Wenn man in der FCI Gruppe 9 nicht fündig wird .....

  • Vielleicht weil die Hunde der FCI 9 allesamt (außer der Pudel) klein sind und man gerne einen etwas größeren Begleiter möchte. :smile:
    Oder ganz stupide, die Optik gefällt einem nicht. :ka:


    Mir fällt vor allem als Begleithund noch der American Cocker Spaniel ein. :herzen1:
    Der wird zwar als Begleithund geführt aber in der FCI 8.


    Aber sonst gibt es bestimmt noch einige Rassen die einfach etwas leichter zu Führen sind und sich im Gesellschaftlichen Alltag (Stadt, Cafe, viele Menschen etc.) fast von Hause aus sehr gut machen.

  • Collies erfüllen ja nun auch kaum noch ihren ursprünglichen Zweck. Ehrlich gesagt, kenn ich überhaupt keinen, der wirklich als Hütehund angeschafft wurde.
    Ich würde zwar immer sagen: mach was mit dem! Der will das. Aber es gibt ja genug, die als "nur" Familienhunde gehalten werden.

  • In der Rubrik groß und kurzfellig fallen mir noch ein:
    - Boxer
    - Dalmatiner
    - Doggen



    Natürlich alles Rassen mit eigenen Ansprüchen, aber in der Regel nicht mit allzuviel Jagd-, Schutz- oder Hütetrieb ausgestattet.

  • In welcher Gruppe sind Schnauzer? Die kleinen und mittleren werden doch auch als Begleithunde gehalten.


    Ist der Mittelschnauzer nicht der kleinere Part des Riesenschnauzers? Sprich ebenfalls mit Schutz- und Wachtrieb gesegnet? Im Gegensatz zum Zwergschnauzer.


    Für mich wären typische Begleithunde welche die gerne von Haus aus überall mitlaufen können und dabei kein größeres Managment und große Sozialisation bedürfen. Die von sich aus eben kein Verhalten mitbringen das 'problematisch' ist wenn ich z.B. ins Cafe geh, viele Fremde Menschen treff etc.
    Auch Hunde die zwar gerne, wie jeder Hund, beschäftigt werden, denen es aber im Grunde reicht dabei zu sein und ein wenig Spaß-Beschäftigung zu bekommen.


    Das jeden Hund Erziehung brauch ist klar. :smile:



    Edit: den Boxer würde ich nicht als reinen Begleithund sehen.

  • Für mich wären typische Begleithunde welche die gerne von Haus aus überall mitlaufen können und dabei kein größeres Managment und große Sozialisation bedürfen. Die von sich aus eben kein Verhalten mitbringen das 'problematisch' ist wenn ich z.B. ins Cafe geh, viele Fremde Menschen treff etc.
    Auch Hunde die zwar gerne, wie jeder Hund, beschäftigt werden, denen es aber im Grunde reicht dabei zu sein und ein wenig Spaß-Beschäftigung zu bekommen.


    Das jeden Hund Erziehung brauch ist klar. :smile:

    Fallen bei deiner Beschreibung, dann nicht eben doch viele große Hunde raus, weil da ja eben meist zumindest ein größeres Bedürfnis an Auslauf besteht?


    Ich finde die Frage schwer zu beantworten, ohne zu wissen, was genau derjenige sich wünscht, wieviel er bereit ist an Auslauf und Beschäftigung zu bieten etc.

  • Eigentlich müsste die Frage anders lauten: Was sind einfache und leicht erziehbaren Begleithunde?


    Und hier müsste ich antworten: "Wenn der Hundehalter wenig Ahnung vom Hund hat, dann wird solch ein Hund auch eine Herausforderung".


    Kein Hund kommt als Begleithund zur Welt. Wenn, dann muss man ihn dazu machen. Und das, funktioniert bei den meisten Rassen.


    Und ich glaube auch nicht, dass ein Begleithund damit zufrieden ist, wenn er nur immer dabei sein darf und ansonsten ein Minimum an Bespaßung bekommt.
    Auch so ein Hund will als Hund wahrgenommen werden und nicht nur als ständiger an der Seite trabender Begleiter.

  • Aber z.B. ein Dalmatiner hat sicher schon ein größeres Laufbedürfnis als ein Bolonka.


    Und ein unausgelasteter / unerzogener großer Hund wird schon eher als problematisch wahrgenommen als ein eben solcher kleiner Hund.

  • Und ein unausgelasteter / unerzogener großer Hund wird schon eher als problematisch wahrgenommen als ein eben solcher kleiner Hund.

    Nun, dass beide Hunde unerzogen sind fällt sehr wohl auf. Aufgrund der Größe wirkt eben der Großhund weitaus bedrohlicher. Da gebe ich Dir recht.

  • Ich würde mal sagen bei den Zahllosen Rassen die zwar grundsätzlich einen anderen Verwendungszweck hatten, aber schon seit längerem vorwiegend auf "netter Familienhund" selektiert werden - und das sind doch, wenn wir mal ehrlich sind, die Mehrzahl.


    Würde ich so mal unterschreiben. Ich kenne einen Beagle (und Beagle sind ja nun einmal eigentliche Vollblut-Jagdhunde), der "nur" als Begleithund gehalten wird und alle sind glücklich damit. Er geht halt sehr viel spazieren und ist daher ausgelastet. Trotzdem ist er natürlich kein einfacher Hund, der leicht zu erziehen ist, aber mehr als ein Hund, der die Familie überallhin begleitet, ist auch dieser Jagdhund Beagle nicht - und ich würde nicht sagen, dass das irgendwem schadet.
    Es kommt sicher auch immer auf das Individuum an, aber die wenigsten Hunde werden doch noch für ihren ursprünglichen Zweck gehalten. :ka:

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