Wir haben grade wieder mal für Pfingsten eine Woche Bergsteigen in der Schweiz gebucht, und spätestens dann wird ein Problemchen wieder aktuell, das zwar immer da ist, das mich aber dann erst so richtig stört:
John-Boy geht mir, wenn er frei rennen darf, immer ein Stück zu weit voran. Er haut nie ganz ab, lässt sich auch zuverlässig wieder abrufen, aber wenn man ihm sagt, dass er gehen kann, dann können das schon 30 - 40m werden, bis er mal auf die Idee kommt, sich nach mir mal umzudrehen und dann, wenn ich streng genug schaue, wieder zu mir zurückzulaufen. Mich wundert das immer ein wenig, ist er doch zu 3/4 Border Collie und ich dachte, ich hätte es weitgehend mit einem Hütehund zu tun. Er selbst scheint das anders zu sehen...
Jedenfalls waren wir letztes Jahr schon in den Bergen im Urlaub, und das hat prima geklappt, bis auf das Detail, dass es da ziemlich unangenehm ist, wenn er so weit voran geht. Dann verschwindet er nämlich hinter der einen oder anderen Biegung, und ich hätt ihn schon gern in einem maximalen 10m-Radius um mich, nicht zuletzt auch wegen der spitzen Schreie der entgegenkommenden Wanderer. Ich hatte irgendwann keine Lust mehr, ihn andauernd zurückzurufen und hab ihn dann angeleint, was aber natürlich keine rechte Freude bringt. Er muss ja nicht dauernd bei Fuß gehen, aber er geht einfach zu weit voran...
Ich hab schon eine Schleppleine angedacht, aber die wäre in den Bergen ziemlich unpraktisch. Mir wär's lieber, wenn er einfach so in meiner Nähe bliebe, wie es jeder "normale"
Habt Ihr Tipps parat, wie ich ihm das schonend beibringen kann?
Und mal generell - gibt es nicht hütende Hütehunde? Eine Halbschwester von ihm, reinrassige BC-Dame, ist auch so ein Auf und Voraus-Renner...







