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Kleiner Welpe, großes Problem

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      Themis schrieb:

      kiwiyo schrieb:

      und er ist jetzt 3 Monate alt

      kiwiyo schrieb:

      Ja, das komische ist, dass es für ihn die ersten 2 Tage gar kein Problem war. Und bis dato auch mit Fremden Leuten nicht!
      Wie lange hast du ihn bereits?

      kiwiyo schrieb:

      Ich handhabe es im Moment so, dass wir paar Mal täglich mit meiner Mutter üben, sprich, sie legt sich das Leckerli auf die Hand er muss es sich holen.
      Heute musste er dafür schon ganz auf die Hand, alles gut gelaufen.
      Aber er knurrt noch immer zwischen drin.
      Würde ich nicht machen - du bringst den Hund dabei in einen Konflikt.Deine Mutter sollte die Leckerlis zunächst aus Distanz werfen - im "Wohlfühlabstand" des Hundes.

      kiwiyo schrieb:

      Ich habe auch gehört, dass sie ihn einfach hochnehmen soll und wenn er ruhig ist, wieder runterlassen und loben. Aber ist das nicht unglaublich stressig und negativ?
      Ja, für deinen Welpen wäre das unglaublich stressig und negativ.
      LG Themis
      Ich habe ihn jetzt eine Woche.
    • Grinsekatze1 schrieb:

      Gina23 schrieb:

      Zu allererst würde ich dem Welpen nichts aufzwingen. Wenn er zZ nicht angefasst werden will, dann ist das eben so.
      Das wird sich mit der Zeit aber auch legen.
      Das ist so nicht ganz richtig.Wichtig ist, dass der Hund Sicherheit bekommt und von fremden Menschen nicht angefasst und hoch genommen wird. (Würde man bei einem Rottweiler auch nicht machen). Besucher sollten den Hund ignorieren, der Hund eine sichere Schutzzone erhalten.
      Der Hund soll Besucher freundlich abschnüffeln dürfen ohne, dass da jemand nach ihm grabscht und entscheiden dürfen, ob er näheren Kontakte wünscht.

      Themis schrieb:

      Knurren und Bellen sollten insofern beachtet werden, dass der Hund etwas mitteilen möchte.
      Ja, der Hund teilt mit, dass seine persönliche Individualdistanz unterschritten wird, er unsicher ist und gleichzeitig denkt, dass er sein Territoralbereich gefährdet sieht und schützen muss.
      Da der Hund sich körperlich nicht wehren kann, schnappt er ab - sozusagen als letzte Waffe.

      Gib Deinem Hund die Sicherheit die er braucht (vor unkontrollierten Zugriffen schützen), gib ihm das Vertrauen, dass Du für ihn regelst, ihn beschützt und die Besucher "im Griff hast".

      Bei der Mutter empfehle ich hier gerne wieder die Hausleine - eine dünne Schnur am Geschirr befestigt - die der Hund hinter sich herzieht und die bei Bedarf mit der Aufforderung "komm, wir gehen Gassi" aufgehoben wird und möglichst ohne viel Zwang und Druck der Mutter die Möglichkeit gibt den kleinen Welpen nach draußen in den Garten zu bringen. Mit Leckerli locken und wenn gar nichts geht auch mal einfach lassen!
      Das mit der Leine ist ja an sich eine gute Idee, aber um ihn rauszubringen, muss sie ihn anheben, da wird nicht im Erdgeschoss leben.
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    • Update:
      Also gestern konnte ihn mein Freund ohne Probleme streicheln. Er konnte ihm sogar das Geschirr anziehen und hochnehmen.
      Hugo (so heißt der Kleine) hat auch auf ihm gelegen und geschlafen. :smile:
      Nur bei meiner Mutter gibt es bisher keinerlei Besserung..

      Also es ist so geworden bei meinem Freund, weil er ja mit mir in meinem Bett schläft, wo auch Hugo schläft und irgendwann ist Hugo halt auf ihn zu.
      Denkt ihr, es wäre keine schlechte Idee, wenn auch meine Mutter mal einfach mit uns im Bett liegt, damit Hugo merkt "Hey, die ist ja genauso wenig böse."?
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    • Mia2015 schrieb:

      kiwiyo schrieb:

      Bei meiner Mutter bspw. schnappt und knurrt er.
      Mich würde mal interessieren, wie DU dich verhältst, wenn dein Hund nach deiner Mutter schnappt bzw. sie anknurrt. Ob das mit dem Besuch zusammenhängt, wer weiss, aber darin war ja deine Mutter nicht involviert, erschließt sich mir nicht, warum er gerade sie auf Abstand hält. Kann nur am Umgang liegen, oder du hast ihn unabsichtlich in seinem Verhalten bestärkt.
      Das ist ja der Punkt bei dem ich so verzweifelt bin. Ich weiß eben nicht, wie ich reagieren soll.
      Schnauzengriff? Ignorieren?
      Im Moment sage ich in einem bestimmten Ton "Nein.".

      Ich habe jetzt auch mal eine Trainerin angesprochen, um private Stunden zu nehmen, aber bis dato möchte ich mich ja auch richtig verhalten und weiter Fortschritte machen.
    • Auf keinen Fall maßregeln, wenn er knurrt!
      Nimm das ernst und versuche dich so zu verhalten, dass er es erst gar nicht zeigen muss. Er kann nicht anders sagen, dass ihm etwas nicht passt.


      Wie nehmt ihr ihn denn hoch?
      Meine sind ja auch klein und zumindest mein Kleinpudel war bei seinem Einzug in etwa so groß wie ein Chihuahuawelpe. Wenn ich den hochnehmen wollte, hab ich mich auf den Boden gehockt, ihn hergerufen, etwas gestreichelt, dann das Kommando fürs Hochnehmen gesagt "Up" und ihn an Brust und Hintern gehalten und langsam (!) hochgehoben. Da die Zwerge so leicht sind, neigt man dazu sie viel zu schnell hochzureißen. Das verunsichert sie leicht mal.
      Beide lassen sich jetzt gerne tragen und meine Hündin springt mir auf Kommando schon entgegen. Hinhocken muss ich mich dafür nicht mehr.
      Your Love is like a Soldier, loyal till You die.
      ~James Blunt~

      * Finya - serbische Terpitzprinzessin *
      * Frodo - der Überflieger-Kleinpudel *


    • kiwiyo schrieb:

      Mia2015 schrieb:

      kiwiyo schrieb:

      Bei meiner Mutter bspw. schnappt und knurrt er.
      Mich würde mal interessieren, wie DU dich verhältst, wenn dein Hund nach deiner Mutter schnappt bzw. sie anknurrt. Ob das mit dem Besuch zusammenhängt, wer weiss, aber darin war ja deine Mutter nicht involviert, erschließt sich mir nicht, warum er gerade sie auf Abstand hält. Kann nur am Umgang liegen, oder du hast ihn unabsichtlich in seinem Verhalten bestärkt.
      Das ist ja der Punkt bei dem ich so verzweifelt bin. Ich weiß eben nicht, wie ich reagieren soll.Schnauzengriff? Ignorieren?
      Im Moment sage ich in einem bestimmten Ton "Nein.".
      Im Moment reitest du dich in den Mist immer weiter rein. Vor einer Woche war der Welpe doch noch normal. :verzweifelt: Bitte wende niemals den Schnautzgriff an!
      Ein Hund sollte knurren dürfen. Wie soll er sonst sagen, wenn ihm was nicht passt?
      Ignorieren ist in dem Fall auch falsch. Weiche in dem Moment mal zurück. Und zwar so weit, dass der Welpe nicht mehr knurrt. Dann darfst du gerne belohnen.
      Wo wir beim Thema belohnen sind: es ist besser einen Hund mit Belohnung zu erziehen, als mit Strafe wie zb laut werden und Schnautzgriff. ;)
    • Lionbonnie schrieb:

      Ein Hund sollte knurren dürfen. Wie soll er sonst sagen, wenn ihm was nicht passt?
      Ja, er sagt was und man sollte diese vom Hund gesetzte Grenze akzeptieren

      Lionbonnie schrieb:

      Ignorieren ist in dem Fall auch falsch. Weiche in dem Moment mal zurück. Und zwar so weit, dass der Welpe nicht mehr knurrt. Dann darfst du gerne belohnen.
      Zurückweichen - das sehe ich doch ganz anders. Was, wenn der Hund daraus lernt, "Mensch weicht vor mir zurück - hat bestimmt Angst vor mir". Würde man das auch bei einem größeren Hund so handhaben? :???:
      Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
      Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
      Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
      Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben! ♡
    • kiwiyo schrieb:

      Ich weiß eben nicht, wie ich reagieren soll.
      Keine Ahnung, warum der Hund innerhalb einer Woche so reagiert. Ganz klar ist aber, dass es bei mir wie folgt laufen würde:

      Der Hund wird absolut in Ruhe gelassen. Er wird von Fremden und auch von der Mutter weder angesprochen noch angefasst noch sonst wie bedrängt und schon gar nicht hoch gehoben. Wer kommt immer auf die Idee, kleine Hunde einfach hoch zu heben? Mach ich doch mit einem Schäferhund auch nicht...

      Wie auch immer, muss euer Hund erst mal lernen sich in seinem eigenen zu Hause überhaupt sicher zu fühlen, also wartet man, bis er von sich kommt. Mutter hat sich fern zu halten, gibt auch keine Leckerchen, erst dann, wenn er von sich aus KOntakt aufnimmt. Auch dann ruhig bleiben und kein Hutzidutzi, sondern langsam Vertrauen aufbauen. Hund bekommt Rückzugsort, man läuft in einem vernünftigen Abstand um ihn herum und steigt nicht über ihn drüber, er ist da, aber er entscheidet an was er wie teilhaben will.

      So würde ich es machen. Und bei der Mutter nochmal nachhaken ob und was da evtl. gelaufen sein könnte...

      Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich. -Fürst Bismarck-
    • Ich würde einen Rottweiler oder Schäferhundwelpen auf den Arm nehmen, wenn er von einem erhöhten Stockwerk die Treppen runter müsste zum Lösen.
      Und das müsste bei einem Rotti und ​DSH Welpen dann auch meine Betreuung tun, also Hund auf den Arm und die Treppen runtertragen (und wieder hoch) zum lösen.

      Darum geht es doch, oder les ich total falsch? :???:
      Der kleine Welpe muss auf den Arm der Mutter, weil diese ihn allein betreut und die Treppen runter und hochtragen muss. Wenn sie von ihm fern bleiben muss, was ist die Alternative? Katzenklo?

      Vertrauensaufbau ist die eine Sache die mit Hilfe eines Trainers angegangen werden sollte. Aber es muss ja eine Lösung für das Pipiproblem gefunden werden solange der Knirps betreut wird (und das mit dem Katzenklo war ein Scherz, nur mal zur Sicherheit dazu gesagt).
      LG Romina mit
      Sams(on), Schnauzer-Briardmix *05.04.2005 / Krabat, Welsh Corgi Cardigan *03.06.2014

      Das Leben wäre ein kleines Stück gerechter, wenn Dummheit ein Sperrungsgrund wäre.



      Helena, Corgi-Mix *24.04.02 / + 06.02.14
      Das Herz auf vier Pfoten

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