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Austausch: Leinenführigkeitstraining

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      Angilucky2201 schrieb:

      Du solltest, da es sich hierbei um Ein Clickertraining handelt, aber ein paar dafür wichtige Grund lagen nicht vergessen.


      Man sucht sich eine ruhige Stelle wo man die Leinenführigkeit trainieren möchte.
      Man macht dann die Glocke an den Hund dran Z.B am Geschirr oder man nimmt ein Halsband jenachdem was man lieber hat.



      Bis hierhin ok.


      Und dann geht es los.
      Erstmal muss man den Hund zeigen welche Position erwünscht ist.[/]


      Ja, aber nur wenn man, BEVOR man überhaupt damit anfängt, den Hund auf den Clicker, bzw. das Leckerli konditioniert hat. Das ist beim Clickern Grundvorraussetzung. Clickern = Leckerlie. Und zwar zwingend IMMER. Es MUSS eine feste Bezugskonditionierung erfolgt sein. Sonst ist der Rest Zufall.


      Clickert in den Moment wo der Hund neben euch ist ,wendet euch den Hund anschließend zu und belohnt ihn aus der Hand ,wartet bis der Hund euch wieder ansieht und wiederholt die Übung mehrmals.[
      Achtet darauf den Hund immer neben euch oder leicht hinter euch zu belohnen.


      Hier ist es wichtig GENAU in dem Moment zu Clickern, wenn der Hund die gewünschte Position erreicht hat. Das ist der Grund warum man hier clickert. Und es sollte zur Festigung der Verknüpfung möglichst immer die Gleiche Position sein.


      [Iquote] ist der Hund locker an eure Seite lauft ihr 1 Schritt los.
      Folgt euer Hund clickert ihr ,wendet euch ihn wieder zu und belohnt ihn wieder.


      Und damit sind wir beim eigentlichen Grund fürs Clickern. Es belohnt nicht das Ergebnis, sondern "sagt" dem Hund, dass er auf dem richtigen Weg ist. Wieder wichtig: JEDEM Clickern folgt IMMER ein Leckerlie.


      Bitte wartet bis euer Hund das Leckerchen ihn Ruhe gefressen hat.
      Klappt es gut könnt ihr die Schritte nun erweitern.
      Zieht euer Hund bleibt ihr kurz stehen ,sagt seinen Namen und ladet ihn freundlich ein wieder an eure Seite zu kommen.


      An der Stelle muss ich immer schmunzeln, weil ich mal eine Kundin hatte, die das wörtlich genommen hat und begann mit ihrem Hund freundlich zu diskutieren. die Meistenmachen es sich aber einfach und bieten ein Leckelie ohne Clickern.


      Denkt daran immer die Leine locker zu lassen also nicht an der Leine zu ziehen.
      Vergesst nicht Abwechslung ins Training zu bringen Z.B in dem ihr mal Links läuft mal Rechts läuft eine Schlangenlinie macht und auch mal schneller läuft.
      Ach ja vergesst nicht nach nach Zeit die Leckerchen zu reduzieren.


      Ist zwar nett gedacht und für einen selbst nicht so langweilig, für diese Art der Konditionierung aber unerheblich. Es wird die Einhaltung einer bestimmten Position konditioniert, da ist der Weg, der dabei genommen wird absolut unerheblich.


      Die Reduzierung der Leckerlies aber wäre, wenn sie im Zusammenhang mit dem Clickern gegeben werden ein schwerer Fehler. Clickern funktioniert nur, WEIL es eine unverrückbar feste Verknüpfung von Clickern und Leckerlie gibt. Oder ganz einfach ausgedrückt: Das Clickern IST das Leckerlie, bzw, löst genau das angenehme GlücksGefühl aus, das beim Fressen eines Leckerlie entsteht. Und zwar augenblicklich. Und deshalb empfindet der Hund bei Erreichen der richtigen Position beim Clickern eben genau dieses Glücksgefühl. Durch viel und häufiges Wiederhole festigt man die Verbindung von Position und Glücksgefühl und ,,, Zack.... Schon ist der Hund konditioniert.


      Irgendwann kann man dem Hund dann zu Festigung immer wenn er auf Position ist und bleibt ein Leckerlie geben (ohne Clickern) und dass dann nach und nach reduzieren.


      Einfach mal nach Clickertraining googlen. Ist auf viele Seiten recht gut beschrieben.


      Ich persönlich mag Clickern nicht. Zum einen kann ich den Ton nicht ab und zum anderen muss ich dabei immer an die Uni und die nachgestellten Versuche nach Pawlow denken. Ich finde die zu manipulativen und irgendwie falsch. Ist aber total subjektiv...
    • Meine Hündin durfte von Welpe an niemals nicht an mir vorbei. So hat sie ganz schnell und einfach gelernt, dass sie max. auf meiner Beinhöhe laufen darf (da ist die gedachte Grenze für ihren Kopf) und dadurch ist die Leine immer locker.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

      Im Herzen:
      DSH Dorli, Eyka, Falko und Una
      Dackel Benny und Tamy

      Hier geht`s zu unserem Thread
      Mein Schicksalshund Sina
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    • Huhu, hier gehören wir natürlich auch mit rein! Ich murkse nun schon lange an Elvis' Leinenführigkeit rum. Am Anfang habe ich bei ihm nicht drauf geachtet, später habe ich zwischendurch immer mal die Methoden gewechselt, denn ich bin sehr, sehr klug.

      Seit zwei oder drei (?) Monaten (oder länger?!) ziehe ich nun konsequent durch (sic!), was wir zwischendurch immer mal wieder und auch am längsten gemacht haben: am Halsband wird nicht gezogen, am Geschirr schon. Er muss nicht neben mir herlaufen, Kriterium für das Halsband ist kein Zug auf der Leine.

      Das schreibt sich natürlich herrlich einfach. Am Halsband heißt das: Elvis zieht, ich bleibe stehen, Hund kommt leicht auf mich zu und schaut mich an, Lob, wir gehen weiter.

      Im echten Leben sieht das so aus.
      Am Halsband: eben war Zug auf der Leine, jetzt nicht mehr, ich gehe weiter. Es ist dunkel, ich glaube, er schaut mich an (er hat aber über mich hinweggeschaut), Lob und weiter. Oh, ich war in Gedanken und es ist leichter Zug auf der Leine, ich bleibe also stehen!
      Die generelle Idee hat Elvis schon begriffen, aber ich habe den Eindruck, wir stagnieren. Dazu kommt, dass es bei ihm auch wetter- und schmerzabhängig ist, wie gut er läuft. Ob wir Stop-an-go spielen oder ob wir auch mal eine Minute durchgehen können.

      Am Geschirr: Elvis bolzt in die Leine, weil er unbedingt irgendwohin will. Ich bleibe stehen, ein bisschen aus Selbstschutz, ein bisschen aus Ärger (das tut weh!) ein bisschen aus Bockigkeit. Elvis ziiiiiiiieeeeht an der Leine, weil er unbedingt irgendwohin will. Gleiches Spiel. "Am Geschirr darf er ziehen" sagt sich so leicht, aber ich kann das gar nicht immer, ich möchte auf meinen zwei Füßen stehen bleiben. Ich muss ihn in solchen Situationen mal wieder mehr ansprechen, probiere ich nachher mal wieder aus (es geht mir nur total auf den Senkel, wenn ich den ganzen Gang über Elvis-irgendwas! sagen muss.)

      Jetzt hat seine Physiotherapeutin zu mir gesagt, er solle möglichst viel im ruhigen Schritt gehen. Das ist seine Hass-Gangart, Schritt geht er nur, wenn er sehr vertieft ins Schnüfeln ist, sehr müde oder sehr durstig ist. Darum überlege ich jetzt gerade, ob wir Schritt über die Leinenführigkeitsmethode von Bina Lunzer aufbauen (da würde ich die Leine dann im Brustring des Geschirrs einklinken, den nutzen wir sonst nicht). Vorbereitend üben wir jetzt erstmal den Handtouch dazu und dann schauen wir mal weiter.

      Bei Elvis bringen längere Leinen bedingt etwas. Er zieht dann natürlich weniger, weil er weiter laufen muss zum Ziehen und weil mehr interessante Dinge innerhalb seines Radius sind. Aber er rauscht auch in die 8 Meter ​FLEXI oder in die 10 Meter Schleppleine, mit langen Leine erübrigt sich das Ziehen leider nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KasuarFriday ()

    • anfängerinAlina schrieb:

      Das denke ich auch, die Leckerlies scheinen bei ihm eher wie eine Strafe anzukommen.
      Das Gefühl habe ich auch manchmal.
      Mir wurde mal gesagt, man solle immer Leckerlies anbieten, auch wenn der Hund sie nicht nehmen kann.
      Aber bei Django habe ich manchmal das Gefühl, dass er sie einfach nicht nehmen möchte. Und irgendwann denke er sich dann 'Na gut, nehme ich es mal in den Mund, wenn du möchtest. Aber runterschlucken werde ich es sicher nicht.'

      'Wieso werfen Sie denn mit Leckerlies obwohl ihr Hund gar nicht gekommen ist?' 'Das ist die Strafe. Die Harten findet er besonders doof.' :ugly:

      anfängerinAlina schrieb:

      Ein mal den Tonfall langsam und vorsichtig fröhlicher und motivierender machen und sich langsam vortasten (Richtung Tanz auf der Straße und Rumquietschen wobei man da soweit wahrscheinlich nicht gehen darf) bis zu dem Punkt, wo er sich freut aber nicht hohldreht,
      Probiere ich aus!

      anfängerinAlina schrieb:

      und ein mal eine bestimmte Strecke nur loben und dann Party mit Hochdrehen als Auflösung. Also nach der Party auf die lange Leine wechseln und vielleicht noch ein Stück mitrennen oder so.
      Mir würde es wohl vorkommen als würden wir feiern, dass wir auch diese Übungseinheit hinter uns gebracht haben :D
      Aber auch eine gute Idee.

      @Herdifreund
      Der richtige Umgang mit dem Clicker wird wohl vorausgesetzt.

      Wenn ich schreibe 'Leckerlies reduzieren' meine ich damit immer auch die vorhergehenden Clicks/Markerworte wegzulassen.
      Django - Französische Bulldogge - *16.01.2014
      dogforum.de/django-t184589.html
    • DjaGin schrieb:

      Mir wurde mal gesagt, man solle immer Leckerlies anbieten, auch wenn der Hund sie nicht nehmen kann.
      Ich finde das auch ganz gut. Aber ich würde sie dann eher gleich auf den Boden werfen, damit der Hund sich selbst entscheiden kann, ob er sie nehmen will, oder nicht. Dann hätte ich weniger das Gefühl, dass ich dem Hund irgendwas aufzwinge, was er dann mirzuliebe annimmt. Macht das Sinn? Also ich weiß, dass man in manchen Situationen auch dem Hund das Leckerlie direkt vor die Nase halten soll, aber hier würde ich es vielleicht mal ohne probieren.
    • KasuarFriday schrieb:

      Am Anfang habe ich bei ihm nicht drauf geachtet, später habe ich zwischendurch immer mal die Methoden gewechselt, denn ich bin sehr, sehr klug.
      Hier genauso, nur das der Anfang bei uns schon das Welpenalter vor zwei Jahren war |)

      Die Beschreibung von 'Am Geschirr darf er ziehen' kommt mir ebenfalls bekannt vor. Ist einfach nicht schön.
      Lange Leinen hatten hier auch immer nur den Vorteil, dass er mehr Anlauf nehmen kann. Aber jetzt mit dem Ende-Signal und der kurzen Pause klappt es (bisher) gut.

      Nutzt du denn auch Leckerlies? Elvis frisst doch gerne =)

      Bina Lunzer finde ich gut, aber wir hätten hier in Berlin nicht damit anfangen können. Da gab es keinen Ort, der ruhig genug ist. Das ging nur bei meinen Eltern, die ländlich mit Garten wohnen. Aber das müsste ihr wohl einfach mal ausprobieren.

      Edit:

      anfängerinAlina schrieb:

      Macht das Sinn?
      Ja, finde ich schon.
      Django - Französische Bulldogge - *16.01.2014
      dogforum.de/django-t184589.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DjaGin ()

    • Als Clickerprofi und Timing-Koryphäe habe ich mir mit dieser Handtouch-Methode eine 1a-Verhaltenskette gebastelt: Hund zieht, ich bleibe stehen, Hund kommt zu mir zurück, stupst kurz gegen die Hand und - tadaaa - nimmt Anlauf und knallt volles Rohr in die Leine. Reproduzierbar. Richtungwechsel hingegen bedeuten für Caspar nur, dass er halt in die andere Richtung zieht, er ist da flexibel.
      Nun muss ich sagen, dass Leinenführigkeitsübungen mir vermutlich noch weniger Spass machen als dem Hund - dennoch habe ich mich nach nur drei Jahren chronischer Schulterzerrung aufraffen können, mit dem Hund vernünftig zu üben. Bedeutet: ich bleibe stehen, wenn Zug auf der Leine ist. Weitergegangen wird erst, wenn der Zug weg ist. Wir machen das jetzt seit vier oder fünf Wochen so und es wird. Die Hundetrainerin meinte zwar, ich solle lieber richtiges Verhalten markern, aber da hab ich dann ebenfalls dass das Problem, dass der Hund, um es mal in der Deutlichkeit zu sagen, auf richtiges Verhalten und Wurststücke scheißt, wenn er stattdessen lieber irgendwohin zerren möchte. Generell werde ich bei Dauermarkerung irgendwann zum nach Wurst riechenden Hintergrundgeräusch. Also spiele ich Baum und hoffe, dass kein Biber kommt. :pfeif: Ok, niemand mag mehr mit mir spazierengehen, weil ich öfter mal stehenbleibe, aber das sind Kollateralschäden. Vorher konnte man sich auch nicht mit mir unterhalten, weil ich dauernd von Busch zu Busch gezerrt wurde und man nur hoffen konnte, dass die Zugrichtung mit den Mitlaufenden grob übereinstimmte.
      Wir üben auf bekannten Strecken und ergänzen immer um kurze unbekannte Einheiten - je nach Tagesform wird allerdings nichts anderes vom Hund verlangt, weil ihn das sonst überfordern würde.

      Leckerchen werden hier auch verweigert, vor allem wenn ich sie vorher schon 20x angeboten hab wie sauer Bier. Oder dauernd welche anbiete. Und natürlich, wenn die Außenreize zu stark sind. Also verbales Lob, nach dem zwanzigsten "Super" fragt der Hund sich eh spätestens, wo seine verdammte Wurst bleibt und ist sehr aufmerksam. :smile:

      Zumindest für uns ist das der richtige Weg oder zumindest der, den meine Nerven am besten verkraften.
      Nadine, Caspar und Sunny

      Acht Pfoten für ein Halleluja!

      Caspar - Jagdterrier-Mix *12.04.2010
      Sunny - Welsh Terrier *25.04.2011
      Joschka *23.02.2007 ✝31.12.2011

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kawaii ()

    • Wir trainieren nach dieser Mehode:



      und nach dem Ampelsystem. dH ich versuche ihn immer in der grün-gelben Comfortzone zu haben. Hardy ist zwar nicht leinenaggressiv, aber aufgrund fehlender Sozialisierung oft überaufgeregt.

      Die Methode schlägt jetzt endlich an und es sind Fortschritte zu sehn.
    • Die Methode am Geschirr darf gezogen werden ,verwende ich ja auch teilweise sobald die Glocke ab ist ,darf Amy ruhig etwas ziehen sonst ist das zu anstrengend für sie ,ich hoffe das es sich später etwas legt das sie nicht mehr so aufgeregt ist wenn wir die Leinenführigkeit trainieren.
      Hunde sind wie Bücher, man muss nur in ihnen lesen können, dann kann man viel lernen.[/b]
      Oliver Jobes[/i]

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