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Immer wieder Harnsteine

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    • Hallo Ihr Lieben!

      Ich lese diesen Thread, und mir kommt das alles so bekannt vor. Mein Malteser-Pudelmix hatte über drei Jahre lang die gleichen Probleme:

      alle zwei Monate eine Blasenentzündung und 4x Struvitsteine, trotz ansäuern mit Tabletten und Diätfutter zur Vorbeugung UND auch zur Steinzerstörung. Viel Trinken, Antibiotika, noch und nöcher, sogar eine Fistel wurde gesetzt (in Loch in den Bauch zum Pipimachen modelliert, damit nichts mehr durch die Harnröhre musste), hatte ALLES nichts geholfen. Die Tierärzte waren ratlos und wir auch....

      Bis ich dann durch Zufall über unser Leitungswasser gelesen habe. Es ist mittelhart und die Härte setzt sich aus Magnesium (!), Calcium, Phospor (!) und noch anderen Mineralien zusammen. Und da hatte es bei mir Klick gemacht! Magensium und Phosphor sind in Struvitsteinen!

      Dann habe ich angefangen zu googeln, über Wasser und Blasensteine. Ich las diesen Artikel zum Glück kurz nach der letzten Blasen-OP. Und ja, was soll ich sagen, es besteht ein Zusammenhang zwischen Mineralstoffen im Wasser und Blasenproblemen.

      Mineralsstoffe im Wasser verarbeiten sich im Körper eines Menschen oder Hundes oder einer Katze nicht richtig, wie sie es aus Nahrungsmitteln tun. Die Bioverfügbarkeit ist sehr niedrig und die "Reste" werden bei gesunden Organismen entweder ausgespült oder setzen sich bei Blasen- oder Nierenpatienten in den Organen ab, so daß Blasen- oder Nierensteine entstehen.
      Und je mehr getrunken wird, umso schlimmer lagert es sich ab. Es ist so ähnlich, als wenn man einen Dreckeimer mit Dreckwasser ausspülen wollte, da bleibt auch immer etwas zurück.

      Ja, und hier sah ich den allerletzten Versuch, meinem Hund die nächsten Blasen-OPs zu ersparen und auch die Blasenentzündungen.
      Ich ging in die Discounter und studierte sämtliche Inhaltsstoffe und suchte das mineralstoffärmste Wasser heraus.
      Und dieses Wasser bekam er dann nur noch, auch als Verdünnung in sein Futter. Ganz egal, wir nahmen es auch mit in den Urlaub.

      Und was soll ich sagen, das war des Rätsels Lösung! Mein Hund blieb bis zu seinem Lebensende von Blasenentzündungen und Blasensteinen verschont. Und das waren noch 5 Jahre. Selbst der eine kleine Nierenstein, der sich eingenistet hatte, der wurde durch dieses Wasser ausgespült.

      Ich gab das dann später den Tierärzten weiter, auch denen aus der Tierärztlichen Hochschule. Weil die ihn ja so oft operiert hatten und außer Diätfutter keine andere Lösung hatten,

      und das Diätfutter darf auf Dauer (wegen Nieren- oder Leberbelastung) auch nicht für immer gegeben werden, außerdem hatte es nichts geholfen, dadurch kamen die Steine noch schneller.

      Mein Hund konnte MIT diesem Wasser wieder alles fressen, und wir brauchten auf nichts mehr zu achten, außer eben ganz akribisch auf dieses Wasser.

      Diese wertvolle Erfahrung wollte ich hier auch noch weitergeben, weil wie gesagt mein Hund auch so ein schwerer Fall war und niemand mehr weiter wusste, auch keine Ärzte bis ich Gott seis gedankt noch die Chance hatte, diesen Zeitungsartikel zu lesen und den allerletzten Strohhalm auszuprobieren.
      Dieses Wasser würde auch bei Oxalatsteinen helfen, egal gegen welche Art von Blasensteinen, nachdem was ich dann noch gegoogelt hatte.

      Liebe Grüße
      spanishdog
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    • Ja das stimmt. Eine zeitlang war das Wasser recht billig. Es war die Eigenmarke von Famila. Dann folgte das Aquintell still von sinalco und nun kaufe ich das, auch für meinen jetztigen gesunden Hund UND auch MICH (aber nur für Tee oder pur trinken) Lauretana still, das kostet schon so seinen 0,99 Euro pro Liter. Aber es schmeckt wirklich weicher und nicht bitter.

      Bei meinem jetztigen Hund bin ich natürlich nicht so akribisch genau, wie bei meinem Blasenkranken. Aber er bekommt es auch, wenn wir zu Hause sind.

      Welches Wasser nehmt Ihr? Bei den genannten Sorten ist auch das Kalzium "arm", ist insgesamt mineralstoffarm.


      :smile:
    • Ja stimmt, es gibt auch Wasser, wo nur einige einzelne Mineralstoffe reduziert sind.
      Da ich durch das Googeln auch erst auf das mineralstoffarme Wasser allgemein gekommen bin, also wirklich auf alle Mineralien bezogen, weil es auch so erklärt wurde, daß das Wasser somit auch "leichter" ist, "unbelastet", und somit Überschuss sogar an Schwermetallen ausleiten kann, weil es, so wurde es auch erklärt in einem Vergleich mit einem Bus: "Viele freie Sitzplätze gibt, der Bus als fast leer ist und er somit besetzt werden kann,

      als mit Wasser, das schon vollbesetzt ist mit Mineralien (Leuten)", so habe ich dann nach dem insgesamt mineralstoffarmen Wasser gesucht.

      Lauretana gibt es in einigen Edeka-Centren für 0,99 Euro, in Reformhäusern auch aber da kostet der Liter dann 20 Cent mehr.
      Aquintell hatten wir auch bei Famila gefunden, und soll es auch bei Rewe geben (bei unseren habe ich das aber noch nicht gesehen).
      Appollinaris ist glaube ich auch noch relativ mineralstoffarm aber ich weiß nicht, ob es das reicht und ob es das auch in still gibt, genauso auch das Black Forrest.
    • Hallo Spanishdog,
      finde ich wirklich interessant,Deinen Bericht über das Wasser!
      Ich bekomme die Kristallproblematik bei meinem Hund auch einfach (trotz Diätfutters) nicht hin.
      Bei uns handelt es sich allerdings um Ammoniumuratkristalle!
      Da ich mich aber an jedem Strohhalm festhalte,möchte ich auch dieses ausprobieren.
      Wann haben sich denn bei Deinem Hund die ersten Erfolge gezeigt bzw. wann soll ich wieder die nächste Urinprobe abgeben ( habe vor drei Tagen mit dem Lauretana angefangen!) ?

      Vielen Dank im Voraus!

      Liebe Grüße
      Manu

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