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HerzHunde - wenn die Pumpe spinnt

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      knabbermoehre schrieb:

      Ab jetzt beginnt eine neue Zeitrechnung für dich und deinen Hund."
      Habe absolut gar nicht so empfunden!

      Gut mit Medikamenten eingestellt kann ein Hund mit einer Klappeninsuffizienz doch noch schöne Jahre haben.
      Warum soll man sich und dem Hund dann das Leben schwer machen mit "Zeitrechnung"?

      Ich versuche sowieso jeden Tag meiner Hunde zu dem allerbesten bisher werden zu lassen ;)

      Klappeninsuffizienz ist, gerade wenn früh erkannt und entsprechend behandelt, beim älteren Hund einfach ein "körperlicher Verschleiß". Genauso wie oft auch die Gelenke nicht mehr so wollen oder die Niere mal etwas rumzickt.
      Ich war nur froh, als ich mit dem Behandeln anfangen konnte, denn das war der Zeitpunkt, wo ich aktiv was für ihr weiteres noch langes Wohlbefinden tun konnte.
    • Quebec schrieb:

      Du wolltest zwar aktuelle Fälle hören bzw. lesen, aber vielleicht macht dir meine Erfahrung etwas Mut.
      Mir sind alle Fälle willkommen =)

      DJT = Jagdterrier, oder :???:


      Ich werde auch erstmal alles so beibehalten wie die letzte Zeit, außer dass der Ball wegkommt. Wir werden auch weiterhin mit unserer Gassi-Gruppe laufen gehen. Das läuft meist eh ruhig ab und wenn die Felle doch mal überdrehen, kann an ja immer noch das Tempo herausnehmen und für Ruhe sorgen.
      Bewegung ist ja auch wichtig, damit der Hund fir bleibt. Was nutzt es dem wenn ich ihn in Watte gepackt nur noch in den Garten lassen. Lebensqualität soll er weiterhin haben.


      Danke für den Link!
      Es sind die ohne Schuhe, die jeden Weg mit uns gehen.
      Es sind die ohne Geld, die uns all das geben, was unbezahlbar ist.
      Es sind die, die nichts versprechen, die uns niemals enttäuschen.
      Es sind die, die nichts besitzen, die uns aber mehr geben, als manche Menschen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von knabbermoehre ()

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    • Hallöchen,
      Spike ist ja auch so ein kleiner Herzhund. Die Diagnose war für mich eine Katastrophe. Ich musste mit im wegen extremer Rückenschmerzen zu einer unbekannten Tierärztin (Notfalltierarzt) und die meint in einem Nebensatz "Von den starken Herzgeräuschen wissen Sie bestimmt schon". Zum Glück war ich mit meiner Bekannten da und konnte da irgendwie nur quietschend Antworten das ich davon nix weis.
      Bei einer bekannten Tierärztin kommt in regelmäßigen Abständen eine mobile Kardiologien und da habe ich gleich einen Termin gemacht. Bei dieses Ärztin war ich früher mal aber da ich menschlich mit ihr nicht zurecht gekommen bin habe ich mir eine andere gesucht. Jedenfalls dauerte es etwas über einem Monat bis ich einen Termin bekommen habe und war in der Zeit bei meiner jetzigen Ärztin wegen irgendwas und habe das Geräusch auch gleich mal angesprochen. Sie hörte Spike ab und wurde ganz ruhig und hat sich richtige Selbstvorwürfe gemacht das sie es nicht bemerkt hat. Ich durfte selber hören und es war wirklich deutlich.
      Dann kam der Tag der Untersuchung.
      Spike hat eine mittel gradige Mitralklappeninsuffizienz und eine gering gradige Trikuspidalinsuffizienz. Die linke Herzkammer ist leicht vergrößert.
      Spike erscheint aber gesund, hat keine Ausfälle oder Einschränkungen. Medikamente bekommt er keine. Da wurde mir von der Tierärztin (bei der ich nicht mehr bin) mitgeteilt das es eh keine Medikamente extra nur für´s Herz gibt man kann dann nur etwas gegen die Symptomen tun. Sie selber hat bei Spike früher übrigens bereits diese Geräusche gehört hielt sie aber für unwichtig und sie hätte deswegen den Hund nicht untersuchen lassen. Nur gut das ich am Ende das letzte Wort bei sowas habe.
      Ach ja was ich noch schreiben wollte. Offensichtlich ist bei meinem Spike das Geräusch nicht gleichbleibend ausgeprägt. Mal ist es nur schwach zu hören und dann wieder sehr deutlich.
      Sei meines Hundes Freund, und du bist auch der meine! - Indianische Weisheit

      Ich danke dir mein Freund. Ich werde dich niemals vergessen. Spike 25.07.2005 - 20.11.2017



      http://www.dogforum.de/index.php/Thread/201203-Und-dann-kam-die-rosagetreifte-Schneenase/
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    • Cattlefan schrieb:

      Habe absolut gar nicht so empfunden!
      Ich denke mal dass ist so gemeint, dass man da schlagartig mitbekommt, dass es irgendwann mal den Tag X geben wird und das man nach einer Diagnose -welcher Krankheit auch immer- die Zeit einfach intensiver ausnutzt (mach ich zwar schon seiz 7Jahre)..zumindest deute ich den Satz für mich so. Es ist jetzt nicht dass ich mir einen Countdown stelle und darauf warte dass Pepper stirbt, so kommt er Satz irgendwie rüber-

      Ich meine mal gelesen zu haben, dass Klappeninsuffizienzen das dankbarste und am besten zu behandelnde Herzleiden sind, wenn er Hund schon was haben muss :roll:

      Und wie du schon schreibst, wenn man es beizeiten erkennt kann man entsprechen handeln und ggf. behandeln. Lieber so, als wenn der Wuff eines Tages tot umkippt, dann wünscht man sich man hätte eher etwas tun können.
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    • Florinchen schrieb:

      Sie selber hat bei Spike früher übrigens bereits diese Geräusche gehört hielt sie aber für unwichtig und sie hätte deswegen den Hund nicht untersuchen lassen. Nur gut das ich am Ende das letzte Wort bei sowas habe.
      Das finde ich ganz furchtbar. Mein TA hat mir das mit den Geräuschen nur so nebenbei erzählt und nichts von einer weiterführden Diagnostik gesagt. Ich komme aus der Medizin und beim Wort Herzgeräusch haben bei mir die Alarmglocken geklingelt. Deswegen habe ich mich selber um einen Kardio-Termin gekümmert. Für einen Laien mag das fatal sein, der glaubt vielleicht dem Haus-TA und wartet übertrieben gesagt dass der Hund irgendwann ein Lungenödem entwickelt und dann werden munter ein paar Pillen verteilt. :mute:

      Den Arztbrief der Tierklinik habe ich meinem TA in den Briefkasten geworfen, bin gespannt ob da ein Anruf kommt. :headbash:
      Bin jetzt generell am Überlegen den TA zu wechseln, wobei ich eingentlich immer zufrieden war, aber diese Situation hat den TA einige Pluspunkte gekostet. :rotekarte:
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    • Hier passen wir dann wohl auch rein.

      Bei Filou wurden im Frühjahr beim routinemäßigen Abhören Herznebengeräusche festgestellt und der Herzultraschall beim Kardiologen ergab die Diagnose "subvalvuläre Aortenstenose", d.h. der Ausflusstrakt des linken Herzventrikels ist verengt. Das Ganze ist wohl angeboren, er ist gerade mal 2 1/2 Jahre alt.

      Er bekommt nun Betablocker (die auch, dem letzten Auskultieren nach, zu helfen scheinen) und im Oktober haben wir den nächsten Ultraschalltermin.

      EDIT: Wir sollen tendenziell eher hohe Belastungen vermeiden - aber als Beispiele wurden mir Fahrradfahren bei großer Wärme und Agility genannt. Ersteres verbietet sich eh von selbst, Agility oder ähnliche wilde Sportarten machen wir auch nicht.
      LG,
      Annika mit Filou (Cairn Terrier) und Elsje (Bolonka Zwetna)
      a.k.a. Rattentier und Fledermäusi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mairi ()

    • mairi schrieb:

      EDIT: Wir sollen tendenziell eher hohe Belastungen vermeiden - aber als Beispiele wurden mir Fahrradfahren bei großer Wärme und Agility genannt. Ersteres verbietet sich eh von selbst, Agility oder ähnliche wilde Sportarten machen wir auch nicht.
      Ich hoffe auch dass der Hund selbst merkt wann es zu viel ist und sich dann zurücknimmt. Wobei es da so einige Tiere gibt, die eher umkippen als langsamer zu machen. :headbash:
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    • Bandit hat eine Aortenstenose und eine Mitralklappeninsuffizienz.

      Wenn ich ehrlich bin, sind mir diese zitierten Texte hier zu schwülstig- übertrieben emotional.

      Wir achten auf eine gesunde Ernährung, zur Erleichterung bekommt er Atenolol, ansonsten vermeide ich, die Pferde deswegen scheu zu machen.
      Melanie mit Bandit & Anton
      und Mücke im Herzen


      BX und Labbi

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