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Echte Wölfe und blöde Fragen

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      Ich mag ja wieder diesen Satz aus dem letzten Artikel.. dass ein Wolf der grade die Beute des Jägers gekapert hat, definitiv nicht aggressiv reagiert, wenn dieser dann auch auftaucht. :hust: Klar solange der Jäger gebührend Abstand hält sicher, vielleicht aber ich weiß, dass die Jäger bei uns schon anderes erlebt haben und zur Nachsuche nicht mehr ohne Waffe gehen. Man muss ja nur mal versuchen dem Schäferhund von nebenan seinen Knochen weg zu nehmen, diese Aussage ist doch wieder.. :gelbekarte:
      Humor und Geduld sind Kamele, die uns durch jede Wüste tragen.
    • Ich versteh's auch immer noch nicht, warum das beste aller Mittel für ein friedliches Miteinander nicht genutzt wird: Menschenscheue erhalten und fördern.
      Das würde m.e. allen helfen. Wolf, Nutzvieh und Mensch.

      wenn ich nur an den armen angefahrenen Wolf denke, der 5 Stunden warten musste, statt dass ein Polizeimensch per Fangschuss ein ende setzt oder Jagdausübungsberechtigter das tun darf.

      Und am Ende werden alle Wölfe ganz ohne Schonzeit wieder "lethal entnommen" werden, wenn der erste Mensch verletzt oder getötet wurde.
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    • Hier ist das Thema Wolf gerade ganz aktuell.
      In 2 km entfernung wurden 2 Kälber bei dem selben Landwirt gerissen.

      Vom ersten Kalb hat der Wolfsberater eine Probe genommen, raus kam, dass es definitiv ein Canide war.
      Der Wolfsberater ist der Meinung das es kein Wolf war, sondern ein Fuchs |)
      Die Antwort vom Landwirt..."klar, ein Fuchs kann auch Rippen durch beißen" :schweig:
      Vom 2. Kalb hat er jetzt selbst eine Probe eingeschickt, da steht das Ergebniss aber noch aus.
      Beim ersten Kalb weiß ich das Alter jetzt nicht genau, das 2te war 5 Wochen alt.

      Aufnahmen von dem Wolf aus Segeberg gibt es ja mittlerweile, schön wie er tagsüber durchs Dorf läuft.
      Aber hey, es war ein Fuchs der das Kalb gerissen hat :pfeif:

      Habe gestern erstmal den Zaun bei meinen Schafen kontrolliert, wenn er sich an den vergreift, braucht er allerdings nur einmal um den Güllebehälter marschieren und würde direkt auf dem Hof bei den Kälbern stehen :schweig:

      Unsere Färsen oben im Moor sind für einen einzelnen Wolf hoffentlich zu wehrhaft und zu groß...
      Sheltie Lexi, *6.5.2011
      Border Collie Phelan, *15.04.2015
      Schäfer-Mix Susi, *23.02.2004
      Kater Herr Vroni, *ca. Juni 2017

      Rauhaardackel Toni, ✝ März 2015
      DSH Rico, ✝ Juni 2009
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    • Lurchers
      Die Idee ist zwar genial, aaaaber leider werfen immer noch viel zu viele Menschen
      Ihren Müll in die Landschaft und das beinhaltet auch Fleischkäse, Frikadellen, Hühnerknochen ( gegrillt)
      Fleischsalat, angebissene Brötchen, etc.
      Somit werden immer Wildtiere angefüttert , leider auch der Wolf.
      Wir werden das nicht in den Griff kriegen auch wenn ich mir das sehr wünschen würde.
      Selten dumme Menschen sind nicht selten - aber dumm !

      Herr gib mir Geduld, aber ein bisschen PLÖTZLICH
    • Wenn Menschen und alles was so richtig schön nach Mensch richtig, dolle beisst, werden die Wölfe sehr schnell lernen, zwischen Müll und Kuhweide oder Hofgarten zu unterscheiden.
      So wie in anderen Ländern auch.

      Und wir müssen natürlich auch lernen, das Wölfi dolle beisst. Keiner lässt z.b. in USA im Coyotengebiet (oder Wolfsgebiet) seine Hunde nachts draussen oder die Katzen oder man nimmt halt deren Ableben eben in Kauf.
    • Rotbunte schrieb:

      Ich finde Taktik, Handling und Verlauf zunehmend beunruhigend.
      L. G
      Ja, ich auch. Die sind einfach furchtbar intelligent - sie beobachten, sie verknüpfen sehr schnell, sie sind neugierig und erfinderisch. Das macht in Sachen Herdenschutz nicht gerade Mut. Für den Rest des "Zusammenlebens" auch nicht, aber hier stehen halt erstmal die Draussen-Tiere im Vordergrund.

      Lurchers schrieb:

      Ich versteh's auch immer noch nicht, warum das beste aller Mittel für ein friedliches Miteinander nicht genutzt wird: Menschenscheue erhalten und fördern.
      Das würde m.e. allen helfen. Wolf, Nutzvieh und Mensch.
      So sehe ich das auch. Es wird immer gesagt, ein toter Wolf lernt nix. Natürlich nicht, aber die, die zuschauen, die, die dabei waren. DIE lernen was.
      Und wenn man nicht immer warten würde bis eh alles zu spät ist, würden ja vllt. sogar die berühmten Gummigeschosse genügen.
      Nur da kommt dann das, was bei Herdenschutz komischerweise nie zählt als Argument:
      Zu teuer, zu wenig man-power, zu kompliziert.
      Klar ist das kompliziert - aber das ist Herdenschutz auch und der wird merkwürdigerweise völlig selbstverständlich gefordert.

      Antoni schrieb:

      Vom 2. Kalb hat er jetzt selbst eine Probe eingeschickt, da steht das Ergebniss aber noch aus.
      Ich bin da mittlerweile auch gesund-mißtrauisch.
      Ich kenne keinen aus dem Fleischrinderverband, der was von einem Fuchs-Riss in den letzten 20 Jahren wüßte. Entweder haben wir neuerdings Füchse mit Killergenen oder aber, die sind einfach nicht in der Lage, gescheit DNA zu entnehmen, wenn der Fuchs als Nachnutzer dran war. Dass der grundsätzlich immer alle Wolfs-DNA quasi mitfrisst, kann ich einfach nicht glauben.


      Antoni schrieb:

      Habe gestern erstmal den Zaun bei meinen Schafen kontrolliert, wenn er sich an den vergreift, braucht er allerdings nur einmal um den Güllebehälter marschieren und würde direkt auf dem Hof bei den Kälbern stehen
      Schafsnetze auch um das Kälberhütten-(?)-Areal?

      Antoni schrieb:

      Unsere Färsen oben im Moor sind für einen einzelnen Wolf hoffentlich zu wehrhaft und zu groß...
      Für einen einzelnen vermutlich. Sobald aber ein Tier grad nicht ganz auf dem Posten ist, kann auch 1 Wolf.....
      Allerdings würde ich mich da nicht zuuuu zuversichtlich geben, denn ich finde diese plötzlichen vielen Wolfssichtungen schon auffällig, nicht dass da mehr bei Euch rumkrauchen, als nur einer.

      Hunde?
      Eure kennen doch Hunde grundsätzlich schon.

      LG, Chris
      Die Vierbeiner der Wild-Bunch-Ranch
      ---

      Doggensabber hält die Welt zusammen!
    • Vielleicht wäre das anfüttern eines Wolfsrudels gar keine schlechte Idee. Vielleicht Übernehmen die dann den Schutz der Herden von alleine. Wenn sie gelernt haben das sie Futter ohne jagen zu müssen bekommen... Hat ja schon mal funktioniert...

      Chris2406 schrieb:

      Mir macht nicht der Wolf selbst Angst, mir macht es Angst, dass alles so vorhersehbar ist, wie sich überall, wo den Wölfen nicht auch einmal Grenzen gesetzt werden dürfen, die weitere Entwicklung abspielen wird. Um die Scheu vor dem Menschen zu behalten, braucht der Wolf einen Grund. Und das wird von den zuständigen Stellen einfach völlig negiert. DAS macht mir Angst.
      Ich denke das ist eigendlich das Grundproblem. Wenn Wolf weiß ich kann einfach was vom Tisch nehmen, ohne das eine zusammengerollte Zeitung auf die Nase klatscht, dann wird er immer wieder was vom Tisch stibitzen.

      Ich habe gerade so das Bild im Kopf, dass Bambi mit Mutter an der Weide vorbeigeht und Mutter sagt: "Siehst du Bambi, du brauchst vor dem Wolf keine Angst zu haben. Die netten Menschen haben hier eine Wolfsfutterstelle. Und wenn der Wolf kommt musst du nur hier vorbeilaufen."
      Kaela Gleschka - Mato Wakan Spanische Prinzessen und Sardischer Räuber.

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