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Welpen-Austausch Teil III

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      CubeQueen schrieb:

      Vielen Dank ihr beiden .

      Ok dann wird Montag noch ein Mäntelchen besorgt ;)

      Ich muss ganz ehrlich sagen, dafür schätze ich das Forum jetzt schon . Kompetente Antworten in kurzer Zeit . :bindafür:

      @Hummel Variante langsamer Umstieg ist mir dann doch lieber ^^
      Ja wie gesagt, wenn man mal so einen Anhaltspunkt haben will, weil man selbst noch nicht so viel Erfahrung hat - so ein Futterplan von einem seriösen Anbieter (nicht diese ganzen selbsternannten Futterexperten) ist immer ein guter Anhaltspunkt - auch wenn der Hund dann älter ist.

      Ich reagiere da nur auch deswegen so "speziell" drauf, da ich das Frischfutter-Phänomen seit fast 12 Jahren nun selbst erlebe und auch praktiziere - und von den Gehirnwäsche-Texten bis hin zu wissenschaftlichen Büchern wirklich bemüht war, Überblick zu bekommen. Ich kenne selbst nun drei (!) Hunde, die durch einige Jahre falsches Frischfutter in Mängel gefüttert wurden - einer davon ist zB ein Kupfermangel - der dann Epi-Schübe verursacht hat. Und wenn man mal um einen Hund bangt, den man mag, und dann erkennt, dass es falsche Fütterung war, dann ist das schon einfach ein sehr aufrüttelndes Erlebnis. Und davon eben mehr als eines.

      Frischfutter find ich nach wie vor super. Nur dann eben mit Sinn und Verstand. Es ist ja trotzdem kein Hexenwerk.

      Viel Spaß mit deinem Puppy!
      Pepe, Terrier-Mix (Oktober 1998 - 1.10.2011)
      Theo, Épagneul Breton (22.05.2002 - 22.02.2018)
      Hilde, Malinois (*Juni 2013)

      Die Hummel-Hunde


      Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)
    • Mit knapp 17 Wochen-Hund dürfte ich eigentlich gar nicht mehr hier sein.

      Aber Bambam hat nun ne neue Macke.
      Die Autobox ist ziemlich tief, und meist lade ich die anderen Hunde zuerst aus.
      Und immer wenn ich ihn dann noch rausheben möchte, zieht er sich in die Tiefen der Box zurück und beobachtet von dort aus. Ich krieg ihn dann logischerweise nicht raus und muss ihn irgendwie nach vorne an die Kante bringen.
      Meist mache ich das ohne gross zu Reden, und lege ihm an der Kante (von links nach rechts) zig Leckerlies hin. Während er die frisst, berühre ich ihn langsam und hebe ihn dann raus, bevor er das Letzte gefressen hat. Dachte das wird relativ schnell besser, aber irgendwie frage ich mich, ob ichs anders machen sollte? Ansonsten hat er mit Anfassen oder Heben keine Probleme, scheut nicht. Ich achte auch darauf, mich allgemein nicht zu schnell zu nähern, ihn zu grabschen oder so. Rausgefallen ist er auch noch nie... :ka:

      Es scheint ihm wirklich einfach "zu schnell" zu gehen, oder?
      Er sieht ja, dass die Anderen auch dort raus gehen und möchte ja eigentlich auch mit.
      Liebe Grüsse von Fatma mit

      -Lenny, Deutscher Boxer (*29.06.11)
      -Beans, Franz. Bulldogge (*17.04.13)
      -Bambam, Franz. Bulldogge (*30.07.17)

      Unser Bilderthread:
      Lenny, "Spinnsch" & Bambam - uncensored!
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    • Ich habe heute eine wichtige Lektion zum Thema Objektivität, Bauchgefühl und vor allem Demut gelernt.

      Ich habe einen Welpen aus einer Arbeitslinie geholt. Mailo ist ein Wirbelwind, ständig auf Zack, irrsinnig lernbegierig, schwer zu beruhigen und lächerlich leicht zu motivieren. Sowohl zu Blödsinn als auch zu Übungen.
      Wenn ich mich über ihn ärgere, dann liegt das meist daran, dass er mich sehr verwöhnt und ich an sofortigen Erfolg gewöhnt bin.

      Ich bin sehr oft über die Info gestolpert, dass Welpen viel Ruhe brauchen, nur kurz Gassi sollten (5-Minuten-Regel), leicht überfordert sind.
      Ich gebe zu, dass ich darüber oft geschmunzelt habe, denn besonders die 5-Minuten-Regel hätte ich mit Terrorzwerg gar nicht umsetzen KÖNNEN, der verlangte von Anfang an mehr Input und war wirklich unausstehlich, wenn er mal kürzer musste oder nicht in Ruhe erkunden konnte, wie er wollte. Pausen mussten hier mit Hausleine und absolut rigoros eingefordert werden, was auch nur möglich war, wenn er vorher ausgelastet war.
      Wir reden hier nicht von stundenlangem Dauerlauf, aber täglich 30 aufwärts (wovon aber ein Großteil Fahrtzeit, also Ruhezeit ist), sind hier von Anfang an die Regel.

      Ins Nachbarhaus ist nun ein kleiner Labrador eingezogen, maximal 8 Wochen alt.
      So was kleines, zartes, verunsichertes. Der Besitzer trägt ihn tatsächlich zum lösen raus, geht maximal 20m bis zur Straßenecke und dann wieder zurück und rein.
      Und für diesen Hund ist das absolut richtig so. Der drückt mit seiner ganzen Körpersprache aus, dass er ein Baby ist, dass ihm das alles zu viel und zu früh ist und dass er schlichtweg Angst hat.

      Das erinnert in NICHTS an meinen Draufgänger, meinen Streber, der gar nicht schnell genug erforschen, entdecken, (zerstören) konnte/kann.
      Diese beiden Hunde sind so unterschiedlich, dass der Umgang mit ihnen gar nicht hätte anders sein können. Mailo so zu "schonen" hätte dazu geführt, dass der Hund aus angestauter Energie schlichtweg nicht händelbar gewesen wäre. Den Labrador hätte Mailos Fahrplan in einer Größenordnung überfordert, die mit Sicherheit bleibende Schäden hinterlassen hätte.

      Lange Rede, kurzer Sinn:
      Ich habe gelernt, nicht von uns auf andere zu schließen.
      Ich habe gelernt, dass mein Bauchgefühl nach wie vor stimmig ist.
      Ich habe gelernt, dass Regeln ihre Berechtigung haben, aber nicht allgemeingültig sind.
      Und das Wichtigste: Ich habe gelernt, dass Mailo für uns die optimale Wahl war.
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    • overture schrieb:

      Aber Bambam hat nun ne neue Macke.
      Die Autobox ist ziemlich tief, und meist lade ich die anderen Hunde zuerst aus.
      Und immer wenn ich ihn dann noch rausheben möchte, zieht er sich in die Tiefen der Box zurück und beobachtet von dort aus. Ich krieg ihn dann logischerweise nicht raus und muss ihn irgendwie nach vorne an die Kante bringen.
      Macht Odin genauso. Mittlerweile geht er super gern in den Kofferraum, aber wenn man ihn rausholen will zieht er sich in die letzte Ecke zurück. Er mag einfach das hochgenommen werden gar nicht gern. Das ist auch beim rausgehen so. Er steht an der Tür weil er mal muss, wir ziehen Jacke an und er freut sich, dann bück' ich mich und Welpi will den Abgang machen. Treppe runter auf Arm findet er nämlich genauso ätzend. Ebenfalls noch nie gefallen.
      Denke das wird irgendwann von selbst besser.
      Liebe Grüße
      lesarah mit Gandalf´s Odin.

      Besucht uns doch auf Instagram ( @gandalfs_odin ), oder schaut in unserem Thread vorbei.
    • Xyliit schrieb:

      Erzählt mal ein bisschen aus eurem Alltag mit einem Welpen :) wie oft geht ihr raus, was macht ihr in den Wachphasen, wie merkt ihr, dass er muss, etc.

      Mein erster eigener Hund, noch dazu ein Welpe ... Ich hab Angst, etwas fundamental falsch zu machen und ihn damit zu versauen :ugly:
      Wir haben seit Montag unseren Labbi Welpen bei uns und ich hab mir auch Pläne gemacht wie wir den gut stubenrein bekommen. Hab mich belesen und alles. Und ich hab festgestellt: Theorie und Praxis liegen weit auseinander. :headbash:
      Charlie zb. pennt nachdem er gefressen hat nämlich erstmal 2-3 Stunden. Wenn er wach wird geh ich gleich mit ihm raus. Wenn er ausgiebig gespielt hat bring ich ihn auch raus. Nachts meldet er sich. Maximale Schlafzeit am Stück war bis jetzt 5 Stunden. Gestern hat er einmal im Bad auf den Vorleger gepieselt. Sonst in der Wohnung überhaupt nicht.
      Wir gehen jeden Tag ein bisschen spazieren. So ne halbe Stunde. Er beschäftigt sich zuhause auch alleine mit seinem Spielzeug. Hat schon Sitz und pfötchen geben gelernt.

      Alles in allem ein liebes Hundekind. :herzen1:

      Ich hab hier auch um Rat gefragt weil ich zuviel input von allen Seiten hatte. Alle geben einem ihre Meinung ungefragt zu allem und ich hatte wirklich Panik das dieser Hund ein großer Fehler war. Somit entwickelte sich der so genannte Welpenblues.
      Es wird aber jeden Tag besser. Der kleine Drops gehört zur Familie und wir werden eine tolle Zeit zusammen haben.

      Ich glaube man macht sich insgesamt zuviele Gedanken.
    • lesarah schrieb:

      Denke das wird irgendwann von selbst besser.
      Kommt drauf an - Ari fand es doof und findet es heute noch ätzender :ugly:
      Am Anfang Anfang konnte man ihn wenigstens einfach schnappen, heute schnappt er, wenn man es versucht und er zu früh mitbekommt was man vorhat |)


      Allerdings ist ein Collie kein Spitz und wird wahrscheinlich auch nie so reagieren :lol:
      * Ari - Wolfsspitz - 26. März 2016 *
      * Cashew - Langhaar Collie - 7. Oktober 2017 *


      Geschichten vom Löwen und der Nuss
    • @lesarah Beruhigt mich, dass dies auch Andere kennen. Besonders weil ich ja penibel darauf achte, ihn eben nicht unsanft anzugrabschen etc, um ihn eben genau NICHT handscheu zu machen :)

      Naja, ich füttere weiter "schön" und hoffe, dass er eh irgendwann checkt, dass aussteigen nachm Fahren meistens was Schönes bedeutet.
      Liebe Grüsse von Fatma mit

      -Lenny, Deutscher Boxer (*29.06.11)
      -Beans, Franz. Bulldogge (*17.04.13)
      -Bambam, Franz. Bulldogge (*30.07.17)

      Unser Bilderthread:
      Lenny, "Spinnsch" & Bambam - uncensored!
    • Frage: haben eure Welpis auch ständig das Gefühl, kurz vor dem Hungertod zu stehen?

      Mailo scheint momentan massiv den Eindruck zu bekommen, er würde verhungern müssen.
      Er bekam bis jetzt morgens um 6 Trockenfutter eingeweicht (weil er so schlingt), dann um 14:30 TroFu beim Training und um 18 Uhr Mischung TroFu/NaFu aus diversen Kongs.

      Insgesamt eine Menge von etwa 450 Gramm auf ein Gewicht von etwa 15kg.

      Das war bis dato ok.

      Jetzt hat er so einen Kohldampf, dass er mir quasi ständig an der Küchentür kratzt und den Meerschweinen ihr Fressen klaut. Die normalen Fresszeiten und -Mengen sind längst hinfällig, auch mit Kauzeug ist der nicht mehr zu besänftigen.

      Er ist eher zu dünn als zu dick, geimpft und entwurmt ist er selbstverständlich, zuletzt im Oktober entwurmt.

      Ist das ein Wachstumsschub?
      Soll ich nach Hunger füttern?
      Oder aussitzen?
    • Wie alt ist Mailo denn? Ich finde nicht, dass ein Welpe zwei Mal am Tag etwas tun muss um an Futter zu kommen (Training und Kong). Klar ist es völlig legitim eine Futterration fürs Training zu verwenden, aber dennoch sollte, meiner Meinung nach, 4 Mal am Tag Futter im Napf sein bei einem Welpen. Dafür die Portionen kleiner, eben über den Tag verteilt, und etwas davon fürs Training abgezwackt. Allerdings nicht übertreiben mit dem Training, ist ja noch ein Baby. Lieber auf eure "Hausregeln für den Welpen" wert legen :)
      Nika mit Havaneserrüde Neville

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