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Neue Folgen der Hundeprofi M.R. Teil II

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      Vakuole schrieb:

      Ich gucke gerade nach und der Rütter regt ich mit Suki nur auf.
      Er merkt doch das sie nervös wird und die Distanz nicht gross genug ist und dann meint er der Futterbeutel funktioniert, wenn der ihn beim Bus hinschmeisst?
      Ich glaubte, meinen Augen nicht zu trauen, als er mit dem Futterbeutel einem Angsthund die Angst nehmen wollte. Da hätte ich dem Rütter etwas mehr Feingefühl zugetraut.
      Er müsste mal in unsere Hundestunde kommen, denn da könnte er sehen, wie man mit Angsthunden umgeht......jedenfalls nicht mit Futterbeutel
      Viele Grüße
      Conny

      Unsere Geschichte

      Dago in meinem Herzen(1999-2015)

      Einen Hund zu verletzen dauert nur wenige Sekunden.
      Sein Vertrauen zurück zu gewinnen jedoch mehrere Monate


    • Hmm, ich würde das so nicht unterschreiben. Es ist garantiert nicht die einzige und für manche Hunde vielleicht auch nicht die beste Möglichkeit, aber es ist eine. Ich persönlich finde es zwar langweilig, mit meinem Hund trainingstechnisch nichts anderes zu machen als Futterdummy, aber letztlich ist die Arbeit damit ein gemeinsames Erlebnis von Mensch und Hund, die, wenn richtig ausgeführt, beiden Seiten Spaß und für den Hund auch Erfolgserlebnisse bringt. Mit Erfolgen steigt das Selbstvertrauen. Das geht natürlich auch mit anderen Dingen, die das Selbstbewusstsein des Hundes stärken bzw. eine Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch beinhalten und damit die Orientierung am Halter erhöhen. Ich finde zwar, es hätte weniger dieses "renn dem Dummy hinterher" sondern eher ein "such den Dummy" sein können, und der Rütter hat einfach bei weitem nicht genug Zeit in eine langsame Steigerung der Schwierigkeit investiert, aber den Ansatz finde ich jetzt nicht vollkommen daneben. Nur etwas ( :hust: ) einseitig. Und halt bei der Situation mit dem Bus einfach total unpassend, weil er vorher hätte sehen können (und müssen!), dass Suki von dieser Situation überfordert war.
      Unterm Strich gab es aber ja durchaus Erfolge zu verzeichnen. Wobei die zu einem guten Teil auf viel gutes Bauchgefühl und tolles Training von Seiten der Halterin zurückzuführen waren. Und das Ende der Fahnenstange war sicher noch nicht erreicht. Vielleicht geht's auch tatsächlich irgendwann mit reinem Dummytraining bei dieser Hündin nicht weiter, und es gäbe sicher noch andere schöne und vielleicht passendere Wege, ihr zu helfen. Verbessert hat's ihre Situation aber trotzdem.
      "Training positively is more than just 'using a cookie most of the time'. Training positively is getting into your dog's head and knowing what he needs to be joyfully connected to you so that you can bring out the best he has to give." (Susan Garrett)
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    • Naja, aber die Auseinandersetzung ist ja hier parallel auch passiert. Aufgabe war ja nicht nur das Futterbeuteltraining, sondern auch zu üben, die gruseligen Reize auszuhalten. Nie hat der Rütter behauptet, der Hund dürfe sich nicht mit dem Angstauslöser auseinandersetzen; im Gegenteil hat er am Ende sogar noch betont, dass es völlig okay ist, wenn Suki erstmal guckt, wenn der Reiz zu groß ist und dass es großartig ist, wenn sie sich dann trotzdem überwinden kann und lieber den Beutel holt. Abgesehen davon behaupte ich jetzt mal aus meiner Erfahrung: es ist fast unmöglich, einen Hund von etwas abzulenken, wovor er wirklich Angst hat (ist bei Menschen übrigens oft genug auch so). Mein Rüde kann sich auch nur auf ein Spiel einlassen (und nichts anderes ist ja der Futterbeutel), wenn er vorher gecheckt hat, ob die Luft rein ist. Spiel funktioniert nur, wenn der Hund entspannt genug ist. Wenn er Angst hat, ist er nicht entspannt, und in einer angstbeladenen Situation durch Spiel (oder Futter) ablenken, geht halt nicht. Wenn der Hund weit genug ist, dass er sich auf das Spiel konzentrieren kann, muss die Angst schon ein gutes Stück abgeflaut sein.
      "Training positively is more than just 'using a cookie most of the time'. Training positively is getting into your dog's head and knowing what he needs to be joyfully connected to you so that you can bring out the best he has to give." (Susan Garrett)
    • Es wurde ja auch recht deutlich erklärt was die Idee dahinter ist.

      Wieso hat der Hund Angst vor der Straße? Er hat im Zusammenhang mit Autos/deren Geräuschen etc sehr negative Erfahrungen gemacht.

      Jetzt will er diese negativen Erfahrungen in der gleichen Situation mit positiven Erlebnissen (Spiel und Spaß) überlagern. Gleichzeitig soll der Hund NATÜRLICH lernen die Situation zu ertragen und sich mit der Angst auseinandersetzen. Wurde ja gesagt.

      Man kann bestimmt nicht sagen, dass das mit jedem (Angst)hund klappt...aber die Idee dahinter finde ich jetzt nicht unlogisch
      Zu viele Menschen stehen mit beiden Beinen im Leben ANDERER ;)
    • Naja man muss den Hund ja erstmal "anfixen" damit der positive Reiz stärker ist als die Angst..aber ich gebe zu: Die vorherige Folge hab ich nicht gesehen.

      Allerdings wie ich immer wieder sage, sehe ich in die Sendung keine Schritt für Schritt Anleitung meine Hund zu erziehen. Dafür wird zuviel bearbeitet und geschnitten.

      Aber die Grundidee zu diesem Training finde ich persönlich halt gar nicht so falsch
      Zu viele Menschen stehen mit beiden Beinen im Leben ANDERER ;)

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