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Leinenbeißer/Pöblerin

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    • Leinenbeißer/Pöblerin

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      Huhu,
      Lexy mein kleines Problemkind geht seit ein paar Tagen wieder bei jedem Spaziergang wie eine Verrückte an die Leine (sie dreht sich um, beißt in die Leine und zerrt wie eine Verrückte daran).
      Als wir sie bekommen haben hat sie das Problem mit ihren 9 Monaten mitgebracht. Wir haben ihr dann immer (als es richtig schlimm wurde) kurz danach den Maulkorb dran gemacht (keine beste Methode - ich weiß).
      Sie hat das Verhalten mit Hilfe einer Kettenleine und dem Maulkorb nach 2 Monaten komplett abgelegt, egal ob ein anderer Hund kam oder sie sonst aus heiterem Himmel dran ging.
      Schlimm wurde es bei ihrer ersten Läufigkeit, denn da hat sie dann an der Leine geknurrt, gebellt und wollte gar nicht mehr locker lassen.
      4 Monate ging nun alles gut und sie hat die Leine nicht mehr berührt, jetzt auf einmal fängt alles wieder von vorn an.
      Woran es liegt kann ich leider nicht sagen, sonst würde ich das Problem vermeiden.
      Drin hat sie ein großes Kauproblem (knabbert Decken an, zerstört Spielzeug usw), obwohl sie jeden Tag mindestens 1 Knochen, Pansen oder ähnliches bekommt.
      Da sie hier als überfordert eingestuft wurde, haben wir unser Programm komplett geändert, nun ist sie auch ruhiger geworden.
      Wenn sie nun an die Leine geht, dann stelle ich mich so schnell wie möglich drauf, wenn sie kurz darauf aus ihrem "Wahn" raus ist sage ich "Sitz" und warte bis sie sich beruhigt habe und laufe dann weiter. Leider klappt das aber auch nicht immer ganz so gut. Die Kettenleine benutzen wir nun wieder, aber würde auch irgendwann wieder eine normale benutzen wollen :/

      Woran könnte das liegen?
      Und wie bekomme ich das Problem endlich in den Griff?

      Liebe Grüße
      Hunde sind die besseren Menschen!
    • Hört sich für mich irgendwie nach "Frust" an.

      Ich persönlich bin da eher der Mensch, der lieber 1x eine sehr klare Ansage macht, als 100x "lasch" das unerwünschte Verhalten zu unterbinden.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

      Im Herzen:
      DSH Dorli, Eyka, Falko und Una
      Dackel Benny und Tamy

      Hier geht`s zu unserem Thread
      Mein Schicksalshund Sina
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    • Dackelbenny schrieb:

      Hört sich für mich irgendwie nach "Frust" an.

      Ich persönlich bin da eher der Mensch, der lieber 1x eine sehr klare Ansage macht, als 100x "lasch" das unerwünschte Verhalten zu unterbinden.
      Ja, darauf bin ich auch gekommen. Aber ich frage mich da, was sie frustriert, wenn wirklich weit und breit niemand zu sehen ist und sie dann aus heiterem Himmel an die Leine geht?
      Habe mir auch gedacht, dass sie vielleicht nie wirklich an Halsband und Leine gewöhnt wurde!?

      Ja, aber das hilft leider bei ihr nicht, da sie ein großer Sturkopf sein kann :/
      Hunde sind die besseren Menschen!
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    • muecke schrieb:

      Hat sich überschnitten xD wie ist denn die Leinenführigkeit?
      Die Leinenführigkeit ist in bekannten Gegenden (also in der Umgebung) die meiste Zeit gut, sie zieht höchstens mal, wenn sie etwas interessantes riecht oder andere Hunde sieht (muss auch noch geübt werden - aber eins nach dem anderen^^).
      Bei unbekannten Gegenden zieht sie noch ziemlich, weshalb ich nun im Spaziergang das Üben mit einbinde.
      Meine Methode ist derzeit: Leine ist gespannt, ich bleibe stehen, warte bis sie sich setzt und damit die Leine durch hängt, wir gehen weiter. Leine hängt durch (Lob).. Leine ist gespannt, ich bleibe stehen usw.
      Derzeit klappt das ganz gut und ich hoffe, dass sie die Methode nicht durchschaut :D
      Aber wenn sie in die Leine springt, dann ist diese vorher locker und sie läuft neben mir.
      Hunde sind die besseren Menschen!
    • Wenn die ehemals über einen längeren Zeitraum dieses Verhalten gezeigt und vielleicht sogar ritualisiert hat, sind kleine Einbrüche sicher normal.

      Ich würde einfach so weiter machen, wie es bisher am erfolgreichsten war.

      Dass es mal wieder Rückschritte gibt und der Hund in altes Verhalten fällt, finde ich nicht weiter dramatisch. Und Du hattest ja schnelle Erfolge und das sogar über einen längeren Zeitraum.

      Ansonsten würde ich überlegen, ob irgendwas anders ist oder irgendwas den Hund stresst oder vorher gestresst hat.
    • gorgeous2000 schrieb:

      Wenn die ehemals über einen längeren Zeitraum dieses Verhalten gezeigt und vielleicht sogar ritualisiert hat, sind kleine Einbrüche sicher normal.

      Ich würde einfach so weiter machen, wie es bisher am erfolgreichsten war.

      Dass es mal wieder Rückschritte gibt und der Hund in altes Verhalten fällt, finde ich nicht weiter dramatisch. Und Du hattest ja schnelle Erfolge und das sogar über einen längeren Zeitraum.

      Ansonsten würde ich überlegen, ob irgendwas anders ist oder irgendwas den Hund stresst oder vorher gestresst hat.
      Das Problem dabei ist aber, dass sie in dem Moment sehr unkontrollierbar ist und ich nicht möchte, dass sie mich mal aus versehen beißt, weil meine Hand dazwischen war.
      Und mich wundert es einfach, dass das Verhalten von einem auf den anderen Tag wieder da war.
      Sie ist ansich ein sehr gestresster Hund, deswegen wahrscheinlich auch der Kaudrang. (!?)
      Wir haben sie noch gestresster bekommen und versuchen nun, dass sie sich mehr entspannt, vor uns stand sie unter Dauerstrom. Mittlerweile klappt das auch schon ganz gut, außer wenn sie ihre "5 Minuten" hat und nun draußen ist.
      Hunde sind die besseren Menschen!

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