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Spaniel/Setter Besitzer und Interessenten gesucht!

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      dragonwog schrieb:

      SaMaLa schrieb:

      BeardiePower schrieb:

      SaMaLa schrieb:

      Das macht es aber im Training oft viel einfacher.

      Der Cocker hinterfragt mich IMMER. Sie weiß es besser und versichert sich dreimal, bevor sie eine Anweisung von mir akzeptiert.
      Genau das finde ich persönlich gut. Habe das ja auch bei meinem Beardie.
      Ich finde es ätzend und frustrierend.
      Das ist aber doch ein Trainingsfehler und keine Eigenschaft
      Kannst du das näher erklären?
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      Verspielte Springer?

      Mhm. Für 10 Monate nicht ungewöhnlich, daher absolut passend, er hat halt wirklich Spaß am gemeinsamen Spiel und würde wohl auch viel mit anderen Hunden spielen oder sie versuchen zu animieren, wenn das möglich wäre. Aber wirklich clownesk oder albern? Nein. Finde ich nun nicht wirklich. Er hat Bock etwas zu machen und konzentriert sich dann auch, dann albert er auch gar nicht herum. Nur übereifrg oder ungeduldig ist er dann schnell und jammert, wenn nicht zügig genug etwas passiert. Tausend Wiederholungen sind auch nur bedingt sein Ding, aber mit leicht veränderten Vaiablen, also steigendem oder sich zumindest änderndem Anspruch ist er gerne bereit mitzumachen. =)

      Aber - wir haben auch nur das Boxerprinzesschen zum Vergleich. Und von der ist sogar der Jungspund manchmal genervt, wenn die den ganzen Tag wieder nur spielen, raufen, rennen und bolzen im Kopf hat. Die kann wirklich rumalbern und kaspern. Obwohl sie wirklich super im Gehorsam steht und grundsätzlich umsetzt, was man von ihr verlangt. Für Lob und Spiel macht sie fast alles, aber wenn sie keine Lust hat und etwas echt doof findet (und nicht mit Nachdruck dazu "gezwungen" wird), dann kann sie wirklich rumblödeln, um ihre Menschen zum Lachen zu bringen - lachenden Menschen muss man nämlich nicht gehorchen, die meinen das nicht so ernst |) .
      Je weniger man selber weiß, desto mehr muss man anderen glauben. [Josef Kraus]

      Dakota, Dt. Boxer-Dogo-Canario (*15.11.2011) & Major Pepper, English Springer Spaniel (*21.06.2017)
      Hamlet, Cocker-Beagle-Junge (2010 - 2011)
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      SaMaLa schrieb:

      Der Cocker hinterfragt mich IMMER. Sie weiß es besser und versichert sich dreimal, bevor sie eine Anweisung von mir akzeptiert.

      Das Springerli macht einfach. Wird schon stimmen.
      So empfinde ich das auch im Vergleich Cocker/Setter. Die Setter machten alles, was ich wollte und freuten sich, wenn ich lobte. Der Cocker macht alles, was ich sage, so lange er Lust hat und das irgendwie Sinn ergibt. Beispiel Verlorensuche: zwei- bis dreimal holt sie den zwischenzeitlich "verlorenen" Dummy und lässt sich auch begeistert mit Leckerchen versorgen. Sie hat voll kapiert, worum es geht. Ding suchen, holen, vorsitzen, ausgeben, Keks bekommen. Spätestens beim vierten Mal läuft sie maximal noch hin, stuppst das Ding kurz an, und kommt dann schwanzwedelnd mindestens ebenso begeistert ohne das Teil angelaufen. "Jo, hab ich gefunden, liegt da hinten, kannste holen gehen! Ach so ich kriege jetzt gar keinen Keks? Naja, macht auch nix, hab dich trotzdem lieb. Ich freu mich ja so! Lass uns was anderes tolles machen! Was? Nee, ich hol den jetzt nicht mehr, du verlierst den ja sowieso wieder. Oh, guck mal, n Schmetterling!"
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      SaMaLa schrieb:

      dragonwog schrieb:

      SaMaLa schrieb:

      BeardiePower schrieb:

      SaMaLa schrieb:

      Das macht es aber im Training oft viel einfacher.

      Der Cocker hinterfragt mich IMMER. Sie weiß es besser und versichert sich dreimal, bevor sie eine Anweisung von mir akzeptiert.
      Genau das finde ich persönlich gut. Habe das ja auch bei meinem Beardie.
      Ich finde es ätzend und frustrierend.
      Das ist aber doch ein Trainingsfehler und keine Eigenschaft
      Kannst du das näher erklären?
      Ich antworte auch mal als Erklärung für den Beardie:
      Ein Beardie ist von seinen ursprünglichen Aufgaben, z.B. Schafe in den Highlands selbständig aufspüren und ins Tal treiben eine gewisse Selbständigkeit gewohnt.
      Sie lernen zwar schnell. Aber das heißt noch lange nicht, daß sie sofort und immer aufs erste Wort hören. Wenn sie z.B. der Meinung sind, daß es jetzt nicht angebracht ist, sich hinlegen zu müssen, daß ein Sitz doch völlig ausreichend ist, dann braucht man halt etwas länger, bis der Hund liegt.
      Oder sie legen sich halt da hin, wo es gemütlich ist, und nicht da, wo es gerne der Mensch hätte. Aber hingelegt haben sie sich ja - also Aufgabe erfüllt.
      Sie überlegen auch, ob ein Kommando sinnvoll ist oder nicht.

      Dieses Hinterfragen hat nichts mit Sturheit oder keine gute Erziehung zu tun, sondern eher mit Intelligenz.

      Ein Hund, der sofort ohne nachzudenken ein Kommando ausführt - überspitzt gesagt, auch aus dem Fenster springt, wenn der Halter das sagt - ist zwar top trainiert, aber ... hm ... nicht falsch verstehen: sowas ist halt auch nicht gerade intelligent, wenn etwas einfach ausgeführt wird. Bitte, bitte nicht falsch verstehen! Natürlich sind Hunde intelligent, auch solche - aber es gibt halt verschiedene Intelligenzen.

      Und ein Hund, der mitdenkt, der hinterfragt, ist nicht einfach eine Art Befehlsempfänger.

      Mann, ich schreibe mich hier um Kopf und Kragen...
      Viele Grüße
      Maren und die verrückte Nudel Maddy
      ... sowie Rica, Pepe, Blacky, Buffy und Barry im Herzen

      Maddy-Cool http://www.dogforum.de/index.php/Thread/195604-Maddy-Cool/
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      Die Hunde sind halt auch für unterschiedliche Bereiche gezüchtet. Ich hatte ja auch einen bearded Collie. Die hat schon gehört, aber die hatte eben auch ihren eigenen Kopf. Und wenn sie im Garten sein wollte, fand sie einen Weg. Dann sprang nämlich sie aus dem Fenster. Während mein spaniel viel sensibler ist und gefallen möchte. Sie akzeptiert ein Nein, sie bleibt bombenfest sitzen oder liegen. Der setter hier kooperiert nicht wirklich. Sie ist nett, sie ist freundlich, sie will kein Stress aber an gehorsam hat Dieb kein Interesse. Als sie jünger war, hat sie oft große Runden mit jungen fremdhunden auf dem Feld gedreht und kam dann zurück. Die hätte nie die Runde unterbrochen nur weil ich rufe.
      Mein Weimaraner sichert sich immer zurück ab. Sie schaut alle 5 Meter ca. Zurück und unterbricht alles wenn ich sie rufe. Sie hat Bock mit mir zu arbeiten. Wenn sie verbotener weiße durch das Feld springt, dreht sie auf pfiff sofort um und kommt her. Wenn sie einen Igel apportiert lässt sie ihn los wenn ich es ihr sage. Aber schmerzunempfindlich ist sie in dieser Hinsicht. Der Spaniel und der setter sind hochbeleidigt wenn sie mal versehentlich einen dummy oder so abbekommen. Während der Weimaraner durch die Igelstacheln am Maul blutet und dennoch den Igel tragen mag. Der bearded Collie war auch eher schmerzfrei.

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