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Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn - Teil VII

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      Oh mein Gott...schon etwas anstrengend, dass man alles auf sich beziehen muss :roll:

      Ich habe nicht geschrieben, dass deine Hunde Junkies sind, sondern das meine nicht zu soetwas neigen (ggbf. eben auch weil sie als Junghund mal so "Ich starre dich dann jetzt die ganze Zeit an"-Phasen hatten wo gegengesteuert wurde).
      Hätte ich einen Hund, der häufige Belohnung von Kontaktaufnahme als Anlass sehen würde ständig an mir zu kleben, dann würde ich entweder nicht belohnen in dem Maß oder halt gegenarbeiten, sodass der Hund mitbekommt was belohnt wird.
      Ein Hund der ständig an einem klebt in Erwartung der Belohnung ist für mich ein Junkie und das will ich nicht :ka: Da meine Hunde dazu aber halt auch nicht neigen, käme es mir falsch vor sie nicht zu belohnen wenn sie etwas richtiges zeigen :smile: Weil ich halt auch keine Angst haben brauche, dass sie dann in ein Workaholic-Verhalten verfallen, wie ich es leider auch öfter bei Hütis beobachte.

      Ich fand lediglich den Unterschied in der Vorangehensweise bei Oregano (selbstständiger Hund, der das kooperieren lernen musste und inzwischen nur noch verbal gelobt wird) zu der von mir (eh kooperative Hunde, die die Zusammenarbeit stark anbieten und trotzdem auch über verbales Lob hinaus da bestätigt werden) interessant.
      Wobei das natürlich dadurch allein schon geklärt ist, dass sie die darüber hinausgehende Belohnung gar nicht mehr will/dafür nicht extra kommt. Etwas was meinen Hunden, vermutlich auf Grund der Kooperativität, gar nicht in den Sinn käme im Alltag.
      Wer bremst verliert - Hier entlang
      Brix - Australian Shepherd - Rüde - *7/12
      Lena - Landseer - Hündin - *8/12
      Dash - Border Collie - Rüde - *11/16
    • Dackelbenny schrieb:

      orangina schrieb:

      .....und jegliche Orientierung und Interaktion von ihm bei mir zu belohnen.
      Bei Sina funktioniert das nicht wenn ich sie nicht anspreche, denn die sieht sich von selbst bei einem 1-stündigen Gassigang an langer Leine nur 1x nach mir um und das auch nur, weil ich stehenbleibe um mir eine Zigarette anzuzünden und sie dann nicht weiter kann. :hust:

      CharlieCharles schrieb:

      Brizo schrieb:

      Aber ich glaub so eine völlig fehlende Umorientierung, ist schon in gewisser Weise auch hausgemacht, weil man den Hund immer wieder anspricht und es dafür Bestätigungen gibt.
      Theo, Dackelmix, hat auf "Superbelohnung" gesch**, wenn der draußen war.
      Man sollte tatsächlich bedenken, dass nicht alles hausgemacht ist und es mitunter Hunde gibt, die, egal wie sehr man auf Kooperation baut, nicht kooperieren werden. Bei Theo war das halt, sobald man draußen war.
      Sina "scheißt" auch auf eine Belohnung, (auch wenn ich Wurst/Käse oder ein Spielzeug dabei habe auf welches sie zuhause total abfährt) beim Gassigehen. Mit ihr kann ich unterwegs nichtmal spielen, sie interessiert sich nur fürs Schnüffeln und Spurenverfolgen. Letztens wollte ich mit ihr unterwegs spielen. Sie ist dem Spielzeug genau 2x nachgerannt und dann hat sie sich dafür nicht mehr interessiert weil sie lieber schnüffeln und Spuren lesen wollte.
      Zuhause im Garten ist ja nichts Besonderes, da kann ich stundenlang mit ihr Spielen.

      Brizo schrieb:

      Aber ein Hund, der sich gar nicht für den Halter interessiert beim Spaziergang finde ich persönlich einfach seltsam
      Ich nicht, gibt halt Hunde denen beim Gassigehen alles andere wichtiger ist als der Besitzer.

      banane92 schrieb:

      Manchmal ist aber nicht das das Problem. Und nicht jeder Hund lässt sich „bestechen“.
      Hab ich auch festgestellt. Sina lässt sich sehr gut belohnen solange sie durch absolut gar nichts abgelenkt ist (also eher drinnen und im Garten). Aber sobald wir Gassi gehen und ich sie belohnen möchte, dann will sie keinerlei Belohnung. Da kann ich mit Wurst vor ihrer Nase herumfuchteln oder mich zum Affen machen oder ein Spielzeug durch die Gegend schleudern. Obwohl sie ansprechbar ist will sie trotzdem keine Belohnung.

      Hier habe ich gerade gefilmt wie ein Flexileinengassi bei uns aussieht und da kann man sehr gut sehen, dass sich Sina kein einziges Mal nach mir umsieht und so geht das den ganzen Spaziergang.
      Sie schaut mich nur an, wenn ich sie anspreche, aber von selbst nicht, sodass ich da gar nichts belohnen könnte. Und das ist von Anfang an so bei ihr.
      Auch wenn sie an einer 15m-Schleppleine hängt sieht das genau so aus, nur, dass sie dann halt 15m weit vorne ist und nicht nur 8m.
      Wenn sie frei läuft, dann behält sie ihr Trabtempo bei, sieht sich nicht um und ist dann irgendwann 100m vor mir, sodass ich sie gezwungenermaßen zurückrufen muss, weil ich sonst ein Fernglas brauche um meinen Hund noch sehen zu können.

      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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      Mein Schicksalshund Sina

      Im Herzen:
      Rauhaardackel Tamy, Langhaardackel Benny, DSH Una, DSH Falko, DSH Eyka, DSH Dorli

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dackelbenny ()

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    • Danke @Dackelbenny, da ist dann Theos Mama doch stärker durchgekommen als gedacht :D So wie du es mit Sina beschreibst, ist es hier genau so. Theo hat seine Flexi, schnüffelt und ist mit sich beschäftigt. Meine Mama dabei angucken? Nöö, obwohl sie die einzige Person ist, auf die er richtig gut hört.
      Grüße
      CharlieCharles

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      Benedikt 1998 - 2003

      Jule und Monster
    • Hier noch unser 1. "Schlepp"leinengassi, dann habe ich eine 15m lange Schleppleine gekauft, damit war es dasselbe:



      Unser 1. Flexileinengassigang:


      Unser 1. Waldspaziergang:


      Wie man hier auch sehr schön sehen kann, gibt es keinen Augenblick in dem ich Sina dafür belohnen könnte, dass sie mich beachtet - außer, ich spreche sie an, aber von selbst schaut sie mich nicht an.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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    • @Dackelbenny wenn dich das so nicht stört, ignorier es einfach, aber ich glaube ich würde den Hund einfach mal ein paar Mal ins Ende der Leinen laufen lassen, dann muss er ja irgendwie Kontakt aufnehmen. Sprich, es geht so lange nicht weiter, bis er mich anguckt.
      Die Cockerlady hier guckt durchaus mal, weiß nicht ob sie das von sich aus mitgebracht hat oder vom Rüden abgeschaut, aber wäre sie gänzlich ignorant, würde ich wohl wie oben beschrieben vorgehen. Das in die Leine laufen lassen tut ja nicht weh, aber es geht eben nicht vorwärts.
    • Belial schrieb:

      @Dackelbenny wenn dich das so nicht stört, ignorier es einfach, aber ich glaube ich würde den Hund einfach mal ein paar Mal ins Ende der Leinen laufen lassen, dann muss er ja irgendwie Kontakt aufnehmen. Sprich, es geht so lange nicht weiter, bis er mich anguckt.
      Die Cockerlady hier guckt durchaus mal, weiß nicht ob sie das von sich aus mitgebracht hat oder vom Rüden abgeschaut, aber wäre sie gänzlich ignorant, würde ich wohl wie oben beschrieben vorgehen. Das in die Leine laufen lassen tut ja nicht weh, aber es geht eben nicht vorwärts.
      Ich hab da überhaupt kein Problem damit. ;)
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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    • Ich brauch mal Tipps zur Fellpflege. Gustl hat am Rumpf Rauhhaar dank seiner JRT-Ahnen, am Kopf jedoch dieses feine Haar wie auch Yorkies das haben.

      Wie pflege ich die Yorkiehaare am besten? Hab den Lütten gerade gekämmt und wieder nen ganzen Hund aus dem Fell rausgeholt. Besonders am Kopf, in den Achselhöhlen und an den Beinen war das Fell auch schon verfilzt, hat ihm auch ein bisschen wehgetan das alles rauszukämmen. Aber muss ja sein.

      Was kann ich machen, damit er nicht wieder so verfilzt? Gerade auch wenn er was klebriges gefuttert hat, wie z.B. Joghurt bleibt das auch gern im Bart hängen und trocknet und filzt dort.
      Mein kleiner Taschenwolf - Gustav Ignatius *4. April 2017
      101 Garnelen und ihre Hausschnecken lassen grüssen!
    • Dackelbenny schrieb:

      Hier noch unser 1. "Schlepp"leinengassi, dann habe ich eine 15m lange Schleppleine gekauft, damit war es dasselbe:



      Unser 1. Flexileinengassigang:


      Unser 1. Waldspaziergang:


      Wie man hier auch sehr schön sehen kann, gibt es keinen Augenblick in dem ich Sina dafür belohnen könnte, dass sie mich beachtet - außer, ich spreche sie an, aber von selbst schaut sie mich nicht an.
      Meine Guete ist die knuffig :herzen1:

      Wir hatten mal 'nen Langhaardackel. Sehr eigen, liebte das Landleben, hat nur Rest aus der Kueche gefressen und ist mega alt geworden.
      Fuer uns Kinder war der nix. Wenn ich dran denke... der lag entweder geren in der Sonne oder ist tagelang ueber die Doefer im schoenen Hessen maschiert.
    • @Cinderella1987 So Situationen sind immer doof, vor allem, wenn der eigene Hund dann auch noch zu dem Hund hinzieht :fear:

      Aber ich finde, erstmal hast du doch gut gehandelt und deinen Hund auf die vom "Außenreiz" abgewandte Seite gebracht.
      Auch das weitergehen finde ich nicht verkehrt, denn - und das habe ich schon des Öfteren selbst feststellen müssen - sobald man in so einer Situation stehenbleibt, könnte das für den eigenen Hund das Signal dazu sein, dass man sich mit diesem Außenreiz irgendwie auseinandersetzen muss :roll:
      Manchmal hilft es auch, den fremden Hund, solange er noch nicht komplett bei euch ist, wegzuschicken. Viele Hunde reagieren da gut drauf, wenn man sowas wie "Ab" sagt und ihnen dabei mit einer zeigenden Geste zu verstehen gibt, in welche Richtung sie sich trollen sollen.
      Also ich würde einfach immer schauen, dass man handelt, bevor die Hunde Kontakt haben. Versuchen, den fremden Hund gar nicht erst so nah rankommen zu lassen.
      Das sind so meine Erfahrungen..also ich finde, eigentlich hast du doch, für so eine aufregende Situation, ganz gut reagiert :smile:

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