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Der Aussie-Klönschnack Thread - Teil 2

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      Total klasse, danke euch allen. :smile:
      Liam |Australian Shepherd Mischling|*14.03.2014|
      Alani |FT Golden Retriever|*31.01.2017|

      Behütetes Gold~Mein Reichtum auf 8 Pfoten. ღLiam & Alaniღ

      Unvergessen: Mila (20.07.2013-05.03.2015) und Hetja (*18.05.1985 †14.12.2016)
    • Dann will ich auch mal... :smile: Ich hab' zwei Rüden, der jüngere ist knapp vier, der ältere knapp dreizehn Jahre alt.

      Krümel21 schrieb:

      Haben eure Aussies einen ausgeprägten Jagdtrieb?
      Kommt drauf an, wie man 'ausgeprägt' definiert. ;) Von allein losziehen und nach Spuren suchen würde keiner von beiden, aber wenn direkt vor ihnen Wild hochspringt, ist das verlockend. Wenn ich zu spät reagiere, starten sie durch, aber selbst dann drehen sie auf Pfiff (wenn auch nicht unbedingt auf den ersten...) wieder um. Ich würde den Jagdtrieb als "vorhanden, aber gut kontrollierbar" beschreiben.

      Krümel21 schrieb:

      Wach-/Schutztrieb sehr stark ausgeprägt oder evtl. sogar kaum ausgeprägt (wie äußern sich diese im Alltag)?
      Yep, beides ausgeprägt. Bei mir zu Hause (Wohnung) merkt man vom Wachen wenig, d.h. sie schlagen nicht an oder so, machen mich aber auf außergewöhnliche Dinge rund um's Haus aufmerksam. Bei meinen Eltern (Einfamilienhaus mit Garten) wachen sie sehr zuverlässig und melden z.B. auch, wenn jemand Richtung Grundstück kommt, der da nicht hingehört. Ist beides so gewollt und wurde/wird entsprechend bestätigt.

      Zum Schutztrieb: der ältere Rüde beobachtet lange und neigt weder zu Hysterie noch zu Kurzschlussreaktionen, aber wenn's knallt, dann richtig. Und dann meint er das ernst und nimmt auch keine Rücksicht auf die eigene körperliche Unversehrtheit mehr. (Zweimal unfreiwillig ausgetestet und den Adrenalinstoß brauch' ich nie wieder... Das waren allerdings auch wirklich brenzlige Sitationen, die für mich übel hätten ausgehen können, also habe ich da durchaus Verständnis für seine Reaktion.) Mittlerweile ist er aber zu alt für solche Sachen und bekommt vieles auch einfach nicht mehr mit, was er früher für 'kritisch' gehalten hätte.

      Mit dem jüngeren hatte ich so eine Situation (zum Glück!) noch nie; da er aber allgemein weniger kompromisslos ist, denke ich, dass er im Notfall stellen & verbellen und bei Gegenwehr letztendlich den geordneten Rückzug antreten würde. Ist mir, ehrlich gesagt, auch 10x lieber als das Verhalten meines älteren Rüden.

      Krümel21 schrieb:

      Wie verträglich sind eure Aussies mit Artgenossen? Gibt's da Hundetypen mit denen sie besonders gut/überhaupt nicht können?
      Den älteren kann ich auf jede Hundewiese und zu Hunden jeden Geschlechts/Alters schmeißen, der bleibt nett. Er braucht andere Hunde zwar nicht wirklich und hat von sich aus kein großes Interesse, aber er mobbt auch nicht und entzieht sich eher, als dass er Streit anfangen oder auf Provokationen eingehen würde.

      Der jüngere ist einer ehrlichen Klopperei nicht abgeneigt :D und auch deutlich weniger geduldig, was unhöfliches Verhalten von Fremdhunden angeht. Mit bekannten Hunden hat er ein prima Sozialverhalten und solche Sachen wie Gruppenwanderungen (auch mit bis dahin völlig fremden Hunden) und so gehen gut, aber in einem stark frequentierten Auslaufgebiet, wo alle paar Meter ein Tut-Nix angebollert kommt, müsste man entweder ständig stark den Daumen drauf haben oder er würde zum mobbenden, Sheriff-spielenden Wiesen-Arschloch werden.

      Krümel21 schrieb:

      Sehr agil oder eher gemütlich?
      Eher agil. Sie drehen nicht durch, wenn's mal eine Weile Sparprogramm gibt oder ich ein paar Tage fast komplett mit Grippe im Bett liege, aber sie lieben Bewegung an frischer Luft und lassen sich da für so ziemlich alles begeistern. Der ältere ist ein ganzes Stück unsportlicher (was klassischen Hundesport, Radfahren und solche Dinge angeht – Wanderungen dagegen liebt er), aber als wirklich 'faul' oder bewegungsunlustig würde ich keinen der beiden bezeichnen.

      Krümel21 schrieb:

      Wie sensibel/feinfühlig sind eure Aussies?
      Der ältere – null, nada, gar nicht. xD Der jüngere ist wenig 'umgebungssensibel' (also was den Umgang mit anderen Hunden, lauten Geräuschen, etc. angeht), aber wahnsinnig empfänglich für meine Stimmungen. Das war – und ist es teilweise auch noch – für mich erst mal 'ne Umstellung; das kannte ich von unseren Hunden bisher so nicht.

      Krümel21 schrieb:

      Sind eure Aussies eher clownig oder ernst?
      Teils, teils. Sie haben ihre verrückten Einfälle und Chaos-Minuten und ich schätze das sehr und muss manchmal echt lachen, auf was für Gedanken sie so kommen, aber wenn's drauf ankommt und Konzentration gefragt ist, sind sie eher ernst.

      Krümel21 schrieb:

      Gibt es etwas was euch an euren Aussies weniger gut gefällt, wenn ja was?
      Mhm, der ältere ist zu groß geraten und halt charakterlich auch ein ganzes Stück vom 'idealen Aussie' weg, und haaren tun sie im Moment beide wie Sau ;) , aber ich liebe den Senior trotzdem und so wirklich würde ich nix ändern wollen, nein.

      Krümel21 schrieb:

      Wie beschäftigt ihr eure Aussies? (Hundesport, Hüten...?)
      Ich mache Rally Obedience & ZHS mit dem jüngeren Rüden. Der Senior ist in 'Sportrente', hat ganz früher Agility gemacht (hat uns aber beiden schnell keinen Spaß mehr gemacht und würde ich auch nicht wieder machen) und hat jetzt noch Spaß an Suchspielen und gelegentlich ein bisschen Rally-O.

      Zusätzlich gibt's regelmäßig Wanderungen und unregelmäßig ein bisschen Tricksen.

      Krümel21 schrieb:

      Wieviel "Programm" brauchen/haben eure Aussies?
      Jeden Tag mindesten einen größeren Spaziergang mit Freilauf, dazu dann halt über die Woche verteilt die Beschäftigung/Sport. Mir kommt das nicht viel vor, ich hab' allerdings auch kein anderes zeitaufwändiges Hobby wie Reiten oder so, also ist die 'Hundezeit' des Tages meine liebste Entspannung und darf gern länger dauern.

      Krümel21 schrieb:

      Worauf legt ihr Wert bei der Auswahl des Züchters, was ist euch besonders wichtig?
      Oh, über die Suche nach dem passenden Aussiezüchter könnte ich einen halben Roman schreiben. |) In Kurzfassung: mir ist's wichtig, dass der Züchter ein klares Zuchtziel hat - eins, das über "lieber Familienhund" hinausgeht. Wer mit "nichtjagend, kinderlieb" oder "Therapie-Linie" wirbt, ist bei mir gleich raus. Für mich ist ein Aussie ein robuster, leicht zu motivierender Arbeitshund und ich möchte auch optisch einen möglichst 'ursprünglichen' Rassevertreter, d.h. keine Stummelbeine, kein runder Kindchenschema-Kopf, keine Plüschexplosion (hab gerade die Bilder von der WDS gesehen und das große Gruseln bekommen...).

      Was den Charakter angeht: die Zuchthunde sollten klar im Kopf sein und es sollte mit ihnen gearbeitet werden, was das ist – ob nun Sport, Hüten, Rettungshundearbeit, ... – ist mir erst mal egal, aber wenn der Hund außer maximal 'ner BH und ansonsten nur Ausstellungstiteln nix vorzuweisen hat, frage ich mich, was der in der Zucht zu suchen hat. (Das mag dann in Ausnahmen sinnvoll sein, aber die Regel sollte es bei den Verpaarungen des Züchters meiner Meinung nach nicht sein.) Außerdem finde ich es gut, wenn der Züchter ehrlich ist, was die Stärken und besonders die Schwächen seiner Hunde angeht – Leute, bei denen angeblich alles rosig-perfekt ist und die ihre eigenen Hunde für das Geschenk schlechthin an die Hundewelt halten, sind mir suspekt.

      Krümel21 schrieb:

      Dann habe ich noch eine Frage bzgl. der Vereine (ASCA/CASD), woher sind eure Aussies und wieso?
      Der ältere hat VDH-Papiere, weil ich bei seinem Einzug noch im Teenie-Alter war und bis dahin bei der Rechcherche und auf dem HuPla (mit dem Familienhund) nur gehört hatte "kauf mit VDH-Papieren, da kannste nix falsch machen".

      Beim Zweithund hatte ich dann sehr viel genauere Vorstellungen und es ergab sich so, dass diejenigen, die den Typ Aussie, der mir gefällt, züchten, alle im ASCA waren. Ich würde bei passendem Zuchtziel/passendem Wurf auch einen Aussie mit VDH-Papieren kaufen, aber meiner subjektiven Einschätzung nach tummeln sich da sehr viel mehr Züchter, die mir gar nicht zusagen und eher auf die Modehund-Welle aufgesprungen sind. :/

      Dafür muss man bei ASCA-Züchtern natürlich bedenken, dass es keine externe Kontrolle über den Verein gibt, man sollte da also extra genau hingucken.

      Krümel21 schrieb:

      Letzte Frage: Würdet ihr euch nochmal für einen Aussie entscheiden? Warum ja/nicht?
      Aktuell nicht. Das liegt aber an persönlich-emotionalen Gründen und nicht an der Rasse. :smile:
      “A witch ought never to be frightened in the darkest forest... because she should be sure in her soul that the most terrifying thing in the forest was her.” ― Terry Pratchett
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    • Ich antworte auch mal dazwischen ;)

      Krümel21 schrieb:

      Hallo ihr Lieben, ich platze hier mal mit ein paar Fragen zum Aussie rein und hoffe, dass ihr mir die ein oder andere beantworten könnt, das wäre super lieb. =)

      • Haben eure Aussies einen ausgeprägten Jagdtrieb?
      Milo: Ja ausgeprägter Sichtjäger. Davon kann ich ihn auch nicht unbedingt abhalten. Darum meide ich wildreiche Gegenden.

      Cole: Bisher haben wir erst ein mal richtig Wild getroffen (letztens irgendwann, also nicht als Cole ein Baby war) und Milo ist hinterher. Cole ist bei mir geblieben - ob er wirklich kontrollierbar ist? Ich würde sagen ja, aber nach einem Mal möchte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen ;)


      Am Vieh ist er sehr gut kontrollierbar, darum würde ich mal sagen, dass wir das aufs Thema Jagen übertragen können.
      • Wach-/Schutztrieb sehr stark ausgeprägt oder evtl. sogar kaum ausgeprägt (wie äußern sich diese im Alltag)?

      Milo: Gering. Wenn jemand sehr komisch auf unserem Grundstück rumläuft (Parken aber nicht klingeln oder so), dann meldet er, sonst ist er ruhig. Wenn Mama alleine mit den Jungs ist, meldet er aber wohl mehr.

      Gegenüber Personen ist er immer seeeeeeeeeehr nett und lustig. Bisher musste er mich aber auch noch nie beschützen. Ich denke er kann da ganz gut unterscheiden.

      Cole: Beides vorhanden. Er wacht hier und passt auch auf mich als Person auf. Das ist aber ganz gut händelbar. Ich wohne allerdings auch am ADW ;)
      • Wie verträglich sind eure Aussies mit Artgenossen? Gibt's da Hundetypen mit denen sie besonders gut/überhaupt nicht können?

      Milo: Verträglich, mag aber keine jungen, wilden anderen intakten Rüden (was für mich nicht unverträglich ist). Er liebt Retriever und körperliches spielen.


      Cole: Absolut verträglich. Auch er spielt gerne mit Retrievern und anderen Hütehunden.

      Beide haben allerdings nicht extrem viel Kontakt zu fremden Hunden.
      • Sehr agil oder eher gemütlich?
      Beide agil - können aber auch mal nen Tag auf der Couch verbringen ;)
      • Wie sensibel/feinfühlig sind eure Aussies?

      Milo: Extrem sensibel - was oft sehr stumpf wirkt. Er blockiert total wenn ihm etwas zu viel wird und das passiert schnell. Er reagiert extrem auf meine Stimmung und mag Enge und viele Menschen/Hunde nicht gerne. Er ist absolut kein Stadthund.


      Cole: Auch sensibel, aber ganz anders wie Milo. Cole wird etwas hektischer, wenn ich nen schlechten Tag habe. Aber ansonsten hat er starke Nerven und spielt dann eher den Fels in der Brandung und versucht mich zu beruhigen. Er ist viel klarer als Milo und hat sich für sein junges Alter schon sehr, sehr gut im Griff :)
      Zum Großteil ist er die Ruhe selbst - aber ich denke auch er wäre in einer Großstadt überfordert.
      • Sind eure Aussies eher clownig oder ernst?
      Clownig. Wobei Cole etwas ernster ist als Milo.
      • Gibt es etwas was euch an euren Aussies weniger gut gefällt, wenn ja was?

      Milo ist mir manchmal zu sensibel und er ist einfach zu stumpf. Er macht gerne sein Ding und ist dabei übersensibel. Das ist echt ne schwierige Kombi.


      Cole... puh. Der ist schon ziemlich perfekt für mich ;)
      • Wie beschäftigt ihr eure Aussies? (Hundesport, Hüten...?)
      Milo: Milo hat früher Agi gemacht. Mittlerweile macht er Rally O und ist ansonsten einfach überall dabei :)

      Cole: Cole wird als Koppelgebrauchshund ausgebildet, aktuell ohne eigene Schafe aber mit sehr regelmäßigem Training. So wie die Zeit es zulässt macht er auch Agi und Rally O.

      • Wieviel "Programm" brauchen/haben eure Aussies?
      Puuuuh. Also sie wollen schon beide auch mal denken müssen. Ich mache halt eh eher viel mit den Hunden, darum mache ich eher zu viel als zu wenig ;)
      Milo hat eigentlich keine festen Termine in der Woche, begleitet Cole aber zum Agi und macht da auch mal was ;) Cole hat ca. 1-2x die Wochte Hütetraining und 1x Agi. Je nachdem wie wir es schaffen machen wir dann noch an einem Tag Rally O. Ansonsten sind wir hin und wieder am WE auf Turnieren, treffen uns mit Freunden fürs Gassi oder üben was im Garten. Dazu kommt dann je nachdem wie viel schon war mehr oder weniger Gassi.

      • Könnt ihr Unterschiede zwischen gleichgeschlechtlichen und gemischtgeschlechtlichen zusammenlebenden Hunden erkennen?
      Kann ich nicht beurteilen. Mit den beiden Jungs klappt es super - sie passen aber charakterlichauch gut zusammen. Wäre Cole ein nervöser, stressiger Hund, dann würde es wahrscheinlich nicht so gut laufen ;)
      • Worauf legt ihr Wert bei der Auswahl des Züchters, was ist euch besonders wichtig?
      Mir ist wichtig, dass die Hunde klar im Kopf sind und stark an Zusammenarbeit mit dem Menschen interessiert sind. Für mich muss ein Aussie auch hüten können und sollte alltagstauglich sein. Ich brauche einen Hund der abschalten kann, aber der da ist, wenn ich ihn brauche. Mir persönlich war es dann noch wichtig, dass es gute Aussichten auf einen Anfängerhund gibt, was das Hüten anbelangt. Darum habe ich mich für einen Wurf mit sehr coolen und nervenstarken Eltern entschieden. Was ich gar nicht leiden kann sind kläffende Hunde - auch das war mir bei der Züchterwahl wichtig. Gesundheit der Eltern, wie auch eine Ahnung über die Vorfahren der Hunde und eine vernünftige Auswahl der Eltern kommen für mich dazu.

      • Könnt ihr Bücher über den Aussie empfehlen? Eines welches die Rasse mit all ihren Facetten gut beschreibt, ohne dieses typische Blabla von "Ein Welpe zieht ein", "Wie erkenne ich einen guten Züchter" und diese ganzen allgemeinen Kapitel, die meistens nur für Ersthundehalter interessant sind. ;) Vllt. auch eines was ein bissl auf die Farbgenetik eingeht usw.
      Ich hätte auch all about aussies empfohlen.

      Dann habe ich noch eine Frage bzgl. der Vereine (ASCA/CASD), woher sind eure Aussies und wieso?
      Ich lese oft, dass man beim Aussie nicht unbedingt nur beim VDH gucken sollte (kommt natürlich auch drauf an was man sucht), aber wie kommt es dazu?
      Ist man denn benachteiligt, wenn man einen Dissi Aussie kauft? Gerade wenn man im Hundesport aktiv sein möchte und es sind ja auch einige Turniere vom VDH, die kann man dann ja vergessen oder?

      Also beim Retriever ist es ja z.B. so, dass VDH Papiere ein MUSS sind um an Workingtests etc teilzunehmen, mit einem Hund aus der Dissidenz hat man da verschissen :hust: , wie verhält es sich da beim Aussie?


      Milo ohne Papiere - nicht zu empfehlen ;)

      Cole hat ASCA Papiere. Ich wollte einen Hund der hüten kann. Mir persönlich ist kein guter Arbeitsaussie aus VDH Zucht bekannt.
      Da ich absolut nicht daran interessiert bin ne VDH Show zu besuchen, sehe ich für mich absolut keine Nachteile, sondern eher Vorteile, da ich an ASCA Trials teilnehmen möchte - was aber auch ohne ASCA Papiere möglich ist ;)




      Letzte Frage: Würdet ihr euch nochmal für einen Aussie entscheiden? Warum ja/nicht?


      Absolut! Ich mag die Vielseitigkeit sehr und den hohen Willen zur Zusammenarbeit liebe ich. Ich mag die lustige Art und die Lockerheit. Für mich passen sie total zu meinem Alltag, können auch mal loslassen und abschalten, sind aber voll dabei, wenn man sie braucht. Cole ist für mich ein ziemlich perfekter Hund. Er ist sehr auf mich bezogen, hat ziemlich starke Nerven, kann super abschalten und ist ansonsten einfach überall voll dabei. Im Hüten ist er sehr geduldig mit mir und kann schon jetzt Alltagskram mit mir machen, sortiert Schafe, holt sie aus dem Stall, bringt sie wieder rein - total cool! Er hat zudem Interesse am Agi, überdreht aber niemals und kläfft nicht, er ist hochgradig konzentriert im Rally - was will ich mehr? Bei Spaziergängen muss ich kaum auf ihn achten und trotzdem kann er sein eigenes Ding machen, ohne mich die ganze Zeit anzuglotzen. Er ist so ein entspannter, cooler, netter junger Hund - das ist echt unglaublich.


      Trotzdem muss man sich aber darüber im klaren sein, dass das auch damit zu tun hat, dass ich durch Milos eher schwierige Art schon einiges gelernt habe, dadurch genau weiß, was ich bei einem Aussie nicht will, dass ich Coles Züchterin schon viele Jahre kenne und dadurch auch viele von Coles Vorfahren und Verwandschaft. Für mich ist er ein kleiner Glücksgriff und ich würde behaupten, dass ca. 95% der Züchter und Aussies die es sonst so gibt für mich nichts wären. Aber das muss man für sich selbst entscheiden und dazu viele Hunde und Züchter kennenlernen.

      Wichtig ist halt, dass man beim Aussie ne klare Linie fährt und genau weiß, was man vom Hund will. Ansonsten übernehmen die sehr gerne und schnell und entscheiden nach ihren Vorstellungen. Das kann dann mal ganz gewaltig nach hinten losgehen.

      Liebe Grüße von Sandra
      mit
      Milo (Australian Shepherd *07.09.09) und Cole (Australian Shepherd *22.04.2016)
    • Krümel21 schrieb:

      Hallo ihr Lieben, ich platze hier mal mit ein paar Fragen zum Aussie rein und hoffe, dass ihr mir die ein oder andere beantworten könnt, das wäre super lieb. =)

      • Haben eure Aussies einen ausgeprägten Jagdtrieb?
      Beide auf Sicht! Beide sind abrufbar.
      • Wach-/Schutztrieb sehr stark ausgeprägt oder evtl. sogar kaum ausgeprägt (wie äußern sich diese im Alltag)?
      Kiwi: Recht stark! Mittlerweile soweit unter Kontrolle. Sie hat Besuch und Leute die uns entgegen kamen gestellt. Wäre wohl auch nach vorne gegangen, wenn die sie angefasst hätten.

      Romy: Bis jetzt gar nichts

      • Wie verträglich sind eure Aussies mit Artgenossen? Gibt's da Hundetypen mit denen sie besonders gut/überhaupt nicht können?
      Beide brauchen keinen Fremdhundekontakt

      Kiwi hatte als Junghund eine sehr kurze Zündschnur. Hunde die klein, wild, unsicher, frech .... waren wurden bei dem kleinsten Mucks SOFORT verprügelt.
      Eigentlich gingen nur Hunde die sie irgnoriert haben.
      Mittlerweile sieht man ihr das vorher an und sie kommunziert deutlich besser.
      Sie prügelt sich allerdings immer noch gerne.

      Romy: Möchte am Anfang irgnoriert werden und wenn nicht schnappt sie ab. Das ist allerdings vollkommen ok, also nicht übertrieben. Wenn sie die Hunde kennt ist sie selbst etwas nervig.

      • Sehr agil oder eher gemütlich?
      Beide sehr agil, aber komplett unterschiedlich
      • Wie sensibel/feinfühlig sind eure Aussies?
      Kiwi ist so ne Schlägerbraut. Die kann auch mal eine Ansage vertragen. Allerdings ist sie auch oft sensibel.

      Romy ist sehr sensibel.
      • Sind eure Aussies eher clownig oder ernst?
      Kiwi ist unglaublich ernst. Sie ist mit einem Jahr das erste Mal albern durch die Gegend gerannt. Kiwi ist der Meinung, dass nur Leistung zählt. Sie würde lieber sterben, statt eine Aufgabe nicht zu erledigen oder falsch zu machen.
      Dieser Hund ist da schon besonders.

      Wenn ich die Frisbees raus hole ist es immer so lustig.
      Romy ,Ah wie lustig wir spielen Frisbee. Kiwi hast du gesehen? Wir spielen Frisbee. Ach ich freu mich so.'
      Und Kiwi so , MACH PLATZ! WIR SPIELEN FRISBEE. '

      Romy ist unglaublich albern und lustig. Die nimmt sich und andere nicht ernst.
      • Gibt es etwas was euch an euren Aussies weniger gut gefällt, wenn ja was?
      Puh! Die Stressanfälligkeit von Kiwi und das Ruhelose von Romy.
      • Wie beschäftigt ihr eure Aussies? (Hundesport, Hüten...?)
      Kiwi hat schon Agi und Rally O gemacht.
      Hängen geblieben sind wir beim Frisbee und hüten.

      Romy fängt gerade an mit hüten und Frisbee. Da sind wir allerdings noch am Anfang.
      • Wieviel "Programm" brauchen/haben eure Aussies?
      Das finde ich schwer einzuschätzen. Kiwi schläft unglaublich gerne. Sie kann auch eine Woche nur schlafen. Ich weiß nicht ob sie die Aufgaben irgendwann vermissen würde.

      Romy braucht viel Auslauf. Die hat einen unglaublichen Bewegungsdrang. Dieser Hund kann 3Stunden alleine durch die Gegend rennen und sich an der Welt erfreuen.

      • Könnt ihr Unterschiede zwischen gleichgeschlechtlichen und gemischtgeschlechtlichen zusammenlebenden Hunden erkennen?
      Ich habe zwei Mädels die sehr unterschiedlich sind.
      • Worauf legt ihr Wert bei der Auswahl des Züchters, was ist euch besonders wichtig?
      Ich wollte leistungstarke Hunde die noch ihrer ursprünglichen Arbeit nachgehen können.
      Dann war mir wichtig das sie nicht 24Stunden Beschäftigung haben müssen.
      • Könnt ihr Bücher über den Aussie empfehlen? Eines welches die Rasse mit all ihren Facetten gut beschreibt, ohne dieses typische Blabla von "Ein Welpe zieht ein", "Wie erkenne ich einen guten Züchter" und diese ganzen allgemeinen Kapitel, die meistens nur für Ersthundehalter interessant sind. ;) Vllt. auch eines was ein bissl auf die Farbgenetik eingeht usw.
      Dann habe ich noch eine Frage bzgl. der Vereine (ASCA/CASD), woher sind eure Aussies und wieso?
      Ich lese oft, dass man beim Aussie nicht unbedingt nur beim VDH gucken sollte (kommt natürlich auch drauf an was man sucht), aber wie kommt es dazu?
      Ist man denn benachteiligt, wenn man einen Dissi Aussie kauft? Gerade wenn man im Hundesport aktiv sein möchte und es sind ja auch einige Turniere vom VDH, die kann man dann ja vergessen oder?

      Also beim Retriever ist es ja z.B. so, dass VDH Papiere ein MUSS sind um an Workingtests etc teilzunehmen, mit einem Hund aus der Dissidenz hat man da verschissen :hust: , wie verhält es sich da beim Aussie?


      Letzte Frage: Würdet ihr euch nochmal für einen Aussie entscheiden? Warum ja/nicht?

      Ich habe beim Zweithund lange überlegt welche Rasse es werden soll. Es gibt noch andere so tolle Rassen.
      Letztendlich sind wir wieder beim Aussie gelandet. Der passt einfach am Besten.
    • Krümel21 schrieb:

      Haben eure Aussies einen ausgeprägten Jagdtrieb?
      Auf Sicht springen beide an. Spuren sind eher uninteressant, werden nicht lange verfolgt und beide sind dabei jederzeit locker ansprechbar und abrufbar.

      Krümel21 schrieb:

      Wach-/Schutztrieb sehr stark ausgeprägt oder evtl. sogar kaum ausgeprägt (wie äußern sich diese im Alltag)?
      Beide haben ihn, aber nicht in übersteigerter Ausführung. Tex ist allerdings leidenschaftlicher Wachhund. Ist aber alles gut händelbar.

      Krümel21 schrieb:

      Wie verträglich sind eure Aussies mit Artgenossen? Gibt's da Hundetypen mit denen sie besonders gut/überhaupt nicht können?
      Joy war mit allem und jedem verträglich. Tex ist es auch. Bliss ist nur bedingt verträglich. Sie kann distanzlose Hunde und welche mit hohem Energielevel nicht ausstehen. In ihrem Grüppchen hier zuhause ist sie allerdings sehr verzeihend, wohlwollend und süß.

      Krümel21 schrieb:

      Sehr agil oder eher gemütlich?
      Keiner meiner Aussies war je eine echte Couchpotatoe. Tex ist lediglich kein Sporthund, aber weit ab von faul. Zuhause sind sie gemütlich, draußen agil. Bliss ist eine Sportskanone, die jeden Mist mitmacht.


      Krümel21 schrieb:

      Sind eure Aussies eher clownig oder ernst?
      Mit mir im stillen Kämmerlein sind sie absolute Blödelhunde. Fremden gegenüber sind sie aber höflich reserviert und wirken eher ernst. Tex ist etwas offener als Bliss, Bliss etwas ernster vom Typ her als Tex. Joy war ein sehr ernster Hund.


      Krümel21 schrieb:

      Gibt es etwas was euch an euren Aussies weniger gut gefällt, wenn ja was?
      Nö. Die sind schon beide ziemlich toll so, wie sie sind =)

      Krümel21 schrieb:

      Wie beschäftigt ihr eure Aussies? (Hundesport, Hüten...?)
      Wir machen Hundesport. RO und THS.

      Krümel21 schrieb:

      Wieviel "Programm" brauchen/haben eure Aussies?
      Im Grunde sind sie normale Hunde. Es geht jeden Tag raus und ab und an wird unter der Woche mal trainiert (sowohl im Verein als auch zuhause). Ein richtiges Programm mit Auslastungsplan usw gibt es hier nicht.

      Krümel21 schrieb:

      Könnt ihr Unterschiede zwischen gleichgeschlechtlichen und gemischtgeschlechtlichen zusammenlebenden Hunden erkennen?
      Ich denke eher, dass das eine Frage der Charaktere ist und nicht des Geschlechts. Generell gehen meine Aussies aber beide eher den unteren Weg. Herrschsüchtig ist hier nur der Spitz ;)

      Krümel21 schrieb:

      Worauf legt ihr Wert bei der Auswahl des Züchters, was ist euch besonders wichtig?
      Er sollte
      • mir erklären können, warum er welche Paarung realisiert
      • Gesunde, wesensfeste (!)Hunde in der Zucht haben
      • Mit seinen Hunden arbeiten
      • Ein realistisches Bild von der Rasse haben
      Letztendlich muss es einfach auch passen und die Hunde sowie das Zuchtziel sollten mir zusagen.


      Krümel21 schrieb:

      Könnt ihr Bücher über den Aussie empfehlen? Eines welches die Rasse mit all ihren Facetten gut beschreibt, ohne dieses typische Blabla von "Ein Welpe zieht ein", "Wie erkenne ich einen guten Züchter" und diese ganzen allgemeinen Kapitel, die meistens nur für Ersthundehalter interessant sind. Vllt. auch eines was ein bissl auf die Farbgenetik eingeht usw.
      Schau doch mal hier: Aussie.de . Da findet man eigentlich alles Wissenswerte. Mein einziges Aussiebuch ist 20 Jahre alt.

      Krümel21 schrieb:

      Dann habe ich noch eine Frage bzgl. der Vereine (ASCA/CASD), woher sind eure Aussies und wieso?
      Meine Hunde sind ja nun überall her:

      Joy vom ASCA Züchter (weil es damals schlichtweg noch keinen dem VDH angehörigen Verband für den Aussie gab)
      Tex ist papierlos
      Bliss ist vom VDH, weil es da einfach passte. Es standen aber auch ASCA Zuchten auf meiner Liste.

      Das einzige, was ich nie wieder riskieren möchte, ist ein Hund ohne Papiere. Mit Tex hatte ich unverschämtes Glück. das fordere ich nicht nochmal heraus. Gute und schlechte Züchter gibt es in beiden Vereinen und ich würde bei beiden wieder kaufen. Gute Hunde bekommt man sowohl beim ASCA als auch beim VDH. Genau hinschauen muss man bei beiden Vereinen.

      Krümel21 schrieb:

      Letzte Frage: Würdet ihr euch nochmal für einen Aussie entscheiden? Warum ja/nicht?
      Immer wieder. :herzen1: :herzen1:
      Tex - Australian Shepherd, Bliss - Australian Shepherd, Grete - Großspitz
      Zur Rasselbande,bitte hier entlang =)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Streichelmonster ()

    • Neu

      Ach so, Nachtrag: @Krümel21, hatte ich das richtig in Erinnerung, dass du fragst, weil für dich eventuell ein Aussie als Zweithund infrage kommt? :smile: Also, falls du mal in Hannover bist und zwei relativ unterschiedliche Aussies 'live' sehen willst – wir nehmen dich gerne mit auf einen Spaziergang.
      “A witch ought never to be frightened in the darkest forest... because she should be sure in her soul that the most terrifying thing in the forest was her.” ― Terry Pratchett
    • Neu

      Krümel21 schrieb:


      • Haben eure Aussies einen ausgeprägten Jagdtrieb?
      Quitu NEIN
      Bei Ebby kann ich es noch zu wenig sagen ob es wirklich jagdtrieb ist, sie läuft gern etwas nach, ist aber regulierbar. Was passiert wenn etwas stehen bleiben würde, kann ich noch nicht sagen.
      • Wach-/Schutztrieb sehr stark ausgeprägt oder evtl. sogar kaum ausgeprägt (wie äußern sich diese im Alltag)?
      Quitu hat sehr wohl Wachtrieb. Sie gibt so lange bescheid das jemand da ist, bis ich da bin und sag das es ok ist. Schutztrieb ist dabei aber nicht.
      Ebby bellt weder wenn jemand kommt noch reagiert sie irgendwie ähnlich.
      • Wie verträglich sind eure Aussies mit Artgenossen? Gibt's da Hundetypen mit denen sie besonders gut/überhaupt nicht können?
      Quitu, generel ja. Sie ist aber eine sehr "starke" Hündin und lässt sich nicht so schnell von einem anderen die Butter vom Brot nehmen. Sie ist die perfekte erzieherin von Welpen und Junghunden. Gleichalte Hündinnen wenn sie etwas dominant sind, könnten problematisch werden. Sie lässt sich aber auch hier super kontrollieren.
      Ebby ist da etwas anders. Sie hat zb. nie mit anderen Welpen gespielt. Andere fremde Hunde sind erst mal furchtbar (sie klebt am Boden, hat richtig angst). Suchter dann Schutz bei mir. Lässt der andere Hund nicht ab, ist sie auch keine was nicht mal giftig wird (lasst ich aber so gut es geht nie zu).
      Bekannte Hunde, oder welche die sie ignorieren und sie kommen lassen, sind herzlich willkommen und werden bespielt.
      • Sehr agil oder eher gemütlich?
      Quitu hat mit ihren 6 Jahren den Aus/Einschalt- knopf perfektioniert. Die kannst echt anschalten und die ist zu 10000% bei der Arbeit und hier auch sehr triebig. Allerdings hat sie auch nichts gegen ein paar Tage auf der couch und bequemt sich erst nach aufforderung mal auf wenns rausgehen soll zum spazieren.
      Ebby war von anfang an ein richtiger Wirbelwind. Die musste ich wirklich zur Ruhe zwingen. Jetzt mit 11 Monaten funktioniert der Schalter immer besser. Allerdings ist sie viiieeel agiler als Quitu es jemals war. Aber genau das wollte ich.
      • Wie sensibel/feinfühlig sind eure Aussies?
      Quitu hat von sensibel oder feinfühlich nieee was gehört. Sie sieht zwar sehr fein und "weich" aus, ist aber im innersten die größte Wildsau. Die kann auch ordentlich Ansagen von mir soo gut "wegstecken" das es vorkommt das die Ansage innerhalb kürzester zeit wieder kommen muss (und ich bin da nicht zimperlich!)
      Ebby ist da wieder gaaaanz anders. Sie ist sooo ein sensibelchen. Ein schärferes Nein von mir und die ist fertig mit der Welt. Wenn sie draussen was anstellt und ich nehm sie wortlos an die Leine (innerlich koch ich aber) dann ist der Tag für sie gelaufen! Da wird (auch wenn ich mich eigentlich schon wieder beruhigt hab) den ganzen Tag richtig in in den Arsch gekrochen. Deshalb ist es auch sooo schwer ihr böse zu sein |) .

      • Sind eure Aussies eher clownig oder ernst?
      Quitu war als sie jünger war schon etwas clownig, aber nie so wirklich. Heute ist sie ein sehr ernster Hund. Sie spielt nur sehr selten und ist allgemein sehr "unlustig".
      Ebby ist der clown schlechthin. Nur (netten!) blödsinn im kopf und die bringt Grimassen die hab ich noch nie gesehen.
      • Gibt es etwas was euch an euren Aussies weniger gut gefällt, wenn ja was?
      Nicht wirklich. Vl. das "laute". Ich kenn einige aussies aber alle bellen mehr oder viel mehr gern :tropf:
      • Wie beschäftigt ihr eure Aussies? (Hundesport, Hüten...?)
      Quitu ist ausgebildeter Rettungshund (Sportmäßig Fläche B), wir haben aber so ziemlich viel schon ausprobiert. Aber nichts sportmäßig. Also sie kann einige Tricks, DogFrisbee, Zughundesport (Wagerlziehen), ist ab und an mal Joggingpartner,...
      Ebby ist wie gesagt erst 11 Monate, die muss noch nichts, mag aber schon gern arbeiten. Sie wird ws auch in die Rettungshundeausbildung gehen. Allerdings gefällt uns auch die Dummyarbeit.
      Aber ich bin keine Turniergeherin
      Bei uns kanns gern und gut mal sein das ein zwei wochen nichts passiert.
      • Wieviel "Programm" brauchen/haben eure Aussies?
      Soviel wie sie geboten bekommen.
      Bei uns ist es nicht alltäglich, das wir bewusst spazieren gehen. Da wir zwar "nur" ein Haus mit großen Garten haben, haben wir auch noch ein zweites Grundstück mit vielen Tieren (Schafe, Hasen, Enten, Gänse,...). Und dort fällt täglich Arbeit an, wobei auch die Hunde immer dabei sind und auch ihre regelmäßigen Aufgaben haben.
      Es kann sein das wir mal 3 Tage nicht spazieren gehen dann aber wieder 5 Tage öfter,....
      Bewusstes Training findet mind. 1 die Woche statt in der Hundeschule. Zu hause ist eigentlich immer etwas Training aber nicht bewusst sondern eher ist das der Alltag.
      • Könnt ihr Unterschiede zwischen gleichgeschlechtlichen und gemischtgeschlechtlichen zusammenlebenden Hunden erkennen?
      Ich habe 3 Hündinnen. die beiden erwachsenen (6 jahre) sind kastriert. Die kleine Maus (11 Monate) natürlich (noch) nicht. Bei ihr will ich mal abwarten. Die großen beiden hatten große Probleme mit Scheinschwangerhaften.
      Es funktioniert. Das große Gezicke gibts hier nicht. Denk aber ein Rüde würde hier etwas mehr ruhe reinbringen.
      • Worauf legt ihr Wert bei der Auswahl des Züchters, was ist euch besonders wichtig?
      Bei Quitu waren wir noch zu wenig informiert. Da hab ich erst später rausgefunden was es für ein "Züchter" war.
      Bei Ebby hab ich gezielt nach Arbeitslinie gesucht und gefunden.
      Wichtig ist mir das es nicht nach reiner Optik geht. Auch war mir wichtig das Elterntiere wirklich noch dazu verwendet werden wozu sie ursprünglich gezüchtet wurden.
      • Könnt ihr Bücher über den Aussie empfehlen? Eines welches die Rasse mit all ihren Facetten gut beschreibt, ohne dieses typische Blabla von "Ein Welpe zieht ein", "Wie erkenne ich einen guten Züchter" und diese ganzen allgemeinen Kapitel, die meistens nur für Ersthundehalter interessant sind. ;) Vllt. auch eines was ein bissl auf die Farbgenetik eingeht usw.
      Nein leider, da bin ich selbst etwas "unbelesen". Ich verwende dazu viel das Internet und Foren.

      Dann habe ich noch eine Frage bzgl. der Vereine (ASCA/CASD), woher sind eure Aussies und wieso?


      Quitu - "Salzburger Rassehundeverein" (damals dachte ich dieser Verein steht unter dem ÖKV (Österreich). Hab dann Leider später erst erfahren was das für ein Verein ist.
      Ebby - ASCA - mir war nicht wirklich wichtig welche Papiere es sind (ASCA oder eben ÖKV bzw. CASD). Hauptsache das drumherum stimmt.


      Letzte Frage: Würdet ihr euch nochmal für einen Aussie entscheiden? Warum ja/nicht?

      JA - immer wieder, weil ich diese Hunde einfach liebe. Bin allerdings auch für andere Rassen offen. Aber alle eher im Hütehundebereich. Kelpie, Koolie, Cattle Dog
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      Krümel21 schrieb:

      Haben eure Aussies einen ausgeprägten Jagdtrieb?
      ausgeprägt würde ich nicht gerade sagen, aber schon deutlich merkbar. sind beide aber gut zu händeln über umorientierung, aber zu sehr pennen darf ich unterwegs auch nicht...liegt aber glaube ich auch daran, dass wir hier auf unseren normalen runden relativ wenig wild haben und so einfach nicht gut üben können.

      Krümel21 schrieb:

      Wach-/Schutztrieb sehr stark ausgeprägt oder evtl. sogar kaum ausgeprägt (wie äußern sich diese im Alltag)?
      beim loki schon. der würde auch gerne jeden einchhörnchenpups den er hört melden. wir haben einen kompromiss geschlossen: er darf brummeln, wenns was sehr ungewöhnlich ist, auch mal anschlagen, dann ist aber auch gut.
      unterwegs würde er im dunkeln auch menschen in einem ca. 5m radius von mir fernhalten, lässt sich aber gut dabei händeln (mittlerweile)
      er hat mal jemanden gestellt, der vor uns im maisfeld gehockt hat und auch der typ, der vor mir mal aus nem busch gesprungen kam, macht das eher nicht nochmal xD
      generell ists aber mittlerweile so, solange ich die situation unter kontrolle habe, ists für ihn ok...fühle ich mich selber nicht wohl mit etwas, ist seine stunde gekommen |)

      und gambit...kann ich gar nicht so genau sagen, ehrlich gesagt...
      er ist schon aufmerksam drinnen und im garten, meldet aber eher wenig.
      schutztrieb hat er mal in ansätzen etwas gezeigt, aber mit ihm hatte ich noch keine situation, wo er den wirklich hätte auspacken müssen...
      ich bin da auch niemand, der das dann mal testen muss, um zu wissen, wie der hund denn reagiert.

      Krümel21 schrieb:

      Wie verträglich sind eure Aussies mit Artgenossen? Gibt's da Hundetypen mit denen sie besonders gut/überhaupt nicht können?

      loki ist mit bekannten hunden recht unkompliziert...bei hunden, die er mag, sogar sehr nett und zuvorkommend, bei hunden die ihm nicht so grün sind, packt er aber auch mal die arschbratze aus oder neigt zum mobben. achja und hunde die er kacke findet...da muss ich schon extrem den daumen drauf haben...es gibt hier so 3-4 hunde, da würde er sogar auf spur hinterher gehen, um sie zu vermöbeln. das kannte ich bevor ich loki hatte noch nicht...man lernt dazu :pfeif:
      fremdhunde...ähm joa, auch eher nicht so xD lassen die ihn in ruhe gehts relativ schnell, interessieren die sich aber zu sehr für ihn oder erdreisten sich gar mit ihm spielen zu wollen wars das erstmal. bestimmte typen findet er auch per se blöd, aber das ist denke ich eher ein paar unschönen erfahrungen geschuldet.

      gambit ist auch sehr eigenbrödler...außer loki gibts noch 3-4 andere hunde mit denen er spielt, alle anderen können ihm ruhig gestohlen bleiben. selbst eine hündin die er sehr gut kennt konnte als sie läufig war und ihn heftig umworben hat echt keinen blumentopf bei ihm gewinnen.

      Krümel21 schrieb:

      Sehr agil oder eher gemütlich?
      loki ist mittlerweile vor abends sehr gemütlich geworden, gambit hat altersgemäß power für 10

      Krümel21 schrieb:

      Sind eure Aussies eher clownig oder ernst?
      Loki ist sehr clownig meistens, gambit war schon als welpe sehr ernst. klar hat er auch mal seine 5 minuten zwischendurch :)

      Krümel21 schrieb:

      Gibt es etwas was euch an euren Aussies weniger gut gefällt, wenn ja was?
      loki könnte ein deutlich besseres nervenkostüm vertragen, aber nach viel viel arbeit und training gehts eigentlich.
      gambit...eeetwas weniger kamikaze wär manchmal gut |)

      Krümel21 schrieb:

      Wie beschäftigt ihr eure Aussies? (Hundesport, Hüten...?)
      ganz unterschiedlich...mal gehen wir wochenlang einfach nur spazieren und üben unterwegs mal ein bissl oder auch nicht. phasenweise sind wir auch oft auf dem hundeplatz, machen da so ziemlich alles...zu hause machen wir gerne und viel nasenarbeit...zos, dummy, zwischendurch auch mal fährte

      Krümel21 schrieb:

      Wieviel "Programm" brauchen/haben eure Aussies?
      also absolutes minimum ist eine stunde raus und dann garten. das ist aber eher wenn wir seminar haben, ich krank bin oder so. das geht auch mal 2/3 wochen. normal ist eher 2-3 stunden draußen unterwegs, mal mehr, mal weniger + wo auch immer wir grad zeit und lust zu haben.

      Krümel21 schrieb:

      Könnt ihr Unterschiede zwischen gleichgeschlechtlichen und gemischtgeschlechtlichen zusammenlebenden Hunden erkennen?
      gambit sollte ja eigentlich ein mädel werden, mittlerweile sehe ich aber schon, dass 2 rüden auch so ihre vorzüge haben. ich glaub im großen und ganzen haben alle konstellationen ihre vor und nachteile. bei gleichgeschlechtlichen hunden würde ich eher darauf achten, dass sie altersmäßig nicht zu sehr zusammen liegen, wobei auch das natürlich problemlos laufen kann...ich denke nur, da ist das risiko, dass es mal knallt schon höher.

      Krümel21 schrieb:

      Worauf legt ihr Wert bei der Auswahl des Züchters, was ist euch besonders wichtig?

      • klar definiertes zuchtziel
      • sollte mir verpaarungen erklären können und
      • über "seine" linien bescheid wissen
      • ehrlich sein, was vor allem negatives und evtl. krankheiten angeht
      • kein geheimnis aus irgendwas machen (z.b bei züchtern mit aufwendiger HP, mit 32873462835 fotos und glitzer, aber peds gibts nur auf anfrage, bin ich eher skeptisch)
      • sollte offen für fragen sein, sei es preis, evtl rücknahme, erbkrankheiten, etc.
      • wert auf gesundheit, arbeitsleistung und wesen seiner hunde legen
      • nicht nach optik verpaaren




      Krümel21 schrieb:

      Dann habe ich noch eine Frage bzgl. der Vereine (ASCA/CASD), woher sind eure Aussies und wieso?
      loki war so nicht geplant und hat daher keine papiere
      gambit hat asca papiere. vdh hab ich nicht koplett ausgeschlossen, aber von den züchtern, die bei mir in die engere auswahl kamen, was irgendwie keiner im vdh :pfeif:

      Krümel21 schrieb:

      Letzte Frage: Würdet ihr euch nochmal für einen Aussie entscheiden? Warum ja/nicht?
      immer wieder. irgendwann stehen zwar auch noch ein paar andere rassen auf der wunschliste, aber momentan passt der aussie hier einfach am besten.
      aaaaaaber bei weitem nicht jeder aussie...
      "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein."
      Albert Einstein

      Loki & Gambit - Kötertiere in Farbe
    • Neu

      Finde es sehr spannend, dass angesprochen wurde, dass Aussies eben "laut" sind. Da habe ich wohl das Glück, dass ich zwei sehr leise Exemplare erwischt habe.

      Beim Spielen, im Sport oder auch unterwegs geben die keinen Mucks von sich. Sie bellen nur dann, wenn sie etwas melden und dann auch angemessen.
      Bin da allerdings auch sehr pingelig. Ich HASSE Gekläffe.
      Liebe Grüße von Sandra
      mit
      Milo (Australian Shepherd *07.09.09) und Cole (Australian Shepherd *22.04.2016)
    • Neu

      Ich muss sagen es ist auch kein Gekläffe.

      Aber sie müssen einfach alles komentieren. Meine sind da jetzt auch nicht soo extrem. Die große Meldet zuverlässig, aber nicht übertrieben. Die Kleine bellt wirklich noch gar nicht, ausser natrülich wenn sie soll (Rettungshundeausbildung).

      Aber Quitu wenn sie zb. im Training wo anderer Meinung ist als ist, fällt sie ins gebellt.
      Wenn andere Hunde zu wild spielen wird gemotzt.
      War früher alles schlimmer mittlerweile reicht ein ruhe und es ist still.
      Oder wenn heiss geliebter Besucht kommt und sie muss am platz bleiben, weil sie sonst alles umrennen würde, da kommen die wildesten Töne raus aus ihr.

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