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Vollzeit Arbeit und Hund - Laber Thread

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      Ich will das Finanzielle ja nicht sprengen.

      Aber habt ihr einen Notfallplan, wenn der Hund lange und dauerhaft krank ist?

      Ich habe eine 40 Stunden Woche mit sehr großzügiger Gleitzeit. Mittagspause, wenn mgl. auch mal Homoffice...
      Das hat mit den Hunden immer gut geklappt. (Fast 13 Jahre)

      Nun hat der Hund Epilepsie (erster Anfall vor 5 Wochen) mit verschiedensten Nebenwirkungen, absolut pünktlicher Medikamentengabe...

      Der Hund ist weiterhin gut versorgt. Ich hatte eben immer Notfallpuffer und ja auch noch andere Aktivitäten.
      Das ist nun alles zurückgestellt und ich nutze alle Kapazitäten bis zur Grenze aus.

      Aber die Grenzen sind nun eben erreicht und ich hoffe ja eigentlich, dass das alles noch lange geht.

      Daher die Frage, ob ihr solche Situationen eingeplant habt und welche Lösungen ihr für eure Lebenssituation hättet.
    • PocoLoco schrieb:

      Und WILL man IMMER minimalistisch leben?
      Nein und das hat ja auch keiner gesagt / oder gemeint.
      Aber viele Menschen zeigen, das man auch von einem kleinen Gehalt leben kann.
      Es muss aber keiner Minimalistisch leben, nur weil er mehr verdient. Von mir aus darf jeder sein Geld am Ende des Monats augegeben haben (und sogar Schulden machen, ist ja nicht mein Bier ;) - ausser mein Lebensgefährte :barbar: :D ).
      Jeder setzt seine Prioriitäten ja auch anders. Den Standard zum Leben gibt es ja eh nicht.

      Ich lebe z.B. nicht auf grossem Fuss aktuell, aber das mache ich ja nicht um Geld anzusparen um das mit ins Grab zu nehmen, sondern das soll unser Kapital (mind. 20%) für ein EFH werden.
      Das ist ja auch eine Form von Luxus die ich mir dan für die Zukunft leiste.
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    • Maxzimmer schrieb:

      Daher die Frage, ob ihr solche Situationen eingeplant habt und welche Lösungen ihr für eure Lebenssituation hättet.
      Notfallplan 1: Medikamentengabe so einstellen, dass die Medis dann bekommen werden müssen, wenn wir zu Hause sind (habe auch ein sehr grosszügiges Gleitzeitsystem)
      Notfallplan 2: Schwigis
      Notfallplan 3: Hund kommt mit ins Büro

      Weitere Pläne habe ich nicht und hoffe das es keinen Notfallplan 4 gibt, andern muss dann halt eine Lösung her :ka:
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    • Ganz ehrlich?
      Ich gebe mein Geld sehr gerne für Urlaube, Konzerte und besondere Ausflüge aus. Ansonsten gönne ich mir leckeres selbstgebackenes und gekochtes Essen, verbringe Zeit mit meinen Liebsten und habe Freude am Leben. Und das alles kostet nichts :smile:
      Außerdem können wir uns ein Eigenheim leisten und unser Traum ist ein Haus in Alleinlage mit großem Grundstück, wenn unser Kredit in 13 Jahren durch ist.
      Wenn ich mir die dritte Winterjacke und den 30. Pullover kaufe, macht mich das nicht glücklich. Das Geld dafür hätten wir. Aber ich könnte dann nur konsumieren und nicht mehr öfter in Urlaub fahren u. ä. Da muss man halt Prioritäten setzen :ka:

      Das soll ja auch jeder für sich wissen. Aber wenn man alles will (Eigentum, konsumieren, als koste die Welt nichts, dazu dreimal im Jahr Urlaub, teure Hobbys), dann braucht man ein Gehalt, das so gut wie niemand verdient. Das sind einfach weltfremde Vorstellungen und Beschweren bringt einen da ja auch nicht weiter.

      Ps: Notfallplan - Hund begleitet mich zur Arbeit.
      Probier's mal mit Gemütlichkeit - oder auch nicht

      Balou (Golden Retriever, *25.10.2014)
    • Lagurus schrieb:

      StellinaLS schrieb:

      tinybutmighty schrieb:

      Ich finde 1800 - 2000 Euro netto sind ziemlich gutes Geld. Davon könnte ich mehr als ordentlich leben.
      Ja, kann man definitiv, wenn man nicht in jedem Bereich den High-End-Class-Ultra nimmt/braucht.Ich kann mir davon eine Wohnung (Miete, Strom, Versicherungen), einen Hund, meine Meerschweinchen, einkaufen, shoppen, Urlaube, Kino usw. ohne Probleme leisten. Auto habe ich keins, ich nutze die öffentlichen Verkehrsmittel.

      Dass ich das genauso kann, ist für mich Luxus und "Reichtum".
      Aber das kann nicht automatisch jeder, auch ohne in allen Bereich High-End zu wählen. Stell dir vor du hättest noch 2 Kinder dazu. Und wenn man in einer Stadt wohnt, wo Mieten extrem hoch sind, hat man auch sehr hohe Kosten. Öffentliche Verkehrsmittelnutzung kostet mich 150 € im Monat und trotzdem brauche ich zusätzlich ein Auto, weil ich auf dem Dorf wohne und hier weder Supermarkt, Arzt, Geldautomat oder sonst was ist. Dafür ist die Miete für unsere Wohnung im Vergleich zum Mietspiegel der Umgebung sehr günstig (1100 € Warmmiete ist in der Tat für unsere 3 Zimmer Wohnung nahezu ein Schnäppchen).Meine fixen monatlichen Ausgaben (Miete, Strom, Versicherungen, Sprit, Fahrkarte, Lebensmittel, Kosten für meinen kleinen Opel Corsa, Kosten für den Hund, Internet, Handy, etc.) belaufen sich auf mindestens 1500 €. Davon habe noch keine Freizeitaktivitäten gemacht, keine Ersparnisse für Urlaub, kaputte Waschmaschine ect. zurückgelegt, mir keine Klamotten, Kosmetik oder irgendwelche Luxusgüter gekauft und abgesehen vom Hund auch keine Hobbys gepflegt. Und ich habe noch nicht mal Kinder. Mit 1800 - 2000 € würde ich (ohne Kinder) klar kommen, aber nicht extrem gut und müsste schon gut haushalten.
      Ich habe einen Kollegen, der zahlt fast 1000 € Alimente für seine 2 Kinder pro Monat und hat eine 60 m² Wohnung, die er um Zeit und Sprit zu sparen nahe der Arbeit ausgewählt hat, aber die Mietpreise sind hier so hoch, dass er dafür über 1000 € Miete zahlen muss. Also schon 2000 € im Monat einfach so weg...

      Ich bin früher auch mit extrem wenig Geld ausgekommen, komme ja schließlich auch aus einem Haushalt mit alleinerziehender Mutter und Hartz IV als Langzeiteinkommen, aber glücklich war ich dabei nie, ich fand das sehr einschränkend in der Lebensqualität auf sehr sehr vieles Verzichten zu müssen. Mich hat da einerseits dazu gebracht mit Geld umgehen zu können, aber auch so sehr geprägt, dass ich bewusst einen Job mit guten Gehaltsaussichten gewählt habe, weil ich nie wieder so leben wollte.

      Und trotz meinem sehr guten Einkommens und Kinderlosigkeit werde ich mir hier wohl nie ein Haus leisten könne, dafür müsste ich hier schon mindestens 500.000 € für ein kleines gebrauchtes Haus hinlegen und wohl ein Kredit mit knapp 2000 € pro Monat abgezahlen, wenn ich das bis zur Rente abbezahlt haben will. Das ist frustrierend.
      Ich bezog mich jetzt auf mich als Einzelperson mit Hund. Ich habe ja selbst geschrieben, dass ich mit alleinerziehender, Vollzeit arbeitender Mama und einer Sis aufgewachsen bin. Meine Mum in nem normalen Bürojob hatte ein Durchschnittsgehalt, durch mangelnde Unterstützung unsereres Erzeugers und halt den Ausgaben, die man als dreiköpfige Familie so hat, war aber eben auch immer nur wenig Geld da. Mir ist also durchaus bewusst, dass es was anderes ist, wenn man Kinder hat. Ich werde aber nie Kinder haben, von daher... :ka:

      Ich könnte es mir gar nicht erlauben, 1500€ im Monat Fixkosten zu haben, ebensowenig meine Mama. Wie gesagt, hier in Woen simd die Mieten auch nicht niedrig, aber darum haben wir ja auch unsere Weiber WG. Ansobsten hätte ich Anspruch auf eine eigene Gemeindewohnung, die könnte ich mir dann halt nicht völlig frei aussuchen und müsste bei Lage und Größe Komprpmisse eingehen und eine Wartezeit in Kauf nehmen.. 1100 € Miete könnte ich mir schlicht nicht leisten.

      Und Eigentum - ja, Eigentum werde ich mir auch nie erwerben können, aber wer kann das schon? Die wenigsten wohl. Natürlich ist es schade und unser derzeitiges System ist sicherlich auch nicht gerecht, aber derzeit und in diesem System ist es eben so dass Eigentum den Besserverdienern vorbehalten ist. Wobei ich persönlich genug Besserverdiener kennen die nur auf Achse sind und täglich 10h plus arbeiten um sich ihr Eigenheim leisten zu können. Wenn sie das so wollen, ist das ja auch voll ok. Ich würde das nicht wollen für mich. Dann hätte ich von meinem netten Haus ja gar nichts, wenn ich dauernd nur auf Arbeit wäre...
      Hier geht's zum Chaos-Chi!Liebe Grüße von Lina & dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua
    • tinybutmighty schrieb:

      Ich bezog mich jetzt auf mich als Einzelperson mit Hund.
      Du warst auch gar nicht angesprochen, ich habe schon verstanden, dass du mit "ich kann davon leben" auch dich persönlich meinst ;)
      Ich frag mich manchmal eh, wie es sich Familien mit Kindern leisten können hier in der Gegend zu wohnen und dann vielleicht noch nicht mal voll zu arbeiten, weil sie sich im die Kinder kümmern wollen.

      tinybutmighty schrieb:

      Natürlich ist es schade und unser derzeitiges System ist sicherlich auch nicht gerecht, aber derzeit und in diesem System ist es eben so dass Eigentum den Besserverdienern vorbehalten ist.
      Ich zähle mich zu den Besserverdienenden, aber Eigentum werde ich hier wohl trotzdem aufgrund der enormen Immobilienpreise nie erwerben können. Mindestens 500.000 € für ein kleines Häuschen waren auch sehr optmistisch geschätzt, hab vorhin mal in ImmoScout geschaut |) Für einen Reihenhaus mit Minigrundstück ist eher so um die 700.000 € realistisch :ugly:
      Betty | Dackel-Mix | * Oktober 2009
    • Meine Hunde sind mit auf der Arbeit. Ich hoffe auch mein älterer mag noch lange mitkommen. Wenn er mal nicht mehr so gut zu Fuss ist muss ich mir auch etwas einfallen lassen.

      Nach meiner Ausbildung hatte ich auch eher wenig Geld zur Verfügung, aber es ging. Heute verdiene ich ca Fr. 600.- mehr, aber habe unter anderem wegen den Tieren auch mehr Ausgaben, also bleibt unter dem Strich nicht viel mehr übrig. |)
      Liebe Grüsse von Claudia und den Shelties Disney (17.08.2010) & Ayden (08.06.2015)


    • tinybutmighty schrieb:

      Lagurus schrieb:

      StellinaLS schrieb:

      tinybutmighty schrieb:

      Ich finde 1800 - 2000 Euro netto sind ziemlich gutes Geld. Davon könnte ich mehr als ordentlich leben.
      Ja, kann man definitiv, wenn man nicht in jedem Bereich den High-End-Class-Ultra nimmt/braucht.Ich kann mir davon eine Wohnung (Miete, Strom, Versicherungen), einen Hund, meine Meerschweinchen, einkaufen, shoppen, Urlaube, Kino usw. ohne Probleme leisten. Auto habe ich keins, ich nutze die öffentlichen Verkehrsmittel.
      Dass ich das genauso kann, ist für mich Luxus und "Reichtum".
      Aber das kann nicht automatisch jeder, auch ohne in allen Bereich High-End zu wählen. Stell dir vor du hättest noch 2 Kinder dazu. Und wenn man in einer Stadt wohnt, wo Mieten extrem hoch sind, hat man auch sehr hohe Kosten. Öffentliche Verkehrsmittelnutzung kostet mich 150 € im Monat und trotzdem brauche ich zusätzlich ein Auto, weil ich auf dem Dorf wohne und hier weder Supermarkt, Arzt, Geldautomat oder sonst was ist. Dafür ist die Miete für unsere Wohnung im Vergleich zum Mietspiegel der Umgebung sehr günstig (1100 € Warmmiete ist in der Tat für unsere 3 Zimmer Wohnung nahezu ein Schnäppchen).Meine fixen monatlichen Ausgaben (Miete, Strom, Versicherungen, Sprit, Fahrkarte, Lebensmittel, Kosten für meinen kleinen Opel Corsa, Kosten für den Hund, Internet, Handy, etc.) belaufen sich auf mindestens 1500 €. Davon habe noch keine Freizeitaktivitäten gemacht, keine Ersparnisse für Urlaub, kaputte Waschmaschine ect. zurückgelegt, mir keine Klamotten, Kosmetik oder irgendwelche Luxusgüter gekauft und abgesehen vom Hund auch keine Hobbys gepflegt. Und ich habe noch nicht mal Kinder. Mit 1800 - 2000 € würde ich (ohne Kinder) klar kommen, aber nicht extrem gut und müsste schon gut haushalten.Ich habe einen Kollegen, der zahlt fast 1000 € Alimente für seine 2 Kinder pro Monat und hat eine 60 m² Wohnung, die er um Zeit und Sprit zu sparen nahe der Arbeit ausgewählt hat, aber die Mietpreise sind hier so hoch, dass er dafür über 1000 € Miete zahlen muss. Also schon 2000 € im Monat einfach so weg...

      Ich bin früher auch mit extrem wenig Geld ausgekommen, komme ja schließlich auch aus einem Haushalt mit alleinerziehender Mutter und Hartz IV als Langzeiteinkommen, aber glücklich war ich dabei nie, ich fand das sehr einschränkend in der Lebensqualität auf sehr sehr vieles Verzichten zu müssen. Mich hat da einerseits dazu gebracht mit Geld umgehen zu können, aber auch so sehr geprägt, dass ich bewusst einen Job mit guten Gehaltsaussichten gewählt habe, weil ich nie wieder so leben wollte.

      Und trotz meinem sehr guten Einkommens und Kinderlosigkeit werde ich mir hier wohl nie ein Haus leisten könne, dafür müsste ich hier schon mindestens 500.000 € für ein kleines gebrauchtes Haus hinlegen und wohl ein Kredit mit knapp 2000 € pro Monat abgezahlen, wenn ich das bis zur Rente abbezahlt haben will. Das ist frustrierend.
      Ich bezog mich jetzt auf mich als Einzelperson mit Hund. Ich habe ja selbst geschrieben, dass ich mit alleinerziehender, Vollzeit arbeitender Mama und einer Sis aufgewachsen bin. Meine Mum in nem normalen Bürojob hatte ein Durchschnittsgehalt, durch mangelnde Unterstützung unsereres Erzeugers und halt den Ausgaben, die man als dreiköpfige Familie so hat, war aber eben auch immer nur wenig Geld da. Mir ist also durchaus bewusst, dass es was anderes ist, wenn man Kinder hat. Ich werde aber nie Kinder haben, von daher... :ka:
      Ich könnte es mir gar nicht erlauben, 1500€ im Monat Fixkosten zu haben, ebensowenig meine Mama. Wie gesagt, hier in Woen simd die Mieten auch nicht niedrig, aber darum haben wir ja auch unsere Weiber WG. Ansobsten hätte ich Anspruch auf eine eigene Gemeindewohnung, die könnte ich mir dann halt nicht völlig frei aussuchen und müsste bei Lage und Größe Komprpmisse eingehen und eine Wartezeit in Kauf nehmen.. 1100 € Miete könnte ich mir schlicht nicht leisten.

      Und Eigentum - ja, Eigentum werde ich mir auch nie erwerben können, aber wer kann das schon? Die wenigsten wohl. Natürlich ist es schade und unser derzeitiges System ist sicherlich auch nicht gerecht, aber derzeit und in diesem System ist es eben so dass Eigentum den Besserverdienern vorbehalten ist. Wobei ich persönlich genug Besserverdiener kennen die nur auf Achse sind und täglich 10h plus arbeiten um sich ihr Eigenheim leisten zu können. Wenn sie das so wollen, ist das ja auch voll ok. Ich würde das nicht wollen für mich. Dann hätte ich von meinem netten Haus ja gar nichts, wenn ich dauernd nur auf Arbeit wäre...
      Das ist die andere Kehrseite der Medaille, klar. Mein Mann geht um acht spätestens aus dem Haus und kommt allerfrühestens ums sechs nach Hause. Das ist ein kurzer Tag für ihn. Sonst kommt er eher um halb acht nach Hause. Dazu kommen ständig Abendveranstaltungen, zur Weiterbildung oder ähnliches. Er hat ordentlich Überstunden und kann diese eigentlich nie abfeiern. Ende März werden die einfach gekappt. Er trägt sehr viel Verantwortung und hat keine Zeit und keine Kraft, noch großartig unter der Woche was zuhause zu machen. Müll rausbringen und vielleicht mal die Spülmaschine ausräumen sind das höchste der Gefühle. Das ist auch ein Punkt, wieso ich dann im Gegenzug nur Teilzeit arbeite. Ich erledige den Haushalt, koche, mache die Gartenarbeit, bin zuhause, wenn Handwerker kommen müssen, kümmere mich um den Hund, erledige allen Papierkram und Anrufe usw.

      Ich wäre übrigens auch für einen Thread für Teilzeitsarbeitende.
      Probier's mal mit Gemütlichkeit - oder auch nicht

      Balou (Golden Retriever, *25.10.2014)

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