Epilepsi übersprint gerne mal eine Generation. Deshalb sind die Großeltern unter die Lupe zu nehmen. Dafür ist eine Ahnentafel und ist ein Zuchtbuch erforderlich. Vermehrerhunde sind daher auch diesbezüglich Wundertüten.
In den meisten Zuchtverbänden ist Epilepsie ein Grund für Zuchtausschluß. Es ist m.E. auch eine ziemiche Sauerei, Epileptiker zu vermehren.
Ein eigener Zuchtrüde kann sinnvoll sein, allerdings muß der Bestand an Hündinnen passen. Wiederholungswürfe gibts aber nur bei weit überdurchschnittlich guten Ergebnissen. In vielen Verbänden bedürfen sie der Zustimmung des Zuchtwartes.
Zu Schnauzermädels Frage:
Je höher die Ansprüche an den Welpen sind, je mehr rassespezifische Eigenschaften man erwartet, umso genauer muss man hinsehen.
Beispiel Gebißfehler. Die sind bei einem Welpen zwar feststellbar, aber da kann sich noch viel heraus wachsen.
Nehmen wir an, die Mutter hat ein korrektes Zangengebiss, der Welpe einen leichten Vorbiss. Da denkt man sich zunächst nichts bei.
Und hinter der Scheunentür steht der nicht vorgezeigte Rüde, dem man bei geschlossenen Kiefern eine Flasche Bier in den Hals schieben könnte und der das wunderschön vererbt hat.
Am besten ist es, sich Mutter und Mutter der Mutter anzusehen. Wenn die aus einem Guß sind und der Welpe beiden ähnelt, dann ist die Mutterlinie wahrscheinlich durchgezüchtet, hat also genetisch fixierte, erwünschte Merkmale. Solche Welpen kann man unbesehen kaufen.








