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Austausch: Über Hunde mit Menschenproblemen

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      Manchmal ist die Hyäne ja schwer schizophren.

      Auf der Straße bei Fremden / Passanten immer kritisch und grummelig, "ignorier mich bloß!"

      Und dann in anderen Situationen der geilste und entspannteste Hund der Welt:
      Wir mussten gestern spontan in die Werkstatt, um das Radio im neuen Auto wechseln zu lassen. Wir haben uns wohl zu doof angestellt... Bei meinem Freund zuhause können wir sie nicht allein lassen, also die Dicke mitgenommen.
      Auf dem Hof der Werkstatt: 3 offene Autos, an jedem Auto 2-3 fremde Männer, zwei offene Halleleinfahrten und viel Gewusel (aber keine fahrenden Autos)
      Ich hatte den Kofferraum offen gelassen und ihr eine Wasserschüssel reingestellt bei der Hitze. Sie hat sich alles in Ruhe angeschaut und ist dann total entspannt aus dem Auto gehüpft, ist mal zu jedem hin, hat sich sogar von zwei Männern kurz anfassen lassen, unaufdringlich eine Runde gedreht und sich dann in den Schatten einer der Hallen gelegt. Richtig entspannt: Hinterbeine zur Seite gestreckt, Kopf auf die Pfoten.
      Als wäre sie nie woanders gewesen und als hätte sie nie ein Problem mit Menschen, vor allem nicht mit Männern :shocked:

      Da lag sie dann, nachdem das OK vom begeisterten Mechaniker kam |) , gut ne halbe Stunde und hat Werkstatthyäne gespielt. Ruhig am dösen trotz Herumgewusel und gelegentlichem Lärm. War richtig angenehm, sie dabei zu haben =)
      Liebe Grüße
      Laura und Hyäne Shira (*2010),

      und familiärem Anhang:
      Swiffer Leoni (*2003 / TibetTerrier-Mix)
      Hobbit Frodo (*2007 / Havaneser)

      Das Trio in Wort und Bild
    • @Icephoenix: Wow, beeindruckend! Sehr cool!

      Wir hatten heute einen ganz coolen Spaziergang auf dem Land. Einmal gab's Aufregung, weil vorne zwei Radfahrer in unsere Richtung kamen (fuhren dann aber auf dem quer zu unserem verlaufenden Weg weiter) und von hinten ein Jogger nahte. Wir haben Marley am Wegrand abgesetzt und gucken lassen; ein bisschen nervös war er da schon, hat aber, bis auf einmal aufstehen, brav mitgemacht. Ein Stück weiter sahen wir dann eine Vierergruppe Radfahrer auf uns zukommen, rechts und links hohes Gras, Kurve voraus. Marley hatte sie noch nicht wirklich wahrgenommen. Damit wir nicht direkt an oder in der Kurve mit ihnen zusammentreffen, haben wir Marley ein Stück ins Feld geschickt und abgesetzt und ihm die Radfahrer angekündigt. Da saß er dann und guckte, wie die vorbeifuhren, blieb dabei auch recht entspannt. Ähnliches Spiel gab's dann nochmal mit einem von hinten kommenden Auto (auf dem Feldweg... aber gut, machen da öfter Leute). Und zum Schluss kam nochmal ein Jogger, den wir erst gar nicht bemerkt hatten, Marley aber schon. Marley lief also vom Weg ins Gras, wir registrierten daraufhin den Jogger. Da blieben wir dann stehen, setzten Marley auf Distanz ab, freuten uns, dass er das so ungewöhnlich brav machte und warteten den Jogger ab. Der meinte dann im Vorbeilaufen: "Coole Nummer. Meiner macht das nicht." :D Ich hab mich voll gefreut, auch wenn die Zeit nicht reichte, zu erklären, dass Marley eigentlich hauptsächlich aus Schiss ins Feld gelaufen ist |) Aber: er blieb da halt wirklich brav sitzen und wirkte recht entspannt. Fand ich großartig! Wird zwar noch ein langer Weg, aber langsam merkt man doch was von unseren fleißigen Erziehungsversuchen xD Und davon, dass er mittlerweile drei ist und vielleicht doch irgendwann in diesem Leben nochmal ein bisschen "vernünftiger" wird xD
      "Training positively is more than just 'using a cookie most of the time'. Training positively is getting into your dog's head and knowing what he needs to be joyfully connected to you so that you can bring out the best he has to give." (Susan Garrett)
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    • Super das Eure Hunde so brav sind , das freut mich immer wieder.

      Wir werden auch immer gelobt wenn er Maverick sich von alleine an den Straßenrand verzieht. Gut erzogen ist er :D Dabei denkt er nur im hohen Gras sieht ihn ja überhaupt niemand, nöööööö … dabei sieht er irgendwie so niedlich aus.

      Insgesamt er ist wieder sehr schreckhaft und ängstlich. Gestern waren wie am Strand. Unten am Wasser fand er es toll, Strand war von Anfang an super, da er die Weite dort liebt. Aber oben im Küstenwald sprang er nur im Dreieck wenn jemand kam, teilweise so panisch wie seit Jahren nicht mehr :verzweifelt:
      Liebe Grüße Jana und Wuffel
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    • @Jadra freut mich sehr für Euch und das Training zahlt sich wirklich aus. Weiter so

      Jana, für Maverick ist die Welt zusammen gebrochen und mich hätte es gewundert, wenn er so cool geblieben wäre, wie vor Ninies Tod. Das arme Männlein :streichel:

      Faro war heute Abend richtig toll. Wir treffen manchmal abends eine HH mit 3 Hunden, die sind inzwischen nett mit unseren Jungs und vorhin hat Faro sich von Helga richtig entspannt streicheln lassen.

      Ähnliche Situation heute Morgen als wir joggten. Diese HH sagte "der Faro ist so toll geworden" Die Jungs vertragen sich mit ihrem Hund, einem unkastrierten Shiba Ibu, mit dem nicht gut Kirschen essen ist.

      Wer in meinem Fotothread liest,weiß um die Bedeutung dieses Satzes
      Viele Grüße
      Conny

      Unsere Geschichte

      Dago in meinem Herzen(1999-2015)

      Einen Hund zu verletzen dauert nur wenige Sekunden.
      Sein Vertrauen zurück zu gewinnen jedoch mehrere Monate


    • Alles Liebe für Maverick! :streichel:



      Bei uns ists grad generell richtig gut. :bindafür:
      Aber was mich schon etwas irritiert ist, dass ich Ayu nahezu auf jeder Runde, neu wieder an seine Grusel gewöhnen zu muss.
      Kennt das vielleicht noch jemand von euch?

      Die ersten Menschen bzw. zT auch nur die ersten Ayu unheimlichen Menschen sind schwierig.
      Wenn die aber "nichts getan" haben ist der Druck aus dem Kessel und dann kann vergleichsweise kommen was will -immer wieder aufs aufs neue. :???:

      Insgesamt ists super, weil diese Gewöhnung inzwischen eben klappt und sie verläuft auch ziemlich unspektakulär:
      Grusel nähert sich, Ayu bekommt was leckeres und wir weichen aus, ich lasse Ayu Blickkontakt mit mir halten, Grusel wird aus sicherer Position (idR noch schmatzend) beschaut, Grusel geht weiter, ok.
      Dann noch ein bis max. drei solche Situationen und Ayu wird (für seine Verhältnisse) sehr locker.

      Der Kontrast zwischen vor dieser Beruhigung und danach ist: vorher würden Menschen uU schon auf 10m-20m Entfernung verbellt, danach kann ich mit ihm zT fast locker an hüpfenden Kindern vorbei oder auch eine fremde Betrunkene ihn streicheln...
      Ich freu mich über das was wir da grad haben!!
      Aber sicher, es wirklich zu verstehen, bin ich nicht.

      Die Erklärung die mir am naheliegendsten scheint ist, dass (in seinen über 8 bisherigen Lebensjahren) einfach sehr festsitzende Muster entstanden sind, die erstmal eben immernoch automatisch ablaufen und sich nur ganz langsam, in dieser Weise lösen?

      Ich wünsch euch allen:

      x Alles Gute.jpg
      :smile:
      "In the End, we will remember not the words of our enemies, but the silence of our friends." -Martin Luther King, Jr.-

      Ayuin -Hüter der Zeit-

      Unsere Alben
    • Danke für die Knuddler :streichel:

      Heute war es wieder ganz schlimm, aber Richtung Strand sind einfach zu viele Touristen unterwegs. Wobei er derzeit im Ort fast besser läuft als im Wald, da kann er ja nicht um die Ecke kucken.

      Bei uns ist es eher umgekehrt als wie bei Ayu. Die ersten Menschen sind noch ok, dann ist irgendwann der Kanal voll und er wird immer unsicherer. Er läuft dann nur noch wie ein gehetztes Reh durch die Gegend. Kaum zu glauben das der gleiche Hund am Zaun steht und wie ein Held kläfft . Aber insgesamt lässt er sich trotzdem gut führen.
      Liebe Grüße Jana und Wuffel
    • Ninma schrieb:

      Bei uns ist es eher umgekehrt als wie bei Ayu. Die ersten Menschen sind noch ok, dann ist irgendwann der Kanal voll und er wird immer unsicherer. Er läuft dann nur noch wie ein gehetztes Reh durch die Gegend. Kaum zu glauben das der gleiche Hund am Zaun steht und wie ein Held kläfft . Aber insgesamt lässt er sich trotzdem gut führen.
      Bei Shira auch genau andersrum... Einzelne Menschen findet sie gruselig (Passanten, Besucher zuhause, ...), aber je mehr Menschen ist sind, desto ruhiger und entspannter wird sie. Ich glaube, bei ihr hat das viel mit Aufmerksamkeit zutun (die sie nicht haben will) und mit Kontrollverhalten. Beides fällt bei großen Menschengruppen weg. Weshalb sie z.B. in der Werkstattsituation, aber auch früher in der Gaststätte meiner Eltern oder bei großen Veranstaltungen meeeega cool ist - da glaubt niemand, dass dieser Hund Probleme mit einzelnen Menschen und direkter Ansprache/Konfrontation hat.
      Liebe Grüße
      Laura und Hyäne Shira (*2010),

      und familiärem Anhang:
      Swiffer Leoni (*2003 / TibetTerrier-Mix)
      Hobbit Frodo (*2007 / Havaneser)

      Das Trio in Wort und Bild
    • Von megacool sind wir ja in jeder Fremd-Menschen-Situation noch ein gutes Stück entfernt, aber Marley macht sich auch mehr ins Hemd, wenn wir in der Pampa auf einzelne Menschen treffen als mitten in der Stadt. Das war von Anfang an so. Irgendwie scheint er abgespeichert zu haben, dass die "blöden Zweibeiner" in der Stadt eben einfach dazu gehören und in i.d.R. ignorieren, aber auf dem Land sind die gaaaaaaaaaanz bestimmt nur hinter ihm her und wollen ihn fressen, jawoll! Das ist so sicher wie das Wau am Gartenzaun! :headbash: Völlig unabhängig davon, ob die ihn ansprechen, angucken oder einfach nur da sind. Auch da haben wir zwar inzwischen Fortschritte gemacht, aber der Unterschied ist immer wieder bemerkenswert.
      "Training positively is more than just 'using a cookie most of the time'. Training positively is getting into your dog's head and knowing what he needs to be joyfully connected to you so that you can bring out the best he has to give." (Susan Garrett)
    • Bei Amy kommt es ja ganz drauf an .
      Manchmal sind einzelne Menschen weniger schlimm als Gruppen dann sind Gruppen wieder weniger schlimm .
      Bei ihr kommt es auch ganz drauf an wieviele Menschen wir treffen am Tag .
      Ich bin schon gespannt wie sie sich die Tage in Urlaub macht, nächste Woche Sonntag fahren wir ja, da das Ferienhaus ruhig gelegen ist gehe ich mal davon aus das es eigentlich entspannt wird.
      Hunde sind wie Bücher, man muss nur in ihnen lesen können, dann kann man viel lernen.[/b]
      Oliver Jobes[/i]

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