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"Pottkieker" - Kochen für Hunde Teil V

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      Ich Depp...jetzt habe ich Mister Muschelpulver zum Futter gegeben, und prompt reagierte er mit matschigen Kot seit dem. Tja, und nun lese ich erst mal was da noch so drin ist :headbash: :ops: :ops: :ops: Wobei ich ja nur 1 gestrichenen TL beigegeben habe...schon Wahnsinn wie manche Hunde auf nur minimalstes sofort reagieren verdauungstechnisch :shocked:
      Jetzt habe ich das reine Bioeierschalenmehl bestellt, ich hoffe das passt dann :dafuer:
      LG Michi :-)

      Hier geht's zu unseren Pfotothread :
      Mister Knallkopf und seine kleine "Kirsche"
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      Ich lese gerade wieder eure letzten Posts und bin echt am überlegen ob Barfen oder kochen. Wobei beim Barfen ja auch gekocht werden muss...
      Ihr habt aber auch einen Futterplatz erstellen lassen oder gibts hier auch jemanden, der frei Schnauze dem Hund alles dahingestellt?
      Ich bin da echt doof :hust: . Ich hab gelesen, Fleisch und Gemüse anbraten, dann wasser dazu und dann Reis oder Nudeln/Kartoffeln. (Hüstel, hat jemand einen Thermomix und macht das vielleicht damit?) Welche Kräuter dürfen den dazu? Und sollte ich dann auch extra Vitamine/Mineralstoffe besorgen? Muss das dann nicht püriert werden? Ich lese das Überall...Auf Knochen möchte ich gerne verzichten.
      Und kann ich dann portionsweise echt alles so einfrieren als ein Paket und dann nachts in eine Schüssel im Kühlschrank zum auftauen?
      Nilson ist jetzt fast 6 Monate und er bekommt von allem etwas. Trockenfutter, Rohes Fleisch mit gekochten Gemüse, Trockenfutterr mit Obst/Gemüse/Joghurt/Ei usw. Außer Dose. Bis jetzt hab ich da keine Wissenschaft rausgemacht, bin aber am überlegen, komplett von Tf runterzugehen.
      Auf dem Weg, ein Team zu werden :respekt:
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      Ich habe keinen Futterplan für meine Hunde, sondern hab den großen Meyer Zentek durchgeackert und mir dann für meine Hunde ausgerechnet was sie brauchen.
      Frodo hat von Welpe an Gekochtes bekommen. Da habe ich das Futter mittels der Tabelle aus dem Buch alle paar Wochen angepasst.

      Finya füttere ich möglichst abwechslungsreich, Frodo bekommt mittlerweile nur noch sehr wenig Abwechslung und deshalb ein Multivitaminpräparat dazu. Beide bekommen täglich morgens etwas Trockenfutter.
      Your Love is like a Soldier, loyal till You die.
      ~James Blunt~


      * Finya - serbische Terpitzprinzessin *
      * Frodo - der Überflieger-Kleinpudel *


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      Ich habs ähnlich gemacht - den Zentek studiert, die Pottkieker gelesen, meinen gesunden Menschenverstand eingeschaltet (und bissel altes Wissen rausgekramt, hab Oecotrophologie studiert). Es ist schon wichtig, dass man nicht ausschließlich Menschenessenreste an den Hund verfüttert - dazu essen wir einfach nicht mehr "ursprünglich" genug und ein Hund hat eben auch andere Nährstoffbedürfnisse und einen anderen Verdauungsapparat als ein Mensch.

      Hier ist also weder "frei Schnauze" noch "alles nach Plan", sondern irgendwo dazwischen ;-) Wichtig finde ich auch, dass man die Ernährung des Hundes individuell anpasst und auch immer wieder neu justiert - gemäß Alter, evtl. Unverträglichkeiten, Aktivität, Jahreszeit usw.

      Ich gebe zum Gekochten, das ganz klar die Hauptmahlzeit und das Highlight des Tages ist, ca. 3x die Woche Mircromineral. Mein Hund bekommt täglich außerdem ca. 2 El Nassfutter und 1 Handvoll Trockenfutter - beides liebt er und verträgt es gut, Verdauung und allgemeines Wohlbefinden 1A. Sobald ich den "Junkfood"-Anteil jedoch erhöhe, gibts Pupserei und große Haufen.
      Ansonsten darf er auch überall mal was abhaben, ob Käsebrot, Pizza, Pasta, Joghurt, Nüsschen, Apfel, den (rohen) Strunk vom Blumenkohl, eine Möhre, whatever - das wird manchmal auch einfach nur geschreddert. Was solls, essen soll ja auch Spaß machen ;-)
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      Muffin2203 schrieb:

      Ich hab gelesen, Fleisch und Gemüse anbraten, dann wasser dazu und dann Reis oder Nudeln/Kartoffeln.
      Wo hast du das denn gelesen =)

      Fleisch und Fisch kann man kochen, dünsten, braten oder grillen. Ja.
      Gemüse wird in der Regel gekocht und das Kochwasser mit verwendet. Ein gebratener Rosenkohl wird nicht richtig weich und schmeckt wahrscheinlich auch noch bitter. Kohlsorten und Hülsenfrüchte gehören immer gekocht. Salat füttere ich aufgrund der Vitamine roh.

      Die KH-Ration kann man sehr viel abwechslungsreicher gestalten als nur mit Kartoffeln, Reis oder Nudeln. Es gibt zahlreiche Vollwertprodukte aus Hirse, Buchweizen, Graupen, Roggen oder Hafer, die auch Hunde vertragen. Gibts alles auch als Flocke. Muss man halt austesten.

      Bei der Zusammenstellung der unterschiedlichen Zutaten den Geschmack nicht vergessen. Den bekommt man durch die Fleisch-oder Fischbrühen, aber auch durch Gewürze und natürliche Zusätze wie Kokosmilch oder Gänseschmalz.
      Wer will, kann als Koch sehr kreativ sein. Voraussetzung, dem Hund gefällt`s und er verträgt die so geschmacklich und Nährstoff-mäßig optimierten Menüs ;)


      Muffin2203 schrieb:

      er bekommt von allem etwas. Trockenfutter, Rohes Fleisch mit gekochten Gemüse, Trockenfutterr mit Obst/Gemüse/Joghurt/Ei usw.
      Es gibt hier auch den Thread der "Allesfütterer" :smile:
      Wenn du dich nicht auf eine bestimmte Ernährungsart festlegen möchtest und lieber "querbeet" füttern willst, findest du dort sicher auch Tipps ohne wissenschaftliche Anleitung.
      Ich selbst koche "frei Schnauze" bzw. nach meiner persönlichen "Erfahrungsschnauze" :D
      Mein Hund wird bald 11 Jahre alt und wenn ich es bisher nicht geschafft habe, ihn ausgewogen zu ernähren, wann dann. Die Rationsberechnung von vor 7 Jahren passt sowieso nicht mehr, weil ich die Ernährung seimem Alter, Aktivität, Verträglichkeit usw. angepasst habe.


      ~ELLA~ schrieb:

      Wichtig finde ich auch, dass man die Ernährung des Hundes individuell anpasst und auch immer wieder neu justiert - gemäß Alter, evtl. Unverträglichkeiten, Aktivität, Jahreszeit usw.
      Eben :smile:


      ~ELLA~ schrieb:

      meinen gesunden Menschenverstand eingeschaltet
      Ich denke auch, dass wir nicht völlig verblödet sind und unsere eigenen Hunde durchaus auch ohne Expertenrat ernähren können. Letztlich kann Wissenschaftsgläubigkeit auch zu Ernährungsmarotten bzw. phobien führen, z.B. wenn nix mehr ohne Taschenrechner und Feinwaage geht. Wenn die Genauigkeit nur noch das (Fr)essen beherrscht, bleibt der Spaß am Kochen doch ein wenig auf der Strecke.
      Bei mir jedenfalls ;)
      Audrey mit Sonnenhündin Ashley
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      Audrey II schrieb:

      PocoLoco schrieb:

      Ich brate mein Fleisch und manche Gemüsesorten (Möhren, Zucchini etc) gerne an bevor ich es zu Ende koche und dann Reis/Nudeln dazu gebe.
      Ach so....klar geht das auch. Bringt bisschen mehr Geschmack.Ich lese nur gebratenes Gemüse mit Wasser auffüllen und sah schon die Stichflamme :lol:
      :ugly: bisher hab ich solche versuche überlebt, angebratene Zwiebel mit Rotwein abzulöschen :lachtot: .
      Ja, ich stelle mich wahrscheinlich etwas blöd an. Ich koche gerne erst nach Rezept u dann änder ich etwas. Deswegen überlege ich wie ihr das kocht. Ich lese nur welche Zutaten ihr zubereitet habt aber nicht wie. :???: . Bin da wahrscheinlich etwas zu blöde für. Alles in einen Topf, getrennt kochen? Der nächste püriert, dann sehe ich wieder Bilder wo alles gewürfelt ist, mit kochwasser ohne kochwasser...
      Mensch Leute, das kann ich nicht im meinem Kopf umsetzen wenn da keine Zubereitung steht :hust: :verzweifelt: . Ehrlich nicht :( : . Andere können kein Mathe, ich kann die wenigsten Sachen ohne Rezept nicht kochen ...
      Auf dem Weg, ein Team zu werden :respekt:

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