ANZEIGE

Agility - Der ultimative Quatsch-, Foto-, Erfahrungs-, und Fragenthread

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Neu

      ANZEIGE

      silvi-p schrieb:

      Leute, kann ich mal was fragen... was ist eure Meinung zu "Über-Training"?
      In dem Sinne, Hund muss den Slalom zu Ende machen, auch wenn ich (tatsächlich) radschlagend in die andere Richtung laufe, Hund muss die Zone treffen und voraus rennen, wenn ich unter dem Abgang sitze, Hund muss x und y, wenn ich Dinge tue, die völlig aus dem Rahmen fallen...
      Eigentlich sogar viel. Ich mache es nur zu wenig.

      Ich sage Dir auch warum - zur Forderung der Hunde. Zur "Absicherung".
      Je mehr die Hunde etwas lernen, was jenseits des "Normalen" ist, desto sicherer und selbstverständlicher wird das "Normale".
      Allerdings - was ich nicht mache, das "Über-Training" zwanghaft als Muss zu betrachten. Soll heissen, wenn ich so was mache, dann nur als schrittweise Weiterführung des bisherigen Trainings. ME macht es keinen Sinn, um mal bei deinem Beispiel mit dem Slalom zu bleiben, bei einem Hund, der das Gerät als solches noch nicht begriffen hat, schon damit anzufangen, mit Gegenlaufen, weglaufen, ausser Sicht laufen anzufangen.
      Wenn mein Hund aber alle Eingänge sicher findet, den Slalom sicher zuende absolviert, egal ob ich vorrenne oder hinter ihm bleibe - warum soll ich dann nicht langsam auch die Herausforderung steigern? Das gibt dem Hund und mir die Sicherheit, auch wenn mal etwas ungewöhnlichere Situationen im Parcours sind, diese zu bewältigen.
      Viele Grüße
      Cindy
    • Neu

      Ja, genau.
      Also: Absicherung, wenn der Hund die Standards zu mindestens 99% kann, ja. Nur, wenn der Hund zB gerne mal das letzte Tor auslässt, obwohl MM steht/Spieli liegt - dann brauche ich doch nicht so einen "Firlefanz" (sorry, hört sich hart an) zu machen. Dann habe ich doch mehr davon, wenn ich am Slalom erstmal dieses Thema angehe. Ich habe zB Donnerstag an Wendungen am Stegabgang geschafft, mit MM, weil wir das länger nicht mehr gemacht haben. Da mache ich lieber 2-3 Wiederholungen mehr, die Dee Sicherheit geben, anstatt mich neben dem MM auf den Boden zu legen.

      Und Geräte- und Hürdenkommandounterscheidung in Extremsituationen - gern. Slalomeingang direkt neben dem Tunnelloch, kein Thema.
      Das fällt für mich noch in den Bereich normale, nur sehr schwierige Übungen. Hatten wir auch im Turnier schon, Abstand war so ca. 1m. Geräteunterscheidung Zone/Tunnel finde ich auch jederzeit wichtig.
      Aber eben - ich würde so völlig ungewöhnliche Situationen (sitzen unter Stegabgang, Ballspiel zu zweit über dem Slalom) erst üben, wenn der Hund mindestens 99,5% der (schwierigen) Standardaufgaben richtig beherrscht. Sonst lüg ich mir doch in die Tasche.
      Grüßle
      Silvia
    • ANZEIGE
    • ANZEIGE
    • Neu

      Theoretisch möchte ich einiges zu schwer trainieren, praktisch mache ich das viel zu selten ;) Aber wir machen halt auch nicht nur Agi, sondern auch noch vieles anderes, darum reicht es mir so, wie wir es jetzt machen :)


      Mal ein aktuelles Trainingsvideo:

      Liebe Grüße von Sandra
      mit
      Milo (Australian Shepherd *07.09.09) und Cole (Australian Shepherd *22.04.2016)

    ANZEIGE