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Spürnasen - Mantrailing Laber Thread

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    • Re: Spürnasen - Mantrailing Laber Thread

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      Liebe Fories,

      Nachtrag zum Thema Belohnung (Demenz läßt grüßen):

      1. Bei einem Training von Tom Middelmaas habe ich mal gehört. "Ein Jack - Pot ist ein Jack - Pot ist ein Jack - Pot !!!", d.h. gib dem Hund reichlich und das, was er nicht regelmäßig bekommt und was er liebt !

      2. Kommentar von Tom zu einem Trailer, der seinen Hund nach einem anstrengenden Trail mit 5 Körnern Trockenfutter belohnte: "Du hast einen Hochleistungssportler und belohnst ihn wie einen Bettler. Wenn Du deinen Hund belohnst wie einen Hartz IV - Empfänger, dann kannst Du auch nur erwarten, dass er arbeitet wie ein Hartz IV - Empfänger !"

      3. Meine Frau hatte nach einem Trail mit ihrem Bloodhound Shania vergessen, die Belohnung mitzunehmen. Zur Belohnung durfte sie 10 Minuten mit dem Hund spielen und sich dabei im Schlamm wälzen, bis der Hund zufrieden und glücklich war. (Auch meine Frau hat es w i r k l i c h genossen)

      Fazit: Tom hat völlig recht. Gerade die Einsatzhunde geben wirklich alles, gehen bis an die Grenzen und manchmal darüber hinaus und sie haben es verdient, dafür anständig honoriert zu werden.

      Grüße

      Geronimo
    • Re: Spürnasen - Mantrailing Laber Thread

      Wir klinken uns hier auch mal ein.
      Aragorn trailt seit gut zwei Jahren - just for fun.
      Unsere Hundeschule bietet es an, und wir habens einfach mal ausprobiert. Und siehe da, es macht uns beiden Spaß!
      Der Anfang war etwas holprig, weil mein Sichtjäger auf Suchen mit der Nase umschalten mußte (am Anfang hat er immer überall hinter geguckt oder sich irgendwo draufgestellt für den besseren Überblick :D ), aber seit das einmal Klick gemacht hat ...und ich finde es auch sehr spannend die anderen Hunde zu beobachten. Jeder hat seine eigene Art zu suchen.

      Als Geschirr haben wir ein maßgeschneidertes, das sitzt gut, schränkt nicht ein und wackelt auch nicht ständig hin und her.
      Zur Belohnung gibts halt was besonders Leckeres. Meist haben wir so eine Hundewurst die er super lecker findet und sonst nie kriegt.
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    • Re: Spürnasen - Mantrailing Laber Thread

      Liebe (r) Lucky Lotta,

      natürlich habe ich ein paar Photos von Google auf meinem PC gespeichert, weiß aber nicht, wie man daraus einen Foto - Thread erstellt. Kann dir ein paar Photos senden, wenn Du mir eine Mail - Adresse sendest.

      Sorry,

      Geronimo
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    • Re: Spürnasen - Mantrailing Laber Thread

      Ui toll ein Mantrailing-Thread :applaus:

      Wir sind ja eher noch Einsteiger, aber Janosch macht sich total toll und ich bin einfach jedesmal stolz auf ihn.
      Die Trails sind bei uns nie sehr lang, so 200-300m. Dafür aber gerne mal mit schwierigeren Ecken.
      Wir sind auch bei K9 und 20€ find ich auch happig, aber es ist einfach toll und die Trainer haben Ahnung, wissen wieviel man dem Hund zumuten kann.

      Als Geschirr hab ich das Safety von Uwe Radant. Aber auch da röchelt er. Hab bis jetzt noch kein Geschirr gefunden, wo er sich voll reinhängen kann und nicht röchelt und er hängt sich voll rein wenn er sich der Spur sicher ist. Zieht mich regelmäßig im Galopp ;)
      Die Trainerin meinte letztes mal das er da vielleicht so nen Trachealkollaps hat :/ Könnte gut sein, weil sein Hals verengt ist durch die ehemals eingewachsene Kette.

      Unser Superleckerchen war bis jetzt immer abwechselnd, aber er wird jetzt wohl immer Leberwurst bekommen. An den Tupperdosenrand geschmiert, dass er schön lange schlecken muss. Die Trainerin sagt, dass das richtig zelebriert werden soll.

      Ein Auto habe ich leider nicht, deshalb ist das zwischenparken zum runterkommen recht schwierig. Er kommt öfter mal in andere Autos, aber da ist er natürlich nicht so entspannt.


      Pettrailen würde ich mit Janosch gerne irgendwann anfangen. Ich hoffe das dann im Verein betreiben zu können, dann ists nicht so teuer.
      Viele liebe Grüße von Anja mit
      Janosch *10.2008 Tibet Terrier Mix
      Leo *19.12.2014 Curly Coated Retriever
      Crazy Curly and Furious Flokati

      Nele *21.05.98 - † 17.06.2014 für immer unvergessen
    • Re: Spürnasen - Mantrailing Laber Thread

      Liebe Fories,

      Anmerkung zum Thema Anzeige:

      Leider musste ich mir auf Anraten unseres Supervisors Jörg Weiß (mantrailing quality) die natürliche Anzeige meines Bloodhounds Google abtrainieren: VP anspringen, Pfoten auf die Schulter legen, Nase knibbern und Gesicht flächendeckend abschleckern.

      Meine Argumente:

      1. Nie mehr das teure Oil of Olaz !
      2. Nie mehr Botox !
      3. Das Gesicht sitzt, die Falten sind für immer vom Bloodhound - Schleim geglättet !

      Jörgs Argumente:

      1. Dein Hund hat 74,5 cm Schulterhöhe und aktuell 55 Kg. Bei der ein oder anderen älteren VP könnte das Anspringen einen Herzkaspar auslösen.
      2. Stell Dir vor, Du hast eine ältere, schon etwas wacklige VP. Dein Google springt sie an, sie fällt um, holt sich einen Oberschenkelhalsbruch mit anschließender Lungenembolie und gibt den Löffel ab. Neben der rechtlichen (Fahrlässigkeit) und der moralischen (Schuld) Komponente auch scheiße für Deine Staffel, wenn in der Presse steht: "Die Person war solange gesund, bis sie gefunden wurde !"

      O.k., Jörg hat recht: Google nähert sich jetzt motiviert und gebremst, bleibt dann vor der VP stehen und verwendet seine Energie auf die Vernichtung der Belohnung. Sitzen kann er auch, tut er auch auf Kommando, aber so unterhaltsam wie früher isses nich.

      Grüße

      Geronimo
    • Re: Spürnasen - Mantrailing Laber Thread

      Ich hab noch eine Frage: Logray würde Trailen bestimmt auch Bock machen und ich müsst ihn sowieso manchmal mitnehmen, muss man dann auch doppelt bezahlen für so ne Stunde, wenn man zwei Hunde hat?
      Dann wird das Vergnügen wohl eines, was nur 2mal pro Monat stattfinden kann oder der Kleine kriegt nen anderen Job.
    • Re: Spürnasen - Mantrailing Laber Thread

      Liebe Fories,

      zu den Kosten für das Training:

      Als ich mit Google angefangen habe, hatte ich teilweise drei mal die Woche Training. Staffel, privater Supervisor und Sportgruppe. Nachher, je besser der Hund wurde, hat sich das relativiert auf 1 - 2 mal die Woche. Plus Fortbildungen und Weiterbildungen für Hund und Hundeführer. Heute muss ich nur noch einmal die Woche trainieren und spezielle Dinge trainieren. Aber: Ich habe anfangs bestimmt mehrere tausend Euro in den Hund und meine Ausbildung bei guten Trainern investiert, auf der anderen Seite aber auch gespart, weil ich bestimmte Trainings nicht mehr besuchen muss, weil ich weiß, wie es geht, und, weil ich bestimmte Erfahrungen gesammelt habe. Heute, nach 10 Jahren Arbeit mit Hounds und 7 Jahren Mantrailing ist Supervision wichtiger als Grundausbildung. Wichtig ist doch: Was willst du erreichen ? Was kann und will Dein Hund ? Wie könnt ihr beide das zusammen bringen, so dass beide profitieren und nicht einer den Bedürfnissen und Interessen des anderen geopfert wird ? Wie kann der eine dem anderen dabei helfen? Mantrailing ist immer Teamarbeit. Ich glaube, dass sich diese Investitionen lohnen. Das Ergebnis ist ein Zusammenwachsen oder zusammen wachsen.

      Für mich ist entscheidend:

      Bevor ich mir Google geholt habe, habe ich mir geschworen, dass er das Leben haben wird, was in ihm als Bluthund genetisch angelegt ist, und das ich ihn in allem fördern werde, was er will und wofür er Talent und Motivation zeigt. Der Hund bestimmt das Tempo und die Richtung ! Und dieses Versprechen und diese Verantwortung halte ich ! (Was nicht heißt, dass er (verbal) nicht auf die Fresse kriegt, wenn er sein Talent vergeudet oder Nebengeschäfte macht, d.h. ich werde ihn auch fordern)

      Ich kann nur sagen: Das Glück, was mir bei der Zusammenarbeit mit diesem Bluthund im Training und im Einsatz geschenkt wurde, kann ich doch nur zutiefst dankbar genießen. Eigentlich müsste ich jeden Tag eine Kerze anzünden dafür, dass ich mit diesem Hund arbeiten darf ! Diese Hunde sind nicht umsonst die Hunde des Heiligen Hubert. Das hat durchaus seine Berechtigung.

      Ich sage manchmal, in besinnlichen Momenten: Bluthunde sind Engel, die Gott auf die Erde geschickt hat, um uns Menschen glücklich zu machen ! Wenn wir sie verstehen und bereit sind sie entsprechend zu fördern. Aber das versteht wahrscheinlich nur jemand, der mit einem solchen Hund zusammen gearbeitet hat und in Training und Einsatz diesen Moment völliger Übereinstimmung erfahren und erlebt hat.

      Ich weiß: Klingt alles geschwollen und esoterisch verschroben. Aber ich bereue keinen Cent, den ich für diesen Hund und seine Ausbildung ausgegeben habe.

      Freundliche Grüße

      Geronimo
    • Re: Spürnasen - Mantrailing Laber Thread

      Naja, ich suche eigtl. nur eine Beschäftigung für meinen hyperreaktiven Schäferhundmix, weil der einfach keine Nerven für normalen Hundesport hat und mir Mantrailing als "Therapie" ans Herz gelegt wurde. Aber mehr als das als Hundesporthobby zu machen, geht zeitlich und finanziell einfach nicht.

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