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Unsere Hibbelhunde - schneller, höher, weiter!

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      Da ich davon gerade was gelesen hatte, platze ich auch mal kurz rein. Bei Mäusen soll Lavendel wohl ohne Konditionierung gewirkt haben. Sind natürlich keine Hunde, aber vielleicht gibt es wirklich einen Mechanismus im Gehirn der mit dem Duft ohne Konditionierung was anfangen kann.
      Da ich mittlerweile oft gelesen habe, viele (oder wenige?) ätherische Öle seien giftig für Hunde und Katzen, ist Adaptil aber wahrscheinlich sicherer. (Ich weiß nicht, inwieweit die Lavendelpflanze selbst, getrocknet und verpackt, unproblematisch ist.)
      Und am Ende hindert einen ja eh nichts daran (außer mich die Vergesslichkeit), all diesen Kram auch noch vorher (und laufend) zu konditionieren.
    • @oregano
      Wenn du zwischen Adaptil und Relaxopet entscheiden musst, nimm mal eher das Relaxopet. Zumindest hab ich da jetzt mehr als zwei Hand voll Hunde, die ich persönlich kenne und wo ich weiß, wie schwer die sich mit Entspannung (in bestimmten Situationen oder allgemein) tun mit wirklich ernstaunlichen Erfolgen.

      Richtig an das Ding herangeführt (zunächst mal viele Tage parallel zum ohnehin guten Schlaf, dann zum Einschlafen - und nach ca 2-3 Wochen dann auch problembezogen) war das wirklich ganz erstaunlich auch für mich.


      @Mona X
      Deine Glaubensfrage ist relativ leicht zu beantworten. Ob es eine spontane und durch nichts gelernte Reaktion auf einen Geruch geben kann, da kannst du natürlich glauben oder nicht glauben.

      Was Fakt ist, dass eine Konditionierung auf den Geruch keine Glaubensfrage mehr ist, sondern Konditionierung funktioniert hervorragend. Daher wäre ich immer dafür, wenn man Entspannung will, diese auch mit dem passenden Trigger zu konditionieren und nicht im Glaubensbereich auf "Spontanheilung" zu hoffen.
      Zack Zack, Malinois (*30.3.2018), Thilde, Malinois (*14.06.2013), Theo, Épagneul Breton (22.05.2002 - 22.02.2018), Pepe, Terrier-Mix (Oktober 1998 - 1.10.2011)

      Die Hummel-Hunde

      Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hummel ()

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    • Ich habe dieses auf Geruch konditionieren mal angefangen, aber es war mir ehrlich gesagt relativ schnell zu mühsam. Adaptil war Hudson total schnuppe.

      Ich bin nicht der geduldigste Mensch und vieles dauert mir auch einfach zu lange. Und ich habe mich dann lieber für einen Abbruch zum runterfahren entschieden. Das passt zu Hudson und mir besser.

      Und da ich gestern Abend echt unleidig mit dem viszla geworden bin, war sie heute beim Aufbruch zum morgengassi ruhig. Wenn das so bleibt, Halleluja! Ich werde ihr jetzt auch eine Routine vorgeben vor dem gassi, bei der sie genau weiß, wo und wie sie zu sein hat. Ich denke das wird ihr helfen. Leckerlies geht gar nicht. Sie ist viel sensibler als Hudson, somit denke ich, sie wird sich recht schnell fügen.

      Ich werde jetzt mal die Zügel bei ihr deutlich enger nehmen. Mal schauen, ob ihr ein engerer Rahmen auch hilft. Etwas mühsam für mich, aber nun gut. Sie bleibt ja evtl. noch 3 Wochen hier und es geht mir auf die Nerven, dieses gehibbel vor dem losgehen.

      Lg
      Liebe Gruesse von den Aussies Hudson und June, dem Working Kelpie Mareeba und dem Border Collie Nevis! Mehr von uns und unseren Freunden hier Black Aussie-Power.
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    • Mona X schrieb:

      @Murmelchen: Ich meinte, ob man an die direkte Wirkung bestimmter Düfte auf den Körper glaubt, oder halt hier wie zB auch bei der Frage ob Homöopathie wirkt, sagt: Das ist wissenschaftlich nicht erwiesen, daran glaub ich nicht
      Lies dich mal in Erinnerungsforschung ein.
      Hier ein ZEIT Artikel aus dem Jahr 2011, aber das olfaktorische Reize Erinnerungen heraufbeschwören ist so alt wie die Menschheit.

      Psychologie: 1. Kapitel: Die Erinnerungsblüte | ZEIT ONLINE

      Die wissenschaftliche Erforschung des Gehirns und hier speziell die der Lerngesetze und als kleinsten Teil die klassische und operante Konditionierung, ist ja nicht von Hundetrainern der letzten Jahre irgendwie "entwickelt"...

      ;)
      Das ist keine Religion und somit keine "Glaubensfrage".
      Das müsste uns Menschen auch nicht "DIE Wissenschaft" beweisen. Das ist URALTES Menschenwissen.
      Je nachdem, wie zum Beispiel Weihnachtsgebäck in der Kindheit verbunden ist mit Gefühlen, haben wir ein Gefühl bei bestimmten Düften.
      Wiese, heisser Kakau, Pferde und Leder, Tannennadeln, Meeresduft und unzähliges mehr, lösen bei Menschen Gefühle aus. Und die wissenschaftliche Erforschung geht immer über (oft leider ) Tierversuche.

      Homöopathie hat damit gar nicht zu tun. Bzw...ist der Vergleich nicht aussagekräftig.

      Es gab sogar mal einen Medizin-Nobelpreis für die wissenschaftliche Erforschung, dass der Duft von Ommas Geburtstagskuchen aus der Kindheit bei Menschen wohlige Emotionen auslösen kann (wenn die Omma und der Kuchen nett was....umgekehrt ists genauso...)


      Zitat:

      "Über diese Rezeptoren in der Nasenschleimhaut gelangen die Geruchssignale in bestimmte Zellknäuel (Glomeruli olfactori) im Riechkolben. In dieser Schaltstelle werden gleichartige Signale gesammelt, an die jeweils passende Nervenzelle und dann an die Hirnrinde weitergegeben. Dort entsteht aus der Kombination der Geruchseindrücke dann das spezifische und immer wieder abzurufende Geruchsmuster - wie eine Art Patchwork-Decke. Auf diese Art können Menschen sich ihr Leben lang an einen von Oma gebackenen Geburtstagskuchen, den Duft von Flieder oder den Gestank verdorbener Muscheln erinnern - insgesamt rund 10.000 verschiedene Gerüche sind auf diese Art zu erkennen."
      quelle:Medizin-Nobelpreis: Zwei Amerikaner enträtseln den Geruchssinn - Gesellschaft - FAZ


      Supp :klugscheisser:
      Habe fertig :lachtot:
      Spannendes Thema!
      „Ils sont fous, Cauda Equina Kompressionssyndom Romains!“
      Zitat: Obelix
    • Mehrhund schrieb:

      Lies dich mal in Erinnerungsforschung ein.
      Nein! Aber danke!! :bussi:
      Was du beschreibst ist die Wirkung von Konditionierung. Die ist mir bekannt. :bindafür:
      Ich interessiere mich aber selbst grad garnicht für die Wirkung von Düften. Ist einfach nicht mein Thema. Ich wollte nur @day-flying moth Frage beantworten und nicht abgebügelt sehen.

      Trotzdem vielen Dank @Mehrhund! =)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mona X ()

    • Das musste ich erst noch verstehen...

      Mona X schrieb:

      Ist einfach nicht mein Thema. Ich wollte nur @day-flying moth Frage beantworten und nicht abgebügelt sehen.
      Trotzdem vielen Dank @Mehrhund! =)
      Diese Diskussion entstand aus der Frage von @day-flying moth, ob es einen Duft gibt, der so und so wirkt....

      Okay, das ist eine etwas andere Richtung.
      Hier ist die Aromatherapie gemeint.
      (nur Wikpädia: Aromatherapie – Wikipedia ) |)


      Letztlich läuft es dennoch auf das gleiche hinaus....

      Der Hund soll sich WOHL fühlen.

      Die Aromatherapie ist auch "uralt", obwohl sie bestimmt bei den alten Römern anders hiess.

      Egal, dass Orangen und Zitronenduft eher anregt, Eukalyptus bei Atembescherden angenehm sein kann, dass Lavendel schon unsere Urahnen in den Kleiderschrank hingen um Motten zu vertreiben (wirksam!!) ist alles Aromatherapie...


      Ob man einen Hund mit Lavendelduft "runterbekommt"...keine Ahnung...


      Und jetzt kommen die Pheromone ins Spiel..


      Wieder nur Wiki, aber eher so für mich als kurze Zusammenfassung:

      Pheromon – Wikipedia


      Ich finds spannend....
      „Ils sont fous, Cauda Equina Kompressionssyndom Romains!“
      Zitat: Obelix
    • physioclaudi schrieb:


      Bonadea schrieb:

      Ich platze hier mal so rein ...

      @physioclaudi Emil ist schon echt krass, und was ihr schon alles durch habt, ist wirklich Wahnsinn. Trotzdem toll wie du dran geblieben bist.

      Generell denke ich auch, dass ein gut "platzierter Abbruch" manchmal mehr bringt, als alles wegzukonditionieren. Das Problem dabei ist natürlich, dass man nicht an der Wurzel arbeitet, sondern bloß ein "Symptom" deckelt, - aber es kann halt auch helfen den Hund mal wieder auf "on" zu stellen und ihn ein bisschen auf den Boden zurückzuholen und überhaupt eine Basis zu haben, wo man vernünftiges Verhalten auch wieder belohnen kann.
      Ja, Emil ist krass, aber halt auch nicht immer. Im Moment halt wieder öfter, offenbar die Kälte, wie ja wohl bei vielen hier, da hatte ich schon langsam Fluchtgedanken, wenn wir unterwegs waren. Ihn an einen Baum tackern kam mir auch recht verlockend vor.
      Emil kennt als Abbruch für das Bellen und hüpfen ein "Genug". Ja, mit Leckerchen aufgebaut, gebe es zu |) . Gestern und heute fing er auch wieder an darauf zu hören, weil ihm klar war, dass sonst die Leine ran kommt.

      Glaub mir, die Situationen kenne ich auch xD Grad mit vieren, die sich gerne mal gegenseitig anstecken, ist es manchmal echt mühsam und so manches mal würde ich die gerne allesamt zum Mond schießen. Da es aber zum Glück immer nur ganz kurze Momente sind, dürfen sie bleiben, haha.

      Du bist nicht allein!
      Mockingjay Shelties
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