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Unser Juni Projekt: L(i)ebenswerte Senioren

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    • Unser Juni Projekt: L(i)ebenswerte Senioren

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      Digger wurde im Jahr 1999 als mißhandelter Hofhund freigekauft. Er wurde fast 12 Jahre alt und starb am 18.05.2007 an Krebs. Er gab dem Hundegnadenhof seinen Namen und ohne Digger hätte es ihn erst gar nicht gegeben:

      Den Hundegnadenhof Diggersworld

      Bereits 2002 hat Werner Schneider zusammen mit seiner Frau Petra und Tochter Jennifer den privat geführten Hof eingerichtet. Ehemals in einem landwirtschaftlich genutzten, angemieteten Anwesen untergebracht durfte 2007 endlich mit Sondergenehmigung ein Wohnhaus gebaut werden, indem alle Hunde mit Familienanschluß leben können.

      Zwinger oder Aussenhaltung gibt es hier nicht !



      Die Bewohner des Gnadenhofes sind alte oder kranke Hunde, die ihren Besitzern zu teuer, beim Tierarzt zum Einschläfern abgegeben oder wie Müll entsorgt wurden. Auch mißhandelte Hunde mit sozialen Defiziten finden hier ein neues Zuhause und alle dürfen bis zu ihrem Lebensende bleiben.

      Diese familiäre Lebensweise zeigt deutlich, dass eine liebevolle Umgebung und ein artgerechter Lebensraum die Basis für das seelische Wohl des Hundes und ein unkompliziertes Miteinander von Mensch und Hund ist.

      Eigentlich ist es kein richtiges Projekt, ich denke, man kann es eher als Lebenseinstellung bezeichnen, als Berufung oder einfach als eine wahnsinnig tierliebe Familie, die Hunden eine Chance gibt, einen würdigen und glücklichen Lebensabend zu verbringen, aktuell sind es 21 Hunde.



      Um dieses private Projekt, welches keine öffentlichen Zuschüsse erhält, weiterhin finanzieren zu können, wurde ein Förderverein gegründet. Es gab einen Hundekalender und das Buch „Willkommen Zuhause“ gibt’s mittlerweile schon als Teil 2 zu kaufen.

      Am Sonntag dem 05.06.2011 findet ein kleines Frühlingsfest auf dem Gnadenhof statt - Hundefreunde und ihre Vierbeiner sind gerne willkommen.

      Hundegnadenhof Diggersworld
      Untersteinbach 49
      91166 Georgensgmünd
      hundegnadenhof.de/
      Dateien
      • Hundegnadenhof02.jpg

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      • Hundegnadenhof01.jpg

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      • digger.jpg

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    • Re: @Unser Juni Projekt: L(i)ebenswerte Senioren

      Sie sind alt, unheilbar krank, behindert oder schon seit vielen Jahren im Tierheim und haben somit keine Chance auf Vermittlung. Schaut man in die Augen dieser Tiere, kann man das ganze Ausmaß ihrer Verzweiflung sehen und hört förmlich ihren Hilferuf "Nehmt mich bitte mit!"


      Im Hinterland der Ostseebäder, inmitten des wunderschönen Mecklenburg-Vorpommerns liegt ein Hof, ein „Klein´er Gnadenhof“. Hier haben sich vor vielen Jahren Christel & Manfred Klein niedergelassen und ein Paradies für Hunde und Katzen, die niemand sonst mehr haben wollte, geschaffen.



      Aus der ursprünglich ehrenamtlichen Hilfe in Tierheimen entstand der Gedanke, genau diesen Vierbeinern, den Langzeitinsassen, Pflegebedürftigen und Unvermittelbaren, ein Zuhause zu geben. Eine Heimat mit Familienanschluß, die Chance auf eine Rückkehr in ein würdiges Hundeleben mit Spaziergängen, Hundekontakten, eigener Couch und Kuscheleinheiten.

      Während Frau Klein arbeiten geht kümmert sich ihr Mann um die Tiere. Morgens geht’s zum gemeinsamen Spaziergang in die Felder, dann bekommt jeder sein Frühstück und bis zur abendlichen Abschlußwanderung kann sich jeder frei in Haus und Garten bewegen.



      Was so idyllisch klingt ist aber, wie fast überall im Tierschutz, ein „teures Vergnügen“ und ohne den Verein, die Hilfe der Mitglieder und dringend benötigter Spenden, wäre dieser hohe finanzielle Aufwand, der neben den Futterkosten vor allem aus Medikamenten- und Arztrechnungen besteht, nicht tragbar.

      Der Verein „Klein´er Gnadenhof e.V.“ arbeitet eng mit dem Tierheim Schlage zusammen. Die Mitglieder helfen dort unter anderem beim Ausführen der Hunde (neue Gassigänger sind immer willkommen ;-) ) sowie bei der Vermittlung der Schützlinge.

      Klein´er Gnadenhof e.V.
      In der Klink 31
      18258 Schwaan / OT Letschow
      kleiner-gnadenhof.de

      Eiiiiiigentlich haben die Hunde hier ihr endgültiges Zuhause und dürfen bis ans Lebensende bleiben. Sollte sich aber jemand in einen der Bewohner verlieben und ein wunderbares Zuhause bieten können … dann steht niemand dem Glück im Wege und man würde sich über eine Vermittlung freuen.

      Dateien
      • Clara 4_800.jpg

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      • Karlo_III.jpg

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      • Fredi800x600_I.jpg

        (124,9 kB, 2.457 mal heruntergeladen, zuletzt: )
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    • Re: @Unser Juni Projekt: L(i)ebenswerte Senioren

      Lebensqualität im Alter – für Hunde und ihre Halter

      Liest sich nett, sollte eigentlich auch selbstverständlich sein, aber … die Realität sieht leider anders aus.

      Ältere Menschen können sich irgendwann nicht mehr ausreichend um ihre Hunde kümmern, werden selber zu Pflegefällen, müssen ins betreute Wohnheim umziehen, sterben. Zurück bleibt der Hund, der langjährige Lebensgefährte, treuer, meist schon betagter Begleiter, den aber niemand erben möchte …

      „Alte Freundschaften“ werden auseinandergerissen, weil der Hund zuerst verstirbt. Er hinterläßt eine große Lücke, einen trauernden, einsamen Besitzer, einen idealen Platz für einen älteren Hund, der neu besetzt werden könnte, aber wer vermittelt einem alleinstehenden älteren Menschen einen Hund …

      Es wird uns alle eines Tages betreffen, uns und unsere Hunde, kaum einer macht sich rechtzeitig Gedanken …

      … über diese liebevoll genannten: Omihunde

      Wir nehmen in Not geratene alte Hunde auf und vermitteln sie oder betreuen sie in Dauerpflegestellen bis hin zur Hospizpflege. Wir unterstützen alte Hundehalter vor Ort durch Gassigänge, Begleitung bei Tierarztbesuchen, Futtereinkäufen, aber auch Kurzzeitpflege des Hundes während Krankheit. Dazu bauen wir ein Netzwerk aus Helfern auf, die ehrenamtlich mit uns an unserem Ziel arbeiten. Die Lebensqualität im Alter zu sichern für Hunde und ihre Halter – das ist unser Anliegen.


      Die offizielle Vereinsgründung ist noch kein Jahr her, das bundesweite Engagement im Tierschutz, welches die Gründungsmitglieder vereint, besteht bedeutend länger.

      Gerade für ältere Hunde ist es eine Katastrophe, aus einem Familienheim plötzlich in einen Tierheimzwinger abgeschoben zu werden. Sie verstehen die Welt nicht mehr, leiden immens unter Einsamkeit und Stress. Oft sind die aufgenommenen Hundesenioren auch schon nicht mehr gesund und benötigen besondere Fürsorge oder aufwendige tierärztliche Versorgung. Solche Hunde haben kaum Vermittlungschancen. Aber auch diese Hunde sollen aufgefangen und liebevoll versorgt werden.

      Hier wird der Verein tätig. Sie suchen für diese Hunde bundesweit gezielt nach einem guten Zuhause auf Lebenszeit. Sie begleiten die neue Familie mit Rat und Tat und garantieren die Übernahme der anfallenden Tierarztkosten. Dazu werden private Dauerpflegestellen bis hin zur Hospizpflege unterhalten, es wird aber auch in geeignete Endfamilien vermittelt.

      Wie ganz aktuell für diesen charmanten Senior:



      Fittis Herrchen verstarb plötzlich und Fitti wurde notfalltechnisch vom Nachbarn versorgt. Er ist ein Jack-Russell mit allen positiven Seiten dieser Hunderasse und noch ein paar mehr. Fitti lebt mit drei anderen Hunden zusammen, kommt prima mit ihnen aus und er spricht "kätzisch", er ist mit einer Katze aufgewachsen. So gibt er zur Begrüßung Köpfchen. Er hat sich bei uns von der kleinen Rolle zum flotten Feger entwickelt und sucht jetzt nach seinem endgültigen Zuhause.


      Viele ältere Menschen haben seit sie denken können mit Hunden ihr Leben geteilt und es bedeutet für beide eine immense Verbesserung der Lebensqualität, mit dem anderen zusammen leben zu können. Der Mensch hat eine Aufgabe, er hat immer einen ausgeglichenen Partner um sich herum, hat jemandem zum Reden, ein Fell zum Streicheln. Der Hund hat einen Menschen mit Erfahrung, viel Zeit, Geduld und warmen Händen, bei dem er sich geborgen und wohl fühlen kann.

      Je älter die Halter allerdings werden, umso kritischer werden jeweils die Stimmen, wenn nach dem Tod eines geliebten Hundegefährten ein neuer Hund ins Haus kommt. Und irgendwann ist es so weit. Dem Senioren wird von Jüngeren die Fähigkeit abgesprochen, ausreichend für einen Hund sorgen zu können. Dabei sind diese Menschen aufgrund ihrer langjährigen Hundeerfahrung, ihrer fast unbegrenzten Zeit für den jeweiligen Hund und ihr entspanntes Umgehen mit Alterszipperlein beim Hund oft ideale Adoptanten für ältere, gemütliche Hunde.

      Daher ist der zweite Schwerpunkt die Suche nach dem passenden Hund, die Vermittlung von Senior an Senior !

      Beinahe täglich werden Notfallhunde direkt von den Haltern oder von Tierarztpraxen gemeldet. Das Omihunde-Netzwerk sucht daher dringend kompetente Pflegestellen, die bereit sind, einen Hundesenior ggf. auch länger als Pflegehund zu übernehmen.

      Kontaktdaten:

      Omihunde Netzwerk
      Dorfstrasse 111
      25569 Kremperheide
      omihunde-netzwerk.de
      Dateien
      • Fitti_Garten.jpg

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