Chris2406 hat geschrieben:
Man muss gar nicht in Fachliteratur wälzen, in Bezug auf Demenz, hier mal ein kurzer Auszug aus dem schnöden Wikipedia:
Und man muß nicht Wikipedia heranziehen,um zu wissen,
daß Demenz natürlich ganz viele Facetten,Phasen,Schweregrade und Verlaufsformen hat.
Dies ist mein ABSOLUT LETZTER KOMMENTAR dazu,denn es steht mir bis obenhin,daß sich zwar viele auf meine Zeilen beziehen,offensichtlich aber nicht die Mühe machen,ALLES,was da geschrieben steht,
auch wirklich zu verinnerlichen und im Zusammenhang zu sehen!
Ich habe jetzt oft genug klargestellt,daß mein Hund noch total am Leben teilnimmt,daß er in gewisser Hinsicht Unterstützung braucht,im Großen und
Ganzen jedoch ein glückliches,schmerzfreies Dasein genießt.
Ich habe keine hilflos röchelnde,halluzinierende Kreatur daheim,sondern
ein Tier,das GEWISSE Symptome von Demenz aufweist.
Und wie ausgeprägt ihre Lust am Leben und wie positiv ihre körperliche Konstitution ist,habe ich wohl auch schon ausreichend oft beschrieben.
Ich habe von MEINEM Fall erzählt,und das ist nicht die Geschichte von einem unwürdigen Endstadium,auf das sich hier einige Kommentare beharrlich beziehen,sondern es ist ein Hundealltag mit einigen Unsicherheiten und Umstellungen,aber bei Gott kein Todesurteil!
Natürlich steht es jedem frei,seine Meinung zu äußern,aber wenn dies zu MEINEM BEITRAG geschieht,wäre es meiner Meinung nach sinnvoll,sich auch auf MEINEN FALL zu beziehen,und nicht auf Krebs und Demenz im Endstadium-das hat mit Pixis Situation nicht das Geringste zu tun!
Die Leute,die sich ungeachtet meiner eigentlich so positiven Bilanz in Monologen ergehen,die ALLGEMEINER Natur sind und eigentlich nichts mit dem tröstlichen Bild zu tun haben,das ich von einem geistig etwas veränderten,aber dennoch so glücklichen Hund vermitteln wollte,könnten das ja auch unter einem eigenen Thema machen-Holland und das Hinterfragen der Sinnhaftigkeit der Fortschritte in der Tiermedizin haben mit Pixis Geschichte jedenfalls NICHTS zu tun.
Man sollte vielleicht SELBST ein gewißes Maß an Leid,Schmerz und Krankheit erfahren haben,um so vollmundig über die Sinnhaftigkeit und Berechtigung (s)eines Lebens urteilen zu können,und wie gesagt-
hätte ich VOR meinen Erkrankungen alleine anhand der Prognosen über mich selbst richten dürfen-ich wäre heute nicht mehr da.
Aber man hat die Fähigkeit,Dinge zu relativieren und anzunehmen,sowie
mit der Situation zu wachsen.
Und was man als lebenswert erachtet und was nicht,ist-auf den Menschen bezogen-heute etwas ganz anderes,als es vielleicht morgen ist.
Man hüte sich vor Behauptungen,solange man SELBST (noch) keine Erfahrungswerte zu einer bestimmten Lebensphase hat!
Und wer darüber sinniert,ob man ein Tier nicht besser "erlöst",wenn es das "absolute Tabu" bricht und sich damit herumquälen muß,dem Menschen in die Wohnung zu urinieren-der hat noch keinen dementen Hund völlig unbelastet und unbeeindruckt(eben wegen der Demenz) auf einen Teppich pinkeln gesehen..und eben diesen Leuten wünsche ich im Alter ein familiäres Umfeld,das bei der ersten eigenen altersbedingten Blasenschwäche NICHT gleich an ein "one way ticket"nach Holland für Omi oder Opi denkt...
Wie auch immer-einige haben GELESEN,MITGEDACHT und VERSTANDEN..
und für diejenigen habe ich mir GERNE die Mühe gemacht!!!