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Schottland - mal wieder

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      In Schottland habe ich den ersten Sonnenbrand meines Lebens bekommen.

      Da hatte ich echt Glück, ich war von April bis Juli dort und hatte durchweg schönes Wetter, keine Mücken UND einen schottischen Freund mit einem grünen und einem blauen Auge, der Tin Whistle spielen konnte, wie der junge Huey Lewis aussah, Pilot bei der Army war und tatsächlich auch einen Schottenrock besaß.
      Mehr konnte man sich als 18-Jährige nicht erträumen. xD
      Viele Grüße von Kerstin
      Meine Fusselnasen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fusselnase ()

    • Fusselnase schrieb:

      In Schottland habe ich den ersten Sonnenbrand meines Lebens bekommen.

      Da hatte ich echt Glück, ich war von April bis Juli dort und hatte durchweg schönes Wetter, keine Mücken UND einen schottischen Freund mit einem grünen und einem blauen Auge, der Tin Whistle spielen konnte, wie der junge Huey Lewis aussah, Pilot bei der Army war und tatsächlich auch einen Schottenrock besaß.
      Mehr konnte man sich als 18-Jährige nicht erträumen. xD
      :smile: :D :lol:
      Man besitzt nie etwas wirklich. Nur eine Zeitlang bewahrt man es auf. Ist man nicht fähig, es wegzugeben, wird man selbst festgehalten.
      (Anthony de Mello)
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    • Ich habe mir in Schottland auch schon mehrmals einen Sonnenbrand geholt - im Genick, auf den Waden, den Armen, und natürlich im Gesicht. Dieses Mal bestand dieses Risiko allerdings nicht....
      Das mit dem Schotten und dem Schottenrock lasse ich lieber; nach 30 Jahren Ehe wäre das keine gute Idee. :pfeif:

      Weiter mit den Fotos.

      Die Heide blühte. Ich habe mich schon oft über das Zeug geärgert: Auf weglosen oder zugewucherten Strecken verbergen sich oft fiese Stolperfallen darunter; wenn es hüfthoch wächst, wie auf dem Trampelpfad zwischen Barrisdale und Kinlochhourn zieht es einem schon fast die Regenhose aus, weil es sich in den offenen Lüftungsreißverschlüssen der Regenhose festhängt; es wuchert Wanderwege zu, und wenn es nicht gerade blüht, sieht es nicht mal schön aus. Anders als Farn - der hat auch viele für den Wanderer ärgerliche Eigenschaften, aber er ist entweder schön grün oder verfärbt sich im Herbst so genial toll... Dieses Mal fand ich die Heide klasse. Das Lila war in manchen Gegenden flächendeckend! Hier nicht so richtig; zwischen den Heidekraut-Ansammlungen gab es genug Gras und Sumpf und so.

      Highland Scenery by Marion Woell, auf Flickr


      Ich erwähnte schon, dass sich die Wasserfälle dieses Mal gelohnt haben. Letzten Oktober machte ich mir gar nicht groß die Mühe, bei den Ardessie Falls weiter als zur ersten Stufe zu gehen, weil da sowieso nur ein klägliches Rinnsal floss. Dieses Mal toste das Wasser; es war irre laut, es schäumte und tobte und war einfach nur toll anzusehen. Leider nieselte es sehr ausdauernd, und der Wind wehte die Tröpfchen von vorne auf meine Filter. Da half auch eine wasserdichte Verpackung der Kamera nichts. Immerhin schaffte ich bei der ersten und der zweiten Stufe ein paar Fotos ohne Wassertropfen auf der Linse; bei der dritten stand ich im strömenden Regen mit offenem Mund da und staunte einfach nur. Beim nächsten Mal klappt es vielleicht auch damit.

      Ardessie Falls,erste Stufe.
      Ardessie Falls by Marion Woell, auf Flickr

      Und die zweite. Ganz unten im Bild sieht man den oberen Teil eines Felsens. Irgendwo habe ich noch einen Schnappschuss mit der kleinen Kamera gespeichert, auf der man den Felsen sieht. Der ist krass: ziemlich rund, gut 1m Durchmesser, und zwischen zwei anderen Felsen eingeklemmt. Nach unten offen; da tost viele Meter tiefer das Wasser. Ich muss die Sony-Fotos noch sichten.

      Ardessie Falls by Marion Woell, auf Flickr
      Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.

      Chaos in s/w
    • Noch mehr Regen, noch mehr Wasserfall:

      "Isolated shower" an der A832, in der Nähe von Dundonnel:

      isolated shower by Marion Woell, auf Flickr


      Flowerdale Falls, in der Nähe von Gairloch. Ich war schon oft dort, aber dieses Mal hat der Wasserfall zum ersten Mal ordentlich viel Wasser:

      Flowerdale Falls by Marion Woell, auf Flickr
      Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.

      Chaos in s/w
    • Nach der entspannten Fahrt im Glen Torridon wartete eine kurze entspannte Wanderung auf mich. Noch war der Parkplatz am Coire Dubh Mòr leer, aber das sollte sich im Lauf des Tages ändern. Ich parkte meinen kleinen Smartie möglichst platzsparend und so, dass man ihn nicht einparken konnte (war eine weise Entscheidung, wie ich am Nachmittag feststellen konnte), zog Wanderstiefel und Gamaschen an, und lief los. Immer schön bergauf, auf einem mir gut bekannten Weg in mir gut bekannter Landschaft. Ich bin einfach viel zu gerne dort.

      Die Wetterküche by Marion Woell, auf Flickr

      Der erste Blick auf die andere Seite der Berge öffnet sich:
      Coire Dubh Mòr by Marion Woell, auf Flickr

      Baosbheinn und Beinn an Eòin:
      Flowerdale Forest by Marion Woell, auf Flickr

      Weitere Fotos, u.a. von einem ziemlich gut gefüllten Wasserfall, folgen in Kürze.
      Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.

      Chaos in s/w
    • Weiter oben, neben der unteren Stufe des Wasserfalls, der sich aus dem Loch Coire Mhic Fhearchair ins Tal stürzt:

      Flowerdale Forest by Marion Woell, auf Flickr

      Die untere Stufe des Wasserfalls:
      Flowing.... by Marion Woell, auf Flickr

      Die Fotos vom Loch Coire Mhic Fhearchair und von dem Rest des Wasserfalls sind noch nicht hochgeladen...


      Szenenwechsel. Ich verlasse den Nordwesten Schottlands und verbringe einen halbwegs sonnigen, durchweg trockenen Tag in der Nähe von Aviemore.

      Cairngorm views by Marion Woell, auf Flickr

      Die Vegetation hat schon Herbstfarben angenommen:

      Herbstwald by Marion Woell, auf Flickr

      Und überall blüht die Heide. Zwischen den Bäumen, am Wegrand, im offenen Gelände...

      heather by Marion Woell, auf Flickr
      Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.

      Chaos in s/w
    • Düstere Weltuntergangsstimmung am Loch Coire Mhic Fhearchair (nebenbei: dieser Name ist mit Schuld daran, dass ich Gälisch gelernt habe...)

      moody by Marion Woell, auf Flickr

      Der See kann bei Sonnenschein so schön sein! Ich war schon so oft dort - morgens früh vor Sonnenaufgang; im Juli bei Sonnenuntergang und toller Beleuchtung; Ende Oktober beim ersten Schnee - aber so eine düstere Stimmung habe ich dort noch nicht erlebt.
      Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.

      Chaos in s/w

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