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Vollzeit Arbeit und Hund - Laber Thread

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      Mia1996 schrieb:

      Ich muss mich mal kurz ausheulen.
      Es lief so gut mit der Hundebetreuung und jetzt sind meine beiden, tollen und super zuverlässigen Hundesitter im Abstand von zwei Wochen vermutlich beide langfristig krank geworden. Abgesehen davon, dass es mir für die beiden natürlich furchtbar leid tut, ist das mit Mia schon etwas doof.
      Und ich dachte gerade nach einem Jahr Arbeit pendelt sich mal Routine ein :verzweifelt:
      Du Arme, kann dich gut verstehen, so was ist immer doof :/ Ich hab zum Glück meine Großeltern, die fast immer einspringen, wenn die Sitterin verhindert ist. Ohne die beiden wäre das schon schwieriger.
      Hier geht's zum Chaos-Chi!Liebe Grüße von Lina & dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua
    • Ich glaube nicht das ruelpserle sagen wollte das 3000€ Netto ein durchschnittliches gehalt ist. Sondern das "normale" Jobs bis 3000 Netto laufen und ab da steigt es nur noch exponentiell für einige wenige.

      Ich persönlich halte 1800-2000€ Netto schon für sehr gutes Geld. Merke aber immer wieder das ich einfach mit anderen Vorstellungen von Geld aufgewachsen bin (mit einem verdienen Elternteil in der Gastronomie), als zum Beispiel mein Freund (mit zwei Eltern in guten Positionen beim Autohersteller Nummer 1).

      Zur Zeit brauche ich 800€ im Monat, da drunter wird wirklich etwas knapp, vorallem weil alles rund um mein Auto recht teuer ist, alles darüber wird immer mal wieder Schwachsinn gekauft und größtenteils zur Seite gelegt.

      Achso im Sommer bin ich Maschinenbauingenieur und eigentlich finde ich nicht das ich mehr verdient hätte als eine Altenpflegerin. Natürlich sage ich nicht nein zu dem höheren Gehalt, gerechtfertigt finde ich es irgendwie nicht.
      Liebe Grüße von Lisa
      und

      Pixel - Norwich Terrier - *16.11.2007

      Mein Name ist Pixel die Krümelkommissarin. Hier ist meine Hundemarke.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Tatuzita ()

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    • PocoLoco schrieb:

      Von 3000€ Netto kann ich als Pflegefachkraft nur träumen. Das kann ich sagen. :D


      Was versteht man unter "wenig"? Es ist wenig in Anbetracht der Verantwortung, des psychischen und physischen Stresses den man hat. Ich komme kaputt und fertig nach Hause. In einer Dienstwoche ist es das höchste der Gefühle, wenn ich (neben meinen Hunden natürlich) einkaufen gehe, oder sonst so Kleinigkeiten mache. Zu mehr habe ich körperlich und oft auch geistig keine Kraft mehr.
      Man ist IMMER gefordert, IMMER abrufbereit wenn man auf der Arbeit ist. Auch in der Pause wird man abgerufen, angerufen, angesprochen und macht kleine Dinge nebenbei. Mein Verantwortungsbereich schwankt von 36 bis 72 Bewohnern (letzteres ist kein Pappenstiel).
      Man arbeitet zum Teil 12 bis 13 Tage durch (den einen freien Tag dazwischen kann man echt nicht zählen). Man arbeitet Schicht.

      Man betreut, hilft und versorgt Menschen, nimmt Familien die Last und Aufgabe ab, sich um ihre Alten zu kümmern (was heutzutage ja auch wirklich nicht einfach ist) und man bekommt für den gesamten Aufwand so wenig Geld, dass wir keinen Nachwuchs finden. :ka:

      Mein Gehalt reicht mir, um meine monatlichen Ausgaben zu meistern. Ich habe keine große und teure Wohnung, ich habe zur Zeit kein Auto. Ich kann mir am Ende des Monats auch etwas beiseite tun. Aber es ist nun nicht so, dass man vor Freude Herzklopfen hat, wenn man die Gehaltsabrechnung öffnet. Ist ja auch noch eine Frage der Steuerklasse (in meinem Falle 1). Ich kann gut leben und muss nicht jeden Cent dreimal umdrehen. Ich bin zufrieden. Aber wenn ich dann höre, dass jemand der am Schreibtisch sitzt und "nur Zahlen hin und her schiebt" das drei bis vierfache verdient, bin ich traurig darüber wie die Prioritäten in einem Sozialstaat verschoben sind. :ka:
      Das ist es aber, was ich meine. Müsste ich mich jetzt entscheiden zwischen mehr Geld auf dem Konto und ein paar zusätzlichen Kollegen würde ich mich ohne nachzudenken für mehr Kollegen entscheiden. Weniger einspringen, öfter mal die Möglichkeit, ein Wochenende frei zu haben und nicht immer so ewig viele Dienste am Stück.
      Ich fände es auch schön, wenn zum Beispiel der Ausschlaftag nach dem letzten Nachtdienst als Arbeitstag und nicht als frei gerechnet wird, wenn ich da 6,5h auf Arbeit sitze und dann erstmal Schlaf nachholen müsste.

      Flexiblere Verträge in Sachen Schichten für Leute mit kleinen Kindern und solche Sachen wären mal ne Maßnahme.

      Eine mir bekannte Pflegekraft aus der ambulanten Pflege geht mit 1.200€ netto nach Hause - dafür würde ich nicht aufstehen ehrlich gesagt... Nicht bei der Arbeit und der Ausbildung, die wir durchlaufen haben. Bei Vollzeitstelle und 3 Schichten finde ich alles unter 1.600€ netto zu wenig (ist ja aber eine persönliche Meinung)
      Es sind die Phantasten, die die Welt verändern - nicht die Erbsenzähler [S. Fitzek]


      Henry (Kurzhaar-Dackel) *23.08.2014



      Zauberdackel trifft Räubertochter
    • Neu

      Ach... 3000 netto. Hahaha... Ich dachte Brutto. xD
      Netto 3000. Wow, das ist viel Geld.
      Ich habe anfangs für netto unter 1200 Euro gearbeitet. 46,5 Stunden.
      Ich war nach 8 Jahren knapp bei 3000 Brutto. Und fand das schon megaviel. :D
      P. S. Hat gerade erst klick gemacht. Hatte zwar im letzten Beitrag Netto geschrieben, hatte aber Brutto im Kopf.
      Wir sind auch dabei:

      Neues vom Stinketier ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ocarina ()

    • Neu

      Nassi schrieb:

      Also ich finde ja Netto als Vergleich echt schwer! Je nach Steuerklasse ist da ein Riesenunterschied.
      Als ich von 1 in 5 gewechselt bin waren das mal eben 500€ weniger.
      Also ich geh meistens von Einzelpersonen aus, also Steuerklasse 1. Wenn man in den anderen Klassen ist, teilt man sich ja zumeist das Gehalt mit dem Partner. Oder bei Kindern Kinderfreibeträge.
      Ihr habt ja durch den wechsel dann irgendwo mindestens 500€ mehr, sonst hättet ihr das wohl kaum gemacht. Dann kannst du aber zb nicht mehr sagen das du nur von Gehalt X-500€ lebst.

      Deswegen finde ich persönlich Netto Beträge sehr gut vergleichbar, wenn man wie gesagt von "Einzelversorgern" in SK 1 ausgeht
      Liebe Grüße von Lisa
      und

      Pixel - Norwich Terrier - *16.11.2007

      Mein Name ist Pixel die Krümelkommissarin. Hier ist meine Hundemarke.
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      Naja aber ich verdiene ja mein Gehalt und nicht (meins + Partner)/2. Um mein Verdienst vergleichen zu können brauch ich dann eher Brutto. Ich wüsste ja gar nicht wieviel ich aktuell in 1 bekäme, wäre ich nicht verheiratet.
      Bei Gehaltssfragen ist doch tatsächlich eher ein Vergleich im Hintergrund und das geht halt nicht wenn ich mich nicht mit vergleichen kann aufgrund einer anderen Steuerklasse.

      Aber ist ja auch egal, wollte nur anmerken das Vergleiche in Netto wegen der Steuerklassen schwierig sind.
      Nando - Känguru/Senfhundmix - 05.01.2007
    • Neu

      Da hast du natürlich recht um Gehälter zu vergleichen ist Brutto natürlich viel sinniger. Ich bin ja gerade mehr auf der Schiene, welches Gehalt zum Leben 'notwendig' ist. Weist du was ich meine?

      Krankenschwester A verdient das Krankenschwester B verdient dies. Da ist es sinnvoll.
      Aber gehe ich davon aus das eine Einzelperson, keine Ahnung, 1500€ zum Leben braucht. Und Partner durch die Steuerklassen dann der eine 1800€ der andere 1200€ hat. Wird es wahrschenilich nicht so sein, dass Partner B von 1200€ 'leben muss'.
      Liebe Grüße von Lisa
      und

      Pixel - Norwich Terrier - *16.11.2007

      Mein Name ist Pixel die Krümelkommissarin. Hier ist meine Hundemarke.
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      Tatuzita schrieb:

      Krankenschwester A verdient das Krankenschwester B verdient dies. Da ist es sinnvoll.
      Aber gehe ich davon aus das eine Einzelperson, keine Ahnung, 1500€ zum Leben braucht. Und Partner durch die Steuerklassen dann der eine 1800€ der andere 1200€ hat. Wird es wahrschenilich nicht so sein, dass Partner B von 1200€ 'leben muss'.
      Na gut, mein Mann hatte teilweise 1000 Euro netto mehr gehabt als ich, klar hat er da mal einen Einkauf mehr bezahlt, aber ansonsten wurden alle gemeinsamen Ausgaben durch 2 geteilt. Ich "bestrafe" ja nicht meinen Partner, weil er zufällig eine bessere Ausbildung, besseren Job hat oder zufällig eben mehr verdient. Wenn er sich da selber beteiligt und das will, ok. Aber "nur" mehr Geld heißt ja nicht "mehr übrig" am Monatsende. Unterhalt, Schulden, Kredite, weiterer Arbeitsweg,... (nicht bei uns, bezieht sich auf allgemein) können ja das Verhältnis ändern.
      Ist vielleicht etwas anderes, wenn man nur ein Konto hat.

      P. S. : bei uns hat sich durch die Heirat und den Wechsel der Steuerklasse nix geändert. Ich 3 Euro mehr, er 3 Euro weniger. xD
      Von daher finde ich brutto schon besser einzuordnen.
      Wir sind auch dabei:

      Neues vom Stinketier ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ocarina ()

    • Neu

      Es ist auch schwer zu sagen "Betrag X braucht man zum Leben".
      Manche Menschen meinen mehr zu brauchen, weil sie halt auf grösserem Fuss leben als andere. :ugly:

      Der Kollege von meinem Freund war am Ende des Monats immer pleite obwohl er mehr verdient hat als mein Freund (er studiert gerade über 2ten Bildungswegs und ist wieder ständig pleite :ugly: ). Wenn man ihn gefragt hätte "braucht" man 100% Lohn zum hier leben. Ich wäre wohl auch mit 60% seines Gehalts ausgekommen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vakuole ()

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