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Welche Rasse würdet ihr mir empfehlen?

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      Hallo zusammen :)

      Ist hier jemand mit einem kurzhaar Hollandse Herdershond unterwegs und möchte mich mit seinen Erfahrungen bereichern?

      Wir haben schon einen nun ca 17 Monate alten grauen ​DSH aus einer Arbeitslinie und nun ist der Gedanke da, auf 2019 einen zweiten Hund zu holen...tja und mein Herz schlägt einfach für die Schäfer.

      Tendenziell hätte ich zwar gerne noch einen Rüden, da meiner auch unkastriert sehr sozial ist, wäre das von seiner Warte aus möglich, aber da muss der Zweithund dann auch noch mitmachen. Daher sei das Geschlecht mal dahin gestellt, wenns passt dann passts!

      Zwingende Kriterien:

      - hoher wtp
      - zwingend Schutzdienstgeeignet (das würde aber vor Ort von meiner Trainerin noch getestet, ist ja nicht jeder Charakter gleich, die Rasse sollte aber die Grundeignung bringen)
      - kein Hibbelhund. Der ​DSH sollte hier schon etwas das vorgegebene Mass sein.
      - selbstbewusst, sicher, ausgeglichen
      - aktiv
      - lust auf arbeiten


      Man liest unglaublich viel im Netz. Von "zu sensibel und labil für IPO" zu sehr geeignet. Ich möchte keinen Hund der selbstständig Entscheidet und sich erst mal überlegt "hab ich jetzt darauf bock oder lass ich es lieber?". Ich liebe den Charakter des Schäfers und habe mich einfach unglaublich in die Holländer verguckt. Sind sich die Rassen so ähnlich wie ich es annehme? Ich denke der ​DSH ist schon noch etwas robuster als der Holländer, obwohl mein Exemplar ja auch ein sensibles Ding ist. :pfeif: Liege ich da richtig?

      Würde mich freuen, wenn hier jemand seine Erfahrungen mit mir teilen möchte! :D
      Erfolg ist kein Glück, sondern nur das Ergebnis von Blut, Schweiss und Tränen. Das Leben zahlt alles mal zurück.


      DSH Aik - Mein Seelenhund.

      ca 7/8.2016


      Vom Tierschutzelend zum Diensthund - Aiks Geschichte
    • Unser Herder war charakterlich ein Mittelding zwischen ​DSH und Mali.
      WTP war mehr als genug vorhanden, er machte ​IPO (und Leichensuche, es war ein Polizeihund) und erfüllte auch sonst deine Anforderungen.
      Aber so ruhig und nervenstark wie unser ​DSH war er eben nicht, aber auch weit entfernt von der Hibbeligkeit des Malis. Die wenigen anderen Herder die ich (allerdings nur flüchtig) kenne sind ähnlich drauf.
      Liebe Grüße von Janina mit

      Zwergschnauzer Mailo *14.09.2016
      Riesenschnauzer Ares *06.02.2018

      Schnauzerpower im Doppelpack!
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    • Danke für deine Erfahrung! Ich muss hier sagen. dass ein ​DSH definitiv kein nervenstarker Kandidat ist. Er kommt aus katastrophaler Haltung vom Tierschutz und kannte nichts. Inzwischen läuft er mit mir zwar souverän im Schutz aber das geht ausschliesslich mit mir. Er vertraut mir so gut, dass wenn er in eine Unsicherheit gerät durch eine Situation, sich nach mir orientiert und ich ihm die Sicherheit die er braucht vermitteln kann.

      Hört sich aber soweit wirklich perfekt an :)
      Erfolg ist kein Glück, sondern nur das Ergebnis von Blut, Schweiss und Tränen. Das Leben zahlt alles mal zurück.


      DSH Aik - Mein Seelenhund.

      ca 7/8.2016


      Vom Tierschutzelend zum Diensthund - Aiks Geschichte
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    • @FairytaleFenja
      Ich denke der Sheltie würde gut zu dir passen, allerdings wäre er grössen- und gewichtstechnisch eher im unteren Bereich. Disney ist 39cm hoch und wiegt 9.5kg, Ayden ist 34.5cm hoch und 6.5kg. Ayden's Bruder dagegen grösser als Disney, als wir Ayden abgeholt haben waren beide Brüder ca. gleich gross. Von daher sind Shelties schon ziemliche Wunderüten. :D
      Liebe Grüsse von Claudia und den Shelties Disney (17.08.2010) & Ayden (08.06.2015)


    • Elin. schrieb:

      Ich mag auch mal noch eure Ideen hören :smile: Ist zwar noch mindestens 2 Jahre hin, aber Ideen sammeln und Umhören schadet nie.

      Hund Nr. 2 soll größentechnisch zwischen 40 und 60 cm liegen - lieber groß, aber ich weiß nicht, ob ein so großer Hund dann in meiner Lebenssituation praktikabel sein wird.
      Max. 30 kg, eher schlanke Hundetypen im Verhältnis.

      Wichtigster Punkt: Eine Rasse, die sich sehr eng an ihre Bezugsperson bindet, kooperativ und verspielt, ein Hund, der sehr gerne mit mir arbeitet (nicht nur für Bestechung :hust: ), nicht der eigenständig-sture Typ Hund.


      Ansonsten:
      - händelbarer Jagdtrieb (auf Sicht wäre okay, ich arbeite da auch gern mal ein paar Monate dran, aber bitte kein lebenslanger Vollblutjäger!), unbedingt Perspektive auf viel Freilauf
      - fremden Menschen und Hunden gegenüber freundlich reserviert bis ignorant, kein Ich-liebe-jeden-Freuhund
      - aktiv und begeisterungsfähig, vielseitig, geistig "auf Zack", keine Schlaftablette!
      - Ausbildung zu Rettungshund geplant, wenn es dann eine passende Staffel gibt (werde nach dem Studium umziehen und somit die jetzige Staffel verlassen)
      - mit guter Sozialisation und Erziehung stadttauglich (nicht grad Berlin, aber halt mal ne Menschenansammlung aushalten oder Bus fahren oder laute Geräusche ...)
      - evtl. Hundesport (je nachdem, wie es mit der RH-Arbeit dann aussehen wird), da kann ich mir fast alles vorstellen von Obedience bis Zughundesport, ist aber kein Muss und bei meinen Wunschrassen ist vielleicht auch eher Ruhe und Entspannung wichtig anstatt täglicher Action
      - ich trickse gerne und ausgiebig, da sollte der Hund auch Spaß daran haben
      - halbwegs gute Chancen auf Kompatibilität mit anderen Hunden (wie gesagt kein Freuhund, aber auch keiner, der in jedem gleich einen Feind sieht, der vernichtet werden muss) - Ich bin nicht so der Hundewiesentyp, aber ein Spaziergang mit befreundeten Hundehaltern sollte schon mal drin sein.
      - lauffreudig (ich laufe Halbmarathons und will die nächsten Jahre auch mal Richtung Marathon)
      - ein Hund, der außerhalb von Sport und Beschäftigung auch einen Ausknopf hat und dann unauffällig ist (allgemein lieber einen Hund, den ich bremsen muss, anstatt ihn aus der Türe tragen zu müssen)
      - Besucher melden ist auf jeden Fall okay, Besucher stellen nicht (da investiere ich auch gern mal Arbeit rein, aber bitte kein Extrem)
      - eine gesunde, wetterfeste Rasse
      - am liebsten mittellanges, weiches Fell (nix, was ich trimmen oder scheren muss, bitte keine ganz krassen Plüschbomben oder Zottel, keine langen Fransen im Gesicht, eher wenig haarend wäre dann noch ein netter Bonus)
      - keine Retrieverrassen |)


      Schmeißt gerne auch mal unbekannte/seltene Rassen rein. :dafuer:
      Jetzt wurden mir genannt:

      Aussie - Steht weit oben auf meiner Liste! @pardalisa, ich schreib dir mal ne PN, wenn ich Zeit finde. Danke schon mal für den ausführlichen Einblick. :smile:

      Border Collie - Kann ich mir auch vorstellen, steht aber nicht ganz so weit oben auf meiner Liste. :smile:
      Wie sensibel/empfindlich sind die, wenn es mal trubelig und laut ist? Schnell überfordert?
      An sich bin ich sehr ruhig so im Umgang und von meinem Alltag her, aber manchmal ist halt doch was los, also ein halbwegs stabiles Nervensystem an solchen Tagen ist mir schon wichtig.

      Beauceron - Kenn ich nicht näher, kann mir da jemand was dazu erzählen? Die Infos über Google sind irgendwie mal wieder recht allgemein gehalten auf den ersten Blick. Was spricht für oder gegen die Rasse?

      DSH - Da gibt es ja soooooo eine Bandbreite, die Hunde aus Hochzucht gefallen überhaupt nicht. Jetzt nicht nur optisch (das auch), sondern auch von ihrer Art.
      Ist halt die Frage, ob ein ​DSH aus Leistungszucht bei mir glücklich wäre, und wie es dann tendenziell mit der "Umweltverträglichkeit" aussehen würde (fremde Menschen, Hundebegegnungen, Stadt, ...). Ich liebe Schäferhunde, will aber keinen hochexplosiven Hund an der Leine, der mir alles und jeden vom Leib halten will.

      Belgischer Schäferhund - Selbe Frage bzgl. Alltagstauglichkeit wie beim ​DSH aus Leistungszucht ... Ich kenn zu wenige Malis, um das einschätzen zu können.
      Aber die Langhaarvarianten gefallen mir sehr gut, solange es keine reine Showlinie ist. So einen Tervueren oder Groeni könnte ich mir sehr gut vorstellen.
      Laekenois find ich auch toll (nach dem Internet-Eindruck), aber die bekommt man ja kaum.


      Irish Setter - Mit Jagdhunden hab ich bisher wenig (bis gar nix) am Hut. Wie sind die Setter so?

      Airedale Terrier - Da weiß ich nur, dass es auch Gebrauchshunde sind oder mal waren, scheidet aber wegen dem Fell eher aus. Wäre trotzdem interessant, zu denen was zu hören!

      Dobermann - Find ich toll, wir haben eine geniale Hündin in der Nachbarschaft, fällt aber (leider!) krankheitsbedingt raus.

      Großpudel - Ich finde Pudel obercool, aber da würde mich auch das Fell nerven. Hatte ich schon häufiger im Blick und dann streich ich ihn doch wieder. :lol:

      Barsoi :???:
      _________________________________________________________

      Also, da waren jetzt schon einige spannende Rassen dabei, was fällt euch noch ein? Ich mag noch ein paar Vorschläge, bevor ich dann meine Liste hier ausbreite. :D
      Danke an alle bisher!
      Elin Rumänischer Senfhund, *ca. 2011, hier seit Juni 2016
    • Elin. schrieb:

      Aussie - Steht weit oben auf meiner Liste! @pardalisa, ich schreib dir mal ne PN, wenn ich Zeit finde. Danke schon mal für den ausführlichen Einblick. :smile:
      Gerne. :smile: Und falls du mal in Hannover und Umgebung sein solltest und Lust auf einen Spaziergang hast, sag' Bescheid – mindestens zwei relativ unterschiedliche Aussies zum Kennenlernen hätte ich hier.
      there are two things i will carry
      in my pockets at the end:
      oh, my darling,
      you are one of them
    • Elin. schrieb:

      Belgischer Schäferhund - Selbe Frage bzgl. Alltagstauglichkeit wie beim ​DSH aus Leistungszucht ... Ich kenn zu wenige Malis, um das einschätzen zu können.
      Wenn du viel Arbeit investierst könnte ein Mali passen, unserer hätte die meisten deiner Anforderungen erfüllt.
      Aber du musst halt damit rechnen, dass Artgenossenunverträglichkeit, Schutztrieb, Nervosität ggf stärker ausgeprägt sind als du es möchtest und du auch mit viel Training immer auf zack sein und aufpassen musst, damit nichts passiert.
      Unserer hat andere Hunde idR ignoriert solange sie nichts von ihm wollten. Wenn ihm aber einer blöd kam ist er in einer Millisekunde von 0 auf 180 und dann hat es richtig geknallt, duchaus auch mit ihm gut bekannten Hunden. Fremdhundekontakt gab es grundsätzlich nicht.
      Ich persönlich würde an deiner Stelle keinen nehmen, das wäre mir einfach zu heikel. Ein Mali ist meiner Erfahrung nach einfach nochmal ein anderes Kalieber als ein LZ DSH.
      Aber frag doch mal im Belgier-Thread, auch wegen Tervueren & Co, es gibt ja einige Halter hier im Forum.
      Liebe Grüße von Janina mit

      Zwergschnauzer Mailo *14.09.2016
      Riesenschnauzer Ares *06.02.2018

      Schnauzerpower im Doppelpack!
    • Elin. schrieb:

      Elin. schrieb:

      Ich mag auch mal noch eure Ideen hören :smile: Ist zwar noch mindestens 2 Jahre hin, aber Ideen sammeln und Umhören schadet nie.

      Hund Nr. 2 soll größentechnisch zwischen 40 und 60 cm liegen - lieber groß, aber ich weiß nicht, ob ein so großer Hund dann in meiner Lebenssituation praktikabel sein wird.
      Max. 30 kg, eher schlanke Hundetypen im Verhältnis.

      Wichtigster Punkt: Eine Rasse, die sich sehr eng an ihre Bezugsperson bindet, kooperativ und verspielt, ein Hund, der sehr gerne mit mir arbeitet (nicht nur für Bestechung :hust: ), nicht der eigenständig-sture Typ Hund.


      Ansonsten:
      - händelbarer Jagdtrieb (auf Sicht wäre okay, ich arbeite da auch gern mal ein paar Monate dran, aber bitte kein lebenslanger Vollblutjäger!), unbedingt Perspektive auf viel Freilauf
      - fremden Menschen und Hunden gegenüber freundlich reserviert bis ignorant, kein Ich-liebe-jeden-Freuhund
      - aktiv und begeisterungsfähig, vielseitig, geistig "auf Zack", keine Schlaftablette!
      - Ausbildung zu Rettungshund geplant, wenn es dann eine passende Staffel gibt (werde nach dem Studium umziehen und somit die jetzige Staffel verlassen)
      - mit guter Sozialisation und Erziehung stadttauglich (nicht grad Berlin, aber halt mal ne Menschenansammlung aushalten oder Bus fahren oder laute Geräusche ...)
      - evtl. Hundesport (je nachdem, wie es mit der RH-Arbeit dann aussehen wird), da kann ich mir fast alles vorstellen von Obedience bis Zughundesport, ist aber kein Muss und bei meinen Wunschrassen ist vielleicht auch eher Ruhe und Entspannung wichtig anstatt täglicher Action
      - ich trickse gerne und ausgiebig, da sollte der Hund auch Spaß daran haben
      - halbwegs gute Chancen auf Kompatibilität mit anderen Hunden (wie gesagt kein Freuhund, aber auch keiner, der in jedem gleich einen Feind sieht, der vernichtet werden muss) - Ich bin nicht so der Hundewiesentyp, aber ein Spaziergang mit befreundeten Hundehaltern sollte schon mal drin sein.
      - lauffreudig (ich laufe Halbmarathons und will die nächsten Jahre auch mal Richtung Marathon)
      - ein Hund, der außerhalb von Sport und Beschäftigung auch einen Ausknopf hat und dann unauffällig ist (allgemein lieber einen Hund, den ich bremsen muss, anstatt ihn aus der Türe tragen zu müssen)
      - Besucher melden ist auf jeden Fall okay, Besucher stellen nicht (da investiere ich auch gern mal Arbeit rein, aber bitte kein Extrem)
      - eine gesunde, wetterfeste Rasse
      - am liebsten mittellanges, weiches Fell (nix, was ich trimmen oder scheren muss, bitte keine ganz krassen Plüschbomben oder Zottel, keine langen Fransen im Gesicht, eher wenig haarend wäre dann noch ein netter Bonus)
      - keine Retrieverrassen |)


      Schmeißt gerne auch mal unbekannte/seltene Rassen rein. :dafuer:
      Also, da waren jetzt schon einige spannende Rassen dabei, was fällt euch noch ein? Ich mag noch ein paar Vorschläge, bevor ich dann meine Liste hier ausbreite. :D
      Danke an alle bisher!
      Bis auf die Sache mit dem Fell passt der spanische Wasserhund (Perro de Agua Espanol) wie die Faust aufs Auge - aber da ihm keine Frisuren verpasst werden ist es einfach, sein Fell einfach durch scheren kurz zu halten.
      Er muss da auch nicht, wie ein Pudel, regelmässig alle paar Wochen zum Friseur ondern 2-4x im Jahr reichen (je nachdem, wie kurz man es halt haben will).
      In der Hundeschule sind sie meist die Streber, ich kenne einige im Rettungshundedienst (eines meiner C-chen ist beim Wiener Roten Kreuz), sie lernen Tricks in Rekordzeit und machen eigentlich eh alles mit.
      Robust und ausdauernd sind sie auch.

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