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Gruslige Begegnungen mit Hund?

    • Re: Gruslige Begegnungen mit Hund?

      Jo. Ist mir ähnlich mal im Wald ergangen mitten am Tag. Poco lief vor mir her, dreht sich um, stellt Nackenhaare und Schwanz hoch, knurrt und läßt dieses "Komm mir nicht zu nahe" Bellen los. So ganz tief und grollend. Ich konnte absolut nicht erkennen warum. Wir sind schon allen möglichen Wildtieren begegnet und mein Rüde kümmert sich nicht um die. Aber da. Und es war auch so eine abgelegene Stelle ohne anderen Menschen und Hunde.
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    • Re: Gruslige Begegnungen mit Hund?

      Ich lasse meine Hunde machen,ich mag das nicht unterbinden,bei uns nimmts aber auch kein Übermaß an.

      Gruselig war es auch als mein Nuki meinen Mann an die Wand gestellt hat als er nach Hause kam...
      Lustig Nuki so wütend zu sehen,dann hat mein Männe gesagt er solle weggehen,der ganze Hund ist in sich zusammengeklappt und hat sich möglichst schnell verduselt,
      mit dem "Oh Schei?e" Blick in den Augen.
      Männe war beim Friseur und Nuki hat ihn nicht erkannt.

      Ich gestehe aber auch ich mag das und will das,dass mein Hund unbekannte Personen die in die Wohnung rein kommen ohne meine Erlaubnis an die Wand stellt.
      Es ist nun mal so,dass ich schwerhörig bin und nix höre wenn ich schlafe,oder sich problemlos wer reinschleichen könnte,da sind die Hunde schon praktisch
      Hier gehts zu Hexe und Nuki
    • Re: Gruslige Begegnungen mit Hund?

      Ich lasse Mina in solchen Momenten auch bellen, da sie sich so nur gebärdet wenn ihr etwas spanisch vorkommt (und mir übrigens auch) ... sie bellt sonst nie in der Form Menschen oder Hunde an, wenn dann im Spiel oder aus Freude, und da verhält sie sich ganz anders und klingt auch anders.

      Solange mein Hund kein Kläffer ist, darf sie gerne Bescheid sagen wenn da böse Jungs im Anmarsch sind.
      Lara mit Niva (*24.08.2011)

      - Heart needs a home, it's a dark and empty road when you are alone - (Blackfield, "Summer")
    • Re: Gruslige Begegnungen mit Hund?

      Ich lasse meinen Rüden in solchen Situationen auch machen. Denn er ist kein Hund der mal eben aus Spaß jemanden meldet, sondern wirklich weil irgendwas nicht in Ordnung ist.

      Was mir damals sehr peinlich war: Wir hatten einen Postboten der zur Aushilfe war, da unser Stammbote im Urlaub war. Und dieser Postbote war sehr, sehr dunkelhäutig und der erste dunkelhäutige Mensch, den mein Hund vor Gesicht bekam und den hat er dann auch an die Wand gestellt. Das war mir äusserst peinlich.

      Mein Vater hat mir erzählt, dass Poco damals, als er eine zeitlang bei meinen Eltern war, einen ausländischen Mitbürger türkischer Herkunft an die Wand gestellt hat, als dieser den Hof meiner Eltern betreten wollte.

      Wenn mein Hund sowas macht, dann denke ich doch manchmal das der Gentest recht hatte und ein Schäferhund in ihm steckt.
    • Re: Gruslige Begegnungen mit Hund?

      Ich mit Cala und eine Freundin mit ihren zwei Hunden waren in der Abenddämmerung in einem uns noch unbekannten Waldstück spazieren.

      Es lag Schnee und das Unterholz zu beiden Seiten des Weges war ziemlich dicht, man konnte nicht durchschauen, zumal es ja auch düster wurde.

      Mitten im Wald, als wir uns gerade auf den Rückweg machten, begann links neben uns im Unterholz etwas Großes sich in Bewegung zu setzen, die Hunde kriegten alle gleichzeitig ne riesen - Bürste und knurrten in den Wald hinein.

      Das "Ding" begleitete uns den gesamten Rückweg, in etwa 10 Meter Entfernung im Unterholz, unsichtbar, aber nicht zu überhören.
      Meine Freundin und ich kriegten natürlich die Krise und die Hunde konnten sich auch nicht wieder beruhigen.

      Kurz vorm Ende des Waldstücks hörten die Geräusche auf, der Weg führte ab da zwischen einsamen Feldern entlang, keine Menschenseele weit und breit....

      Wir waren gerade dabei, uns wieder zu entspannen, als wir um eine Kurve bogen und mitten im Schneehaufen etwas glühen sahen. Es war eine brennende Zigarettenkippe...
      Wohin gehen wir? - Immer nach Hause. (Novalis)

      Cala, Labrador Retriever, geboren am 29.10.2008

      Grüße von Kathi

      Cala
    • Re: Gruslige Begegnungen mit Hund?

      Ich hatte sowas ähnliches schon mehrfach.

      1. Ging mit Ares Nacht Pipi Runde im Dorf (23.30) und habe mich dabei mit einem Feund unterhalten der vor einem Jahr verstorben ist. Sind dann ganz vorne bei uns im Dorf (rechts Sportplatz, links Feld) da ist nichts, aber auch gar nichts mehr. In dem Moment sage ich zu Freund "Ich weiß ja nicht ob das wirklich geht, aber wenn du kannst erscheine mir doch bitte, ich verspreche dir auch ich erschrecke mich nicht. " Und auf einmal springt Ares volle Granate in die Leine (mein armer Arm, damit hatte ich nun gar nicht gerechnet ;) ) Nackenhaare hoch und bellt und knurrt mitten ins nichts hinein. Man mag mich für bescheuert halten, aber ich denke echt mein verstorbener Freund war da, ich konnte es nicht sehen, aber Ares hat's gemerkt.
      Ich konnte meinen Freund in meinem Kopf förmlich schallend lachen hören. :roll:

      2. Bin mit Caro (da war Ares noch net da) spazieren im Landschaftsschutzgebiet. Regen Tag, da war niemand. Und Caro ist eine Seele von Hund, der bellt nie, knurrt nie. Immer anständig, verträglich, kompatibel. Kommt uns ein Mann entgegen, ohne Hund und das bei dem Wetter. Caro sieht ihn schon und schirmt mich systematisch von dem Mann ab. Als er auf unserer Höhe ist grüßt der Mann...."Hallo." und Caro, Matte, knurren, bellen. Komm uns ja nicht zu nah !!
      Einige Tage später hörte ich das sich dort ein Mann rumtreibt, der versucht hatte zwei Frauen zu vergewaltigen. :shocked:

      3. Das war mein heftigstes Erlebnis. Und Gott, war ich froh das ich Caro dabei hatte !!! (Andererseits wäre ich ohne Hund gar nicht da gewesen...)
      Gehe mit Caro im Winter abends gegen acht durch ein Industriegebiet (weil da immer noch die Laternen an sind) spazieren. Caro läuft 20 m hinter mit und schnüffelt iwo rum. Ich will gerade eine Strasse überqueren, kommt ein VW Bus, getunt, laute Mucke etc. ich dachte noch "Ui, da sind mal wieder die Ganz coolen unterwegs." Will in die Strasse fahren die ich gerade überquere und fährt mir in den Weg. Ich dachte noch "Was für Idioten." Will hinten um den Wagen rum gehen, setzen die zurück, haben mich also nicht rüber gelassen. Ich gegen den Wagen gehauen und gerufen "Was soll das denn ?!" Da geht die hintere Schiebetür auf und zwei Männer (anfang, mitte dreißig, keine achtzehnjährigen Auto Prolls) kommen auf mich zu, ich rückwärts gegangen und dann kam Caro (den hatten sie nicht gesehen weil der ja hinter mir geschnüffelt hatte) wie ein Berserker von hinten angeschossen. Knurrend, Matte, bellend. Ohne Scheiß, da habe ich mich selber vor dem Hund erschrocken.
      Und die Männer wie von der Tarantel gestochen in den Bus gesprungen und mit quietschenden Reifen los.

      Tage später bin ich bei meiner Krankengymnastin und erzähle ihr das so nebenbei, da sagt sie zu mir (ihr Mann ist iwie bei so einem Sonderkommando der Polizei daher wusste sie das) "Mensch, du kannst hier doch auch nicht laufen !! Hier sind schon Frauen verschleppt worden, die haben sie bis heute nicht wieder gefunden. Es wird vermutet die werden zu Prostitution ins Ausland verschleppt." :fear:
      Da dachte ich auch nur okay.....wo lebe ich hier eigentlich (denn das ist eine verschlafene Kleinstadt, ich wohne auf einem Dorf 5 km entfernt)?? Aber sowas gibt es wohl überall.
      Gut das wir mittlerweile mit Caro drei Schäferhunde haben. :D
      Da soll mal jemand kommen, der müsste ja lebensmüde sein.

      Und ich vertraue auch auf die Hunde, wenn die jemanden fremdes nicht leiden können, hat der mir nicht zu nahe zu kommen.
      Ares und Arod

      Das mir der Hund das liebste sei, oh Mensch, du sagst sei Sünde, der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal bei Winde.

      Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langeweile war - sondern Frieden.

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