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Unsere Hibbelhunde - schneller, höher, weiter!

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      Körperliche Kondition lässt sich nicht ins Unermessliche steigern.
      Von un-fit bis fit nimmt sie schnell zu. Aber irgendwann ist ein Punkt erreicht, an dem es wenn überhaupt nur noch zäh vorwärts geht und richtig Arbeit ist.
      Der ist natürlich individuell.

      Aber Muskeln sind nicht unendlich trainierbar.

      Natürlich darf Spielzeug werfen keine monotone Tätigkeit sein.
      Aber etwas springen, bremsen und Haken schlagen gehört gerade für ein jagendes Tier zum Beruf.

      Wenn ich 15 min Apportieren lasse, dann kommt für jeden Wurf fast 1 min dazu in der der Hund erstmal ein Kommando ausführen muss. Und sei es nur geduldig zu warten.
      Und was passiert dann?
      Muss erstmal schnüffelnd gesucht werden?
      Wird erstmal genüsslich auf dem Kong gekaut?
      Wird gemütlich zurückgetrabt oder eine lustige Ehrenrunde gedreht?

      Bestenfalls kann man in 15 min 5-mal apportieren lassen.
      Andernfalls würde es mehr Sinn machen, zu schreiben „Du darfst nur zweimal werfen, sonst ist es Zuviel.“

      Beim Dummy soll der Hund Vollgas zur Dummy Stelle, erste Bremsung, und Vollgas zum Besitzer zurück, zweite Bremsen.

      Wenn der Hund nicht aus schnellen Lauf bremsen darf, dann sind alle Beutespiele problematisch.
      Sina &
      Border Collie "Mulder", *Mai 2015
    • Ich habe hier einen AL Goldie sitzen und der hat das Apportieren im Blut.
      Der läuft im Vollgas los und trabt beim Dummysuchen, macht einen Freudenhoppser, wenn er ihn gefunden hat, rast zu mir zurück, lässt Tempo raus und setzt sich neben mich. Der macht keine Vollbremsungen.

      Werfe ich einen Ball, ja, dann gibt es Vollbremsungen.
      Probier's mal mit Gemütlichkeit - oder auch nicht

      Balou (Golden Retriever, *25.10.2014)
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    • Gandorf schrieb:

      Beim Dummy soll der Hund Vollgas zur Dummy Stelle, erste Bremsung, und Vollgas zum Besitzer zurück, zweite Bremsen.

      Wenn der Hund nicht aus schnellen Lauf bremsen darf, dann sind alle Beutespiele problematisch.
      Ja.. das außerdem.. naja und dann denk ich, ist es auch immernoch etwas Charaktersache.. wie beim Mensch gibt es "Bedächtige" und "Steber" und eben auch "Hitzköpfe".. die Masse macht auch hier das Gift... und schaut man sich in der Natur um, geht's dort auch nicht nur "Piano"
      Mandy mit Maja (29.10.16)
    • Wenn es um die Gelenke (speziel Vorderhand) geht, bin ich gerade voll up-to-date mit meinem Dysplasie Patienten.
      Wovon unsere Physiotherapeutin generell abrät (auch bei gesunden Hunden) sind...
      - abrupte Start und Stopps bei nicht aufgewärmter Muskulatur
      - Apportiergegenstände ins Wasser schmeissen und den (kalten) Hund reinpreschen lassen

      Stattdessen mit dem Hund erstmal 10 min gemütlich laufen, damit die Muskulatur aufgewärmt wird :smile:
      Viele Grüsse von Anne

      ______________________
      Carlos - Spaniel-Mix * 03/2016
    • Ja, bei mir ist das auch bewusst eher andersrum. Wobei ich es manchmal nicht hinbekomme. Aber am besten ist es gemütlich eine Runde zu gehen und dann den "sportlichen" Teil zu machen.
    • Juliaundbalou schrieb:




      Wenn ich Balou am Anfang des Spaziergangs rennen lassen würde, wäre er am Anfang schon durch und nicht konzentrierter.
      Interessant wie unterschiedlich die beschriebenen Hunde reagieren. Alles Hibbelkandidaten...und doch.
      Emil geht morgens vor dem Gassi mit mir mehrere Minuten den Garten erkunden. Wir laufen ihn ab, manchmal macht er es auch alleine, checken sozusagen unsere Grenzlinie xD . Ihn soweit zu bekommen war schon schwer, denn seiner Ansicht nach kann man sich beim Öffnen der Terrassentür brüllend von der Terrasse stürzen und dann durch den GArten jagen. Habe das unter lautstarkem Protest an der Leine geübt. Ich mache mich auch echt zum Obst und tue so, als würde ich in Gräsern und Gebüsch etwas suchen. Das findet er dann toll und sucht mit.
      Dann wird Emil ans Fahrrad gehängt und Chica kommt in den Korb. Wir radeln zum Auslaufgebiet, der Hund bewegt sich gleichmäßig, wir fahren sein Trabtempo. Gelegentlich kommt er ins Ziehen, dann bremse ich und er hört wieder auf. Dazu gibt es ein "laaangsam" (nicht Emils liebstes Kommando). Wenn ich am Wald bin stelle ich das Fahrrad an der Straße ab und die Hunde gehen angeleint in den Wald und dürfen auch schnüffeln und pieseln, denn das ist bei Emil halt ein anderer Modus. Dann leine ich völlig undramatisch ab und beide Hunde latschen ruhig in den Wald (bis für Emil der erste Trigger kommt....und der kommt zu 99%). :roll:

      Wenn wir mit dem Auto zum Feld fahren, weil Emil einen Gassigang ohne Hundebegegnung haben soll, Versucht er schon vom Auto aus los zu stürmen, kreiselt, hüpft und bellt. Ableinen tue ich erst, wenn er sich beruhigt hat und eben eine Weile gegangen ist. Dieser Gassianfang ist viel schwieriger für ihn, da fehlt der gleichmäßige Trab am Rad.

      Ich habe im Wald auch mal versucht, anstatt verbal und mit Keks zu loben, wenn zb eine Begegnung gut klappte, ein Spieli zu werfen und das ging voll in die Hose. Emil kippt sofort ins Hüpfbellen, regt sich auf, springt in Chica rein...ja er findet es toll, aber es ist nichts für ihn. Mal was werfen kann ich im Garten. Werfe dem Hüti auch mal nen Dummy und er bringt ihn auch nach Freigabe zurück, aber findet es eher überflüssig. ZOS macht er ziemlich gerne und das Suchen mit der Nase beruhigt ihn auch. Oder wir tricksen, auch das passiert in Ruhe (jedenfalls hätte ich das gerne xD ) und er macht gerne was mit mir. Aber Gassi ist nur noch Alltag, was anderes mache ich da nicht mehr. Und das ist schwer genug für ihn, denn Jogger, Radfahrer, Hunde und Wildschweine sorgen für viel Aufregung.

      Ich kann Emil nicht körperlich auspowern. Halte es auch nicht für sinnvoll, aber es verstärkt unser Problem, wenn er viel herumrennt und dabei evtl noch was durch die Gegend fliegt. Bewegung ja, aber eben gleichmäßig. Fahrradfahren und joggen mit mir, das wirkt entspannend auf ihn. Bewegung baut ja Adrenalin ab, aber eben ruhiges bewegen....
      Claudia und ihre Fellnasen
      Chica: geboren irgendwann 2005
      Emil: geboren 21.06.2015

      für immer in meinem Herzen mein Seelenhund Wusel: geboren 1999, gestorben 19.02.14

      Emils Kindertage
    • @physioclaudi wenn wir einen Garten hätten, der groß genug wäre, um darin vor dem Spaziergang etwas locker zu laufen, wäre das was anderes.
      Ich rede davon, am Anfang eines Spaziergangs sofort loszurennen (Kofferraum auf uns los z. B.) oder vor dem Spaziergang im Garten mehr als langweiliges herumtraben zu machen.

      Da behaupte ich, pusht das einen Hund mehr als ihn runterzufahren. ;)
      Probier's mal mit Gemütlichkeit - oder auch nicht

      Balou (Golden Retriever, *25.10.2014)
    • @physioclaudi: Weißt du wie schnell ihr mit dem Rad seid, wenn Emil trabt? Würde mich einfach mal interessieren :smile: wir schaffen so 10/11 kmh im Trab... Fahrradfahren machen wir ansonsten unregelmäßig. Er kann dann an sein Zuggeschirr. Solange keine anderen Hunde da sind, hat er auch keinen Stress damit...

      Ich muss sagen, hier hat sich die Situation deutlich entspannt, seit ich Mozart nicht mehr von Anfang an frei laufen lasse! Generell läuft er ja im Moment nur minutenweise frei, aber dann irgendwo zwischendurch, wenn die Aufregung sich gelegt hat... Ich dachte auch erst, dass ich den dann körperlich gar nicht mehr ausgelastet bekomme, aber das ist völliger Quatsch. Er hat jetzt einfach ein viel entspannteres Schnüffelerlebnis und da steht der ja voll drauf xD
      Viele Grüße von Hennie & Mozart (Labrador-Retriever/11.08.2012)

      Mozart's Geschichten aus dem Leben

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