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Unsere Hibbelhunde - schneller, höher, weiter!

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      @Hennie
      Verständlich. Ist auch alles ein wenig wirr geschrieben, weil laut gedacht. :smile:
      Eigentlich beides. Ich fänd's toll mit ihm zu arbeiten in dem Rahmen in dem er bereit dazu wäre und Lust darauf hätte und sich wohl fühlt. Ob ich den auf dem Platz finde bzw. ob ich für ihn dort diesen Rahmen mit Geduld und Einfühlunsvermögen auf lange Sicht schaffen kann, weiß ich halt nicht. Wir haben im Alltag häufig Frust, da würde ich gerne aufm Platz an der Bindung arbeiten.

      Henry wird wohl immer andere Hunde spannend finden. Das ist auch ok. Er pöbelt nicht, er prügelt sich nicht, ist mehr so das kleine Opfer, hat ok'e Manieren die er noch gerne mal vergisst vor lauter Aufregung und Jungrüdendasein.
      Aber seine Grundanspannung bei Hundebegegnungen ist immens hoch, zum Teil aus Unsicherheit, zum Teil aus Frust, weil er schlichtweg eine höhere Frequenz braucht, um Dinge als gegeben zu akzeptieren. Dazu gehören auch Hundekontakte. ich habs jetzt ein halbes Jahr so versucht, wie es jetzt läuft und es läuft nicht. Ich möchte den Hundebegegnungen das Besondere nehmen und erhoffe mir da in der Hundeschule zum einen mehr Kontakte für außerhalb und zum anderen, dass er vielleicht irgendwann kapiert, dass Anwesenheit nicht gleich krasse Anspannung bedeuten muss. So die Idee.
    • Wie gesagt, ich fahre gut mit gar keinem Hundekontakt, aber damit macht man sich in der Umgebung auch nicht gerade beliebt. Ist auch sicher kein Patentrezept....

      physioclaudi schrieb:


      Hennie schrieb:

      (wenn ein Hund zu ihm kommt, wenn er an der Leine ist, lasse ich ihn zur Abschreckung pöbeln)
      Dein Ernst? :shocked: Da ich in Chica eine Leinenpöblerin habe ist das etwas, was ich niemalsnienicht zulasse. Meine Hunde werden von mir geblockt, wenn sie Ansätze machen an der Leine zu pöbeln, weil ich das mega scheiße finde. Wenn ich sehe ein Tutnix kommt leinenlos auf uns zugeflogen leine ich entweder ab, wenn möglich, oder blocke den Fremdhund. Sowas sollen meine Hunde nicht regeln. Bei Chica ist dann ganz schnell jeder Hund scheiße, der sich nähert. Habe so lange gebraucht das bei ihr in den Griff zu bekommen, würde ich also nicht aufs Spiel setzen.
      Joa, er macht das auch nicht immer und steigert sich da nicht rein :ka: er mag das halt nicht, wenn Hunde an ihm schnuppern, während er keine Möglichkeit hat, weil ich ihn bei Hundebegegnungen extrem kurz habe. Laufen die Hunde einfach an ihm vorbei, ist das auch egal. Ich rufe jedem, den ich treffe zu, dass ein Kontakt nicht gut gehen würde, was einfach kaum jemand Ernst nimmt (ist ja ein Tutnix...). Wenn er dann droht, sind alle ganz schnell. Je nach Situation blocke ich die Hunde auch ab, aber das klappt nicht immer.
      Ich habe es lange nett probiert und erklären wollen, warum ich keinen Kontakt wünsche. Das respektieren leider nur sehr wenige und viele fühlen sich persönlich angegriffen. So what, ich suche keine Freunde beim Gassi und will meine Ruhe. Ich sage ansonsten nichts mehr, weil mich viele Hundebegnungen schon sehr aufgeregt und beschäftigt haben. Seit ich das alles blocke, kann ich damit viel besser umgehen :ka:
      Ich glaube auch nicht, dass Mozart der "klassische" Leinenpöbler ist, aber ein anderes Wort ist mir nicht eingefallen ;)
      Viele Grüße von Hennie & Mozart (Labrador-Retriever/11.08.2012)

      Mozart's Geschichten aus dem Leben
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    • @Hennie dann ist es bei euch ähnlich wie bei uns. Balou droht auch, wenn Hunde zu aufmerksam (positiv formuliert) an uns vorbei laufen. Manchmal knurrt er, manchmal bellt er. Richtiges Pöbeln gibt es hier auch nicht.

      Ich wüsste nicht, wieso ich angemessene Kommunikation verbieten sollte. Schwanzwedeln verbietet doch auch niemand.
      Probier's mal mit Gemütlichkeit - oder auch nicht

      Balou (Golden Retriever, *25.10.2014)
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    • Zum Thema Hundeschule: Ich habe mit meinem Hibbel sehr sehr gute Erfahrungen gemacht mit dem Training von egal was in Gruppenstunden, wo die Hunde nicht zusammen gelassen werden. Bei mir wars Alltagstraining, Obedience und Longieren. Wichtig auch immer, viele Pausen, wo er den anderen einfach nur zuschauen konnte. Das gabs beim Hundesportverein hier so leider nicht, da waren fast immer alle gleichzeitig zu Gange und das ging für uns gar nicht und führte nur zu noch mehr Hibbeln.
      Hundekontakte gibt es bei uns generell leider nur sehr wenige, aber wenn ich mich da etwas mehr reinhängen würde (und Charly das gut finden würde...), könnte ich mich sicherlich mit so einigen mal privat treffen und die Hunde springen lassen. Charly hat es aber wirklich gut getan, regelmäßig Zeit zwischen anderen Hunden zu verbringen ohne Spiel und Co. So hat er dann recht schnell gewusst, in welchen Situationen einfach Sendepause war. Wir sind zwar immer noch nicht am Ziel, aber durch die Hundeschule ein gutes Stück weiter gekommen.
    • Neu

      Würde sagen, es hängt von der Kompetenz der Hundeschule ab, ob sie gut tut und sehr hilft oder alles nur schlimmer macht.

      Wenn es ein guter Trainer ist, dann wird er dir so helfen, wie du das brauchst mit deinem Hund und es wird euch helfen und gut tun. Er würde euch auch sagen, wenn ihr besser erstmal die ersten Schritte unter Anleitung in einem Einzeltraining gehen solltet, weil er einschätzen kann, woher das Hibbeln wirklich kommt und was der Hund also auch wirklich braucht als Hilfe.

      Leider ist die "guter Trainer"-Dichte sehr gering - und somit denke ich, dass wenn man "einfach ausprobiert" die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass es eher schlimmer wird, weil dann ohne die richtige Anleitung zu viele Reize auf den Hund einprasseln und dazu dann die falschen Verknüpfungen gemacht werden (Frust, Überforderung, etc pp)
      Pepe, Terrier-Mix (Oktober 1998 - 1.10.2011)
      Theo, Épagneul Breton (22.05.2002 - 22.02.2018)
      Hilde, Malinois (*Juni 2013)

      Die Hummel-Hunde


      Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hummel ()

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      So mal eine kurze Rückmeldung. Ich habe mir die Hundeschule angeschaut, ohne Hund, und bin sehr froh, dass ich Henry an dem Tag nicht mitgenommen habe.

      Allein der Weg dahin hätte ihn fertig gemacht, so voller Fahrräder am Wochenende, direkt an der Hauptstraße. Die Gruppe war sehr harmonisch aber zu groß für uns. Bei dem tollen Wetter kamen alle Gelegenheitsbesucher. Ich fand die Arbeitsweise der Trainerin wirklich toll (insbesondere in Bezug auf einzelne "schwierigere Kandidaten") und das Programm war schön locker.

      Gestern hatten wir dann wieder eine Einzelstunde bei uns im Wohngebiet und mal wieder hat Henry alles ausgepackt, was er zu bieten hatte, inkl. Rumgeschreie :fear: Wenigstens hat er sich diesmal schon ansatzweise gefreut die Trainerin zu sehen.
      Insgesamt war gestern der ganze Tag eine einzige Talfahrt in Sachen Hundenerven und heute morgen hat man ihm den Stress auch noch extrem angemerkt. Ich hab ihn mit viel Mühe und Not gerade so davon abhalten können komplett durchzuknallen, als er angepöbelt wurde. Die Zündschnur war da...aber so so kurz. :omg:

      Jetzt heißt es wieder Ruhe reinbringen....ganz viel Ruhe. Ich werde schon mal vorsorglich den Besuch eines alternativ vorgeschlagenen Kurses mit nur drei Teilnehmern absagen. Bis dahin werde ich Henry im Leben nicht wieder runter bekommen. Die nächsten Tage gehts wieder nur in den Wald und ich lasse mir dabei durch den Kopf gehen wo ich vernünftigerweise mit dem Frusttier ansetzen kann. Momentan tendiere ich zu 1km vor dem Hundeschulgelände :/
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      Ich wollte auch mal ein kurzes Update zum Thema Futter für Hibbel geben;
      Holly bekam nun etwas über ein Jahr Protein reduziertes Futter. Die Hauptmahlzeit war dabei ungefähr gedrittelt, also je ein Teil KH/EW/Gemüse.
      Vor drei Wochen habe ich die Protein Zufuhr auf etwas über 50% erhöht - alles nach wie vor im empfohlenen Rahmen für ihre Größe. (Vorher wurde nur der Mindestbedarf gedeckt)

      Ich hätte selbst nicht damit gerechnet (sonst hätte ich das nicht getan :p ), aber der Unterschied ist enorm. Seit 2 Wochen werde ich immer mal wieder angesprochen, ob Holly Rückschritte gemacht hätte. Heute ist sie sogar komplett durch gebrannt und rannte kläffend im Kreis - das ist schon ewig nicht mehr passiert. :tropf:
      Wir hatten letzte Woche ziemlichen Stress hier, möglich, dass das da rein spielte. Allerdings kamen schon vorher Bemerkungen von Anderen, der Arschkeks wäre ein wenig dünnhäutig. Ich werde beim nächsten Portionieren wieder runter gehen mit dem Protein und berichten. Wäre ja echt kurios, wenn so ein bisschen mehr so viel ausmacht :ugly:
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      Den Eindruck habe ich hier aber auch. Emil bekommt jetzt Futter mit recht wenig Protein und sogar die leckerchen sind mit wenig Protein. Er ist noch immer ein Knallkopf, aber es ist deutlich besser geworden.
      Claudia und ihre Fellnasen
      Chica: geboren irgendwann 2005
      Emil: geboren 21.06.2015

      für immer in meinem Herzen mein Seelenhund Wusel: geboren 1999, gestorben 19.02.14

      Emils Kindertage
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      Halte ich für gar nicht "verrückt" oder "unwahrscheinlich". Habe jetzt mehrmals erlebt, dass Menschen, wenn sie ihre Stimmen im Kopf die immer sagen "möglichst viel Fleisch für den Hund" mal hintenan stellen und einfach mal ganz mutig Eiweiss gerade bedarfsdeckend geben, einen deutlich ruhigeren Hund mit einer längeren Zündschnur bekommen. (Natürlich gehört noch mehr dazu, aber es wird dem Hund dann deutlich leichter gemacht, eben nicht durchzutillen.)
      Pepe, Terrier-Mix (Oktober 1998 - 1.10.2011)
      Theo, Épagneul Breton (22.05.2002 - 22.02.2018)
      Hilde, Malinois (*Juni 2013)

      Die Hummel-Hunde


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