überall und immer wieder Züchter gebeten, NUR Hunde aus unbetroffenen Eltern bereits 2 jährig zur Zucht ein zu setzen (vorher röntgen) und Hunde mit betroffenem Elternteil erst 4jährig nach Röntgen. Betroffene Hunde sollten aus der Zucht genommen werden.
      Zum 2. werden über soziale Medien und auf vielen Züchterseiten Interessenten immer wieder ermahnt, sie sollen sich bei der Auswahl eines Welpen die Röntgenauswertung der Elterntiere zeigen lassen.
      Läuft also im Prinzip ohne den Verein, der tut sich etwas schwer damit, die "Rasse krank zu reden"....

      Aber im Großen und Ganzen doch sehr erfolgreich.

      Wenn wir Glück haben, gibt es in absehbarer Zeit einen Gentest und ich wäre ausgesprochen glücklich darüber, dass man eine weitere, erst relativ spät im Hundeleben in Erscheinung tretende Erbkrankheit SICHER vor Zuchteinsatz ausschließen kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cattlefan ()

    • Rübennase schrieb:

      Amerika hätte ich wohl ausschließen sollen!
      :D Da geht es immer noch um einiges schlimmer, als das was in DE so rumläuft. Aber nun ja.

      Was die EU so angeht, sieht der Mops doch überall recht gleich aus. Fast jedes Land hat ja auch so seine eigenen Plattnasen hervorgebracht. Sei es die englische Bulldogge oder der Brüsseler Griffon. Und die haben sicherlich auch so ihre gesundheitlichen Probleme.

      Man muss sich ja nur diese Englische Zuchtschau ansehen und was für arme Kreaturen da zum Teil gekrönt werden. Mein Highlight war ja damals dieser arme Pekinese.
    • Chuva schrieb:

      Rübennase schrieb:

      Was mich aber immer noch interessieren würde... wie sieht es in anderen Ländern mit Qualzuchten aus? Sind z.B. Möpse und Bulldoggen überall so platt wie hier? Wie sieht es mit den Riesen aus? Gibt es da ein Land wo man sagen könnte, DA bekommt man noch Doggen her, deren Lefzen nicht bis zum Boden hängen? Usw...
      Eine meiner Zukünftigen Wunschrassen wird z.b. ganz sicher nicht aus DE kommen, weil ich im Ausland eine bessere Zukunft für die Rasse sehe als hier.
      Beim Shar Pei ist es so, dass die ursprüngliche, gesündere Variante fast nur noch im Ursprungsland China gezüchtet wird. Und importieren aus China ist leider kompliziert bis kaum möglich, ohne die richtigen Kontakte, soweit ich weiß.


      Ich hab da im Internet die Geschichte von einem Mann gefunden, der einen Strassenhund aus Indien importiert hat und der hat berichtet wie es geht:

      Hund muss im Heimatland gegen Tollwut geimpft werden, dann dort in Quarantäne und dann durch ein anerkanntes Labor einen Nachweis über die Wirksamkeit der Impfung. Dann darf importiert werden.

      Und dann gibt es auch die Geschichte von diesem Extremsportler aus Skandinavien, der sich aus Südamerika einen Strassenhund importiert hat, der sich ihm auf einem Wettbewerb einfach angeschlossen hat.



      Also, wo ein Wille da ein Weg. Könnte man alles machen wenn wirklich gewollt.

    ANZEIGE