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IBD, chronisch entzündliche Darmerkrankung

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    • IBD, chronisch entzündliche Darmerkrankung

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      Hallo,

      ich mache nun einen neuen Thread auf, der sich nur auf die ​IBD und deren Patienten bezieht, da mich doch bezüglich dieser Krankheit viele Fragen beschäftigen.

      Meinen Hündin leidet unter einer mittelgradigen IBD. Und zwar unter der Form: lymphoplasmazelluläre Enteritis (LPE).

      Wir haben, wie wahrscheinlich alle Patienten mit dieser Diagnose, einen langen Untersuchungsmarathon hinter uns mit viel Hoffen und Bangen.....

      Was mich interessieren würde:

      Welche Medis bekommt Euer Hund?

      Wie erkennt ihr, daß sich ein Schub ankündigt?

      Welche Symptome haben Eure Hunde?

      Sind alle Symptome der ​IBD zur Diagnostizierung der Krankheit aufgetreten?

      Wie geht ihr it dem Thema Impfung um?

      Wie geht ihr mit dem Thema Wurmbefall / Wurmkur um?

      Was füttert ihr?

      _________________________________________________________________________________________

      Ich mache mal den Anfang:

      Welche Medis bekommt Euer Hund?
      Z.Zt. 5mg Prednislon, damit ist sie stabil. DuodenoHeel für den Darm und HeePeel für die Leber, die sehr unter dem Predni leidet. Die Nebenwirkungen sind schon sichtbar (dünnes Fell, Leberwerte steigen), aber ohne Pred geht es nicht.

      Wie erkennt ihr, daß sich ein Schub ankündigt?
      Kann ich leider nicht beantworten, da wir noch keinen neuen Schub in der Form hatten. Die letzten Tage war sehr viel Schleim im Kot und zwei Tage massiv DF.....deshalb auch wieder die Hochsetzung des Prednis. Wir waren schon auf 1,25mg pro Tag runter!

      Welche Symptome hatten Eure Hunde?
      Durchfall, massive Abmagerung, Allgemeinverhalten war immer super

      Sind alle Symptome der ​IBD zur Diagnostizierung der Krankheit aufgetreten?
      Hier ein klares NEIN! Eine richtige Antwort gab es erst als ich mich zu den Biospien entschieden habe.

      Wie geht ihr mit dem Thema Impfung um?
      Ich impfe, aber nur das notwendigste und die Impfungen sind auseinandergeszogen. So bekommt sie nicht alles auf einmal.

      Wie geht ihr mit dem Thema Wurmbefall / Wurmkur um?

      Hatten wir zum Glück seit Bestehen der Krankheit nicht. Ich gebe Kotproben ab. Und bzgl.eines Wurmmittelns erhoffe ich hier einen Vorschlag.

      Was füttert ihr?

      Lupovet IBDerm, gekochtes Rindfleisch zum Training und ansonsten Kauartikel vom Rind (alles außer Knorpel).
      Liebe Grüße aus Berlin,

      Kerstin und Baghira
    • Re: IBD, chronisch entzündliche Darmerkrankung

      Ich kann nur in der Vergangenheitsform antworten und weiß auch manches nicht mehr so genau. Aber ich versuch es mal:

      Welche Medis bekommt Euer Hund?
      Pepper bekam Prednisolon, Azathioprin (nur sehr kurz), Atopica, Metronidazol, Legavit, Metacam, Ursochol, Ulcogant, Ranitidin, Novalgin
      Das war's glaub..

      Wie erkennt ihr, daß sich ein Schub ankündigt?
      An ihrem Verhalten. Sie wurde ruhiger und hat teilweise schlechter gefressen.

      Welche Symptome haben Eure Hunde?
      Sie hatte wässrigen Durchfall und setze teilweise reines Blut und/oder blutige Darmscheimhautfetzen ab

      Sind alle Symptome der ​IBD zur Diagnostizierung der Krankheit aufgetreten?
      Soweit ich weiß ja, aber es gab trotzdem 2x eine endoskopische Untersuchung mit Biopsie und zig US-Ausnahmen (im Vorfeld wurde alles andere untersucht und es war immer o.B.)

      Wie geht ihr mit dem Thema Impfung um?
      Sie wurde nicht mehr geimpft. Meine ​ wollen keinen kranken Hund impfen und sie war mehr als ein bisschen krank. Sie hat auf B12-Spritzen extrem reagiert, da wollten wir alle nicht auch noch einen Imfstoff reinhauen

      Wie geht ihr mit dem Thema Wurmbefall / Wurmkur um?
      Regelmäßige (mind. 1x im Monat, eher alle 2 Wochen) Kotsammelproben untersucht und dann behandelt, aber immer mit extremen Bauchschmerzen bei uns allen..

      Was füttert ihr?
      Zuerst Royal Canin Sensitivity Control Blue Whiting &, Tapioca und dann Royal Canin Hypoallergenic (weil das andere bzgl. der Zusammensetzung geändert wurde)
      Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
      (©Lockenwolf)



      The next generation
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    • Re: IBD, chronisch entzündliche Darmerkrankung

      Hier ist zwar schon ne Weile nichts mehr geschrieben worden, aber ​IBD ist ja leider nichts, was einen so schnell wieder verlässt, daher schreibe ich mal meine Erfahrungen. Ich kenne die Diagnose für meine Hündin seit ca. 3 Jahren und mittlerweile habe ich es einigermaßen im Griff.

      Welche Medis bekommt Euer Hund?
      Dauerhaft keine mehr, bei einem Schub normalerweise:
      5-7 Tage lang 400mg Metronidazol (morgens und abends eine halbe Tablette), dann 5-7 Tage eine halbe Tablette und 5-7 Tage lang eine Vierteltablette
      außerdem für die akuten Symptome Novalgin und Buscopan
      (Hund wiegt übrigens 23 kg)

      Wie erkennt ihr, daß sich ein Schub ankündigt?
      zuerst am Verhalten: verstärkte Schreckhaftigkeit und Reizbarkeit, nachts starke Unruhe, tagsüber total überdreht
      als nächstes: Schleim im Kot
      Schub startet immer nachts!

      Welche Symptome haben Eure Hunde?
      Schleim im Kot (je schlimmer der Schub, desto mehr Schleim bis hin zu nur Schleim)
      Blut im Kot
      sehr lautes Bauchgrummeln
      Koliken mit starken bis sehr starken Bauchschmerzen (brettharter Bauch)
      Unruhe und Schreckhaftigkeit
      manchmal Blähungen
      manchmal extremes Grasfressen

      Sind alle Symptome der ​IBD zur Diagnostizierung der Krankheit aufgetreten?
      Nein (und erst Recht nicht alle gleichzeitig)

      Wie geht ihr it dem Thema Impfung um?
      Impfungen gibt's im ganz normalen Rythmus, keine besonderen Probleme oder Auffälligkeiten

      Wie geht ihr mit dem Thema Wurmbefall / Wurmkur um?
      keine prophylaktische Wurmkur; gebe regelmäßig Kotprobe ab, hatte zum Glück noch nie einen Befall, daher kann ich nicht sagen, wie mein Hund auf eine Wurmkur reagieren würde..

      Was füttert ihr?
      Lupovet IBDerma-Hyposens - ausschließlich (!), auch als Lekkerli

      Habe eine Zeit lang Hills ZD für eine Ausschlussdiät gefüttert, danach verschiedene Futtersorten ausprobiert, die aber nicht funkioniert haben. Lupovet füttere ich jetzt seit zwei Jahren. Bisher alles gut. Ab und zu kommt mal ein Schub, aber bei weitem nicht so oft und so schlimm wie früher und mit den Medikamenten kriege ich es auch schnell wieder in den Griff.
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    • Re: IBD, chronisch entzündliche Darmerkrankung

      Hallo,

      ich habe ja seit dem 08.04. nach der Endoskopie auch die Gewissheit, daß Cara schwergradige ​IBD hat. Den ganzen Befund kann man bei "Erkrankungen des Verdauungssystem, ich glaube Seite 248", nachlesen.

      Welche Medis bekommt euer Hund:

      Zur Zeit:

      Enrofloxacin (AB) 50 mg, 1 x täglich 1/2 Tablette
      Prednisolon 50 mg, 1 x täglich 1/2 Tablette
      Azathioprin 50 mg, 1 x täglich 1 Tablette
      indische Flohsamenschalen

      Welche Symptome hat euer Hund:

      Allgemeinempfinden unverändert. Setzte bis zu 15 mal am Tag blutigen Stuhl ab, von ein wenig geformt bis Durchfalltropfen, machmal reines Blut, manchmal blutiger Schleim. Zwischendurch immer wieder Gewichtverlust. Bauchgrummeln. Zur Zeit geht es ihr mit den Medis besser.

      Sind alle Symptome der ​IBD zur Diagnostizierung der Krankheit aufgetreten:

      Nein.

      Wie geht ihr mit dem Thema Impfung um:

      Muß ich erst noch mit meiner Tierärztin drüber sprechen.

      Wie geht ihr mit dem Thema Wurmbefall/Entwurmng um:

      Seit 1 Jahr wird nicht mehr entwurmt. Gebe regelmäßig Stuhlproben ab. Bis jetzt zum Glück alles o.K.

      Weches Futter füttert ihr:

      Zur Zeit noch Lupovet IBDerma Hyposens. Werde aber vielleicht zu Kaninchen und Kartoffeln wechseln. Muß ich noch mit meiner Ärztin besprechen. Sie war von dem Lupovet jetzt nicht so überzeugt, da Ziege, Fisch und Wildknochenmehl (also 3 verschiedene Proteinquellen) drin sind.
      Viele liebe Grüße

      Britta mit

      Fritz (Beagle-Mischling, 08/2002-15.05.2017)
      Für immer in meinem Herzen

      Cara (Windhund-Mischling, 13.01.2010)
      Perry (LHC englische Linie, 09.03.2017)
    • Re: IBD, chronisch entzündliche Darmerkrankung

      Zu 1: Verschiedene Antibiotika (Namen weißlich leider nicht mehr) und Prednisolon in unterschiedlicher Dosierung. Novalgin und Buscopan.

      Zu 2: dicker harter Bauch, Darmgrummeln, Unruhe nachts, Durchfall mit viel Schleim, Erbrechen, nichts gefressen, Unlust beimLaufen

      Zu3: Zeitweise vieles davon, Unruhe sehr häufig

      Zu 4: ab dem 10. Lebensjahr wurde sie nicht mehr geimpft

      Zu 5: nach Kotprobe

      Zu 6: nachdem ich sehr viele Futtersorten probiert hatte habe ich auf Anraten der Heilpraktikerin rohes Kängurufleisch gefüttert, natürlich mit Gemüse und sonstigem. Damit und etwas Homöopathie konnte sie noch gute 5 Jahre relativ beschwerdefrei leben
      Milly, ich werde dich nie vergessen (2000-2012)
    • Re: IBD, chronisch entzündliche Darmerkrankung

      auch meiner leidet an dieser erkrankung, er ist ein mischling aus 3/4 weisser schäferhund und 1/4 collie. er leidet seit seinem 18 monat an dieser erkrankung

      - Welche Medis bekommt Euer Hund? -

      zur zeit 12,5mg prednisolon ( reduziere ich momentan sehr langsam) und 2 x tgl. omeprazol 20mg
      wen er einen schub hat, hilft in leichteren fällen buscopan eventuell auch noch novalgin
      bei einem schweren schub clont 400 mg ( über 5 tage 2 x tgl. )
      calzium tabletten und regelmäßig vit B12

      - Wie erkennt ihr, daß sich ein Schub ankündigt? -

      durch extreme unruhe in verbindung mit grassfressen ( völlig hektisch), durchfall aber nicht extrem, harter bauch ( beim letzten röntgen hatte sich dort sehr viel luft im gedärm gezeigt) schluckbeschwerden. schmerzen beim koten.

      - Welche Symptome hatten Eure Hunde? -

      uns fiel auf, dass er phasenweise büschelweise grass frass, leider auch den einen oder anderen socken. wir hatten den verdacht, nachdem er etwas durchfall hatte und extreme schluckbeschwerden, dass ein socke in seinem darm steckt, beim röntgen hatte die tierärztin schon einen verdacht auf IBD, die dann eine biopsie nahm. die diagnose war eindeutig. er hatte nie großartig durchfall, eher weichen kot. später dann hatte er totale schmerzen beim koten. seine phasenweise unruhe schoben wir auf seine rasse. ansonsten war und ist er total fit.

      - Sind alle Symptome der ​IBD zur Diagnostizierung der Krankheit aufgetreten? -

      ausser grasfressen und ab und an weichen kot hatten er keine symptome.

      - Wie geht ihr mit dem Thema Impfung um? -

      ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die erste impfung auslöser seiner erkrankung ist. er hatte als welpe nach der impfung einen fürchterlichen juckreiz. die zweite impfung ( grundimunisierung) hatte ich erst mit 4 monaten und dann geteilt geben lassen. der juckreiz stellte sich dann prompt wieder ein, jedoch lange nicht so heftig.
      ich möchte ihn jetzt gegen tollwut impfen lassen, allerdings die dosis geteilt und 7 tage später die andere hälfte.

      - Wie geht ihr mit dem Thema Wurmbefall / Wurmkur um? -

      der gastrologe in köln meinte ich sollte alle 6 wochen entwurmen lassen, das mache ich nicht, aber alle 6 monate gibt es eine wurmkur. ich kann nicht verhindern, dass er auf unserem areal fuchs und maderkot frisst, deswegen doch öfter. die wurmkuren vertägt er problemlos.

      - Was füttert ihr? -
      das spezialfutter von hills verträgt er auch mit kortison nicht. er bekommt nur lupovet und zum kauen abwurfstangen vom hirsch.

      und jetzt habe ich noch fragen:
      das cortison hat leider seine haut empfindlicher gemacht, d. h. seine liegestellen sind etwas entzündet.
      welche erfahrungen habt ihr hier?
      an seinem vorderlauf ist vermutlich eine pilzinfektion ( ca. 3cm im durchmesser). hatten eure hunde damit auch schon zu tun? wie wurde dies behandelt?
      habt ihr erfahrung mit zink tabletten?
    • Re: IBD, chronisch entzündliche Darmerkrankung

      Unser Enzo ist jetzt 3 1/2 Jahre alt und leidet an einer mittelschweren ​IBD - (LPE, per Darmbiopsien gesichert). Leider bin ich hier im Alläu mit Tierkliniken und Tierärzten (in die ich Vertrauen haben kann) nicht soo gut versorgt. Momentan wird Enzo durch eine Klinik in München versorgt, was aber fahrtechnisch nicht immer sehr günstig ist. Ich beantworte erstmal diese Fragen hier, dann hätte ich auch noch die ein oder andere Frage:

      Welche Medis bekommt Euer Hund?
      er wiegt 35 kg, und bekommt momentan 2,5 mg Prednisolon. Anfänglich bekam er über 14 Tage 50mg, was dann alle 14 Tage reduziert werden sollte. Wir konnten das nicht durchhalten, da Enzo sehr starke Nebenwirkungen (u.a. inatrogendes Cushing-Syndom) hatte. Diese Dosis jetzt entspricht nicht den Vorstellungen der Klinik, da sie schon "homöophatisch sei. Gleichzeitig mußten wir 750mg Metronidazol über 6 Wochen geben, und Ranitidin 75mg 2x tgl.

      Wie erkennt ihr, daß sich ein Schub ankündigt?
      Schluckattacken, meist in den Morgenstunden, Unruhe, Bauchschmerzen.

      Welche Symptome haben Eure Hunde?
      Schluckattacken und Graß fressen, speicheln....KEIN Durchfall, KEIN Erbrechen, KEINE Abmagerung.

      Sind alle Symptome der ​IBD zur Diagnostizierung der Krankheit aufgetreten?
      nein, wie oben schon geschrieben, eines der Hauptsymptome überhaupt nicht (Durchfall).

      Wie geht ihr it dem Thema Impfung um?
      da wir ins Ausland mit dem Womo fahren, muss ich impfen lassen...muss ich jetzt erstmal informieren.

      Wie geht ihr mit dem Thema Wurmbefall / Wurmkur um?
      bisher keine Wurmkur, da Diagnose und Behandlung seit März laufen. Seit gestern Durchfall und eben auf dem Kot...massiver Wurmbefall, habe sie "krabbeln" sehen....Anruf bei ​ hier im Ort....sofort Tabletten-Wurmkur!

      Nun meine Frage: es wurden durch die Blutprobe auch einige Allergiewerte getestet (man sagte mir aber, dass sie alle nicht sonderlich aussagekräftig seien). Wir stochern mit der Ernährung im Blinden...vor der Diagnose und vor der Behandlung hatte er KEINEN Durchfall...jetzt haben wir andauernd das Problem. Momentan bekommt er (durch eine Ernährungsberechnung und Futterplanaufstellung der ​TK München) Pute und Reis, Öl, Vitaminmix und Flohsamen. Leider hat er massive Blähungen, der Kot ist mittlerweile gelblich und weich. Haben dann den Reis durch Kartoffel ersetzt....weniger Blähungen. Aber Enzo baut irgendwie ab, er hat kaum noch Energie, die Muskeln haben sich total abgebaut (wohl durchs Cortison), er hängt durch, wie ein altes Pferd. Wir haben uns entschlossen, da er das Futter VOR der ganzen Diagnostik und Behandlung sehr gut vertragen hat, wieder Rind zu füttern, damit er etwas Fett zur Energiegewinnung bekommt. Was füttert Ihr so?? roh oder gekocht? Habe auch schon häufig das IBDerma gelesen? Die Klinik ist mit einer anderen Medikation nicht einverstanden, ich werde immer nur drauf hingewiesen, dass dieses und jenes nicht wissenschaftlich gesichert sei und sie somit dies und jenes nicht empfehlen können oder keine Erfahrung damit haben. Metronidazol und Cortison setzen ihm arg zu...ich möchte das eigentlich nicht auf Gedeih und Verderb in ihn reinfüttern.....

      Für Vorschläge immer dankbar.....

      LG

      Sabine mit Edina und Enzo


      Was füttert ihr?
    • Re: IBD, chronisch entzündliche Darmerkrankung

      Hallo Sabine,

      Die Ernährung eines IBD-kranken Hundes kann einen wirklich zur Verzweiflung bringen. Was haben wir alles schon ausprobiert!!!

      Ich kann dir nur schreiben, was Cara zur Zeit bekommt und auch gut verträgt. Ich habe von IBDerma/Lupovet auf Kaninchen von Dibo mit Kartoffeln gewechselt (gekocht). 3 Portionen am Tag. Habe dann nach 3 Wochen ganz langsam auf Vetconcept Trockenfutter (aufgeweicht mit heissem Wasser) Kaninchen und Kartoffel gewechselt, nicht weil ich zu faul zum kochen bin, sondern weil es mir einfach auf die Dauer zu teuer ist. Nach und nach eine Portion ersetzt. Seit Samstag bekommt sie nur eingeweichtes Trockenfutter (3 Portionen am Tag). Und bis jetzt klappt es gut. 3 feste Haufen am Tag.

      Ich habe jetzt schon mehrfach gehört, dass IBD-Hunde mit selbstgekochtem meist am besten zurecht kommen. Kannst du nicht mal eine andere Proteinquelle versuchen. Wie z.B. Pferd, Ziege, Kaninchen? Vet concept hat auch Pferd und Kartoffel im Programm, auch als Nassfutter.

      Bei Cara ist es eindeutig das AB Enrofloxacin, was gut bei ihr anschlägt. Dieses muss sie auch noch mind. 3 Wochen nehmen. Prednisolon habe ich reduziert auf 1/4 Tablette (50 mg) jeden zweiten Tag. Azathioprin muss sie jeden 2. Tag nehmen. Muss diesen Freitag auch nochmal mit meiner Tierärztin telefonieren, wie die weitere Behandlung aussieht. Ich will unbedingt vom Kortison weg.

      Drücke die Daumen, dass es deinem Enzo bald besser geht.
      Viele liebe Grüße

      Britta mit

      Fritz (Beagle-Mischling, 08/2002-15.05.2017)
      Für immer in meinem Herzen

      Cara (Windhund-Mischling, 13.01.2010)
      Perry (LHC englische Linie, 09.03.2017)
    • Re: IBD, chronisch entzündliche Darmerkrankung

      "SabineE" schrieb:


      Nun meine Frage: es wurden durch die Blutprobe auch einige Allergiewerte getestet (man sagte mir aber, dass sie alle nicht sonderlich aussagekräftig seien). Wir stochern mit der Ernährung im Blinden...vor der Diagnose und vor der Behandlung hatte er KEINEN Durchfall...jetzt haben wir andauernd das Problem. Momentan bekommt er (durch eine Ernährungsberechnung und Futterplanaufstellung der ​TK München) Pute und Reis, Öl, Vitaminmix und Flohsamen. Leider hat er massive Blähungen, der Kot ist mittlerweile gelblich und weich. Haben dann den Reis durch Kartoffel ersetzt....weniger Blähungen. Aber Enzo baut irgendwie ab, er hat kaum noch Energie, die Muskeln haben sich total abgebaut (wohl durchs Cortison), er hängt durch, wie ein altes Pferd. Wir haben uns entschlossen, da er das Futter VOR der ganzen Diagnostik und Behandlung sehr gut vertragen hat, wieder Rind zu füttern, damit er etwas Fett zur Energiegewinnung bekommt. Was füttert Ihr so?? roh oder gekocht? Habe auch schon häufig das IBDerma gelesen? Die Klinik ist mit einer anderen Medikation nicht einverstanden, ich werde immer nur drauf hingewiesen, dass dieses und jenes nicht wissenschaftlich gesichert sei und sie somit dies und jenes nicht empfehlen können oder keine Erfahrung damit haben. Metronidazol und Cortison setzen ihm arg zu...ich möchte das eigentlich nicht auf Gedeih und Verderb in ihn reinfüttern.....

      Für Vorschläge immer dankbar.....

      LG

      Sabine mit Edina und Enzo


      Was füttert ihr?


      Wir füttern das Hills z/d und das IBDerma von Lupovet. Angefangen haben wir mit dem entsprechenden Royal Canin Futter, das ging aber nur einige Wochen gut. Das Hills z/d ging beim einen Hund lange gut, dann kam das Erbrechen verstärkt wieder... mit Lupovet geht es im Moment (toitoitoi) ganz gut. Die andere verträgt beides ganz gut, obwohl bei ihr die ​IBD auch nicht so schlimm ausgeprägt ist.

      Vom Barfen und selbst kochen bin ich im Moment ganz weg. Beim einem Hund hat das (Ausschlussdiät) zum schlimmsten Schub geführt, bei der anderen dachte man jahrelang man hat das mit dem Futter im Griff und jetzt wurde eben doch bei einer Biopsie die chronische Entzündung festgestellt. Solange es den Beiden mit Spezialfutter gut geht bekommen sie das. Auch wenn anderes Futter vielleicht artgerechter und schöner wäre. Geht aber eben nicht.
    • Re: IBD, chronisch entzündliche Darmerkrankung

      "SabineE" schrieb:



      Wie erkennt ihr, daß sich ein Schub ankündigt?
      Schluckattacken, meist in den Morgenstunden, Unruhe, Bauchschmerzen.

      Welche Symptome haben Eure Hunde?
      Schluckattacken und Graß fressen, speicheln....KEIN Durchfall, KEIN Erbrechen, KEINE Abmagerung.

      Sind alle Symptome der ​IBD zur Diagnostizierung der Krankheit aufgetreten?
      nein, wie oben schon geschrieben, eines der Hauptsymptome überhaupt nicht (Durchfall).



      Mich würde mal interessieren, wie diese "Schluckattacken" aussehen bzw. was das meint...???

      LG. Bea

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