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Wanderungen mit Hund- unser Wanderthread

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      Den Link hab ich gesehen, aber völlig übersehen, dass das nächstes Jahr ist. Das könnte gehen... Wahrscheinlich ist "first come, first serve", oder?

      Bei mir war das Wochenende eigentlich endlich Hinterstoder geplant, aber durch einen tierischen Patienten wollte ich nicht zu weit weg. Irgendwann schaffe ich es noch...

      Darum war ich gestern in der Wachau bei strahlendem Sonnenschein. 1200 Höhenmeter und ca. 27 km, ich habe knappe 8,5 Stunden reine Gehzeit gehabt. Da hab ich mich etwas verschätzt, war mir schon etwas zu viel. Aber der Ausblick war traumhaft.

      Streckenweise war sehr viel los, aber gerade auf den anstrengenderen Passagen war ich de facto stundenlang allein unterwegs :).



      Leider sind fast alle "Panoramabilder" nicht geworden nur mit dem Smartphone, hier zumindest ein halbwegs scharfes:


      Fleißig bei der Ernte:





      Von 2/3 der Wanderung habe ich kaum Fotos, das war auch nicht so "panoramalastig", dafür grundsätzlich schön zum Gehen. Beim Weg runter vom Jauerling (höchste Erhebung in der Wachau), gabs allerdings ein paar Sturmschäden zu bewältigen:
    • Hier unsere Wanderung von gestern.
      Eigentlich etwas anders geplant, dann haben wir aber den Bus um ein paar Minuten verpasst und ich habe ganz spontan neue Wege ausprobiert.
      Los ging es in Hinterstein im Oberallgäu. Erstmal ein paar Kilometer auf der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Straße ins Tal hinein.
      Obwohl wir erst um 9:30 Uhr losgelaufen sind, lag das Tal noch im Schatten.



      Nach knapp 6 km konnten wir dann endlich die Straße verlassen und wir folgten dem Erzstieg. Der Weg ist nicht beschildert und so waren wir trotz vollem Parkplatz, Wochenende und tollstem Herbstwetter eigentlich komplett alleine unterwegs!





      Unser erstes Ziel war dann der Rosskopf. Ein 1820m hoher Grasgipfel. Der "Weg", welcher nur bei Komoot eingezeichnet ist, geht weglos und fast senkrecht den Grashang hoch. Da kommt man bei herbstlichen über 20 °C doch ziemlich ins schwitzen.



      Aber die Aussichten machen alle Anstrengungen wieder wett!



      Und schließlich erreichen wir den netten, total einsamen Gipfel und dürfen uns als drittes Team in das Gipfelbuch eintragen!






      Und dann müssen wir erstmal wieder hinunter, um dann "irgendwo da drüben" auf die Senke zwischen den felsigen Gipfeln wieder aufzusteigen.





      Hier waren natürlich wieder die obligatorischen Gämsen unterwegs, die uns aus sicherer Entfernung angefaucht haben. (Das ist mit der Grund, warum Coco die ganze Wanderung strikt an der Leine verbracht hat!!!)



      Wir kommen dem Sattel immer näher...



      Und erreichen schließlich das "Notländ", eine größere Ebene, von welcher der Notausstieg vom Jubiläums-Gratwanderweg abzweigt. Diesen "Notweg" sind wir hoch gekommen.







      Coco freut sich über die Badepfützen.



      Und genießt die Aussicht im Schatten des Hochvogels (der Hochvogel ist der Berg ganz im Hintergrund, der Berg davor müsste die Kesselspitze sein?)



      Und dann ging es den Jubiläumsweg Richtung Schrecksee, relativ eben mit wunderschöner Panoramaaussicht.






      Diesmal wirklich der Hochvogel!



      An diesem kurzen Stück war etwas Vorsicht geboten.









      Dann ging es wieder etwas bergauf auf den Sattel und wir haben dann noch den linken Gipfel (der Lahnerkopf) bestiegen. Ein Blick auf den Schrecksee zeigte mir nämlich, dass dort noch ziemlich viel los war. Also machten wir eine längere Gipfelpause, bis die meisten Menschen am späten Nachmittag wieder abgestiegen waren.



      Der Lahnerkopf


      Coco genießt die Schneereste



      Auf dem Lahnerkopf 2121m



      Blick auf den Schrecksee






      Am Schrecksee angekommen





      Ab hier folgt der relativ steile Abstieg über 900 Hm zurück ins Tal.



      Und zurück nach Hinterstein.



      Insgesamt waren wir von ca. 9:30 bis 19 Uhr unterwegs, 26 km und 1500 Hm.

      komoot.de/tour/24076069?ref=wtd Fertig
      liebe Grüße von Sarah
      seit 2015 endlich auch mit eigenem Hund: Coco meine große Griechin *10.2013
      meistens auch dabei: Familienhund Finja rumänische Promenadenmischung *16.02.2012

      Und nie vergessen: Leika (14.02.1998 - 14.09.2012)

      FOTOS: Finja und Coco - Rumänin trifft auf Griechin mit Coco ab Seite 26
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    • Flintstone01 schrieb:

      Wahrscheinlich ist "first come, first serve", oder?
      Hast du FB? Dann trag dich dort als "nimmt teil" oder "interessiert" ein. Wenn ich soweit bin die Anmeldungen verbindlich haben zu wollen werden die Leute von der Seite als erste angeschrieben und ich gehe jetzt erstmal davon aus, dass ich niemandem die Teilnahme verweigern muß ;)
    • rinski schrieb:

      Flintstone01 schrieb:

      Wahrscheinlich ist "first come, first serve", oder?
      Hast du FB? Dann trag dich dort als "nimmt teil" oder "interessiert" ein. Wenn ich soweit bin die Anmeldungen verbindlich haben zu wollen werden die Leute von der Seite als erste angeschrieben und ich gehe jetzt erstmal davon aus, dass ich niemandem die Teilnahme verweigern muß ;)
      Super, habs schon als interessiert markiert, damit ich es nicht aus den Augen verliere :smile: .
    • Heute waren wir Sonne huldigen in den Sarntaler Alpen, auf der Radlspitz. Im Prinzip geht es erstmal steil hoch, bis man auf einen Grat kommt, den man bis Durnholz laufen könnte ( @Amare, den haben wir auf unserer Wanderung gesehen), das haben wir aber nicht getan, sondern sind erst zu einem See, dann ganz abgestiegen.
      Sehr schön war's, und wie irgendwie immer in den Sarntaler Alpen sehr ruhig.


      Goofy zieht eine Freundin von mir den Berg hoch. Er gibt wirklich alles, was in seinen 15kg Mukki-Körper steckt!









      Kurz danach ist der Held abgerutscht und wäre fast in's Wasser gefallen...






      Blick auf die "Heimat". Da oben an der Kante entlang soll "meine" Wanderung gehen.
    • Sonne und Berge- wie schön. :herzen1: Ich war/ bin das ganze Wochenende arbeiten. :( : Bei so tollem Wetter...

      Facebooklink bekomme ich tatsächlich nicht auf aber klingt spannend. :applaus: Aber ob Josy nächstes Jahr noch Trekking mit Steigungen schafft? Abwarten.. Vielleicht überrascht sie mich ja, wie auf der Ostseetour. Dank Troxocil hüpfte die Grand Dame nach 30/33/35..Kilometern noch fröhlich kläffend ums Pferd während der Rest nur noch das Ziel herbei sehnte. xD
      Humor und Geduld sind Kamele, die uns durch jede Wüste tragen.
    • Wir haben das schöne Herbstwetter auch genutzt und haben den Piz Platta bestiegen, einen Gipfel wen wir schon lange ins Auge gefasst haben. Der Piz Platte ist ein alleine stehender Berg der sowohl im Winter wie auch im Sonner seine Tücken aufweist und für den die Verhältnisse gut passen müssen.

      Wir sind um 6:30 bei Dunkelheit mit Stirnlampe in Avers-Cresta auf 1970m losgelaufen. Nach 45min konnte ich die Stirnlampe ausmachen und in der angenhmen Kühle der Morgendämmerung laufen, genau Zorros Bedingungen. Dazu viele spannende Gerüche und Geräusche die Zorro auch gut ohne Stirnlampe genissen konnte.



      Hier endete der Wanderweg und wir mussten uns den Weiterweg zum Gipfel selber suchen. Etwa hier haben wir an einem Bergbach auch die Wasserflschen nochmals nachgefüllt. Anschliessend gab es kein fliessendes Wasser mehr und die Tour war nach lange und das Wetter schön und warm angesagt.


      Das erste ernsthafte Hinderniss, die Bärgglafurgga (2916m). Der Aufstieg erfolgt den untterbrochen Schneeband entlang von rechts unten nach links oben. Zum Glück war der geröllige Boden noch leicht gefrohren und bot guten Halt.


      Die Bärgglafurgga ist erreicht und Zorro genisst die erste Sonne nach gut 3 Stunden Aufstieg. Die Bandseen liegen schon weit unter uns.


      Es geht weiter über das Tälihorn (3163m) Richtung Piz Platta. Auf dem Bild sieht man den ersten von drei Felsriegeln zum Tälihorn. Zorro freut sich in seinem geliebten Schnee unterwegs zu sein.


      Nach ein paar kurzen Kletterstellen ist das Tälihorn erreicht und unser eigentliches Ziel, der Piz Platte ist endlich ein seiner ganzen Pracht sichtbar. Für den Weiterweg muss zuerst wieder etwa abgestiegen werden und zur Schneescharte auf der linken Seite des Piz Platta traversiert werden. Von der Schneescharte geht es über die noch mehrheitlich im Schatten liegenden Felsbänder auf das Gipfelplateau.


      Der frisch gefallene Schnee hat sich zum Glück schon verfestigt, so dass die verschneite Traverse zum Piz Platta gut zu laufen war.


      Die Schneescharte ist erreicht, genau der richtige Ort um nochmals auszuruhen vor dem finalen Gipfelanstiegt. Wo genau führt die beste Route durch? Zur Sicherheit nehme ich den Pickel in die Hand und das Sicherunsseil für Zorro zuoberst in den Rucksack, dass es bei Bedarf sofort griffbereit ist.


      Der Gipfel ist endlich nach knapp 6 Stunden Aufstieg erreicht. Zorro und ich geniessen die grandiose Aussicht auf der Schneekuppe des Piz Platta.


      Die Herbstfarben erinnern eher an die Sierra Nevada als an die Schweizer Berge.


      Im Abstieg mit angenehm weichen Schnee hatte ich sogar noch Zeit zu Fotografieren. Zorro fühlte sich sicher im Gelände und durfte durchlaufen wo er wollte. Manchmal findet er für sich eine bessere Variante als ich für mich. Das Sicherungsseil blieb die ganze Zeit im Rucksack.

      Nochmals ein Blick zurück auf den jetzt voll besonnten Gipfelhang.


      Wieder zurück durch den Schnee zum Tälihorn


      Die drei Felsstufen vom Tälihorn runter erforderten nochmals volle Konzentration, der Abstieg von der Bärgglafurgga dagegen war der reihe Genuss durch das feine Geröll. Zorro war viel schneller unten als ich und wartete geduldig im Schatten auf mich. Mittlerweile ist es fast zu warm geworden. Etwas weiter unten machten wir noch einen Abstecher zum Oberen Bandsee und wanderten dann gemütlich, mit Pausen in der Abendsonne ins Averstal zum Auto zurück.

      Wir waren etwa 12h unterwegs und hatten dabei 1500 Höhenmeter bewältigt. Unsere Taktik war am Morgen möglichst früh loszulaufen um Zeitreserven für schwierige, zeitraubende Verhältnisse und Pausen zu haben.

      LG Roger, Nicole Zorro.
      Zorro - Zotteliger Bergsteiger mit Charm
    • So toll eure Touren in den Bergen :herzen1:

      Wir waren ein verlängertes Wochenende an der Mosel, im Landkreis Cochem-Zell. Wir haben ja so verdammtes Glück mit dem Wetter gehabt :D

      Am ersten Tag waren wir in Mörsdorf und sind die Geierlay-Schleife gelaufen, einen 7km langen Rundweg. Das Highlight dieses Weges war ganz eindeutig die Geierlay-Hängeseilbrücke, die über das Mörsdorfer Bachtal verläuft. Die Brücke ist 360m lang und eine der längsten Brücken ihrer Art in Europa. Je voller sie ist, desto mehr Bewegung spürt man auch ;) da sie ca. 100 m über dem Tal liegt, hat man einen traumhaften Ausblick!

      Ausblick


      Die Brücke (von Sosberg nach Mörsdorf fotographiert)


      Der Hundi macht sowas ja zum Glück auch problemlos mit


      Aus dem Tal


      Weinberg in Cochem


      dann sind wir noch einen Wanderweg auf eine Anhöhe raufgestiegen, von der man schön die Moselschleife sehen konnte. Der Weg war aber relativ anstrengend, weil der komplett in der Sonne lag...


      Weg zur Burg Eltz
      Die Burg und das umliegende Waldgebiet ist alles in Privatbesitz. Die Burg selber liegt in einem Tal auf einem Hügel, ganz klassisch also. Da die Burg im Krieg nicht zerstört worden ist, steht sie da nahezu im Original aus dem 12. Jahrhundert. Drin waren wir nicht, Mozart durfte nicht rein (das wussten wir vorher). Wir haben uns da erfrischt und sind noch etwas über die Wanderwege im Eltzer Wald gelaufen, bevor wir nach Hause aufgebrochen sind.




      Mit den hochalpinen Touren kann das natürlich nicht mithalten... Für uns waren das aber ganz schöne Touren da, halt nicht zu anspruchsvoll. Mit Mozart hat es auch ganz gut geklappt. Er war die meiste Zeit an seiner 8m-Flex (er ist ja nur sehr begrenzt und in der Fremde leider gar nicht ableinbar). Wir brauchen aber definitv einen neuen Rucksack. Wir hatten meinen alten JW MoabJam 28 aus Unizeiten mit. Ich habe an den Schlüsselbeinen richtige Hämatome von dem Teil :muede: bequem ist echt anders...
      Viele Grüße von Hennie & Mozart (Labrador-Retriever/11.08.2012)

      Mozart's Geschichten aus dem Leben
    • Heute ging es vom Sarntal aus durch die Sarner Scharte, zum Villanderer Berg und zurück über Totelsee und Totenkirchl. Eine Tour, die schon eine ganze Weile auf meiner To-Do Liste stand und jetzt endlich abgehakt ist ;)

      Die Sarner Scharte von unten gesehen.


      Und Wegmarkierungen dürfen auf keinen Fall übersehen werden!


      Scharten Biwak, das erste Teilziel


      Am Gipfel. Am zweiten Gipfel steht noch ein Teleskop, mit dem man die ganzen 3000er in der Umgebung anschauen kann.


      Blick auf's Rittner Horn. Irgendwie ist es dort oben nicht spektakulär, nicht schwierig, nicht sonstwas, aber die Hochebene dort hat für mich etwas so friedvolles, das ist wie Akkus aufladen, jedes Mal





      Übergang zum Totelkirchl


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