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Leinenführigkeit nach 2 Jahren

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      flying-paws schrieb:

      Solange ich die Leine in der Hand halte und sie die Verbindung zu mir spüren, sind sie leinenführig.
      Aber du hast doch mal gesagt, die Leinenführigkeit bleibt auch erhalten, wenn du die Leine ablegst oder den Hund anbindest.
    • Ja, oder das. Die Spannung ist der Knackpunkt. Sie folgen der Leine. Ich bringe ihnen bei, dass es sich lohnt die Spannung so gering wie möglich zu halten.
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    • flying-paws schrieb:

      Also, meine können das mit dem Schnuppern und Pieseln an zwei Metern. Ich könnte aber auch mehr Meter nehmen, die wären dann immer noch leinenführig. Solange ich die Leine in der Hand halte und sie die Verbindung zu mir spüren, sind sie leinenführig. Sie stellen sich auf diesen Radius ein, den ich durch die Leine biete. So bringe ich denen das halt auch bei.
      Ah ok, dann habe ich das falsch verstanden, und sie dürfen jederzeit nach Gusto abbiegen zum piseln und schnüffeln - wobei dem an nur 2 m doch recht enge Grenzen gesetzt sind? Wird das nicht nervig mit 6 Hunden - da will doch fast jeder mal pieseln oder so, und vermutlich in eine andere Richtung als der Kollege?

      Dann ist aber das Grundproblem dasselbe wie wenn man den Radius von aussen nach innen verkleinert - der Hund muss diese sehr schwammigen Kriterien erst mal rausknobeln, und auch immer neu ausloten.

      Hast du ein Signal für den Hund, ab wann dann keine Leinenführigkeit mehr gefragt ist? Du hast ja geschrieben, dass du das an der SL nicht trainierst, folglich wohl auch nicht einfordern kannst.
      Hunde:
      Rhian, Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006
      Splash, Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010
      Welsh Springers reloaded - die Bilder!
    • flying-paws schrieb:

      Ja, oder das. Die Spannung ist der Knackpunkt. Sie folgen der Leine. Ich bringe ihnen bei, dass es sich lohnt die Spannung so gering wie möglich zu halten.
      Ah ok, das hilft mir zum Verständnis. So handhabe ich es auch mit der Leinenführigkeit an der kurzen Leine. Und da liegt dann halt abbiegen oder anhalten zum Pieseln oder Schnüffeln nicht mehr drin, weil es ja die Leine auf Spannung bringen würde, wenn ich weiterlaufe.
      Hunde:
      Rhian, Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006
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    • Hier lese ich gerne mit, da Leinenführigkeit bei uns ein großes Thema ist.
      Wir haben erst damit angefangen, daher kann ich hier bestimmt viel mitnehmen.
      Meine Hündin ist fast 9 Monate alt, war bis Anfang November im Tierheim und geht erst seit Mitte November überhaupt spazieren in der großen weiten Welt. Wahrscheinlich erschweren die vielen Eindrücke auch das Training und ich sollte nicht so ungeduldig sein.
      Sie zieht jetzt nicht ständig an der Leine, aber läuft eigentlich immer vorne und guckt nicht so viel nach mir.
      Unsere Hundetrainerin arbeitet mit Richtungswechseln und dem Wegabschneiden des Hundes.
      Ich bin mir inzwischen aber unsicher, ob Richtungswechsel die richtige Trainingsmethode sind. Es ist nämlich fast immer so, dass Paula keinen Sinn darin sieht umzudrehen und ich sie dann einen kurzen Moment hinterherziehen muss. Teilweise legt sie sich richtig ins Geschirr. Ich erzeuge also regelmäßig Gegendruck und weiß nicht, ob ich damit das Vertrauen zu mir mindere.
      Außerdem sollte lt. Hundetrainerin der Hund den Menschen bestenfalls nicht überholen, das ist aber doch eigentlich dann schon Fußlaufen?
      Ich versuche beim Leinenführigkeitstraining ohne Leckerlis zu arbeiten und fast nicht zu sprechen, außer mal ein ruhiges "Fein".
      Da ich kein Freund vom an der Leine ziehen bin ( der Mensch zieht den Hund), werde ich es jetzt wohl mal mit Stehenbleiben versuchen, allerdings besteht hier lt. Hundetrainerin die Gefahr, dass der Hund denken könnte, dass er den Menschen abholt... :muede:
      Viele Grüße von Josefine mit

      Paula (*21.05.2016) griechischer Mischling

      und 8 Meerschweinchen: Emil, Elsa, Kaja, Fina, Smilla, Ida, Lotta, Matilda

      Frida (18.02.2004-25.10.2016) - Langhaarcollie - für immer im Herzen

      Unsere kleine Griechin Paula <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jostabeera ()

    • Jostabeera schrieb:

      Hier lese ich gerne mit, da Leinenführigkeit bei uns ein großes Thema ist.
      Wir haben erst damit angefangen, daher kann ich hier bestimmt viel mitnehmen.
      Meine Hündin ist fast 9 Monate alt, war bis Anfang November im Tierheim und geht erst seit Mitte November überhaupt spazieren in der großen weiten Welt. Wahrscheinlich erschweren die vielen Eindrücke auch das Training und ich sollte nicht so ungeduldig sein.
      Sie zieht jetzt nicht ständig an der Leine, aber läuft eigentlich immer vorne und guckt nicht so viel nach mir.
      Unsere Hundetrainerin arbeitet mit Richtungswechseln und dem Wegabschneiden des Hundes.
      Ich bin mir inzwischen aber unsicher, ob Richtungswechsel die richtige Trainingsmethode sind. Es ist nämlich fast immer so, dass Paula keinen Sinn darin sieht umzudrehen und ich sie dann einen kurzen Moment hinterherziehen muss. Teilweise legt sie sich richtig ins Geschirr. Ich erzeuge also regelmäßig Gegendruck und weiß nicht, ob ich damit das Vertrauen zu mir mindere.
      Außerdem sollte lt. Hundetrainerin der Hund den Menschen bestenfalls nicht überholen, das ist aber doch eigentlich dann schon Fußlaufen?
      Ich versuche beim Leinenführigkeitstraining ohne Leckerlis zu arbeiten und fast nicht zu sprechen, außer mal ein ruhiges "Fein".
      Da ich kein Freund vom an der Leine ziehen bin ( der Mensch zieht den Hund), werde ich es jetzt wohl mal mit Stehenbleiben versuchen, allerdings besteht hier lt. Hundetrainerin die Gefahr, dass der Hund denken könnte, dass er den Menschen abholt... :muede:
      Ich finde deine eigene Meinung zu dem Thema wesentlich vernünftiger als die der Trainerin. :hust: Wenn du das Gefühl hast, dass es falsch ist / so nicht funktioniert, dann lass es. - meine Meinung ;) @KasuarFriday hat vor einiger Zeit mal von einer Methode erzählt, mit der sie jetzt arbeitet, und die gut für sie zu funktionieren scheint. Ich rufe sie hiermit mal, weiß nämlich nicht mehr, wie die Methode hieß. (Ich lese hier zwar interessiert mit, aber nur für den Fall, dass Kaela mal das Ziehen anfängt. Bisher kann ich mich nämlich nicht beschweren. :roll: )
      Liebe Grüße
      von Aza mit SunkaSapa und Kaela

      Kaela Gleschka - Kommtag: 24. September 2016


      "Niemand als der große Pinguin hat die Macht zu geben und zu nehmen!"
      "Aber er war es nicht, der alles aus dem Gleichgewicht gebracht hat, das waren die [Menschen]!"
    • Pst,pst, mein Laptopakku ist fast alle und ich muss gleich mit einem gewissen Hund Gassi, darum nur fix: es ist die Methode von Turid Rugaas. Es gibt ein Buch von Turid Rugaas dazu, aber wenn man ihren Namen und (ich glaube) "Leinenführigkeit" googelt ,findet man ein PDF, in dem die Methode und der Aufbau auch ziemlich gut erklärt ist. Ich glaube das hatte ich weiter vorne im Therad auch verlinkt.
      Da ich es sogar lieber mag, wenn Elvis vor mir läuft, finde ich die Methode prima und bin damit bisehr wirklich sehr zufrieden. Sie ist unstressig, macht Spaß zu üben und bringt dem Hund m. E. bei, auf einen zu achten und einen Radus einzuhalten.
    • Hello again, jetzt noch einmal mit etwas mehr Zeit :)

      Jostabeera schrieb:

      Sie zieht jetzt nicht ständig an der Leine, aber läuft eigentlich immer vorne und guckt nicht so viel nach mir.
      Was würdest du denn gerne ändern? Dass sie sich mehr an dir orientiert?

      Jostabeera schrieb:

      Unsere Hundetrainerin arbeitet mit Richtungswechseln und dem Wegabschneiden des Hundes.
      Ich bin mir inzwischen aber unsicher, ob Richtungswechsel die richtige Trainingsmethode sind. Es ist nämlich fast immer so, dass Paula keinen Sinn darin sieht umzudrehen und ich sie dann einen kurzen Moment hinterherziehen muss. Teilweise legt sie sich richtig ins Geschirr. Ich erzeuge also regelmäßig Gegendruck und weiß nicht, ob ich damit das Vertrauen zu mir mindere.
      Soweit ich ds hier im DF sehe, gibt es (zum Glück) nicht die eine, allein seligmachende, richtige Methode für alle Hunde. Einige reagieren auf Wegabschneiden, Richtungswechsel und anstubsen wohl gut.
      Bei deiner Hündin klingt es eher so, als wäre das nicht so geeignet, du willst ja eher ihre Orientierung an dir stärken, nicht ihr beibringen, dass sie bei dir lieber dagegenhalten sollte. Ich denke, das Vertrauen mindertst du nicht unbedingt dadurch, aber es klingt für mich auch nicht nach einem Weg, dem Hund zu vermitteln, dass Leinenführigkeit eine gute Sache ist.
      Kündigst du den Richtungswechsel vorher an?
      Du könntest die Richtungswechsel auch für sie immer wieder mal "sinnvoll" machen, indem du öfter (nach Anlündigung) die Richtung wechselst und mit ihr wohin gehst, wo du für deine Hündin etwas Spannendes siehst/vermutest.

      Richtungswechsel können aber eigentlich auch so Spaß machen. Ich habe mit Elvis unser Richtungswechsel-Signal ganz unabsichtlich aufgebaut, er fand das aber ganz, ganz toll. Ich wollte eigentlich bloß mit ihm Joggen üben und bin auf einer größeren Wiese mit ihm gelaufen, er hatte eine 3-Meter-Leine. Dort habe ich immer mal wieder im Laufen die Richtung gewechselt und vorher das Signal gerufen. Wie gesagt, total banal, aber das hat uns beiden Spaß gemacht und seither sitzt das Signal prima.

      Jostabeera schrieb:

      Außerdem sollte lt. Hundetrainerin der Hund den Menschen bestenfalls nicht überholen, das ist aber doch eigentlich dann schon Fußlaufen?
      Das ist Geschmackssache wo man möchte, dass der Hudn läuft und auch davon abhängig, wie du generell mit deiner Hündin unterwegs bist. Wenn ihr viele Leinenspaziergänge macht/machen müsst, ist es für sie vermutlich schöner, wenn sie auch nach vorne einen Radius um dich herum hat und auch an der Leine mehr von der Welt entdecken kann. Wenn du mit ihr nur kurz bis zum nächsten Feld gehen musst, ist das eher zu vernachlässigen.

      Und wie gesagt: Geschmackssache. Ich persönlich kann das gar nicht haben, mich macht das sogar nervös, wenn der Hund die ganze Zeit so neben mir geht. Außerdem sehe ich Elvis gerne und habe ihn daher am liebsten vor mir laufen. Praktischerweise bekomme ich dann auch am schnellsten mit, wenn er mal zum Schnüffeln anhält. Wenn er hinter oder neben mir geht, übersehe ich das häufig, gehe weiter und dann ruckt das (auch für mich nicht angenehm), obwohl ich sehr gerne kurz stehengeblieben wäre.

      Jostabeera schrieb:

      Ich versuche beim Leinenführigkeitstraining ohne Leckerlis zu arbeiten und fast nicht zu sprechen, außer mal ein ruhiges "Fein".
      Dann ist die Turid Rugaas Methdoe nicht unbedingt so geeignet, die arbeitet mit Leckerlis. Du könntest schauen, ob Lob auch stark genug bei deiner Hündin wirkt, aber ich würde nicht unbedingt davon ausgehen.

      Jostabeera schrieb:

      Da ich kein Freund vom an der Leine ziehen bin ( der Mensch zieht den Hund), werde ich es jetzt wohl mal mit Stehenbleiben versuchen, allerdings besteht hier lt. Hundetrainerin die Gefahr, dass der Hund denken könnte, dass er den Menschen abholt...
      Den Gedanken der Hundetrainerin verstehe ich nicht. Steht dahinter vielleicht noch die inzwischen widerlegte Dominaztheorie a la "der Hund darf gar nichts bestimmen, denn sonst denkt er, er ist der Rudelführer und alles wird ganz schlimm"? Also so nach dem Motto, wenn er den Menschen abholt, denkt er, ER führt und dann ...
      was nach dem "und dann ..:" kommt, habe ich nie verstanden. Dann muss ich am Tag 16 Stunden im Hundebett schlafen und der Hund geht arbeiten, schmeißt den Haushalt und überweist die fälligen Rechnungen?

      Das Stehenbleiben hat bei uns nicht funktioniert (bei anderen aber wohl schon), denn Elvis hat zwar verstanden, was er dann machen soll, aber er ist nie zu dem Schluss gekommen, dass er ja vermeiden könnte, Zug auf die Leine zu bringen, so dass ich gar nicht erst nicht stehenbleiben muss.
      Für uns ist die Rugaas-Methode bisher echt die Beste, macht uns beiden Spaß, lohnt sich für den Hund und ich hab kein Problem, mit Leckerlies zu arbeiten (ich mache das sogar sehr gerne).
    • Jostabeera schrieb:

      Hier lese ich gerne mit, da Leinenführigkeit bei uns ein großes Thema ist.
      Wir haben erst damit angefangen, daher kann ich hier bestimmt viel mitnehmen.
      Meine Hündin ist fast 9 Monate alt, war bis Anfang November im Tierheim und geht erst seit Mitte November überhaupt spazieren in der großen weiten Welt. Wahrscheinlich erschweren die vielen Eindrücke auch das Training und ich sollte nicht so ungeduldig sein.
      Sie zieht jetzt nicht ständig an der Leine, aber läuft eigentlich immer vorne und guckt nicht so viel nach mir.
      Unsere Hundetrainerin arbeitet mit Richtungswechseln und dem Wegabschneiden des Hundes.
      Ich bin mir inzwischen aber unsicher, ob Richtungswechsel die richtige Trainingsmethode sind. Es ist nämlich fast immer so, dass Paula keinen Sinn darin sieht umzudrehen und ich sie dann einen kurzen Moment hinterherziehen muss. Teilweise legt sie sich richtig ins Geschirr. Ich erzeuge also regelmäßig Gegendruck und weiß nicht, ob ich damit das Vertrauen zu mir mindere.
      Außerdem sollte lt. Hundetrainerin der Hund den Menschen bestenfalls nicht überholen, das ist aber doch eigentlich dann schon Fußlaufen?
      Ich versuche beim Leinenführigkeitstraining ohne Leckerlis zu arbeiten und fast nicht zu sprechen, außer mal ein ruhiges "Fein".
      Da ich kein Freund vom an der Leine ziehen bin ( der Mensch zieht den Hund), werde ich es jetzt wohl mal mit Stehenbleiben versuchen, allerdings besteht hier lt. Hundetrainerin die Gefahr, dass der Hund denken könnte, dass er den Menschen abholt... :muede:

      Ich glaube, ich würde, ganz unabhängig von der Leinenführigkeit (erst oder zusätzlich) an der Aufmerksamkeit zu Dir arbeiten.
      Jeder (halbe) Blick und jede irgendwie geartete (Selbständige/ohne Aufforderung) Orientierung zu Dir belohnen.
      Nur wenn sie Dich wahr nimmt kann sie sich auch an der leinenlänge orientieren.

      Ich hab hier so ein Exemplar, für den die Welt soooo spannend ist - und Frauchen ist ja "eh da".
      Wenn er in seine Welt komplett abtaucht und ich nicht mehr so wichtig bin (inzwischen zum Glück nicht mehr so häufig) dann funktioniert das Leine laufen auch nicht mehr.

      Das hinten laufen hat uns die Türe zur Leinenführigkeit geöffnet - weil es ihm damit einfacher möglich war, mich wahr zu nehmen und zwar zu schnüffeln und "sein Ding" zu machen, mich aber nicht vollständig auszublenden - ging ja nicht, ich war ja ständig in seinem sichtfeld.

      Inzwischen läuft er auch wieder vor, nimmt mich aber viel besser wahr als vorher.

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