Wasserarbeit, wie geht das?

  • Hay Leute,


    Ich hätte mal eine frage an die jeniegen von euch die ahnung von Wasserarbeit habe. Ich habe letztens einen kleinen Bericht darüber gelesen und nun würde mich zu aller erst mal Interesieren
    ob das mit jedem Hund geht oder ob man das mit manchen Hunderassen besser nicht machen sollte. Zu dem würde ich gerne wissen was man den alles beachten müsste? Bestimmts Geschirr etc.
    Zu guter letzt: Wie geht man das alles an? Wie trainiere ich das?


    Danke schon mal für die Auskumpft :smile:


    PS: Ich werde das (wen ich es mache sollte) nicht jetzt zum Winter hin machen/anfangen.

  • Wasserarbeit geht prinzipiell mit jedem Hund der die körperlichen Vorraussetzungen dafür erfüllt - sprich groß genug ist um bestimmte Lasten ziehen zu können. Das es mit bestimmten Rassen gar nicht ginge, würde ich nicht sagen.
    Bei unserem letzten Workshop hatten wir eine kleine Kooikerhondje-Hündin dabei - natürlich, Menschen und Boote aus dem Wasser ziehen geht größentechnisch einfach nicht, weil die Kraft dafür nicht da ist. Andere Übungen wie den normalen Apport, Apport vom Boot, etc. funktionieren natürlich problemlos. Es muss dann halt körperlich an die jeweiligen Gegebenheiten des Hundes angepasst sein.


    Für den Anfang tut es meist schon ein normales Geschirr mit Griff, wie z.B. die K9-Geschirre oder Schwimmwesten mit Griff.


    Später empfehlen sich spezielle Geschirre.
    Meine Jüngste trägt z.B. dieses (Maßanfertigung).



    Trainieren ist schwierig zu beschreiben.
    Es gibt so unfassbar viele verschiedene Übungen (und nicht nur die der deutschen Prüfungsordnungen, sondern ja auch immer mehr von Bedeutung die luxemburgischen oder französischen Degree-Forderungen) , die entsprechend auch unterschiedlich aufgebaut werden. Und letztlich ist auch eine individuelle Betrachtung des einzelnen Hundes und seiner Anlagen notwendig.
    Wenn man den Sport wirklich intensiv betreiben möchte, empfielt es sich immer sich professionelle Hilfe zu holen. Sprich in Vereinen mitzutrainieren (wobei das jetzt zum Winter hin sich in vielen Vereinen auf die Landarbeit fokussiert - einfach weil die Helfer keine gesamte Trainingseinheit mehr im Wasser aushalten bei den Temperaturen - da geht es ja nicht nur um die Hunde) oder, falls im näheren Umfeld kein Verein existiert, was in unserem Sport ja durchaus sehr wahrscheinlich ist (ich fahre gute 200km einfache Strecke bis zum Training..) sind Workshops immer sehr hilfreich :)


    Wo kommst du denn her? =)

  • Ich hab die Wasserarbeit meinem Dackel so beigebracht: bei Spaziergängen bereits im Welpenalter immer wieder an flaches Wasser (Rinnsal) herangeführt, Spieli an den Wasserrand geworfen, immer wieder geworfen und irgendwann lag es im Wasser. Dackel hat es ohne Zögern heraus geholt.


    Danach bin ich an tiefere und ruhigere Gewässer gegangen. Gleiches Spiel wie bisher. Er hat sein Spieli nie zurück gelassen, hatte Ergeiz es mir immer wieder zu bringen.


    Heute liegt er im Platz, Spieli wird geworfen und er springt in jedes Gewässer.


    Wichtig ist, dass der Hund langsam an das Wasser herangeführt wird, er keine Angst haben muss.


    Zeitgleich muß an Land aber auch das Apportieren eingeübt werden.

  • Erstmal vielen dank für die Beiträge und Entschuldiegung das ich jetzt erst Antworte!


    Brizo du hast mir schon mal gut weiter geholfen! Denn was ich so Interessant finde ist schon Wasserarbeit als Hundesport.
    Ich komme aus Bremen, allerdings wollte ich mich halt nur erstmal Informieren da mir A) momentan die Zeit fehlt und B) ich mir noch garnicht sicher bin ob ich das den wirklich tun möchte.


    Aber Danke nochmal für die ausführliche Info :)

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