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Zugsport, rassebedingt?

Alles rund um Zughundesport.

Moderator: DF-Mods

Re: Zugsport, rassebedingt?

Beitragvon Lausemaus » 20.01.2012 12:30

bungee hat geschrieben:
nelin hat geschrieben:Für 1- 2Km würde ich meine Hunde gar nicht einspannen. Dafür wäre mit der Aufwand zu gross und meine Hunde wären absolut unzufrieden und unausgelastet.


kommt drauf an, ob du im Team trainierst, da lohnt sich das nicht, da geb ich dir recht. Wieviele Wuffels hast du in deinem Team?

Aber wenn du nen Einzelhund vor Roller oder Fahrrad spannst und dann z.B. Kommandotraining mit vielen Richtungswechseln machst: danach sind die Hunde "platt" ;)


Wenn ein Hund nach 1-2 km (selbst mit vielen Kommandos) schon "platt" ist, würde ich mir auch ernsthaft überlegen, ob Zughundesport das richtige für ihn ist. :verzweifelt:
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Re: Zugsport, rassebedingt?

Beitragvon speedygonzales » 20.01.2012 12:56

Kommt es nicht hauptsächliche auf Grösse und körperliche Fitness des Hunds im vergleich zu Gewicht sowie Rollwiederstand des gefähtrs sammt lenker an wie schnell ein Hund erschöpft ist?


Off Topic:
Das mit dem Pferd ist ein SUPER VERGLEICH find ich :)

Auf ein Pferd wurde ich das letzte mal "eher weniger Freiwillig" mal "draufgesetzt" vor par Jahren mit eher hohem Alkoholpegel :)

Das waren hald ganz liebe Pferde, die ihre 500m Tourirunde liefen, egal ob auf ihrem Rücken ein Kleinkind oder ein total Reitunfähiger Dichtel mit Cowboyhut sitzt und Spässe macht wo bei Pferd, bitte Gas, Kupplung, und Bremse, sind^^

Sowas hat mit jeglicher Art vvon Training Training das zweifelsfrei auch für Freizeitzugsport ohne jeglichen Sportlichen Ehrgeiz nötig ist, überhaupt garnichts zu tun, Hund, Pferd, Kamel oder sonstwas hin oder her.
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Re: Zugsport, rassebedingt?

Beitragvon bungee » 20.01.2012 13:39

speedygonzales hat geschrieben:Kommt es nicht hauptsächliche auf Grösse und körperliche Fitness des Hunds im vergleich zu Gewicht sowie Rollwiederstand des gefähtrs sammt lenker an wie schnell ein Hund erschöpft ist?




Ein eindeutiges Jain!! :D


es hängt halt besonders von der Trainingsgestaltung, also dem Trainingsaufbau ab, wieviele Intervalle, wie lang die Pausen, wir gut der Musher seinen Hund/seine Hunde "lesen" kann (sind ja Tiere und keine Maschinen. Auch die haben mal nen schlechten Tag oder die Luftfeuchtigkeit ist zu hoch, etc... ;) )


Außerdem erschöpft es die Lauffreude der Hunde mehr als alles andere, wenn sie nur Vollgas laufen. Es ist auf Dauer eben besser, sie unter ihre Maximalgeschwindigkeit zu bremsen (wieviel das beim jeweiligen HUnd oder Team ist, ist schon auch Erfahrungssache und Gefühl für die Hunde), dafür halt viele Pausen zu machen, damit sich die Tiere erholen können und halt die Gesamtstrecke nicht zu lang zu machen. So frustriert man die Tiere nicht und erhält ihnen die Freude an dem Training.

Sie sollten diese Strecke im selben Tempo (ohne langsamer zu werden) gut durchhalten können. Deshalb bremst man zu Beginn der Trainingsstrecke mehr als am Ende. Da sollte dann am besten sogar noch Luft für einen "Homerun" drin sein.
Wenn ihr euch über Zughundesport informieren möchtet, sind diese Bücher sehr gut:

Markus Luft : Schlittenhundetraining
Thomas Gut: Mushing
Matt Haakenstad: Ski Spot Run - The Enchanting World of Skijoring and Related Dog-Powered Sports
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Re: Zugsport, rassebedingt?

Beitragvon Krambambuli » 20.01.2012 14:40

Ich finde ja schon, dass es von der psychischen Belastung einen Unterschied macht, ob ein Hund alleine vorm Scooter läuft, oder als echter Leithund vor einem Team von 8 kreischenden Hunden.
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Re: Zugsport, rassebedingt?

Beitragvon speedygonzales » 20.01.2012 15:05

Dann bedanke ich mich mal zwischendurch für die vielen nützlichen Infos statt nur gelegentlich über den Ton zu meckern und weiter lustig drauf los zu fragen ;-)

Das klingt schon etwas kompliziert einen Hund zu Bremsen auf eine gewisse Geschwindigkeit. Heisst der muss nicht nur schnallen wann er (nicht) Ziehen soll und vieleicht noch wohin, sondern auch noch wie schnell obendrein, Owei Da bin ich mal gespannt wie das mit der Sonstigen Hundeerziehung klappt von meiner Seite aus und seitens der Lernfreude von Hund....

Wenns einigermassen klappt warum nicht an schwierigeres wagen.... wenn ich mit den mir wichtigsten Dingen wie, Fuss gehen, Bleib und Abrufen schon kämpfen muss ist Ziehen wohl absolut hinfällig :headbash: :headbash:

Ich weiss es nicht, hab noch nie einen Welpen Grossgezogen, problem mit andererleute Hunde ist die rennen mir dauernd nach weil ich die verhätschel, das ist meine Hauptsorge mit meinem, und grad so einem Süssen Welpen kann man doch nix abschlagen und nicht böse sein^^

Aber auch ein Welpe wird anfangen mich zu stressen manchmal denk ich wenn er mist baut, dann krieg ich das mit schimpfen und ignorieren hoffentlich auch noch hin, erste Zeit wird das bestimmt nix zumindest nicht so Konsequent wie das sein sollte :)

Andersrum... Wenn man Sprinten will? Gibt man dem Hund dann einfach täglich den "Homerun" den man sonst noch als Powerreserve über haben sollte quasi?
Ein zwei mal am Ende der Gassirunde sprinten meine ich, wenn hund sicher "gut aufgewärmt" ist?
Eigentlich hatte ich mir das mit dem "Ziehen" als Option den Hund nach der Gassirunde wenns ihm nicht gereicht hat, noch eine je nach dem wie fit Hund noch ist, mehr oder weniger Lange Sprintstrecke ziehen zu lassen vor dem ins Haus gehen... Daher auch kam auch teils die Inliner Idee, aber das (Beton)Pflaster ist wohl nix für die Hundepfoten sehr ähnlich wie Asphalt fürcht ich oder täusch ich mich da und das ist besser als Teer? Dann wären Inliner(mit denen ich auch super Bremsen kann keine Sorge^^) doch wieder eine Option^^
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Re: Zugsport, rassebedingt?

Beitragvon bungee » 20.01.2012 22:24

speedy,

ich glaub, es ist besser, sich nicht über ungelegte Eier, sprich ungeborene Welpen Gedanken zu machen, BEVOR das kleine Viech bei dir eingezogen ist: erstens kommt es anders, zweitens als man denkt!! ;)
Bevor der Hund nicht 8 Monate alt ist, brauchst du an Vorübungen noch nicht mal zu denken.
Und bis dahin wirst du genug mit Welpi und Grunderziehung zu tun haben UND dem herzigen Tierchen eben NICHT alles durchgehen zu lassen - ist nämlich VÖLLIG VERKEHRT!!! ;)

Wenn du WIRKLIC'H nen Hund hast, mit dem du Zugarbeit machen möchtest,
DANN kann man am besten mal am konkreten Hund schauen, was da machbar wäre.
Wenn man den Hund hat, schon ein bisschen Erfahrung im Umgang gesammelt hat, dann erledigen sich viele Fragen von selbst ;)


P.S.
Gibt doch auch Musher in Spanien... wie wärs, wenn du dich da mal umschaust?
Und in der Zwischenzeit ist n Fitnessprogramm für DICH ne super gute Vorbereitung: Langstreckentraining (5 km, Halbmarathon oder so) kann nicht schaden ;) -- ein bisschen sich selber quälen... das sind gute Voraussetzungen für Zughundesport :)
Wenn man selber Athlet ist, kann man sich besser hineinversetzen, versteht Trainingsprinzipien besser, weil man die am eigenen Leib auch schon mal erfahren hat
Wenn ihr euch über Zughundesport informieren möchtet, sind diese Bücher sehr gut:

Markus Luft : Schlittenhundetraining
Thomas Gut: Mushing
Matt Haakenstad: Ski Spot Run - The Enchanting World of Skijoring and Related Dog-Powered Sports
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Re: Zugsport, rassebedingt?

Beitragvon ~Holzi~ » 20.01.2012 22:34

Ich bremse Lou nicht runter, das würde ihr viel mehr den Spaß verderben, als wenn sie frei laufen darf. Ich weiß ja wie viel der Hund packt. Und man bedenkt der Hund zieht mich + Roller (63kg insgesamt) bei 50cm Höhe und 15kg Körpergewicht und bekommt GEschwindigkeiten bis zu 30km/h. Inwischen darf sie aber auch als Hase vorneweg wenn meine Andre Hündin am Roller gespannt ist, so lass ich lou dann gerne auslaufen.

Aber da ist halt jeder Hund unterschiedlich. Lou lass ich nach 15km, 5min pause machen und die wird jipsig wie bekloppt und will weiter schaffen. Grete rallt das ehh noch net und es gibt sicher welche die haben nach soner Pause keinen Bock mehr.
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